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Veröffentlicht am 29.07.2020

Herzallerliebste Feengeschichte

Klara Katastrofee und das große Feen-Schlamassel (Klara Katastrofee 1)
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Schon das Cover verspricht eine zauberhafte Geschichte … und der Leser wird nicht enttäuscht.

Klara ist eine kleine liebenswerte Fee, die das Herz am rechten Fleck hat. Ihr liegt die Natur mit ihren Blumen ...

Schon das Cover verspricht eine zauberhafte Geschichte … und der Leser wird nicht enttäuscht.

Klara ist eine kleine liebenswerte Fee, die das Herz am rechten Fleck hat. Ihr liegt die Natur mit ihren Blumen und Tieren sehr am Herzen. Mit dem Menschenjungen Oskar trifft sie einen Seelenverwandten und zusammen erleben sie ein spannendes Abenteuer.

Durch die einfache Schreibweise und die große Schrift mit entsprechendem Zeilenabstand eignet sich das Buch sehr gut zum Selberlesen für kleine Leseratten ab ca. 8 Jahren. Aber auch zum Vorlesen ist die Geschichte gut geeignet. Auf den wunderschönen vielen, teils großformatigen, und farbigen Illustrationen gibt es sehr viel zu entdecken, was besonders für die ganz jungen Kinder ein großer Spaß sein dürfte. Die Zeichnungen verdeutlichen und ergänzen das Gelesene noch.

Der Preis von knapp 13,00 € ist meines Erachtens für dieses hochwertige Hardcover-Buch in Ordnung.

Die zauberhafte Geschichte über Naturschutz und Mut, die dazu noch spannend und auch witzig ist, hat volle fünf Sterne verdient.

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Veröffentlicht am 24.07.2020

Mehr als ein Backbuch

Kinder backen mit Christina
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Nicht von dem Titel irritieren lassen, man muss sich keine Kinder backen (auch wenn sich das vielleicht einige wünschen). 30 einfache Rezepte, die quasi mit Gelinggarantie versehen sind, die ansprechende ...

Nicht von dem Titel irritieren lassen, man muss sich keine Kinder backen (auch wenn sich das vielleicht einige wünschen). 30 einfache Rezepte, die quasi mit Gelinggarantie versehen sind, die ansprechende Namen wie Turboschnecken-Biskuitroulade oder Igelbande erhalten haben und Ergebnisse, die einen dazu noch in großformatigen bunten Fotos anlachen, versprechen neben dem Backspaß auch anschließend schmackhafte Leckereien. Da möchte man doch sofort loslegen.

Aber halt! Bevor es an den Mixer geht, befassen wir uns erstmal mit den Zutaten. In sehr ansprechender und kindgerechter Form gibt’s einige wissenswerte und interessante Informationen z. B. zu Getreide, Milch und deren weitere Verarbeitung. Mit den Experimentier-Tipps können die Kinder die Theorie mit praktischen Erfahrungen verknüpfen.

Nach Berücksichtigung der Tipps zur Vorbereitung damit anschließend auch alles glatt läuft, muss man sich nur noch für ein Rezept entscheiden und auf geht’s. Die von mir ausprobierten Rezepte haben alle auf Anhieb geklappt und es hat auch geschmeckt. Lediglich die Backzeiten musste ich etwas verkürzen, aber das ist ja von Ofen zu Ofen unterschiedlich.

Die letzten Seiten sind dem Bauernhof und seinen Tieren gewidmet. Christina gewährt uns einen tiefen Einblick in das Leben und die Arbeit der Menschen auf einem Bauernhof. Auch dieses Kapitel ist für Kinder sehr ansprechend gestaltet und vermittelt wieviel Arbeit in den einzelnen Lebensmitteln steckt.

Mir persönlich gefallen an diesem Buch eigentlich die Kapitel rund um die Zutaten und dem Leben auf dem Bauernhof besser als die Rezepte (lach). Aber für Kinder sind auch die Rezepte toll, denn man braucht wenig Zutaten, die Herstellung ist einfach und gut erklärt. Und das wichtigste: nach relativer kurzer Zeit gibt’s ein schmackhaftes Ergebnis. Und weil das Buch von Anfang bis Ende für gut befunden wurde, gibt es fünf satte Sterne.

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Veröffentlicht am 17.07.2020

Ein historischer Roman, den ich nur jedem ans Herz legen kann

Eine Liebe zwischen den Fronten
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Dass Maria W. Peter spannende und fesselnde Bücher schreiben kann, wusste ich von vorherigen Büchern, aber was mich mit „Eine Liebe zwischen den Fronten“ erwartete, hätte ich im Traum nicht gedacht.
Die ...

Dass Maria W. Peter spannende und fesselnde Bücher schreiben kann, wusste ich von vorherigen Büchern, aber was mich mit „Eine Liebe zwischen den Fronten“ erwartete, hätte ich im Traum nicht gedacht.
Die Autorin nimmt uns mit in die Zeit von 1870 – 1872 und wir erleben den Deutsch-Französischen Krieg hauptsächlich aus der Sicht von Madeleine und Paul. Die zwei haben sich in Berlin kennen und lieben gelernt. Sie ist Französin und er Deutscher und damit beginnt schon das Dilemma, denn plötzlich sollen sie Feinde sein.

Die Autorin schildert die Begebenheiten und Gräuel, die Not und das Elend der Bevölkerung, die Repressalien, aber auch die Hilfsbereitschaft, Freundschaft und Liebe so real, dass die Geschichte einen wahren Sog auf mich ausgeübt hat, dem ich mich nicht entziehen konnte und wollte. Ich durchlebte die gesamte Bandbreite der Emotionen mit den Charakteren.

Mit Madeleine und Paul hat Maria W. Peter unheimlich starke Charaktere geschaffen. Aber auch die Nebenrollen, die teilweise historisch belegt sind, sind ausdrucksstarke Persönlichkeiten – jede auf ihre besondere Art und Weise.

Ich liebe diesen genialen Schreibstil, der fesselt und für ein noch intensiveres Lesegefühl verantwortlich ist. Diese Intensität wird noch dadurch verstärkt, dass historisch belegbare Personen und Vorkommnisse genial in die fiktive Geschichte eingebunden wurden.

Die Autorin hat einen immensen Aufwand für die Recherche betrieben. Während des ganzen Buches konnte ich merken mit welchem außerordentlichen Engagement und mit wieviel Herzblut die Geschichte geschrieben wurde. Vielleicht konnte dieses Werk nur so grandios werden, weil die Ereignisse Teil der Familiengeschichte von Maria W. Peter sind.

Ich hatte das große Glück, dieses Buch in einer Leserunde mit Begleitung durch die Autorin zu lesen. Sie hat uns während der Zeit noch in großem Umfang mit zusätzlichen Informationen, Fotos und Links zu dem Thema versorgt. So wünscht man sich das Engagement eines Autors. Dieser Absatz gehört eigentlich nicht in eine Rezension, aber ich musste es einfach erwähnen.

Für mich hätte das Buch noch viele Seiten mehr haben können. Lange hat mich kein Buch so begeistert und es wird definitiv mein Highlight des Jahres 2020 sein. Traurig stimmt mich, dass ich auch hier nur maximal fünf Sterne vergeben kann, denn in meinen Augen hätte das Buch mehr verdient.

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Veröffentlicht am 09.07.2020

Spannend und lehrreich

Expedition Natur: WILD! Der Steinkauz
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Was für ein tolles und informatives Buch für große und kleine Leser. Zu Beginn gibt es eine Geschichte, in der wir ab November zwei Steinkäuze (Pärchen) für ein Jahr begleiten. Die Geschichte ist sehr ...

Was für ein tolles und informatives Buch für große und kleine Leser. Zu Beginn gibt es eine Geschichte, in der wir ab November zwei Steinkäuze (Pärchen) für ein Jahr begleiten. Die Geschichte ist sehr anschaulich, spannend und enthält schon ganz viele Informationen zu diesen Eulenvögeln. Durch die spannende Erzählung bleiben mit Sicherheit viele der Informationen dem Leser im Gedächtnis haften.

An die Geschichte schließt sich der sachliche Teil an. Hier erfährt man praktisch alles rund um den Steinkauz. Wir lernen seine Verwandtschaft kennen, wissen anschließend wo er gerne wohnt, was auf seinem Speiseplan steht, wie er kommuniziert und vieles mehr, aber auch welchen Gefahren er ausgesetzt ist. Es gibt immer weniger geeignete Lebensräume und auch Nahrung für ihn. Auch im Straßenverkehr und durch Pestizide findet die kleine Eule den Tod.

Durch detailgetreue Zeichnungen und ganz vielen Fotos wird das Gelesene noch anschaulicher.

Eine Lektüre, die unterhält, viel Wissenswertes über den kleinen Vogel vermittelt und auch sensibilisiert. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und gerne vergebe ich volle fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 28.06.2020

Es gibt keine zweite Welt in Reserve

Jella hat genug!
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Jella ist ein toughes elfjähriges Mädchen, die vor allem genug hat von der Gedankenlosigkeit und Respektlosigkeit der Menschen gegenüber der Natur. Sie erkennt, dass nur darüber zu reden, nichts bringt. ...

Jella ist ein toughes elfjähriges Mädchen, die vor allem genug hat von der Gedankenlosigkeit und Respektlosigkeit der Menschen gegenüber der Natur. Sie erkennt, dass nur darüber zu reden, nichts bringt. Jeder kann seinen Beitrag leisten. Trotz aller Widerstände und anfänglicher Schwierigkeiten packt Jella das Problem an.

Jella ist ein sympathischer und liebenswerter Charakter. Sie ist sehr realistisch beschrieben und die jungen Leser können sich sicherlich mindestens teilweise mit ihr identifizieren. In ihrem Denken und Handeln in Sachen Umwelt ist sie meines Erachtens aber vielen Gleichaltrigen ein Stück voraus. Sie kann gut als Vorbild dienen und die unterschiedlichen Aktionen liefern Denkanstöße was jeder Einzelne tun kann.

Die Schreibweise ist genau wie die Handlung auf die Zielgruppe der jungen Leser ab ca. 10 Jahre ausgerichtet.

Insgesamt eine unterhaltsame Geschichte, die zum Nachdenken anregen kann und sollte. Von mir gibt es dafür fünf Sterne.

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