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Veröffentlicht am 21.07.2020

Ein letzter Auftritt des Kängurus

Die Känguru-Apokryphen (Die Känguru-Werke 4)
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Inhaltsangabe: »Die Känguru-Apokryphen« versammeln zum ersten Mal alle weniger bekannten Eskapaden des dynamischen Duos: Episoden, die zwar nicht im allgemein gültigen Hochkanon der »Känguru-Trilogie« ...

Inhaltsangabe: »Die Känguru-Apokryphen« versammeln zum ersten Mal alle weniger bekannten Eskapaden des dynamischen Duos: Episoden, die zwar nicht im allgemein gültigen Hochkanon der »Känguru-Trilogie« vertreten, aber ebenso witzig sind. Geschichten aus Anthologien, Live-Programmen ...


Cover: Das Cover ist anders als seine Vorgänger. Hier ein gezeichnetes Seitenprofil auf deunklem Grund. Ist ganz gut gemacht und hebt sich dadurch von der Trilogie ab.


Sichtweise/Erzählstil: Wieder wird die Geschichte aus Marc-Uwe's Sicht erzählt. Auf eine eher trockenere Weise und in kurzen Kapiteln dargestellt, weitere Abenteuer mit dem Känguru.


Spannung/Story: Da das Buch nur sehr dünn ist, ist es schnell ausgelesen. Marc-Uwe Kling verpackt wieder typischerweise Alltagssituationen und politischen Hintergrund, Kritik an der Gesellschaft in verschiedenen Formen auf humorvolle Art. Das sympathische, aufgedrehte Känguru ist sein ständiger Gegenpart. Es war einfach nur sehr witzig und regt unbewusst zum Nachdenken an.
Was ich hier schon gemacht finde, das schon ein Film angedeutet wurde. Der ja dann letztendlich auch kam. Man merkt es ist auch eher nur ein Zusatz zu der Trilogie und das die eigentlichen Geschichten bereits erzählt sind. Jedoch war es für jeden Fan einfach ein Willkommener Abschluss für die Lachmuskeln.


Fazit: Auch wenn Marc-Uwe Kling mehr in seine Känguru-Stories packt, als man auf den ersten Blick sieht, immer wieder lesenswert!

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Veröffentlicht am 15.06.2020

Die Jagd nach dem Pinguin

Die Känguru-Offenbarung (Die Känguru-Werke 3)
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Inhaltsangabe: Das Beuteltier und der Kleinkünstler auf der Jagd nach dem mysteriösen Pinguin. Haltet euch bereit: »Dies ist die Offenbarung des Kängurus, dem Asozialen Netzwerk zu zeigen, was in der Kürze ...

Inhaltsangabe: Das Beuteltier und der Kleinkünstler auf der Jagd nach dem mysteriösen Pinguin. Haltet euch bereit: »Dies ist die Offenbarung des Kängurus, dem Asozialen Netzwerk zu zeigen, was in der Kürze geschehen soll; und sie wurde gesandt durch eine E-Mail zu seinem Knecht Marc-Uwe, der bezeugt hat das Wort des Kängurus und das Zeugnis vom Asozialen Netzwerk, was er gesehen hat. Selig ist, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung, denn die Zeit ist nahe.« Halleluja.


Cover: Das Cover passt sehr gut. Die blaue Farbe ist sehr auffällig und die Fotos der 3 Protagonisten ist gut gemacht.


Sichtweise/Erzählstil: Die Geschichte wird hier in Ich-Form von Marc-Uwe Kling selber erzählt. Seine Sichtweise gibt einem ein wenig das Gefühl selber an der ganzen Aktion teilzunehmen und man kann seine Reaktionen zum größten Teil nachvollziehen.


Spannung/Story: Die Geschichte knüpft an den voherigen zweiten Band an. Der Cliffhänger führte zur Spannung und man fragte sich wie Marc-Uwe alleine zurecht kommt. Herr Kling nimmt trotz der Abenteuer mit dem Känguru auch hier wieder gewisse Thematiken auf und übt mit viel Humor Kritik an unserer Gesellschaft und der Politik. Trotz der Ernsthaftigkeit im Hintergrund hat man als Leser viel zu Lachen und Kopfschütteln. Konsum, Fleischverzicht, Drogen und weitere Themen aus dem Alltag werden hier in kurzen Kapiteln aufs Korn genommen. Jedoch im Nachhinein denkt man über vieles nach und nimmt sich auch das ein oder andere zu Herzen.

Was für zusätzliche Lacher und etwas Spannung sorgt, ist die Jagd nach dem Pinguin. Hier wird es etwas abgedreht und man kann sich einfach beim Lesen entspannen. Auch wenn manche Situationen etwas zu weit hergeholt wirken, hat man bei den Abenteuern mit Marc-Uwe und seinem Känguru viel Spaß. Einfach was leichtes.


Fazit: Witzige Satiere mit unterschwälliger Kritik an dem menschlichem Sein.

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Veröffentlicht am 02.06.2020

Ein Snow landet immer oben.

Die Tribute von Panem X. Das Lied von Vogel und Schlange
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Inhaltsangabe: Ehrgeiz treibt ihn an. Rivalität beflügelt ihn. Aber Macht hat ihren Preis.
Es sind die 10. Hungerspiele. Er ist ihr Mentor, sie sein Tribut. Verbunden in einem aussischtlosen Kampf. Folgt ...

Inhaltsangabe: Ehrgeiz treibt ihn an. Rivalität beflügelt ihn. Aber Macht hat ihren Preis.
Es sind die 10. Hungerspiele. Er ist ihr Mentor, sie sein Tribut. Verbunden in einem aussischtlosen Kampf. Folgt er den Regeln des Spiels? Oder seinem Wunsch, zu überleben?


Cover: Das Cover fällt durch die goldene Farbe auf schwarzem Grund auf. Das X mit Vogel und Schlange im Mittelpunkt ist einfach großartig gemacht.


Sichtweise/Erzählstil: Die Geschichte wird von Aussen erzählt aus Snow's Sicht. Man taucht tief in seine wirren Gedanken und Gefühle ein. Ein Strudel aus innerlicher Zerrissenheit und dem Wunsch berühmt und mächtig zu sein. Der Schreibstil ist einfach und locker flockig. Man fliegt nur so durch die Seiten und Zack hat man es schon durchgelesen.


Spannung/Story: Wir werden in eine Welt geworfen, wo man immernoch stark die Nachwirkungen des Krieges gegen die Rebellen spürt. Jeder versucht im Grunde nur zu Überleben und Sicherheit durch Geld oder Macht zu erlangen. Snow und seine Familie sind am Tiefpunkt und müssen den Schein vor anderen Wahren. Eine ziehmlich schwere Bürde für einen erst 18. Jährigen Akademiker. Wir begleiten einen jungen Mann, der durch äußere Einflüsse zu dem kaltherzigen, verbitterten Snow geworden ist den wir aus der Panem-Trilogie bereits kennen. Hier nimmt alles seinen Anfang und je tiefer man in seiner Geschichte vorran schreitet umso schokierter ist man als Leser. Man gerät in einen Strudel aus Verrat, Intriegen, Verzweiflung, Machtgier und Überlebenskampf. Oft hätte ich Snow am liebsten geschüttelt und ih angeschrien. Ein Egoist, der jeden Ausnutzt. Es ist einfach grausam wie stark Snow sich vom Kapitol beeinflussen lässt. Aber man versteht am Ende einfach was er alles durchgemacht hat und wieso er sich so entwickelt hat. Damit einverstanden ist vermutlich keiner der Leser. Wie stark Snow's Einfluss bei der Entwicklung der Hungerspiele ist, zeigt sich hier besonders. Er scheint anfangs eher angeekeld zu sein, jedoch ist ihm jedes Mittel recht für Macht und Geld. Er unterdrückt seine Gefühle und redet sich selbst alles schön.

Was Suzanne Collins wirklich gut gemacht hat, das sie wichtige Elemente aus der Panem-Trilogie gut eingebunden und aufgeklärt hat. Sie hat zwar hauptsächlich Snow's Geschichte erzählt, aber immer wieder Hinweise auf die Panem-Trilogie eingestreut. Das war wirklich schön und zeigt nochmal anschaulich wie alles zusammen hängt.

Das Ende scheint aber so ausgelegt zu sein, das der Leser sich Snow's weiteren Werdegang selber ausmalen kann oder vielleicht kommt ja sogar noch ein fünfter Band?!


Fazit: Eine spannende und packende Vorgeschichte um Präsident Snow, die Spielraum für noch weitere Bücher liefert. Eine Verfilmung kann ich mir ebenfalls sehr gut vorstellen und würde ich mir wünschen.

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Veröffentlicht am 13.05.2020

Der Schauspieler und die Detektivin

Vampire habens auch nicht leicht
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Inhaltsangabe: Vincent Argeneau ist Schauspieler, Theatermanager und Vampir. Ein Saboteur hat sich in seine Filmproduktionsfirma eingeschlichen, und Vincent will einen Privatdetektiv engagieren, um dem ...

Inhaltsangabe: Vincent Argeneau ist Schauspieler, Theatermanager und Vampir. Ein Saboteur hat sich in seine Filmproduktionsfirma eingeschlichen, und Vincent will einen Privatdetektiv engagieren, um dem Schuldigen zu finden. Sein Cousin empfiehlt ihm die Privatdetektivin Jackie Morrissey. Der Haken: Jackie ist keine Vampirin und vertritt die Überzeugung, dass alle Unsterblichen in die Hölle gehören. Dennoch übernimmt sie den Fall. Und im Lauf der Ermittlungen fühlt sich die forsche Ermittlerin immer stärker zu dem attraktiven Vampir hingezogen ...


Cover: Das Cover passt gut zu den Vorgängern der Reihe. Jedoch hätte ich mir hier vielleicht ein Fernglass oder ähnliches passend zur Geschichte gewünscht.


Sichtweise/Erzählstil: Die Geschichte wird von außen erzählt, im Wechsel von Vincent und Jackie. Beide sind mir sehr sympathisch, auch wenn mir Jackie's Anti-Vampir-Gehabe etwas auf die Nerven geht. Die Gedanken und Emotionen kann ich gut nachfühlen und mich sehr gut in beide hineinversetzten.


Spannung/Story: Die Geschichte geht erstmal langsam und eher witzig los. Man merkt das Vincent und Jackie vorerst wohl nich kompatibel sind. Jedoch ist einem Klar, die beiden werden sich verlieben. Vorhersehbar, aber dennoch packend wird uns hier eine Fantasie-Love-Story präsentiert. Mit viel Humor und wesentlich mehr und schnellerer Action entwickelt die Geschichte sich spannend vorran. Was mich wirklich überrascht hat, war wie geschickt Lynsay Sands es geschafft hat den kleinen Krimi-Part mit dem Saboteur einzubauen. Ich rätselte die ganze Zeit mit, war aber voll auf dem Holzweg. Die kleinen prickelnden Erotikszenen sind eine nette Ergänzung und geben dem ganzen nochmal etwas mehr Gefühl.


Fazit: Eine wirklich gelungene Fortsetzung der Argeneau-Reihe und auch wenn man jetzt eher anderen Vampiren begegnet, immer noch sehr wohlig Familiär.

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Veröffentlicht am 12.05.2020

Das Känguru, das Pinguin und der Kleinkünstler

Das Känguru-Manifest (Die Känguru-Werke 2)
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Inhaltsangabe: Sie sind wieder da – das kommunistische Känguru und der stoische Kleinkünstler! Auf der Jagd nach dem höchstverdächtigen Pinguin rasen sie durch die ganze Welt. Spektakuläre Enthüllungen! ...

Inhaltsangabe: Sie sind wieder da – das kommunistische Känguru und der stoische Kleinkünstler! Auf der Jagd nach dem höchstverdächtigen Pinguin rasen sie durch die ganze Welt. Spektakuläre Enthüllungen! Skandale! Intrigen! Ein Mord, für den sich niemand interessiert! Eine Verschwörung auf niedrigster Ebene! Ein völlig abstruser Weltbeherrschungsplan! Mit Spaß, Spannung und Schnapspralinen ...


Cover: Das Cover ist genauso gestaltet wie Band 1. Die Fotos sind auffällig und witzig. der rote Hintergrund gut gewählt.


Sichtweise/Erzählstil: Die Geschichte wird in Ich-Form von Marc-Uwe erzählt. Man erlebt viele absurde, witzige Situationen aus seiner Sichtweise. Immer dabei das treue Känguru.


Spannung/Story: Die Geschichte setzt sich genauso fort, wie in Band 1. Mit viel Humor und kritischen Sichtweisen nimmt Marc-Uwe Kling viele Denkanstöße auf. Themen wie Politik, Rassismus, Nationalsozialismus, Digitalisierung und vieles mehr werden hier in komischen Alltagssituationen dargestellt. Das Känguru gibt dabei seine Sichtweise deutlich zu verstehen und frischt alles mit einer saftigen Prise Humor auf. Ein Buch, das man gut und leicht weglesen kann, obwohl der Inhalt oft doch eher zum Nachdenken anregt. Viele kurze Kapitel, leichter Schreibstil und viel zum Lachen. Aber immer mal wieder kommen auch einfache Alltagssituationen zu Wort, die einfach jeder von uns kennt. Zwar übertrieben und überspitzt dargestellt, jedoch einfach nur was zur Entspannung. Eine unerwartete neue Figur sorgt für frischen Wind und lässt auch am Ende einige Fragen unbeantwortet.


Fazit: Erwachsenen-Humor, der zeitgleich Kritik an der Gesellschaft äußert.

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