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Langeweile

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Veröffentlicht am 11.07.2020

Die dunkle Seite der Provence

Tod in Saint Merlot
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Inhalt übernommen:

Bei einem Urlaub in der Provence verliebt sich die Britin Penelope Kite in einen alten Bauernhof. Kurzerhand erwirbt die Frührentnerin das Gehöft und zieht um. Doch kaum angekommen, ...

Inhalt übernommen:

Bei einem Urlaub in der Provence verliebt sich die Britin Penelope Kite in einen alten Bauernhof. Kurzerhand erwirbt die Frührentnerin das Gehöft und zieht um. Doch kaum angekommen, erlebt sie den Schreck ihres Lebens: Im Swimmingpool schwimmt eine Leiche! Es ist Manuel Avore, der ehemalige Besitzer des Hofes, der diesen wegen Spielschulden verkaufen musste. Die Polizei geht von einem Unfall aus, doch Penelope ist sich da nicht so sicher. Sie beginnt auf eigene Faust zu ermitteln, sehr zum Missfallen des Chef de Police, doch Penny lässt sich nicht abschrecken...

Meine Meinung:

Das beschauliche Leben in der schönen Provence entpuppt sich für Penelope immer mehr als Albtraum. Wer trachtet ihr nach dem Leben und warum? Geschickt legt die Autorin immer wieder falsche Fährten,nach einiger Zeit scheint jeder der Bewohner des kleinen Dorfes, irgendwie verdächtig zu sein.
Doch dank des Spürsinns von Penelope und ihrer Freundin Clemence kommt langsam Licht ins Dunkel.Kann Penny nun endlich ihren Ruhestand auf dem neu erworbenen Besitz genießen?
Neben der Krimihandlung wurden auch die Schönheit der Landschaft, die besondere Lebensart ihrer Bewohner und natürlich das französische Essen und Trinken besonders gewürdigt.

Fazit:

Ein unterhaltsamer Krimi mit französischem Flair.

Veröffentlicht am 06.07.2020

Wenn das Leben erlischt

Kostbare Tage
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Inhalt übernommen:

Es ist der letzte Sommer für Dad Lewis am Rand der Kleinstadt Holt – die er nie verließ, im Gegensatz zu seinem Sohn Frank, zu dem es keinerlei Kontakt mehr gibt, oder Tochter Lorraine, ...

Inhalt übernommen:

Es ist der letzte Sommer für Dad Lewis am Rand der Kleinstadt Holt – die er nie verließ, im Gegensatz zu seinem Sohn Frank, zu dem es keinerlei Kontakt mehr gibt, oder Tochter Lorraine, die nun zur Unterstützung zurückkehrt. Aber es kommen auch neue Gesichter und mit ihnen Geschichten: Die kleine Alice zieht im Nachbarhaus bei ihrer Großmutter ein, und der neue Reverend Lyle hat nicht nur mit den eigenwilligen Anwohnern, sondern auch mit der eigenen Familie zu kämpfen.

Meine Meinung:

Auf eine sehr behutsame Weise erzählt der Autor von den letzten Tagen des Protagonisten Dad Lewis.
Nachdem er die Diagnose erhielt, dass er bald sterben muss, versucht er Ordnung in sein Leben zu bringen. Er hat mit seiner Frau eine lange und glückliche Ehe geführt. Seine Tochter Lorraine kehrt nach Hause zurück,um ihre Mutter bei der Pflege zu unterstützen. Ihn belastet es sehr, dass er zu seinem Sohn Frank schon lange keinen Kontakt mehr hat, diese Gedanken verfolgen ihn bis in seine Träume.
Obwohl die Familie Lewis im Mittelpunkt steht,geht es auch um die anderen Bewohner des fiktiven Städtchens Holt. Ihre kleinen und großen Probleme werden quasi nebenbei in die Geschichte eingeflochten.Über manche kleinen und großen Ereignisse wird berichtet und man fühlt sich den verschiedenen Menschen beim Lesen sehr nahe.
Ich habe den Protagonisten und sein Umfeld gerne begleitet.

Veröffentlicht am 29.06.2020

Liebe auf den zweiten Blick

Die Liebe kommt auf Zehenspitzen
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Als Lucy und Ben, die sich erst seit kurzem kennen, ganz plötzlich einen alten Bauernhof in einem kleinen Dorf erben,wird ihr Leben total auf den Kopf gestellt.
Lucy arbeitet als Übersetzerin und schreibt ...

Als Lucy und Ben, die sich erst seit kurzem kennen, ganz plötzlich einen alten Bauernhof in einem kleinen Dorf erben,wird ihr Leben total auf den Kopf gestellt.
Lucy arbeitet als Übersetzerin und schreibt gleichzeitig an ihrem ersten Roman,was ihr jedoch zunehmend Probleme macht.
Ben ist Arzt und leidet unter Panikattacken,weshalb er dringend eine Auszeit braucht. Beide sind absolute Stadtmenschen,beschließen aber nach kurzer Überlegung die Herausforderung anzunehmen und als Freunde zusammenzuleben.

Der leichte,lockere Schreibstil hat mich sofort in die Geschichte hineingezogen. Die Autorin zeichnet ein klares Bild des Landlebens,mit überwiegend liebenswerten Menschen,welche die neuen Bewohner sofort in ihre Gemeinschaft aufnehmen und ihnen den Start sehr leicht machen.
Neben der sich langsam anbahnenden Liebesbeziehung zwischen Lucy und Ben stehen einige weitere Themen im Fokus.Es geht um Hilfsbereitschaft,Zusammenhalt,Integration und vieles mehr.
Auch wenn vieles ziemlich vorhersehbar war, erschien mir das Ende dann etwas zu abrupt.
Trotzdem habe ich Lucy und Ben gerne auf ihrem Weg begleitet und spreche eine Leseempfehlung aus.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Gefühl
  • Geschichte
  • Figuren
Veröffentlicht am 28.06.2020

Es wird weiter gewürfelt

Die Rückkehr des Würfelmörders (Ein Fabian-Risk-Krimi 5)
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Inhalt übernommen:

Die brutale Mordserie von Helsingborg nimmt kein Ende. Der Würfelmörder tötet völlig willkürlich: Ein Rentner wird in einer Plastikhülle erstickt. Ein Kind wird nachts in seinem Bett ...

Inhalt übernommen:

Die brutale Mordserie von Helsingborg nimmt kein Ende. Der Würfelmörder tötet völlig willkürlich: Ein Rentner wird in einer Plastikhülle erstickt. Ein Kind wird nachts in seinem Bett ermordet. Ein Segler wird mit einem Schwert auf seinem Boot enthauptet. Kommissar Fabian Risk begreift als Erster, dass die Morde zusammenhängen: Alle haben kein Motiv und immer neue Methoden. Als Risk an einem Tatort einen Würfel findet, erkennt er, dass dieser Fall wie kein anderer ist. Der Mörder spielt ein Spiel. Und die Regeln kennt nur er selbst. Wird der Würfel auch über Risks Leben entscheiden?

Meine Meinung:

Das grausame und scheinbar planlose Morden geht weiter und der Mörder ist den Ermittlern immer einen oder mehre Schritte.Fabian Risk wird aufs Äußerste gefordert ,beruflich und privat. Als er begreift, dass die Würfel eine entscheidende Rolle spielen, gerät er selbst in äußerste Gefahr. In diesem zweiten Teil fügen sich fast alle Handlungsstränge zusammen und es bleibt die Erwartung auf Band 3. Da es auch in diesem Teil von blutigen und grausamen Szenen nur so wimmelt, ist das Buch nur für Leser mit starken Nerven zu empfehlen.

Veröffentlicht am 26.06.2020

Das Geheimnis der Hallig

Halligmord (Ein Minke-van-Hoorn-Krimi 1)
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Inhalt übernommen:

Eine Sturmflut an der Nordsee - und am nächsten Morgen ein grausiger Fund: Auf der kleinen Hallig Nekpen hat die See menschliche Knochen freigespült, die schon seit Jahrzehnten im ...

Inhalt übernommen:

Eine Sturmflut an der Nordsee - und am nächsten Morgen ein grausiger Fund: Auf der kleinen Hallig Nekpen hat die See menschliche Knochen freigespült, die schon seit Jahrzehnten im friesischen Marschboden gelegen haben müssen. Wer war der Tote?
Die junge Kommissarin Minke van Hoorn, in ihrer Freizeit engagierte Watt-Rangerin und Robbenretterin, beginnt zu ermitteln. Die beiden alteingesessenen Familien, die auf Nekpen leben, wollen von allem nichts gewusst haben. Da verschwindet der Sohn des alten Deichgrafen auf Nekpen, ein geheimnisvoller Brief taucht auf und Minkes Mutter, scheint etwas zu verbergen. Der alte Fall scheint plötzlich seine Finger bis in die Gegenwart auszustrecken. Minke muss sich beeilen, denn der nächste Herbststurm kündigt sich an...

Meine Meinung:


Die Protagonistin Minke van Hoorn wird bei ihrem ersten Fall als frischgebackene Kommissarin gleich stark gefordert. An der Nordsee steht ein schwerer Sturm bevor und die Vorboten desselben haben ein Skelett freigelegt,was seit 33 Jahren im Marschland vergraben war.
Bei ihren Ermittlungen trifft die junge Kommissarin auf eine Mauer des Schweigens. Obwohl jeder der Halligbewohner etwas weiß, halten alle eisern zusammen.
So ist sie gezwungen mühsam alle Puzzleteile zusammenzutragen,bis sie zu einer Lösung gelangt.
Der Autorin ist es gut gelungen die Besonderheiten der Nordsee und ihrer Bewohner zu transportieren.Ich hatte beim Lesen den Wind in den Ohren und konnte die salzige Luft förmlich spüren. Die einzelnen Personen waren gut herausgearbeitet, ich hatte klare Bilder im Kopf.
Auch die Auflösung war schlüssig und nachvollziehbar, es blieben keine Fragen offen.

Fazit:
Ich habe die neue Kommissarin gerne bei ihren Ermittlungen begleitet und freue mich auf den nächsten Fall.