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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.11.2021

Leider nicht meins...

Toxic
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Das Buch war ein Flohmarktfund und stand dann lange im Regal, bis ich es in die Hand genommen habe.
Allerdings konnte es mich nicht überzeugen. Für mich war die Handlung zu klischeehaft, die Sprache teilweise ...

Das Buch war ein Flohmarktfund und stand dann lange im Regal, bis ich es in die Hand genommen habe.
Allerdings konnte es mich nicht überzeugen. Für mich war die Handlung zu klischeehaft, die Sprache teilweise zu derb und auch wenn die Morde sehr bestialisch sind, kam die Spannung bei mir nicht so richtig an.

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Veröffentlicht am 03.08.2021

Für immer?

Never Never
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Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich ein Buch von Colleen Hoover gelesen habe. Deshalb wurde es wirklich mal wieder Zeit und der Klappentext von "Never Never" hat mich neugierig gemacht.

Das Buch ...

Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich ein Buch von Colleen Hoover gelesen habe. Deshalb wurde es wirklich mal wieder Zeit und der Klappentext von "Never Never" hat mich neugierig gemacht.

Das Buch wird abwechselnd aus Sicht der beiden Protagonisten Charlie und Silas erzählt. Die Beiden sind ein Paar bzw. waren es, haben aber ihr Gedächtnis verloren und können sich an gar nicht erinnern.

Der Aufbau hat mir sehr gut gefallen. Durch die unterschiedlichen Perspektiven bekommt man viele tiefe Eindrücke und außerdem sorgt es für Abwechslung und kleine Mini-Cliffhanger innerhalb des Buches. Die jeweilige Perspektive ist auch immer mit dem Namen überschrieben, sodass man nicht durcheinander kommt. Außerdem gibt es auch immer wieder Briefe, die viele Hintergrundinfos geben und nochmal eine andere Art des Erzählens sind.

Leider konnte mich das Buch aber inhaltlich nicht überzeugen. Ich hatte gehofft, dass es eine realistische Erklärung für den Gedächtnisverlust gibt. Die "Auflösung" ist mir einfach zu mystisch. Außerdem standen die Protagonisten oft auf der Leitung. Hier ging dann die Handlung nicht voran und ich dachte permanent: Warum versteht ihr das nicht? Das hat mich dann geärgert.

Natürlich gibt es eine schöne Liebesgeschichte, aber auch hier geht alles so schnell, dass es fast unglaubwürdig ist. Mir hat einfach die Tiefe gefehlt. Das Buch bleibt oft oberflächlich und ich hatte mehrfach das Gefühl, dass ich etwas überlesen habe.

Vielleicht bin ich mittlerweile einfach zu alt für die Autorin. Von mir gibt es nur 2 Sterne.

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Veröffentlicht am 16.03.2021

Leider nicht meins...

Blutwurst, Bier und Beichtgeheimnis
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Das Cover deutet ja schon drauf hin, dass den Leser in diesem Buch viele Klischees rund um "den Dörfler" und "den Städter" erwarten, was natürlich zur Unterhaltung beiträgt. Deswegen fand ich es auch super, ...

Das Cover deutet ja schon drauf hin, dass den Leser in diesem Buch viele Klischees rund um "den Dörfler" und "den Städter" erwarten, was natürlich zur Unterhaltung beiträgt. Deswegen fand ich es auch super, dass alle Charaktere - egal woher sie stammen - überzeichnet sind und dadurch alles ein bisschen augenzwinkernd zu betrachten ist.

Eher anstrengend hingegen fand ich den Schreibstil. Er ist sehr an das Bayrische angelehnt, zwar nicht so dialektlastig, dass man gar nichts versteht, aber dennoch genug, um das Lesen schwerfällig zu machen. Auch fand ich es schade, dass es relativ viele Längen gibt, in denen die Story nicht voran geht. Die - in meinen Augen - Belanglosigkeiten mögen zwar auch recht unterhaltsam sein, konnten bei mir allerdings nicht punkten.

Bei der Geschichte handelt es sich um den zweiten Fall für Dorfpfarrer Meininger, der im ersten Teil schon zum Hobbyermittler wurde und gemeinsam mit seiner Köchin den Dorfpolizisten Simeon Hirsch geholfen hat. Obwohl die beiden Fälle abgeschlossen sind, hatte ich - da ich Teil 1 nicht kannte - das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Es gibt sehr viele Anspielungen und Rückblicke auf das Vergangene, dass es in "Blutwurst, Bier und Beichtgeheimnis" eine Menge Raum einnimmt. Außerdem hatte der vorherige Fall die zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen den Dorfbewohnern nachhaltig beeinflusst, aber wie genau, dass wurde nur bedingt deutlich. Ich denke, das geht einem aber nur so, wenn man direkt mit dem zweiten Teil einsteigt.

Die Story an sich ist ganz nett, aber auch nichts ungewöhnliches. Ich fand es amüsant, wie sowohl Pfarrer als Polizei im Dunkeln tappen, wo man selbst schon eine Ahnung hat, wie sich alles entwickelt bzw. wer dahinter steckt. Dass der Mordfall aber gar nicht wirklich im Mittelpunkt des Buches steht (die im Klappentext angesprochene Leiche wird erst in der Mitte des Buches gefunden), zeigt auch, dass vor allem das Dorfleben und die Beziehungen des Protagonisten beleuchtet werden. Das muss man mögen, ist für das Genre aber sicher nichts ungewöhnliches.

Insgesamt war ich aber nicht wirklich überzeugt von dem Krimi. Ich bin mit den Charakteren einfach nicht warm geworden und das Lesen ging schwerfällig, sodass ich auch relativ lang gebraucht habe. Ich denke nicht, dass ich die Reihe weiterverfolgen werde, bin mir aber sicher, dass sie ihre Fans findet. Von mir gibt es 2 Sterne.

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Veröffentlicht am 11.08.2020

Erinnere dich...

Flashback – Was hast du damals getan?
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Thriller mit Gedächtnisverlust sind ja immer irgendwie spannend - auch wenn die Grundidee jetzt nicht ganz neu ist. Hier ist es allerdings so, dass die Protagonistin gar nicht weiß, dass sie sich nicht ...

Thriller mit Gedächtnisverlust sind ja immer irgendwie spannend - auch wenn die Grundidee jetzt nicht ganz neu ist. Hier ist es allerdings so, dass die Protagonistin gar nicht weiß, dass sie sich nicht mehr erinnern kann - sondern fest davon ausgeht, dass sie auf einem Konzert war, als ihre beste Freundin Edie Selbstmord beging.

An sich hat mir die Plotidee wirklich gefallen, sonst hätte ich gar nicht zu dem Buch gegriffen. Dann habe ich mir allerdings schwer getan. Ich kam in die Geschichte nicht so wirklich hinein. Gerade der Anfang zieht sich meiner Meinung nach ganz schön in die Länge.

Außerdem konnte ich der Protagonistin Lindsay keine wirklich guten Eigenschaften abgewinnen. Ich empfand sie oft als anstrengend und auch ihre Lebensweise als junger Erwachsener mit Party, Alkohol und Co. hat sie mir nicht gerade sympathischer gemacht. Nicht, weil ich das grundlegend ablehne - sondern weil es einfach immer ein bisschen zu viel des Guten war.

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, allerdings hält sich die Autorin manchmal zu sehr mit Nebensächlichkeiten auf. Dadurch war für mich an einigen Stellen die Spannung einfach raus.

Aber: Es gibt einen Plottwist, der mich richtig überrascht hat und mit dem ich so nie gerechnet habe. Dadurch kam wieder mehr Spannung in die Handlung und gerade im letzten Drittel war ich dann doch auch gefesselt. Nur leider hat das nicht bis zum Schluss angehalten. Denn wenn man denkt, es ist vorbei, wird nochmal eine Schleife eingebaut. Und die war meines Erachtens unnötig, da die ganze aufgebaute Spannung wieder verpuffte. Als Leser wusste man an dieser Stelle einfach schon zu viel.

"Flashback" und ich sind einfach nicht miteinander warm geworden, aber ich bin mir sicher, auch dieses Buch findet seine Liebhaber.
Von mir gibt es allerdings nur 2 Sterne.

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Veröffentlicht am 17.06.2020

Für mich kein Thriller

Neuschnee
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Nach dem Lesen des Klappentextes war ich mir sicher: Hier erwartet mich ein Thriller, der super spannend ist, weil die Protagonisten durch den Schnee nicht weg können und sich ein Mörder herumtreibt. Leider ...

Nach dem Lesen des Klappentextes war ich mir sicher: Hier erwartet mich ein Thriller, der super spannend ist, weil die Protagonisten durch den Schnee nicht weg können und sich ein Mörder herumtreibt. Leider war das aber nicht der Fall - statt in die Kategorie "Thriller" würde ich das Buch eher als "Drama" einordnen.

Es geht erstmal sehr gemächlich los. Man lernt die im Klappentext erwähnten Freunde kennen und wie sie zueinander stehen. Das wurde von der Autorin auch sehr geschickt gemacht, denn sie wechselt immer wieder die Perspektiven und so kann man durch die Augen jedes Einzelnen blicken. Man erfährt auch schnell, dass nicht alles so harmonisch und schön ist, wie es von außen den Anschein erweckt.

Allerdings zieht sich das ganz schön in die Länge. Bis man überhaupt vor Ort - also der Berghütte - ist, hat man gefühlt schon 100 Seiten gelesen und es ist noch nicht wirklich etwas passiert. Und auch dort geht es erstmal realtiv ereignislos weiter. Zwar merkt man Spannungen, man fängt an, einige Charaktere weniger zu mögen als andere - aber das ist es auch schon. Gut gemacht waren die Rückblicke in die Vergangenheit, aber auch hier wäre etwas weniger mehr gewesen.

Neben den Freunden, die auf der Berghütte Silvester feiern, lernt man noch die Verwalterin des Hotels und den Hausmeister kennen. Auch hier scheint nicht alles so zu sein, wie man auf den ersten Blick denkt. Das war ganz interessant, die Autorin teasert den Leser immer wieder an, dass es hier Geheimnisse gibt - aber man erfährt sie lange nicht. Auch hier war ich mit der Zeit etwas genervt, weil eben so wenig Informationen kamen.

Der Mord, der bereits im Klappentext angekündigt wird, passiert relativ früh im Buch - aber dann geht es für den Leser erstmal wieder ein paar Tage in der Handlung zurück. Für mich stand er auch nicht wirklich im Mittelpunkt des Buches.

Insgesamt war es für mich wie gesagt kein Thriller, sondern eher ein dramatischer Roman, der die Abgründe von Menschen aufzeigt. Die Spannung kam mir viel zu kurz und manchmal war es einfach langatmig. Deswegen gibt es von mir an dieser Stelle auch nur 2 Sterne.

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