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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Wenn sich jedes BDSM Paar so umeinander bemüht, wie die beiden hier, dann können sich diese Paare glücklich schätzen.

Macht und Begierde
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Diese Reihe von Tara Sue Me zieht mich einfach in ihren Bann. Es ist wie eine Hass- Liebe. Ich mag ihren Schreibstil und Liebe ihre Charaktere. In diesem teil der Reihe geht es darum, dass die beiden ...

Diese Reihe von Tara Sue Me zieht mich einfach in ihren Bann. Es ist wie eine Hass- Liebe. Ich mag ihren Schreibstil und Liebe ihre Charaktere. In diesem teil der Reihe geht es darum, dass die beiden ihren Lebensstil in den Familienalltag integrieren wollen, was mit zwei Kindern sehr schwierig ist, also nehmen sie sich eine einwöchige Auszeit. Diese zeigt beiden ihre Grenzen auf, aber auch das sie gemeinsam viel mehr erreichen können, als sie denken. Man spürt die Liebe der beiden immer aufs neue. Für beide ist diese Rollenverteilung wichtig und sie gewähren uns Einblick in beide Sichten. Die des Doms und die der Sub. Viele Menschen mögen diesen Lebensstil vielleicht vorverurteilen, doch ich bitte diese Menschen, dies mit Vorsicht zu genießen. Ich persönlich lebe zwar nicht den Lebensstil der beiden, doch ich kann voll und ganz verstehen, dass Abby auch mal die Kontrolle abgeben kann. Auch ich bin ein Mensch, der versucht alles zu Kontrollieren, doch das geht einfach nicht immer. Und in diesen Momenten ist es schön, wenn man weiß, man kann einer anderen Person voll und ganz vertrauen und ihr die Kontrolle überlassen. Diese Kontrollabgabe kann sehr erleichternd wirken und man kann neue Kraft schöpfen.
Die Spielszenen der beiden sind sehr anschaulich und schön beschrieben. Das einzige, was mich nach wie vor immer noch ein wenig schmunzeln lässt, ist die Tatsache das es multible Orgasmen ohne Ende gibt, die, wenn verlangt, auch noch auf Kommando auftreten. Meiner Meinung wirkt das sehr unglaubwürdig. Vielleicht mag es dieses Wunder geben, vielleicht gibt es Frauen, die ohne Probleme mehrmals hintereinander einen Orgasmus haben und das auch noch, wenn er verlangt wird. Ich habe in meinen ersten 30 Jahren zwar noch keine solche Frau getroffen, doch wer weiß? Vielleicht werde ich diesem Wunder eines Tages begegnen. Falls dies eintreten sollte, werde ich euch gerne davon berichten. Aber ich habe noch eine andere Möglichkeit entdeckt, weshalb ich vielleicht noch keine multiplen Orgasmen auf Kommando hatte.... Vielleicht fehlt mir auch einfach nur Nathaniel West. Dies ist natürlich nur eine Wage Vermutung.
Ab und zu habe ich aber das Gefühl gehabt, Abby würde durch ihren Herrn ein wenig erniedrigt werden. Sie selber sah dies nicht so und auch das Verhalten von Nathaniel nach dem Spielen bewies das Gegenteil. Er möchte für sie Sorgen und sie möchte ihm dienen und glücklich machen. Also freue ich mich für die beiden, wenn es für sie das Beste ist.
Wenn ein weiterer Teil erscheint, würde ich ihn wieder lesen, denke jedoch das man auch irgendwann den Absprung finden sollte.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein wunderbares Buch zum träumen und genießen

Hoffnung auf Kirschblüten
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Mia und ihr Freund Rik haben einen Autounfall und Rik und seine Eltern machen Mia dafür verantwortlich. Körperlich und Seelisch von dem Unfall mitgenommen, würde sie sich am liebsten bei Rik melden, doch ...


Mia und ihr Freund Rik haben einen Autounfall und Rik und seine Eltern machen Mia dafür verantwortlich. Körperlich und Seelisch von dem Unfall mitgenommen, würde sie sich am liebsten bei Rik melden, doch seine Eltern haben ihr deutlich zu verstehen gegeben, dass er das nicht möchte. Sie nimmt es widerwillig hin. Als sie aus dem Krankenhaus entlassen wird, wird sie bei ihrem Vater im Haus von seiner neuen Freundin Gertrud gesund gepflegt. Doch Mia wird einfach nicht warm mit der neuen Frau, die an von nun an an der Seite ihres Vaters lebt. Noch nicht ganz Fit beschließt sie nach Paris zu fahren und das Liebesschloss zu entfernen, das Rik und sie vor einiger Zeit dort aufgehängt haben. Sie will mit der ganzen Geschichte einfach nur abschließen. Da sie Pleite ist fragt sie Fee`s Freundin Nina, ob sie bei ihr Wohnen darf. Doof nur das Mia Nina so gar nicht ausstehen kann. Als sie ein Grab von ihrem Lieblingsdichter besucht wird sie von einem Mann vergrault, der ihr klarmacht, das der Friedhof gleich schließt. Doch dann trifft sie ihn wieder und er möchte ihr die schönsten Plätze von Paris zeigen.

Wie immer hat die Autorin hier ein sehr angenehmes Buch erschaffen. Für einige mag das Wort „angenehm“ vielleicht negativ klingen, doch es ist alles andere, als das! Ich liebe Bücher bei denen man einfach verschwinden kann, ohne groß zu hinterfragen. Einfach das Lesen genießen zu können. Und das schafft Katrin Koppold immer wieder aufs neue. Was ich besonders gern an ihren Büchern mag, ist das die Geschichten fortlaufend sind. Natürlich kann man die Bücher auch einzeln lesen, da jede der Schwestern ihre eigene Geschichte hat, jedoch wäre es sinnvoll, sie nach der Reihe zu lesen. Ansonsten merkt man schnell, was man verpasst hat. Ich hatte das Glück, dieses Buch Zeitgleich mit meiner Schwester zu lesen. So konnten wir uns immer wieder austauschen, wenn uns etwas störte oder gefiel. Das passiert selten und war sehr schön. Die Charaktere waren wie immer sehr unterhaltsam. Auch Mia musste schnell feststellen, das sie ab und zu vielleicht etwas zu vorschnell Urteilt. Und dies passiert und allen doch mal, also fand ich, war es ein sehr menschlicher Zug von ihr. Was mir an ihr jedoch nicht gefiel war ihre Uneinsichtigkeit zwischendurch. Sie wollte kein Verständnis zeigen, erwartete dies jedoch von anderen. Sie wollte keine Kompromisse eingehen, erwartete aber das man alles für sie stehen und liegen lässt und sie hat nicht versucht, die Dinge aus der Sicht einer anderen Person zu sehen. Natürlich hat sie viel durchgemacht und wollte mal an sich denken, was sehr wichtig ist. Man darf aber dabei nicht seine Mitmenschen aus den Augen lassen, gerade, wenn sie einem sehr wichtig sind. Rik, ihr Ex - Freund war mir das ganze Buch über unsympathisch. Man kennt das im wahren Leben. Man trifft eine Person und manchmal hat man ein Gefühl. Entweder ein positives oder ein negatives. Dieses bestimmt den Verlauf eines Kontakts. Und Rik gab mir von Anfang an ein negatives Gefühl. Wieder ein mal großen Respekt an Katrin Koppold das sie dieses Gefühl in einem Buch wiedergeben kann. Schafft auch nicht jeder. Dann war da noch Vincent, ein schriller Vogel, aber einfach ein Charakter, den man lieben muss und Noah. Bei Noah wusste ich nicht immer woran ich war und das war auch gut so. Ein paar Überraschungen muss es ja einfach geben.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Band 2 ist für mich sehr gut gelungen. Es kommen ein wenig Abwechslung und Gefühle mit ins Spiel.

Die Drachenprinzessin
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Musste ich am ersten Cover und der Lesbarkeit des Klappentextes meckern, ist hier wirklich alles wunderbar gelungen! Sogar die Seitenzahlen, die mir im ersten Band fehlten sind hier zu finden.

Faennarthan, ...

Musste ich am ersten Cover und der Lesbarkeit des Klappentextes meckern, ist hier wirklich alles wunderbar gelungen! Sogar die Seitenzahlen, die mir im ersten Band fehlten sind hier zu finden.

Faennarthan, der Drache, der im ersten Teil noch Ziellos umherirrte hat nun endlich sein Gegenstück gefunden und weicht Emma nicht mehr von ihrer Seite. So unglaublich es für sie sein mag, das an ihrer Seite ein Drache ist, der mit ihr in Gedanken kommuniziert, verspürt sie zu keiner Zeit Angst in seiner Nähe. Sie fühlt sich sicher, beschützt und zuhause. Durch ihre Verbundenheit ist er erstmal der einzige, dem sie vertraut, denn ihre Freundin aus der anderen Welt scheint plötzlich eine ganz andere zu sein. Aus diesem Grund lässt sie sich die ganze Geschichte rund um die Prophezeiung nur von Faennarthan erzählen. Als sie denkt, sie würde sofort die Prophezeiung erfüllen, passieren schreckliche Dinge. Und zurück bleibt Gale, Morlas Tochter, die sie einfach zurück lies, um sie für ihre Flucht zu Opfern. Wird Nálani Gale des Todes verurteilen, oder sieht sie in ihr etwas anderes, als die Wesenszüge ihrer grausamen Mutter? Und wie soll nun die Prophezeiung erfüllt werden? Oder wurde Emma wieder etwas verschwiegen, was sie nicht wissen soll?!

Ich habe diesen Band gerne gelesen. Was mir im ersten Teil noch fehlte, ist hier zu finden. Die Charaktere zeigen auch gefühlvolle und mitfühlende Züge und man möchte ungern aufhören zu lesen, um zu wissen wie es weitergeht. Ich hatte das Gefühl das nicht nur Emma endlich angekommen ist, sondern auch der Verfasser dieses Buches. Und aus diesem Grund fühlte auch ich mich endlich angekommen und konnte dieses Buch genießen.
Ein Ende der Geschichte war noch nicht in Sicht und ich weiß leider auch noch nicht, wann der nächste Teil erscheint, ich persönlich bin jedoch sehr gespannt darauf, wie es weiter geht.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein wunderbares Buch über Geschöpfe, die vielleicht auch unter uns Leben. Es hätte ruhig noch 200 Seiten mehr haben können.

Götterdämmerung
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Das Cover dieses Buches ist wunderschön und verspricht ein wenig Erotik in meinen Augen. In diesem Buch geht es aber nicht um die Erotik, sondern um Geschöpfe auf der Erde, die nicht alle auffallen wollen. ...

Das Cover dieses Buches ist wunderschön und verspricht ein wenig Erotik in meinen Augen. In diesem Buch geht es aber nicht um die Erotik, sondern um Geschöpfe auf der Erde, die nicht alle auffallen wollen. Und trotzdem habe ich nichts gegen dieses tolle Cover.
Zwischendurch sind leider mitten im Text ein paar leere Seiten. Vielleicht ist dem Verlag da ein kleiner Fehler unterlaufen. Aber nun zum Buch.

Ich persönlich brauchte ein paar Seiten, bis ich in der Geschichte war. Zuerst musste ich mich ein wenig an die Namen und die Herkunft der jeweiligen Person gewöhnen, damit ich sie einordnen konnte . Doch dank dem Schreibstil der Autorin war das kein Problem. Es gibt verschiedene Absätze über denen steht, wo sich dieser Teil gerade abspielt. Dies erleichterte das weiterlesen ungemein, denn oft ist es in anderen Büchern so, das man ein paar Sätze lesen muss, um zu wissen, um wen es gerade geht und wo man sich befindet. Die Abschnitte waren recht kurz, so, dass man das Buch hätte zwischendurch öfter mal weglegen können, wenn man es gewollt hätte. Ich wollte es nicht und so war ich schnell mit dem Lesen des Buches fertig.

Laras Schwester Diana verschwand, als sie noch sehr jung war. Ihre Großmutter sagte ihr damals, sie würde ihr alles erklären, wenn sie alt genug dafür sei. Doch als es soweit war und Lara sich auf den Weg zu ihr machte, war es leider zu spät. Ihre Großmutter Melinda fand sie tot auf dem Boden. Als sie dann auch noch hellseherische Träume von einem Mann hat, der sie erdolcht, versucht sie alles darüber herauszufinden und begegnet schon bald ein paar Merkwürdigen Gestalten. Und nicht jeder will ihr etwas Gutes.

Es war schön zu sehen wie sich alles entwickelt. Manches konnte man ahnen und manches mal wurde ich überrascht. Aber die ganze Zeit hatte ich Freude beim Lesen. Auch, wenn die Protagonisten sich sehr schnell verliebten, war es eher so, dass sie sich umeinander sorgten und das man es ihnen sofort abkaufte, was sie empfinden. Ein wunderbares Buch das mir schöne Lesestunden bereitete.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Es hat Spaß gemacht, sich beim Lesen als Ermittlerin zu fühlen, auch wenn ich viele Unschuldige verhaftet hätte.

Neuntöter
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Emma Carow ist selbst ein Vergewaltigungsopfer und verdrängt dies, indem sie Arbeitet. Viel arbeitet. Denn, wenn sie nicht arbeitet, beherrscht sie diese Tat noch immer. Sie arbeitet bei der operativen ...

Emma Carow ist selbst ein Vergewaltigungsopfer und verdrängt dies, indem sie Arbeitet. Viel arbeitet. Denn, wenn sie nicht arbeitet, beherrscht sie diese Tat noch immer. Sie arbeitet bei der operativen Fallanalyse und ihr steht eine Schwangerschaftsvertretung in Aussicht, die sie unbedingt haben mag. Doch sie ist nicht die einzige, die diesen Job will. Auch Felix Schreiner will ihn. Ein Ermittler, der noch nie mit Fallanalyse zu tun hatte. Sie verhalten sich beide oft wie Kinder. Sie lässt ihn mit falschen Infos auflaufen und er ist keinen Deut besser. Sie lebt zurückgezogen, hat so gut wie keine Freunde und lebt im Grunde für ihren Job. Doch manchmal handelt sie sehr unüberlegt, was sie schnell in Schwierigkeiten bringen kann...

Dies war ein Buch das mich teilweise Wahnsinnig gemacht hat. Am Anfang hat mich der Schreibstil extrem genervt. Ich lese ungern Bücher die in abgehackten, stichpunktartigen Sätzen geschrieben sind. Klar, manchmal macht man das und es gehört dazu. Aber 500 Seiten lang? Oft musste ich mich aufrappeln, das Buch wieder in die Hand zu nehmen. Ihr werdet euch wahrscheinlich fragen, warum ich das Buch dann überhaupt weitergelesen habe und das beantworte ich euch sehr gerne. Der Inhalt war einfach super. Ich wollte wissen, wie es weitergeht. Der Schreibstil ist eben immer eine Geschmackssache und mir gefällt er nicht so, aber der Inhalt war genial und ich konnte das Buch gar nicht einfach weglegen. Irgendwann, war ich dann so gefesselt von dem Inhalt das mir selbst der Schreibstil nicht mehr auffiel, oder ich mich einfach daran gewöhnt habe. Ich habe sogar mit geraten. Irgendwann war ich mir sicher wer der Täter ist. Meine Theorie klang super – für mich. Dann hatte ich jemand anderen im Visier, der es hätte auch sein können, war auch total logisch. Es kam für mich sogar noch jemand anderes in Frage. Als Ermittlerin muss man alles in Betracht ziehen und das habe ich. Ich habe mich selber als Ermittlerin gefühlt beim Lesen. Okay, es würden jetzt zwar zwei Unschuldige im Gefängnis sitzen, aber einer wäre richtig. Ich denke als unerfahrene Ermittlerin bin ich gar nicht so schlecht. Das Problem daran ist, dass irgendwann der Moment kommt in dem man merkt „ Ahhhhhh, aber natürlich. Das ist doch so klar“ Man muss eben nur kombinieren. Besser spät als nie. Und zum Glück bin ja nicht ich die Ermittlerin, sondern Emma. Und auch wenn sie für ihr Privatleben keine Energie hat. Im Job hat sie sie.

Wenn ich an die Charaktere in dem Buch denke, gab es keinen der Hauptprotagonisten, bei dem ich sagen würde, er war mir durch und durch sympathisch. Emma handelte mir zu oft unüberlegt, teilweise dumm. Einfach, weil sie Stur ist. Felix, ihr Konkurrent war allerdings auch nicht besser. Lutz war mir am sympathetischen. Er konnte mit Emma umgehen, wie sie es brauchte, auch wenn ihr das nicht immer passte.

War ich am Anfang noch etwas genervt von dem Schreibstil, so muss ich sagen, dass es mich trotzdem überzeugt hat. Ich bin froh das mich der Inhalt früh genug überzeugt hat und ich das Buch nicht zur Seite gelegt habe.