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Veröffentlicht am 05.05.2017

Die Vermischung zwischen dem echten Leben und der Romanfigur ist Miroslav Nemec wunderbar gelungen

Die Toten von der Falkneralm
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Zum Inhalt
Miroslav Nemec, der Schauspieler der den Kommissar Ivo Batic im Münchner „Tatort“ spielt, wird von der Inhaberin des Berghotels „Falkneralm“ in ihr Hotel eingeladen, wo er bei einem Event mit ...

Zum Inhalt
Miroslav Nemec, der Schauspieler der den Kommissar Ivo Batic im Münchner „Tatort“ spielt, wird von der Inhaberin des Berghotels „Falkneralm“ in ihr Hotel eingeladen, wo er bei einem Event mit der Bezeichnung „Mörderisches Wochenende“ aus einem Krimi lesen und an einer Diskussionsrunde teilnehmen soll.

Nachdem er am Freitag Abend angereist ist, bricht aufgrund eines Sturms der Kontakt zur Außenwelt ab. Als es in den folgenden Stunden zu zwei Todesfällen kommt, glauben Nemec, und Herr Mees, Kommissar im Ruhestand, sowie die junge Polizeimeisterin Bergending nicht so recht an einen Unfall.

Als es dann zu einem dritten Todesfall kommt, lässt das dem Schauspieler keine Ruhe und er beginnt, ein wenig nachzuforschen, immer auf der Hut davor, von der Polizei als Fernsehkommissar, dem seine Rolle zu Kopf gestiegen ist, angesehen zu werden.

Meine Gedanken zum Buch
Miroslav Nemec schreibt hat einen Krimi geschrieben, in dem er selbst die Hauptrolle spielt. Wie im richtigen Leben ist er in seinem Roman der Schauspieler, den den Kommissar Ivo Batic verkörpert.

Die Ereignisse auf der Falkneralm bringen der Ermittler in ihm in Schwung, doch wer nun vermutet, dass Miroslav Nemec versucht, den Fall auf eigene Faust zu lösen, der irrt grundsätzlich einmal, denn Nemec nimmt sich selbst nicht so wichtig und möchte auch nicht wichtig genommen werden. Ihm ist durchaus bewusst, dass er aufpassen muss, was er sagt und tut, da man von ihm geradezu erwartet, dass er den Ermittler heraushängen lässt. Tatsächlich ist Nemec eher ein Kombinierer, der von der Neugier getrieben wird.

Autor, Protagonist und auch noch Sprecher des Hörbuches – und das hat er ruhig, sachlich und ohne Starallüren gemacht, fast so, als ob er in ungezwungener Atmosphäre von seinen Erlebnissen berichtet.

Der Krimi ist spannend und auch unterhaltsam. So darf man den Untertitel „Mein erster Fall“ durchaus mit einem Augenzwinkern verstehen. Die Vermischung zwischen dem echten Leben und der Romanfigur ist Miroslav Nemec wunderbar gelungen und wenn es „Meinen zweiten Fall“ gibt, würde ich den auf jeden Fall auch hören wollen.

Veröffentlicht am 05.05.2017

Ich konnte mich dem Bann nicht entziehen

HELIX - Sie werden uns ersetzen
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Zum Inhalt:
Auf den US-Außenminister Jack Dunbraith wird während der Münchner Sicherheitskonferenz ein Anschlag verübt, an dessen Folgen er stirbt. Die Obduktion und erste Ermittlungen ergeben, dass der ...

Zum Inhalt:
Auf den US-Außenminister Jack Dunbraith wird während der Münchner Sicherheitskonferenz ein Anschlag verübt, an dessen Folgen er stirbt. Die Obduktion und erste Ermittlungen ergeben, dass der Politiker einem Grippevirus zum Opfer fiel, das – so unmöglich das auch klingen mag – so personalisiert wurde, dass es nur ihn getötet hat. Dr. Jessica Roberts vom US National Security Advisor’s Team wird nach ihrer Rückkehr aus München mit der Ermittlung betraut, ihr zur Seite gestellt wird ein Team aus Wissenschaftlern, insbesondere Genetikern.

Meine Meinung zum Buch
So weit, so gut. Das klingt bisher so, als ob Jessica Roberts damit beauftragt wird, den Fall um die Ermordung eines Politikers aufzuklären. Doch gleich zu Beginn starten weitere Handlungsstränge:

Da wäre zunächst Jill Pierce, eine 15jährigen MIT-Studentin, die sich, kurz nach dem sie vom Anschlag auf den Politiker hört, der Kontrolle ihrer Bodyguards entzieht und spurlos verschwindet.

Fast gleichzeitig entdeckt der Feldtechniker Jegor Melnikow in Afrika einen kleinen Flecken Erde mit blühendem Mais, während alle Felder drum herum von einem Schädling und der anhaltenden Dürre betroffen sind. Auf Interesse stößt dieser Fund vor allem bei der Firma Santira, einem der größten Chemie- und Biotechkonzerne der Welt, wo man bereits genetisch veränderte Sojabohnen aus Brasilien und einer Ziege in Indien, der eine Pest, die alle anderen Tiere dahin gerafft hat, nichts anhaben konnte.

Währenddessen wird dem kinderlosen Paar Helen und Greg in einer Kinderwunschklinik die Möglichkeit offeriert, sich ein Baby nach eigenen Wünschen zusammen zu stellen.

Marc Elsberg lässt all das auf den ersten 40/50 Seiten einfließen und führt somit die verschiedenen Handlungsstränge und Personen ein, was im ersten Moment eine große Flut an Informationen bedeutet. Bereits zu diesem Zeitpunkt schießt mir hin und wieder ein Gedanke durch den Kopf: Wie realistisch ist das?

Eine Frage, die ich mir im Laufe der Geschichte noch öfter stellen werde, obwohl ich die Antwort bereits kenne. Den spätestens, nachdem ich „Zero“ von Marc Elsberg gelesen habe, war mir klar, dass dieser Autor ganz eng an der Realität schreibt und auch bei diesem Buch habe ich wieder das Gefühl, dass der Autor einen riesen Recherche-Aufwand betrieben haben muss. Marc Elsberg hat mir schon damals das Gefühl gegeben, mir Zukunftsvisionen vorzugaukeln, doch schon mit wenig Wissen und einer kurzen Abfrage nach „CRISPR/Cas“ bei Google wird klar: DNA-Bausteine werden verwendet, um das Erbgut zu verändern, das ist die Realität, genau so, wie der Autor es beschreibt, kann es schon irgendwo auf der Welt ablaufen.

Wie soll es anders sein, am Ende laufen natürlich alle Handlungsstränge zusammen und es kommt zum Showdown, wobei dieser Begriff ein Ende suggestiert, doch das lässt der Autor bewusst offen und regt seine Leser / Hörer damit zum Nachdenken an.

Der Roman ist überaus spannend und der Sprecher Simon Jäger, der beispielsweise die deutsche Stimme von Matt Damon und Heath Ledger ist und bereits mehrere Hörbücher von Sebastian Fitzek eingelesen hat, hat seinen Teil dazu beigetragen, dass ich mich dem Bann der Handlung nicht entziehen konnte. Hinzu kommen die tiefen Recherchen des Autors und ein Plot, den man nur zu gerne als Fiktion betrachten würde, anstatt sich Gedanken darüber zu machen, was noch alles auf uns oder unsere Kinder und Enkelkinder zukommen wird.

Von mir gibt es fünf von fünf Sterne für einen weiteren brillanten Roman aus der Feder von Marc Elsberg.

Veröffentlicht am 05.05.2017

Der etwas andere Roman von Emma Wagner

Du. Für immer.
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Inhalt
Anna und Oliver sind seit einigen Jahren verheiratet, doch ihr Kinderwunsch blieb bislang unerfüllt, was ihre Ehe belastet. Hinzu kommt, dass Anna aus der Sicht von Olivers Familie nicht gut genug ...

Inhalt
Anna und Oliver sind seit einigen Jahren verheiratet, doch ihr Kinderwunsch blieb bislang unerfüllt, was ihre Ehe belastet. Hinzu kommt, dass Anna aus der Sicht von Olivers Familie nicht gut genug für ihn ist und die Familie sie das auch immer wieder spüren lässt. Als Anna zur Beerdigung ihrer Freundin in ihren Heimatort zurück kehrt, begegnet sie ihrer Jugendliebe Marc und ihr wird bewusst, dass sie ihre Ehe in Frage stellen muss.

Protagonisten
Anna ist als Kind einer armenischen Mutter und eines deutschen Vaters aufgewachsen, die beide für Olivers Eltern arbeiteten. Die Freundschaft zwischen Anna und Oliver war seiner Mutter schon immer ein Dorn im Auge, deshalb versuchte sie schon sehr früh, eine Freundschaft zwischen Oliver und Marc zu forcieren. Doch die beiden Jungs waren viel zu unterschiedlich und letztendlich bildete Anna den Knotenpunkt zwischen den beiden, wodurch die drei Kinder unzertrennlich wurden.

Anna hat als Kind sehr darunter gelitten, wie Olivers Familie mit ihren Eltern umgegangen ist und Olivers Mutter lässt sie bis heute spüren, dass sie sie nicht für die richtige Frau an seiner Seite hält.

Oliver hat sich zwar schon als Kind immer zu Anna geschlichen, aber er hat seine Eltern von jeher in Schutz genommen und verschließt die Augen davor, wie schlecht sie Anna behandeln.

Marc war schon als Kind ein Draufgänger und wollte weg aus dem Heimatort. Anna hat sich als Jugendliche in ihn verliebt und davon geträumt, mit ihm neu anzufangen. Doch die Liebe ist zerbrochen, Marc ist geblieben, wo er war und Anna und Oliver sind weggezogen und haben geheiratet.

Meine Gedanken zur Geschichte
Ich habe schon mehrere Bücher von Emma Wagner gelesen, aber das hier ist anders. Es ist kein heiterer Frauenroman mit HappyEnd, den man einfach so weg liest. „Du. Für immer.“ ist eine sehr gefühlvolle Geschichte, die von Liebe erzählt und von Trauer, von unerfüllten Träumen, Hochmut und zerbrochenen Freundschaften. Sie hat mich so berührt, dass ich mehr als einmal Tränen vergossen habe.

Die Autorin wechselt zwischen Erzählungen aus der Vergangenheit und Geschehnissen in der Gegenwart. Diese Aufteilung des Buches hat mir gut gefallen.

Die Geschichte ist in sich abgeschlossen und trotzdem lässt sie viele Fragen offen. Ich habe bereits entdeckt, dass Emma Wagner an einem weiteren Buch arbeitet, in dem genau diese offenen Fragen dann beantwortet werden und es zu einem Wiedersehen mit den drei Protagonisten aus „Du. Für immer.“ kommt.

Veröffentlicht am 05.05.2017

Die Geschichte ist unterhaltsam, lustig und hat viel Spaß gemacht.

Die Muskeltiere - Einer für alle – alle für einen
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Inhalt
Picandou C. Saint-Albray trifft auf einem Streifzug auf eine Ratte, die an Amnesie leidet. Nicht nur, dass diese sich für eine Maus hält, sie weiss weder, wo sie wohnt, noch wie sie heißt. Picandou ...

Inhalt
Picandou C. Saint-Albray trifft auf einem Streifzug auf eine Ratte, die an Amnesie leidet. Nicht nur, dass diese sich für eine Maus hält, sie weiss weder, wo sie wohnt, noch wie sie heißt. Picandou erbarmt sich und nimmt die Ratte mit in den Feinkostladen, in dem er lebt.

Dort angekommen, entdecken die beiden Ernie, eine Hafenkneipenmaus, die gerade versucht, sich häuslich einzurichten. Fortan nennen sich die drei Picandou C. Saint-Albray, Pomme de Terre und Gruyère Réserve.

Als Gruyères Gedächtnis langsam zurück kommt, ziehen die drei los, um das Traumschiff zu finden, an das er sich erinnern kann. Dabei landen sie zunächst im Käfig von Bertram von Backenbart und der Hamster erinnert sich ob der Namen seiner drei neuen Freunde an die Geschichte der drei „Muskeltiere“. Da es ihm in seinem goldenen Käfig sowieso zu langweilig ist, sind die vier fortan als unzertrennliches Quartett auf dem Weg von einem Abenteuer ins nächste.


Cover
Man muss schon zwei Mal hinsehen, um das Wortspiel zu entdecken, dass hier aufs Cover gezaubert wurde. Während man beim Wort MuskeLtiere auf einen Schreibfehler tippt, wurde auf dem Cover der Buchstabe L aus dem Titel gezogen, er hängt nun ein Stückchen weiter unten. Das Buch heisst aber tatsächlich „Die MuskeLtiere“.


Gedanken zum Buch
Das Hörbuch ist für Kinder ab acht Jahren geeignet, entsprechend sind die Figuren sehr liebevoll gezeichnet.

Wie schon D’Artagnan haben auch die vier tierischen Freunde Abenteuer zu bestehen, in denen ihr Mut gefordert ist und sie zusammenhalten müssen, um sich zu bewähren.

Ute Krause hat einen sehr bildhaften Schreibstil und Andreas Fröhlich hat die Geschichte wunderbar umgesetzt, so dass sich beim Hören des Hörbuches ein kleiner Film im Kopf abgespielt hat. Während des Hörens hatte ich das Gefühl, Hamburg und die Hafencity vor mir zu sehen.

Die Geschichte ist unterhaltsam, lustig und hat viel Spaß gemacht.

Veröffentlicht am 21.01.2017

Spannend und hervorragend konstruiert

Die Schwester
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Inhalt
Caroline und Hunter Shipley sind in Mexiko, um ihren 10. Hochzeitstag zu feiern. Während die beiden beim Abendessen sind, wird aus ihrer Suite die zweijährige Tochter Samantha entführt.

15 Jahre ...

Inhalt
Caroline und Hunter Shipley sind in Mexiko, um ihren 10. Hochzeitstag zu feiern. Während die beiden beim Abendessen sind, wird aus ihrer Suite die zweijährige Tochter Samantha entführt.

15 Jahre später, die Ehe ist mittlerweile zerbrochen, Caroline von der Presse als Rabenmutter abgestempelt, die ältere Tochter Michelle wegen Alkoholmissbrauch verurteilt, meldet sich telefonisch eine junge Frau, die der Meinung ist, die entführte Samantha zu sein.

Meine Gedanken zum Hörbuch
Ein kleines Mädchen, das aus dem Hotelzimmer verschwindet, während die Eltern feiern. Das hat mich auf den ersten Blick an den Fall von Madeleine (Maddie) McCann erinnert, die 2007 aus der Ferienwohnung ihrer Eltern in Portugal verschwand. Und tatsächlich hat sich Joy Fielding von diesen Geschehnissen für ihr neuestes Werk inspirieren lassen. Doch sie hat den Fall nicht recherchiert, sondern hat ihn lediglich als Grundlage für ihren Plot herangezogen.

Der Leser erlebt das Verschwinden und alles, was in den folgenden 15 Jahren passiert, aus der Sicht der Mutter Caroline Shipley. Die junge Frau hat sich von ihrem Mann überreden lassen, die Kinder im Zimmer alleine zu lassen, was sie sich nie verziehen hat. Sie wurde von der Presse an jedem Jahrestag aufs Neue daran erinnert, ihre Ehe ist gescheitert, das Verhältnis zu Ex-Mann und Tochter ist gestört, sie hat mehr als einmal ihren Job verloren, nachdem Eltern Sturm gegen sie gelaufen sind, ihre Freunde haben sich abgewendet und auf ihre Mutter und ihren Bruder kann sie auch nicht bauen. Es grenzt schon an ein Wunder, dass Caroline nicht an ihrem Leben zerbrochen ist.

Die Geschichte spielt zu einem Großteil in der Gegenwart, aber durch Rückblicke auf die Ereignisse vor 15, aber auch vor 10 und 5 Jahren erhält der Leser / Hörer nach und nach einen umfassenden Überblick. Was geschehen ist, ist von Anfang an klar und wenn man bedenkt, dass die Autorin die Zeit vom ersten Anruf des Mädchens bis zum Ergebnis des DNA-Tests über viele Seiten bzw. Stunden zieht, könnte man meinen, dass das Buch / Hörbuch Längen haben müsste. Aber das ist nicht der Fall. Joy Fielding schafft es, die Spannung ständig auf einem hohen Niveau zu halten.

Mir hat die Figur der Caroline gut gefallen. Sie wirkt immer so, als ob sie am Rande eines Zusammenbruchs steht und doch gibt sie nie auf. Manchmal hätte ich sie am liebsten geschüttelt, weil ich nicht verstanden habe, wie man sich alles, was sie erlebt, gefallen lassen kann und sehr oft hätte ich mir gewünscht, dass Caroline allen einmal die Meinung sagt, doch sie ist immer darauf bedacht, alles in Ruhe auszutragen. Doch – Achtung, Spoiler, am Ende rechnet Caroline mit allen ab und das hat sogar mir als Hörer richtig gut getan.

Die Auflösung des Falles ist nicht unbedingt unvorhersehbar, während des Lesens habe ich mir schon Gedanken über einzelne Personen gemacht und darüber nachgedacht, ob sie etwas mit dem Fall zu tun haben könnten, dennoch ist sie überraschend. Am Ende des Hörbuches lässt die Autorin noch eine Besonderheit einfließen, sie wiederholt ein Kapitel vom Anfang, allerdings aus der Sicht der anderen Personen, die an dem Abend, an dem Samantha entführt wurde, im Hotelrestaurant saßen.

Ich habe mich schon früh für Thriller interessiert, ich meine, dass ich mit ca. 13 Jahren mein Faible für Mord und Totschlag und menschliche Abgründe entdeckt habe. Meine Favoriten damals waren ganz klar Stephen King und Joy Fielding. Doch seit einigen Jahren habe ich von beiden kein Buch mehr gelesen. Daher kann ich nun nicht beurteilen, ob sich der Schreibstil von Joy Fielding im Laufer der Jahre verändert hat, aber ich habe einen wesentlichen Unterschied zu früher festgestellt: diese Geschichte ist weniger ein Thriller als viel mehr eine Familientragödie.

Das Hörbuch empfand ich als sehr emotional, wohl, weil ich es aus Sicht einer Mutter gesehen habe. Es ist spannend und hervorragend konstruiert. Auch die Sprecherin Petra Schmidt-Schaller darf ich hervorheben, sie hat das Buch brilliant umgesetzt.

Ich vergebe fünf von fünf Sterne.