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Veröffentlicht am 24.07.2020

Ein Traum, der zum Albtraum wird

Muse of Nightmares - Das Geheimnis des Träumers
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Inhalt:

Sarai ist die Muse der Albträume. Schon seit sie denken kann, hat sie den Menschen von Wheep Albträume gebracht und sie mit ihren schlimmsten Ängsten gequält. Sie ist sich sicher, dass sie schon ...

Inhalt:

Sarai ist die Muse der Albträume. Schon seit sie denken kann, hat sie den Menschen von Wheep Albträume gebracht und sie mit ihren schlimmsten Ängsten gequält. Sie ist sich sicher, dass sie schon jede Grausamkeit und jeden Schrecken gesehen hat. Doch damit liegt sie vollkommen falsch. Denn plötzlich befindet sie sich selbst in einem Albtraum, aus dem sie aber nicht aufwachen kann. Nun ist alles in Gefahr: ihre Liebe, ihr Leben und das der Bewohner von Wheep.

Meinung:

Schon die ersten beiden Bände von Strange the Dreamer haben mir sehr gut gefallen. So auch der dritte Band. Ich finde die Reihe einfach toll!

Ich mag den Schreibstil von Laini Taylor. Die Geschichte ist so wundervoll erzählt, dass man selbst fast glaubt, in einem Traum zu sein und von Wheep und seinen Einwohnern zu träumen. Es ist auch alles so schön beschrieben, dass man es wie in einem Film vor Augen sieht.

Man fühlt, lebt und leidet mit den Protagonisten mit. Daher wird der Traum auch manchmal zum Albtraum. Denn in diesem Buch ist die Gefahr zum Greifen nahe. Eine Gefahr für die Liebe zwischen Sarai und Laslo, ihr Leben und für die ganz Wheep.

Mit Kora und Nova führt die Autorin zwei neue interessante Figuren ein. Und sie beginnt, langsam Rätsel aufzulösen. Gleichzeitig kommen aber natürlich neue Handlungsstränge und Rätsel dazu.

Wie wir wissen, wurde die Reihe im Englischen in zwei Bänden geschrieben, im Deutschen aber auf 4 Bücher aufgeteilt. Daher kommt auch hier das Ende wieder sehr plötzlich und ist ziemlich unbefriedigend. Auch vermute ich, dass richtige Spannung erst im vierten und letzten Teil aufkommen wird. Es wäre sicher besser gewesen, auch im Deutschen auf die Teilung zu verzichten. Gerade im Genre Fantasy sind ja dickere Bücher eher normal und schrecken sicher nicht ab.

Fazit:

Ich liebe diese Reihe von Laini Taylor und freue mich schon sehr auf den vierten und letzten Teil!

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Veröffentlicht am 17.07.2020

Toller Thriller, der sich gut und schnell lesen lässt

Red Bird - Ava Canary
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Inhalt:

Ava Canary möchte ihrem verstorbenen Onkel nacheifern und CIA-Agentin werden. Allerdings geht ihr erster Außeneinsatz ziemlich schief und plötzlich findet sie sich in einer gefährlichen Welt aus ...

Inhalt:

Ava Canary möchte ihrem verstorbenen Onkel nacheifern und CIA-Agentin werden. Allerdings geht ihr erster Außeneinsatz ziemlich schief und plötzlich findet sie sich in einer gefährlichen Welt aus Lügen, gefährlichen Technologien und Doppelagenten. Wem kann sie vertrauen? Und was ist Lockdown? Ava muss alles riskieren, nicht nur um ihr Leben zu retten, sondern das Schicksal der gesamten Menschheit.

Meinung:

Es handelt sich um einen spannenden und fesselnden Thriller mit Wendungen bis zum Schluss. Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Das Buch lässt sich deshalb schnell weglesen. Man kann es auch kaum aus der Hand legen, weil man wissen möchte, wie es weitergeht.

Die Hauptprotagonistin ist sehr sympathisch und mir schnell ans Herz gewachsen. Sie wurde sehr gut beschrieben und in Rückblenden erfährt man immer wieder etwas über ihren Onkel oder ihre Ausbildung. Das hat mir sehr gefallen, denn es zeigte, warum sie sich so entwickelt hat bzw warum sie so reagierte oder warum sie dieses oder jenes konnte.

Auch die Nebencharaktere wurden zum Großteil gut beschrieben. Bei manchen wären ein paar mehr Informationen nett gewesen, sind aber für die Story wohl nicht wirklich wichtig.

Die Story war gut durchdacht und gut geschrieben. Auch wenn immer wieder über Technologien o.ä. gesprochen wurde, war es kein Problem, da diese gut erklärt wurden und somit sogar ich verstanden habe, worum es geht.

Fazit:

Ein toller Thriller, der sich gut und schnell lesen lässt.

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Veröffentlicht am 13.07.2020

Was zählt, ist das Hier und Jetzt

Repeat This Love
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Inhalt:

Clementine muss von neu starten. Sie hat nach einem Überfall ihr Gedächtnis verloren und muss nun herausfinden, wer sie ist. Ein weiteres Rätsel ist, warum sie vor ungefähr einem Monat ihren Freund ...

Inhalt:

Clementine muss von neu starten. Sie hat nach einem Überfall ihr Gedächtnis verloren und muss nun herausfinden, wer sie ist. Ein weiteres Rätsel ist, warum sie vor ungefähr einem Monat ihren Freund verlassen hat, von dem ihr alle erzählen, dass er ihre große Liebe gewesen ist. Als sie auf der Suche nach Antworten plötzlich bei ihm im Tattoostudio steht, ist er nicht sehr begeistert. Doch wegschicken kann er sie auch nicht - nicht, wenn noch ein kleiner Funken Hoffnung besteht, dass es für sie eine zweite Chance gibt.

Meinung:

Clem steht praktisch vor dem Nichts - zwar nicht finanziell, denn da hat sie ein bisschen Erspartes, aber sie hat keine Erinnerungen mehr, keine prägenden Momente, einfach nichts, sie hat ihr Gedächtnis verloren. Natürlich möchte sie herausfinden, wer sie ist/war und dazu gehört auch, herauszufinden, warum sie sich von ihrem Freund getrennt hat und dabei anscheinend ihrer beider Herzen gebrochen hat.

Genauso wie Clem wissen wir nichts. Die Handlung fängt an, als Clem das Spital verlässt. Nun versucht sie, herauszufinden, wer sie ist und gemeinsam mit ihr erfahren wir, was sie früher (aus)gemacht hat. Dass dazu auch die Geschichte ihrer Beziehung zu Ed und deren plötzliches Ende gehört, ist ganz klar.

Das Buch ist in der Ich-Form aus der Perspektive von Clementine geschrieben. Wir erfahren ihre Gedanken und Gefühle, ihre (Selbst)Zweifel und begleiten sie auf dem Weg, ihr neues Ich zu finden. Gerade diesen Aspekt fand ich sehr spannend. Denn Clem ist nicht ganz genauso wie früher. Manche Sachen mag sie zum Beispiel gar nicht mehr und sie hat auch den Mut, diese Dinge zu ändern.

Bücherliebhaber kommen bei diesem Buch voll auf ihre Kosten. Denn Clem ist eine leidenschaftliche Leserin. Viele werden sie wohl auch darum beneiden, dass sie alle ihre Lieblingsbücher jetzt noch einmal das erste Mal lesen kann - auch wenn sonst nichts an ihrer Situation beneidenswert erscheint.

Die Liebesgeschichte war etwas vorhersehbar, aber das machte gar nichts. Das Buch war trotzdem spannend zu lesen und hat mir gut gefallen. Und ich habe auf jeden Fall etwas mitgenommen: "Jeder hat eine Vergangenheit. Doch alles, was zählt, ist das Hier und Jetzt!" (Zitat). Diesen Satz möchte ich mir merken.

Fazit:

Ein Überfall, Gedächtnisverlust, eine Trennung, die große Liebe, Gefahr ... all das gibt die Mischung zu einem guten Buch!

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Veröffentlicht am 09.07.2020

Romeo und Julia - Variante

Richer than Sin
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Inhalt:

Lincoln und Whitney lernen sich kennen und verbringen eine unvergessliche Nacht miteinander - ohne jedoch die Namen von einander zu kennen. Doch am Morgen kommt das böse Erwachen, als sie ihre ...

Inhalt:

Lincoln und Whitney lernen sich kennen und verbringen eine unvergessliche Nacht miteinander - ohne jedoch die Namen von einander zu kennen. Doch am Morgen kommt das böse Erwachen, als sie ihre Namen herausfinden und feststellen müssen, dass zwischen ihren Familien schon sehr lange eine Fehde läuft. Ein Riscoff und eine Gable dürfen nicht zusammen sein. Sie können sich ihrer Leidenschaft aber nicht entziehen - bis das Schicksal sie dennoch trennt.
10 Jahre später treffen sie sich wieder und wissen sofort, dass es noch nicht vorbei ist. Das mit ihnen wird nie vorbei sein ...

Meinung:

Wir alle kennen die berühmte Geschichte von Romeo und Julia. Nun, das wurde wohl als Vorlage für diesen Roman genommen. Zwei verfeindete Familien, die Jüngsten verlieben sich und dürfen doch nicht zusammen sein. ... so könnte man die Geschichte ganz kurz zusammenfassen. Aber natürlich ist da mehr und genau um dieses mehr geht es und genau das ist auch interessant.

Die Story wird abwechselnd aus den Perspektiven von Lincoln und Whitney erzählt. Beide Charaktere gefielen mir gut. Wobei aus Manchem mehr Drama gemacht wurde, als eigentlich nötig gewesen wäre.

Die heutige Situation wird immer wieder von Rückblenden in die Vergangenheit unterbrochen. So erfahren wir nur häppchenweise und sehr langsam, was eigentlich passiert ist. Die Storyline in der Gegenwart geht auch nicht so richtig weiter und zieht sich irgendwie durch fast das ganze Buch.

Die Erotikszenen sind zwar recht eindeutig, trotzdem aber ziemlich gebremst, was mich persönlich aber nicht gestört hat. Mich hat vielmehr die Geschichte rundherum interessiert. Davon habe ich auch viel bekommen, doch noch lange nicht alles. Denn - wie kann es anders sein - das Buch endet mit einem Cliffhanger.

Fazit:

Die Story gefiel mir, da ist aber noch Luft nach oben. Der Cliffhanger macht auf jeden Fall Lust auf das nächste Buch!

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Veröffentlicht am 02.07.2020

Schön für Zwischendurch

Nine
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Inhalt:

Kevin (Nine) Clearwater hat seine gesamte Kindheit und Jugend entweder bei Pflegefamilien oder im Jugendknast verbracht. Als er wieder mal entlassen wird, gibt ihm seine Betreuerin einen Tipp, ...

Inhalt:

Kevin (Nine) Clearwater hat seine gesamte Kindheit und Jugend entweder bei Pflegefamilien oder im Jugendknast verbracht. Als er wieder mal entlassen wird, gibt ihm seine Betreuerin einen Tipp, um seinen Bruder zu finden. Dort angekommen, findet er leider nur mehr heraus, dass sein Bruder schon seit einem Jahr tot ist. Verzweifelt und ohne finanzielle Mittel findet er sich auf einer Brücke wieder und trifft dort ein Mädchen. Er kennt ihren Namen nicht, aber er nennt sie "Poe". Doch das Schicksal hat noch einiges mit ihm vor ...

Meinung:

Dies war das erste Buch der Autorin, das ich gelesen habe. Deshalb fiel mir der Einstieg auch nicht unbedingt leicht. Doch als ich erstmal die Namen kannte und herausfand, wer wer ist, ging es besser damit. Trotzdem wurde ich das ganze Buch über nicht hundertprozentig warm mit den Protagonisten.

Vor allem hatte ich Probleme mit Lenny. Es ist für mich einfach schwer nachzuvollziehen, wie man sich selbst so fertig machen kann. Alkohol ist hier nicht unbedingt eine Hilfe, es beschleunigt eher noch den Untergang. Ich möchte hier absolut niemanden vor den Kopf stoßen, aber ich verstehe es einfach nicht, wie man glauben kann, dass durch völliges Betrinken, die Probleme weniger werden.

Immerhin konnte ich mich in Nine besser hineinversetzen. Er mag hart rüberkommen, hat aber einen weichen inneren Kern. Auch ihm geht es nicht gut, aber er kämpft darum, das Leben führen zu können, das er haben möchte.

Trotz meiner Kritik an den Charakteren (vor allem an Lenny) finde ich, dass die Autorin die beiden Protagonisten gut und tiefgehend beschrieben hat. Die Nebencharaktere bleiben alle sehr flach - die wurden bestimmt schon in den vorangegangenen Büchern ausreichend beschrieben.

Das Buch war locker und leicht zu lesen, es war durchgehend spannend bzw zumindest ist der Spannungsbogen aufrecht geblieben. Bei der Auflösung hat mir eine richtige Erklärung gefehlt, da hätte ich mir etwas mehr gewünscht.

Fazit:

Alles in allem war es aber ein gutes und spannendes Buch für Zwischendurch.

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