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Veröffentlicht am 15.09.2016

Mein Leseeindruck

Das Siechenhaus
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Oh, wie hatte ich mich auf den 3. Teil der Serafina Reihe gefreut! Ich konnte es kaum erwarten in dem Buch zu blättern und den Fortgang der Geschichte zu lesen bzw. zu erleben.

Schon das Cover hatte mich ...

Oh, wie hatte ich mich auf den 3. Teil der Serafina Reihe gefreut! Ich konnte es kaum erwarten in dem Buch zu blättern und den Fortgang der Geschichte zu lesen bzw. zu erleben.

Schon das Cover hatte mich beeindruckt, wenngleich mir die Frau etwas blass erschien. Aber durch den Block des Torbogen auf Auszüge der Stadt, war ich schon mittendrin im Roman.

Vom Dramatis Personae war ich jedoch sehr erstaunt. 7 Seiten mit Personen, die alle eine Rolle in dem Roman spielen sollten? Puh, wenn das mal gut geht und nicht nur verwirrt. Aber.... ich wurde eines besseren belehrt. In kleinster Weise haben mich die Protagonisten verwirrt, da die Autorin alle Personen so geschickt in die Geschichte eingefügt hat, dass nichts überlagert wurde. Die Hauptprotagonisten waren meiner Meinung nach, sehr gut charakterisiert. Hervorzuheben ist natürlich Serafin, die als sehr toughe Frau beschrieben wird. Forsch und neugierig macht sie sich ihre Aufgaben und schleicht sich in die Herzens der Leser.

Aber da ist auch noch der Stadtmedicus Adalbert Achaz. Er wirkt etwas zurückhaltend, was sich aber im Laufe der Geschichte relativiert.

Aber kommend wir zur Geschichte... zum Plot. [Achtung Spoiler]Der Prolog wirkt sehr geheimnisvoll und hat mich sehr neugierig gemacht. Wer war der Täter? Schon bald landet man in der Geschichte, die recht langsam anfängt, aber keinesfalls langweilig ist. Oh nein... eher im Gegenteil. So nach und nach entwickelt sich nämlich alles zu einem Krimi. Ist der Bäckermeister wirklich zum Tode verdammt? Oder wer trachtet ihm nach seinem Leben? Wird Serafina es schaffen, ihn aus dem Siechenhaus zu holen? All dieses beschreibt die Autorin, Astrid Fritz auf fast 300 Seiten. Seiten, die megaspannend sind.

So lernt der Leser, ganz nebenbei, wie damals eine Siechenschau abgelaufen ist. Oder auch die darauffolgende eigene Ausdehnung. Ich muss gestehen, dass ich hierbei schon einen Kloss im Hals hatte. Kaum vorstellbar, welche Gefühle die Menschen dabei hatten.

Der Leser lernt aber auch mehr über ein Siechenhaus. Die Umständen einer Überstellung ans Haus, das Leben und auch das Leid dort. Hier gab es Passagen, die mich sehr betroffen machten.

Die Charakteren sowie das gesamte Umfeld wurden so detailliert beschrieben, dass ich mich fast schon als Zuschauer empfunden habe. Ja, ich könnte mir tatsächlich vorstellen, dass diese Reihe um Serafina, aber speziell dieses Buch verfilmt wird. Ich denke, dass hierfür ganz viel Potential da ist.

Nicht unerwähnt möchte ich das ausführliche Glossar lassen. Ich denke, dass hierin wirklich alle relevanten Begriffe ausführlich erklärt wurden.

- Fazit -

Mir hat dieser Roman mit seiner kriminalistischen Handlung sehr gut gefallen, da ich immer miträtseln und den Täter am Schluss wirklich überführen konnte. Ich hatte schon lange den Verdachts, dass ..... nee, das werde ich nun wirklich nicht verraten.

Ich freue mich schon sehr auf eine Fortsetzung und da das Buch mit dem Satz endet "Nun ja, eine Begine muss nicht immer eine Begine bleiben.", denke ich, dass unser Lesern hier noch einige turbulente Abenteuer erwarten werden. Ich bin gespannt.

Meine komplette Rezension findest du hier:

http://chattysbuecherblog.blogspot.com/2016/04/rezension-zu-das-siechenhaus-3-teil-der.html

Veröffentlicht am 15.09.2016

Mein Leseeindruck

Locked in
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Puh, selten habe ich ein Buch gelesen, das mich so beschäftigt hat. Doch beginnen wir mal von vorn.

Zuerst blickte ich auf dieses eher unspektakuläre, aber doch irgendwie interessante Cover. Diese metallicblaue ...

Puh, selten habe ich ein Buch gelesen, das mich so beschäftigt hat. Doch beginnen wir mal von vorn.

Zuerst blickte ich auf dieses eher unspektakuläre, aber doch irgendwie interessante Cover. Diese metallicblaue Farbe hat mich schon neugierig gemacht. Und was mich in dann in der Story erwartete, war echt der Hammer.

[Achtung Spoiler] Da treffen wir als erstes im Jahr 1995 auf Amy Stevenson. Sie wirkt ein bisschen aufwändig und anders als ihre Freundinnen. Man würde heute einfach sagen, eine Göre. Aber auch liebenswert.

Nun kommt der Zeitsprung. Die Autorin versetzt uns ins Jahr 2010 und wir lernen Alex kennen. Sie ist schreibt für eine Zeitung und stolpert sozusagen über eigene Vergangenheit, da sie einen Artikel über Komapatienten schreiben soll. Bei ihrer Recherche trifft sie nämlich auf Amy die im Wachkoma ist. Und Alex, im übrigen Alkoholikern, erinnert sich noch an den Fall, da sie in derselben Straße gewohnt hatte. Alex ist von Amys Schicksal betroffen, möchte aber mehr wissen. Mehr über das Wachkoma und vor allem, wie es bei Amy überhaupt dazu kam. Alex beginnt zu ermitteln und wird auch dabei immer wieder von ihrer Vergangenheit eingeholt.

Als dritter Hauptprotagonist treffen wir noch auf Jakob. Ein Mann der nach außen hin, sehr tough wirkt, aber in seinen vier Wenden doch immer wieder zusammenbricht.

Mehr möchte ich zur Story nicht erzählen, da dieses Buch so toll ist, dass man es einfach gelesen haben muss.

Sehr feinfühlig oder doch auch ohne Umschweife, erzählt die Autorin vom Schicksal von Komapatienten, im speziellen vom Wachkoma. Ich hatte hierbei den Eindruck, dass die Autorin sehr genau recherchiert hat oder sogar davon betroffen war/ist. Dieses ist jedoch rein spekulativ. Klar wird jedoch, wie das Gericht und die Medizin mit solchen Patienten umgeht. Sehr interessant fand ich hierbei die Tests, die mit den Patienten durchgeführt werden, und auch die unterschiedlichen Reaktionen. Ein für mich absolut faszinierendes Thema.

Als zweites, schwerwiegendes Thema, widmet ich die Autorin im vorliegenden Buch, dem Alkoholismus. Am Beispiel von Alex wird beschrieben, welche körperlichen und geistigen Gebrechen auftreten können. Hier fand ich die Inkontinenz sehr erschreckend, aber auch die Gedächtnislücken.

Insgesamt kann ich sagen, dass mir die Charakterisierung der Protagonisten sehr gut gefallen hat. Die Spannung war für einen Roman hervorragend. Am Ende blieb ich doch etwas fassungslos und betroffen zurück.

- Fazit -

Wer einen eher aussergewöhnlichen Roman mit Spannungselementen lesen möchte, ist hier genau richtig. Die beiden Hauptthemen Wachkoma und Alkoholismus halten die Geschichte die ganzen Zeit über am Laufen, wirken aber nie aufdringlich.

Mich hat dieses Buch stellenweise sehr berührt.

Ein Buch, das mich noch lange Zeit beschäftigen wird - 5 Sterne

Meine komplette Rezension findest du hier:

http://chattysbuecherblog.blogspot.com/2016/04/rezension-locked-in-ein-beeindruckender.html

Veröffentlicht am 15.09.2016

Mein Leseeindruck

In der ersten Reihe sieht man Meer
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Schon der Titel hatte mich sehr neugierig gemacht. Und als ich dann noch festgestellt hatte, dass sich das abgebildete Foto tatsächlich wie ein eingeklebtes Foto anfühlt, war es um mich geschehen. Die ...

Schon der Titel hatte mich sehr neugierig gemacht. Und als ich dann noch festgestellt hatte, dass sich das abgebildete Foto tatsächlich wie ein eingeklebtes Foto anfühlt, war es um mich geschehen. Die Neugier hatte mich gepackt.

Sehr eindrucksvoll und in Erinnerung schwelgend, beschreiben die beiden Autoren, die ich bislang nur von den Kluftinger Krimis kannte, eine Urlaubsreise samt ihre Vorbereitungen in den 80igern. Mama, Papa und zwei Kinder.... zwei Wochen... in Italien.... Ganz so, wie es auch bei uns zuhause war.

Es wird bei den Vorbereitungen vom großen Shell-Atlas gesprochen, von belegten Wurstbroten usw. Beim Lesen habe ich mich total an meine Kindheit erinnert. Das hätte alles genauso von uns erzählt werden können. Auch der Stress und Streit vor der Anfahrt.... original wie bei uns.

Toll fand ich, dass die beiden Autoren ihre eigenen Urlaubsfotos und Andenken für das Buch verwendet haben.

Der Leser erlebt auf fast 320 Seiten eine Zeitreise in die 80iger, die jedoch keiner Fantasy entsprungen ist. Ich denke, dass die Mehrheit der Deutschen solche Urlaube verbracht hat.

Nicht unerwähnt lassen möchte, die kleine Gastrolle des Kluftingers, die mit eingebaut wurde. Tja, die Autoren können es eben einfach nicht lassen.

- Fazit -

Wer gerne in Erinnerungen schwelgen möchte, wird sich in diesem Buch total wieder finden. Wer die Begriffe Commodore-Computer, Shell-Atlas usw. noch kennt, wird seine wahre Freude haben.

Auf die Erinnerung!!!



Hier findet ihr meine komplette Rezension:

http://chattysbuecherblog.blogspot.com/2016/04/rezension-zu-in-der-ersten-reihe-sieht.html

Veröffentlicht am 15.09.2016

Mein Leseeindruck

Die Zeitdetektive, Band 1: Verschwörung in der Totenstadt
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Zusammen mit einigen Junglesern meines Lesekreises hatte ich mich entschlossen die Zeitdetektiven-Reihe zu lesen.

Bereits das Cover macht schon sehr neugierig und auch der Titel klingt sehr vielversprechend. ...

Zusammen mit einigen Junglesern meines Lesekreises hatte ich mich entschlossen die Zeitdetektiven-Reihe zu lesen.

Bereits das Cover macht schon sehr neugierig und auch der Titel klingt sehr vielversprechend.

[Achtung Spoilergefahr] Gleich zu Beginn treffen wir auf die drei Freunde Kim, Leon und Julian. Sie sollen für die Schule ein Referat über die ägyptische Pharaonen Hatschepsut schreiben. Hierfür suchen sie die Bibliothek von Leone Großvater auf. Er hatte von einer Zaubertüre gesprochen. Die drei Jugendlichen wagen nun eine Zeitreise nach Ägypten im Jahre 1478 vor Christus. Dort wartet ein spannendes Abenteuer auf sie, da Hatschepsut vergiftet werden soll.

Mir, als erwachsenener Vielleser, hat dieser Auftakt zu einer enormen Buchreihe sehr gut gefallen. Die Protagonisten sind sehr detailliert dargestellt, so dass das Einfühlungsvermögen in die Handlungen stets gegeben war. Auch das ägyptische Umfeld ist so bildhaft präsentiert, dass man sich beinahe als Zuschauer sieht. Man lebt die Geschichte sozusagen direkt mit. Die Ängste, die Spannung aber auch die einzelnen Gedanken lassen den Leser Teilhaber einer tollen Geschichte sein.

Sehr gut hat mir auch das Glossar mit den vielen Begriffen aus dem alten Ägypten gefallen.

- Fazit -

Ein toller Auftakt zu einer wunderschönen Buchserie, die nicht nur unterhaltsam, sondern auch lehrreich wirkt. Selbst erwachsene Leser kommen aus dem Staunen nicht raus.

Ich möchte unbedingt mehr von den drei Freunden wissen und gerne weitere Abenteuer mit ihnen bestreiten.

Ich vergebe 5 Sterne für dieses tolle Kinder-/Jugendbuch und empfehle die Serie sehr gerne weiter.


Veröffentlicht am 15.09.2016

Mein Leseeindruck

Die Zeitdetektive 2: Der rote Rächer
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Nachdem ich bzw. wir von Band 1 und der Reise ins alte Ägypten schon so begeistert waren, wollten wir unbedingt wissen, wie es mit den drei Freunden Kim, Leon und Julian weiter geht.

Zu den drei Freunden ...

Nachdem ich bzw. wir von Band 1 und der Reise ins alte Ägypten schon so begeistert waren, wollten wir unbedingt wissen, wie es mit den drei Freunden Kim, Leon und Julian weiter geht.

Zu den drei Freunden gehört seit der letzten Reise nun auch Kija, die Katze.

Kurz zum Inhalt: Durch einen Kinofilm inspiriert, möchten die schlagfertig Kim, der kluge Julian und der sportliche Leon, mehr über das Leben eines Gladiators im alten Rom wissen. Sie reisen deshalb wieder mittels Tempus, in das Jahr 80 nach Christus, um die Eröffnung des Colosseums mitzuerleben. Dort erwartet sie natürlich wieder ein großes Abenteuer.

Sehr schön fand ich wieder, wie die geschichtlichen Details in eine sehr kindgerechte Geschichte verwoben wurden. Dadurch erzielt das Buch durchaus auch seinen Lehrzweck. Im Glossar werden dann auch wieder die Begriffen, wie z.B. Aquädukt, Papyrus, Sesterze usw. erklärt.

Nicht unerwähnt bleiben sollten auch die tollen Illustrationen, die der ganzen Geschichte nochmal einen Extrapepp verleihen. Passend und detailliert sind diverse Szenen zeichnerisch weitergegeben, was den Kindern sehr gut gefällt.

- Fazit -

Auch die Reise ins alte Rom ist äußerst interessant, unterhaltsam und sehr lehrreich. Meine Empfehlung für Jungleser.