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Veröffentlicht am 25.10.2020

Eine tolle Weihnachtswohlfühlgeschichte

Winter in Bloomsbury
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„Winter in Bloomsbury“ ist nun bereits der 4. Band aus dieser Buchreihe, in der uns die Autorin in die kleine Londoner Buchhandlung Happy Ends mit dem zauberhaften Tearoom entführt.
Und der Tearoom wird ...

„Winter in Bloomsbury“ ist nun bereits der 4. Band aus dieser Buchreihe, in der uns die Autorin in die kleine Londoner Buchhandlung Happy Ends mit dem zauberhaften Tearoom entführt.
Und der Tearoom wird von Mattie betrieben, die mit ihren himmlischen Köstlichkeiten die Besucher verwöhnt. Ihre Leckereien sind weit über die Grenzen Londons hinaus bekannt. Und eigentlich beginnt doch jetzt die schönste Zeit des Jahres. Im Dezember sind die Straßen Londons so wunderschön weihnachtliche geschmückt und ständig hat man den Duft von Weihnachtsplätzchen in der Nase. Aber leider wurde Mattie ausgerechnet am Heiligabend das Herz gebrochen und deshalb ist alles was mit Weihnachten zusammenhängt ein Gräuel. Aber was sie noch mehr nervt als Weihnachten, ist Tom, der als Halbtagskraft im Happy Ends angestellt ist. Und es kommt noch Schlimmer, denn ausrechnet in dem Weihnachtstrubel fällt die gesamte Belegschaft der Buchhandlung aus und der Einsatz von Mattie und Tom ist gefordert…..
Ich habe mich in der kleinen Buchhandlung sofort wieder pudelwohl gefühlt, bin durch die Regale gestreift, habe den Anblick der Büchervielfalt genossen - die Besitzerin Verity hat es sich ja zur Aufgabe gemacht nur Bücher mit Happy End zu verkaufen – und bin in Matties Tearoom eingekehrt. Hier habe ich mir ihren leckeren Tee und die hervorragenden Cupcakes schmecken lassen. Ich hatte das Gefühl auf alte Bekannte zu treffen, denn die Happy-Ends-Family ist mir bestens vertraut. Es ist schön zu erfahren, wie es den Einzelnen in der Vergangenheit ergangen ist. Im Mittelpunkt dieser wunderschönen Lektüre steht die liebenswerte Mattie, die ja mit ihren Partner bisher wenig Glück und von all diesen Ereignissen geprägt wurde. Sie macht auf mich oft einen schüchternen Eindruck, nur in ihrer kleinen Backstube und ihrem Tearoom blüht sie auf. Doch im Laufe des Dezembers macht sie eine besondere Entwicklung durch. Sie traut sich plötzlich, ihre Meinung zu vertreten und durchzusetzen. Und hier ist Tom, der halbtags im Happy End arbeitet, eine große Herausforderung. Ich muss gestehen, Tom war mir zu anfangs auch nicht so sympathisch, aber er hat sich im Laufe der Geschichte positiv entwickelt. Und auch mit Mattie hat sich verändert. Es ist halt doch eine magische Zeit, die Vorweihnachtszeit, voller Wunder und Magie und total romantisch. Obwohl ab und an – wenn ich mir gewisse Szenen vor Augen halte, habe ich ein Grinsen im Gesicht.
Erwähnen muss ich noch die tolle Aufmachung dieses Buches – das Cover ist einfach super schön und versetzt den Leser in Weihnachtsstimmung. Eine Traumlektüre für gemütliche Wintertage. Ein Lesevergnügen zum Wohlfühlen, für das ich sehr gerne 4 Sterne vergebe.

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Veröffentlicht am 08.09.2020

Eine nette Unterhaltungslektüre

Ozelot und Friesennerz
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„Ozelot und Friesennerz“ ist ein gelungener Debütroman der Autorin Susanne Matthiesen. Die Autorin wurde auf der Insel geboren und war 15 Jahre lang als Kolumnenschreiberin für die Sylter Rundschau tätig. ...

„Ozelot und Friesennerz“ ist ein gelungener Debütroman der Autorin Susanne Matthiesen. Die Autorin wurde auf der Insel geboren und war 15 Jahre lang als Kolumnenschreiberin für die Sylter Rundschau tätig. In diesem Roman schildert sie auf beeindruckende Weise eine Sylter Kindheit.
Schon der Klappentext hat mich zum Schmunzeln gebracht. „Wie alle Sylter ist sie in der „Nordseeklinik bei auflaufendem Wasser auf die Welt gekommen. Direkt hinter der Düne. Auf Sylt kamen die Kinder immer mit der Flut. Wenn die Wehen eingesetzt haben, hat die Hebamme erst den Gezeitenkalender überprüft. Ob das auf dem Festland wohl genauso ist. Jetzt werden die Babys ja in Flensburg geboren.“ Schon der Prolog lässt mich in die Lebensgeschichte der Autorin eintauchen. Einmal Sylter immer Sylter. „Wie schreibt die Autorin so schön: Ich bin Mitglied eines Vereins, aus dem man sich nicht rausmelden kann.“ Wir bekommen Einblick auf die Geschehnisse der 60er und 70er Jahre auf der Insel und dürfen hautnah deren Wandel mitverfolgen. Wir bekommen auch Einblick in die Kirschnerei, denn Susanne Matthiessens Eltern haben auf Sylt ein Pelzgeschäft betrieben. Wir dürfen auch an der Weiterentwicklung der Insel teilhaben, es hat sich vieles verändert. Aber die Natur und das Flair der Insel bleiben bestehen.
Eine interessante Geschichte – zur der vielleicht Sylter eine engere Beziehung aufbauen können.
In mir hat sie jedoch den Wunsch geweckt, diese Nordseeinsel einmal zu besuchen und mir den Wind an diesen traumhaften Stränden um die Nase wehen zu lassen. Gerne vergebe ich 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 28.06.2020

Eine spannende Unterhaltungslektüre

Die Perlenfarm
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Die Perlenfarm ist der erste Roman, den ich von der schwedischen Bestsellerautorin Liza Marklund gelesen habe. Die Autorin entführt uns ins Paradies, und zwar nach Manihiki, das in den tropischen Gewässern ...

Die Perlenfarm ist der erste Roman, den ich von der schwedischen Bestsellerautorin Liza Marklund gelesen habe. Die Autorin entführt uns ins Paradies, und zwar nach Manihiki, das in den tropischen Gewässern der Südsee liegt. Hier lebt unsere Protagonistin, die junge Kiona. Sie taucht hier nach Perlen, eine Welt in der sie alles vergessen kann. Doch eines Tages zieht ein Zyklon über die Insel und vor der Perlenfarm ihrer Eltern strandet ein Segelboot. Kiona pflegt den verletzten Erik gesund und verliebt sich unsterblich in ihn. Doch plötzlich verlässt Erik fluchtartig die Insel. Wer ist Erik wirklich? Kiona entschließt sich, ihn zu suchen. Ein großes Abenteuer beginnt. Sie durchquert Europa, Amerika und Afrika .....
Ein spannende und interessante Geschichte. Ich muss gestehen, dass ich mich an den Schreibstil der Autorin erst gewöhnen mußte, und daher einige Anlaufschwierigkeiten hatte, in die Geschichte reinzufinden. Die Südseeinsel kann ich mir durch die tollen Beschreibungen wunderbar vorstellen. Auch die Protagonistin sehe ich vor mir, sehe sie mit Leidenschaft nach Perlen tauchen. Spüre förmlich ihre tiefen Gefühle für den gestrandeten Erik, kann ihre Enttäuschung nachvollziehen als dieser sang- und klanglos verschwindet. Bewundere sie für ihre Entschlossenheit. Ich bin begeistert von meiner Reise um die Welt. Ein Buch voller Emotionen, eine wunderschöne Liebesgeschichte und ein ebenso spannender Thriller, der mich gefesselt hat. Ich habe das Gefühl, diese Reise live mitzuerleben. Und war am Ende doch von der Lektüre, für die ich 4 Sterne vergebe, positiv überrascht.

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Veröffentlicht am 16.06.2020

Eine tolle Unterhaltungslektüre

Die Dünenvilla
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Nicole Winter entführt uns in ihrer großen Auswandersaga an die beeindruckende amerikanische Ostküste. Der deutsche Arzt Friedrich Böhm bricht im Jahr 1884 alle Brücken im deutschen Reich ab, schließt ...

Nicole Winter entführt uns in ihrer großen Auswandersaga an die beeindruckende amerikanische Ostküste. Der deutsche Arzt Friedrich Böhm bricht im Jahr 1884 alle Brücken im deutschen Reich ab, schließt seine Praxis in Wismer und entschließt sich, mit seinen drei Kindern nach Amerika auszuwandern. Eigentlich sollte ihre Reise in Savanna enden, doch das Schicksal hatte andere Pläne mit ihnen. So landen sie nach einem schrecklichen Unglück in Martha’s Vineyard. Der Familie gefallen sie langen Sandstrände und sanften Dünen, denn es werden Erinnerungen an die Ostsee wach. Friedrich Böhm eröffnet hier an der prächtigen Ostküste ein Sanatorium. Sein Sohn Thomas, der nur widerwillig an Arztstudium absolviert hat, soll in tatkräftig unterstützen. Thomas würde sich jedoch viel lieber der aufstrebenden Psychologie zuwenden. Und dann sind da noch seine Zwillinge Julia und Sophia. Sophia hat es aufgrund einer Behinderung nicht leicht und sieht keine Perspektive. Doch dann lernt sie den Naturforscher Scott kennen und verliebt sich…
Ein wirklich unterhaltsame Geschichte, die mich durch die herrlichen Landschaftsbeschreibungen total begeistert hat. Vor meinem inneren Auge habe ich einen wunderbaren Blick auf die herrlichen Sandstrände und mit Sophia und Scott bewundere ich die Flora und Fauna in dieser absoluten Traumgegend. Ich kann mir vorstellen, dass es für Thomas, Sophia und Julia nicht einfach war, alles hinter sich zu lassen und mit ihrem Vater in ein fremdes Land aufzubrechen. Und dass dann auch noch alles anders kommt als geplant, damit hatte ja wirklich keiner gerechnet. Beeindruckt hat mich auch das Dakota-Territorium, hier ist Scott ja eigentlich zuhause. Seine Arbeit in dem Reservat fand ich auch total interessant. Gefreut hat mich jedoch die Entwicklung von Sophia, die immer mehr Selbstbewusstsein erlangt und am Ende genau weiß, was sie vom Leben will.
Eine interessante Unterhaltungslektüre, die für spannende Lesestunden gesorgt hat und für die ich gerne 4 Sterne vergebe. Auch das Cover ist ein echter Hingucker, man hat das Gefühl, selbst auf den Strand zu blicken. Wunderschön!

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Veröffentlicht am 23.05.2020

Das weiße Gold

Die Porzellan-Erbin - Unruhige Zeiten
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„Die Porzellanerbin – Unruhige Zeiten“ ist der Auftakt einer glorreichen Familiensaga, in der sich alles um das weiße Gold dreht, aus der Feder des Autors Florian Busch. Für mich der erste historische ...

„Die Porzellanerbin – Unruhige Zeiten“ ist der Auftakt einer glorreichen Familiensaga, in der sich alles um das weiße Gold dreht, aus der Feder des Autors Florian Busch. Für mich der erste historische Roman, den ein männlicher Autor geschrieben hat.
Die Geschichte beginnt in Deutschland im Jahr 1866. Da gibt es die kleine Porzellanmanufaktur Strehlow, die vor einer glorreichen Zukunft steht. Die Erbin Gräfin Thyra hat Großes vor. Sie will den Traum ihres Vaters verwirklichen. Bisher war das weiße Gold nur auf fürstlichen Tafeln, nur soll es jedoch auch für die einfachen Leute erschwinglich sein. Doch Thyra kann diesen Traum nicht mehr verwirklichen. Bei einem tragischen Kutschunfall kommt die Gräfin ums Leben. Ihr Kind kann jedoch gerettet werden. Nun liegen alle Hoffnungen auf der jungen Sophie. Doch nicht genug, auch ein dunkles Geheimnis umgibt das junge Mädchen….
Mich hat ja sofort das wunderschöne Cover angezogen. Ein herrschaftliches Gut und die Gräfin im Vordergrund. Leider konnte ich mich mit dem Schreibstil des Autors nicht sofort anfreunden. Doch nach den ersten 100 Seiten bin ich dann vollkommen in die Geschichte eingetaucht. Auch hatte ich aufgrund des Klappentextes etwas anderes erwartet. Das Leben auf dem Gut (man findet in der Buchinnenseite eine tolle Zeichnung) fand ich hochinteressant und auch das Leben der Leute zur damaligen Zeit hat mich total neugierig gemacht.
Außerdem werden die mitwirkenden Charaktere wunderbar beschrieben, ich konnte mir jeden einzelnen wirklich bildlich vorstellen, allen voran natürlich Wilhelm und Theresa, die in dieser Geschichte ja eine tragende Rolle spielen. Ich hatte eigentlich erwartet, dass Sophie eine große Rolle spielen würde, doch sie habe ich leider erst zu Ende des Buches richtig kennengelernt.
Eine interessante und unterhaltsame Lektüre für die 4 Sterne vergebe.

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