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Veröffentlicht am 29.06.2020

Spannend, aber unglaubwürdig

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Taschenbuch: 448 Seiten
Verlag: FISCHER Taschenbuch (24. Juli 2014)
ISBN-13: 978-3596195640
Originaltitel: The Never List
Übersetzung: Verena Kilchling
Preis: 9,99 €
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich

Spannend, ...

Taschenbuch: 448 Seiten
Verlag: FISCHER Taschenbuch (24. Juli 2014)
ISBN-13: 978-3596195640
Originaltitel: The Never List
Übersetzung: Verena Kilchling
Preis: 9,99 €
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich

Spannend, aber unglaubwürdig

Inhalt:
Vor zehn Jahren konnte Sarah einem Psychopathen entkommen, der sie und andere Mädchen über Jahre gefangen gehalten und gefoltert hat. Nun könnte er auf Bewährung aus dem Gefängnis frei kommen. Sarah setzt alles daran, dies zu verhindern. Dazu muss sie sich ihrer Vergangenheit stellen.

Meine Meinung:
Der Roman beginnt sehr spannend und hat mich sofort gefesselt. Ich konnte sehr gut nachvollziehen, dass Sarah sich absolut zurückgezogen hat und niemanden an sich heranlässt. Umso unglaubwürdiger empfand ich, was sie dann alles unternimmt, um ihren Peiniger weiter im Gefängnis schmoren zu lassen. Diese Entwicklung ging so schnell und war absolut unglaubwürdig.

Einzelne Kapitel spielen in der Zeit der Gefangenschaft. Was die Mädchen erleiden mussten, ist der absolute Horror und erinnert definitiv an billige Effektheischerei.

Das Ende konnte mich zwar überraschen, war aber so wenig glaubwürdig wie der Rest.

Trotzdem: Spannend war’s.

★★★☆☆

Veröffentlicht am 26.06.2020

Kann man lesen, muss man aber nicht

Charing Cross
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Taschenbuch: 150 Seiten
Verlag: Ulrich Burger Verlag (5. Mai 2015)
ISBN-13: 978-3943378764
Preis: 7,50 €
auch als E-Book erhältlich

Kann man lesen, muss man aber nicht

„Charing Cross“ ist eine Novelle, ...

Taschenbuch: 150 Seiten
Verlag: Ulrich Burger Verlag (5. Mai 2015)
ISBN-13: 978-3943378764
Preis: 7,50 €
auch als E-Book erhältlich

Kann man lesen, muss man aber nicht

„Charing Cross“ ist eine Novelle, die Christoph Marzi wohl längere Zeit in der Schublade liegen hatte. Er hat sie mehrfach überarbeitet und geändert und nun doch die ursprüngliche Fassung veröffentlicht, weil sie ihm einfach am Herzen lag. Nun, was für den Autor gut ist, muss es für den Leser nicht unbedingt sein. Ich fand dieses Büchlein eher wenig originell, wenngleich gut geschrieben.

★★★☆☆

Veröffentlicht am 19.06.2020

Unbedingt zuerst Band 1 lesen!

Spreewaldtod (Ein-Fall-für-Klaudia-Wagner 2)
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Taschenbuch: 336 Seiten
Verlag: Ullstein Taschenbuch (10. Februar 2017)
ISBN-13: 978-3548287614
Preis: 10,99 €
auch als E-Book erhältlich

Unbedingt zuerst Band 1 lesen!

Inhalt:
Klaudia Wagner und ihr ...

Taschenbuch: 336 Seiten
Verlag: Ullstein Taschenbuch (10. Februar 2017)
ISBN-13: 978-3548287614
Preis: 10,99 €
auch als E-Book erhältlich

Unbedingt zuerst Band 1 lesen!

Inhalt:
Klaudia Wagner und ihr Kollege Peter Demel müssen den Mord an einem rumänischen Erntehelfer aufklären. Liebesdrama, Ausländerfeindlichkeit oder Erpressung? Alles Mögliche könnte dahinter stecken.

Meine Meinung:
Leider habe ich den 1. Band dieser Reihe nicht gelesen. Dadurch fehlten mir viele Informationen, die ich hier gebraucht hätte, um die Handlungsweisen bzw. Befindlichkeiten der Protagonist*innen nachvollziehen zu können. Es wird praktisch in jedem Kapitel erwähnt, welche Nachwirkungen die Geschehnisse des 1. Bandes auf die Beteiligten haben. Was damals passiert ist, lässt sich aber allenfalls gegen Ende dieses Buches erahnen. Ich hätte mir definitiv von Anfang an Klarheit gewünscht oder noch besser, dass es für die aktuelle Ermittlungsarbeit keine Rolle spielt. Denn dass Klaudia ihren Kollegen Demel (und auch viele andere) nicht mag und psychisch nicht nur ein Päckchen, sondern ein ganzes Paketauto mit sich herumträgt, erschwert die Ermittlungen und nimmt immer wieder die Spannung raus.

Dabei ist der Fall an sich ziemlich verzwickt und komplex und man hätte eine wirklich spannende Story daraus machen können. Wie alles zusammenhängt und wer wofür verantwortlich ist, war für mich bis zuletzt nicht vorherzusehen. Es wird dann aber schlüssig geklärt.

Leider bleiben noch offene Fäden, die mit dem aktuellen Fall zwar nur am Rande zu haben. Aber dass sie einfach unter den Tisch fallen, ist trotzdem nicht schön. Ich nehme an, im nächsten Band wird man dazu mehr erfahren, aber leider reizt der mich nach der jetzigen Lektüre nicht besonders.

Die Reihe:
1. Spreewaldgrab
2. Spreewaldtod
3. Spreewaldrache
4. Spreewaldwölfe

★★★☆☆

Veröffentlicht am 07.06.2020

Lässt mich ziemlich deprimiert zurück

Zwölf Leben
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Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (1. Mai 2014)
ISBN-13: 978-3423280280
Originaltitel: The Twelve Tribes of Hattie
Übersetzung: Susanne Höbel
Preis: 19,99 €
auch als Taschenbuch, ...

Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (1. Mai 2014)
ISBN-13: 978-3423280280
Originaltitel: The Twelve Tribes of Hattie
Übersetzung: Susanne Höbel
Preis: 19,99 €
auch als Taschenbuch, als E-Book und als Hörbuch erhältlich

Lässt mich ziemlich deprimiert zurück

Inhalt:
Die fünfzehnjährige farbige Hattie verlässt Anfang der 1920er Jahre mit ihrer Mutter und ihren beiden Schwestern ihre Heimat in Georgia, um in Philadelphia ein besseres, sichereres Leben zu beginnen. Kurz darauf ist sie bereits verheiratet und hat Zwillinge geboren. Es sollen noch 9 weitere Kinder folgen. Hatties Leben an der Seite ihres Mannes August ist alles andere als glücklich …

Meine Meinung:
Das Buch beginnt großartig mit einer wirklich herzzerreißenden Geschichte um Hatties Zwillingsbabys. Dieses erste Kapitel hat mich ziemlich mitgenommen und zutiefst berührt. Auch fand ich Hattie hier noch recht sympathisch und patent. Leider sollte sich dies im weiteren Verlauf des Romans ändern.

Die einzelnen Kapitel beleuchten jeweils ein Kind von Hattie, mit Ausnahme des ersten, wo über beide Zwillinge zusammen erzählt wird. Dabei vermisste ich die Verbindung zwischen den einzelnen Personen. In den einzelnen Geschichten kommt jeweils fast nur das eine Kind vor, aber kein anderes der Geschwister oder Eltern, höchstens mal am Rande. Es sind einfach relativ voneinander unabhängige Erzählungen. Teilweise wird aus der Babyzeit der Kinder erzählt - hier spielt dann auch Hattie eine größere Rolle. Teilweise geht es um die Jugend- oder auch spätere Erwachsenenzeit. Kaum eines der Kinder hat später noch eine enge Beziehung zu den Geschwistern oder zu Hattie, die ganze Familie wirkt wie voneinander losgelöst. Mir erschien das ziemlich seltsam.

Die einzelnen Geschichten sind leider auch so kurz, dass man zu der jeweiligen Person keine Nähe aufbauen kann und eben auch nur ein kleiner Ausschnitt aus deren Leben zur Sprache kommt, der später im Roman überhaupt keine Rolle mehr spielt.

Mir war das alles viel zu distanziert erzählt und auch zu deprimierend, was da passiert. So konnte ich das Buch leider nicht wirklich genießen.

★★★☆☆

Veröffentlicht am 04.06.2020

War jetzt nicht gerade der Burner

Mädelsabend
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Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: KiWi-Taschenbuch (13. Februar 2020)
ISBN-13: 978-3462054149
Preis: 12,00 €
auch als Hardcover, als E-Book und als Hörbuch erhältlich

War jetzt nicht gerade der Burner

Inhalt:
Die ...

Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: KiWi-Taschenbuch (13. Februar 2020)
ISBN-13: 978-3462054149
Preis: 12,00 €
auch als Hardcover, als E-Book und als Hörbuch erhältlich

War jetzt nicht gerade der Burner

Inhalt:
Die junge Ärztin Sara ringt mit der Entscheidung, für ein Stipendium nach Cambridge zu gehen. Doch was wird aus ihrem Lebensgefährten und dem gemeinsamen Kind?

Ihre Oma Ruth blickt auf 65 Ehejahre zurück, die nicht immer einfach waren.

Meine Meinung:
Ich kenne Anne Gesthuysen bisher weder als Autorin noch als Moderatorin. Daher ging ich ganz unbefangen an diesen Roman heran. Zwischendurch musste ich mich immer wieder überzeugen, dass es sich wirklich um einen Roman handelt und nicht um eine Biografie, denn über weite Strecken werden die Ereignisse im Leben der Ruth van Rennings ziemlich trocken heruntergespult, angereichert mit zeitgenössischen Details. Das war zwar nicht ganz uninteressant, aber auch nicht wirklich spannend. Dass Männer früher das Sagen hatten und die Frauen ihnen zu gehorchen, war nun für mich nichts Neues. Mir tat Ruth einfach leid.

Ihre Enkeltochter Sara zieht ihr Leben ganz anders auf, aber auch damit verdiente sie sich nicht unbedingt Pluspunkte bei mir. Ehrlich gesagt, war sie mir nicht sonderlich sympathisch, und viele ihrer Handlungsweisen konnte ich nicht nachvollziehen.

Das Buch war also leider kein Highlight für mich, aber man kann es lesen, auch wenn es sich ein bisschen in die Länge zieht.

★★★☆☆