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Veröffentlicht am 12.08.2020

leider nicht meins

Redwood Dreams – Es beginnt mit einem Lächeln
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„Setz dich. Du würdest damit dem da das Leben retten und mich vor einer Mordanklage.“ Seite 71

Inhalt:
Die Fortsetzung der Serie «Redwood Love»

In Redwood, einem kleinen süßen Städtchen in Oregon herrschen ...

„Setz dich. Du würdest damit dem da das Leben retten und mich vor einer Mordanklage.“ Seite 71

Inhalt:
Die Fortsetzung der Serie «Redwood Love»

In Redwood, einem kleinen süßen Städtchen in Oregon herrschen Ruhe und Frieden. Jedenfalls bis das Drachentrio, drei liebreizende, ältere Frauen die die Herrschaft über die Stadt haben, beschließen den beliebtesten Junggesellen Jason Burkwell mit der unscheinbaren Ella Sinclair zu verkuppeln. Doch Jason hält nichts von der Liebe und Ella hat ein Geheimnis, dass jegliche Gefühle zwischen ihnen Beiden vernichten würde.

Meinung:

Willkommen zurück in Redwood, wo es von liebevoll gestalteten Charakteren, Humor und Liebe nur so wimmelt ♥ Ich hab mir gefreut zu hören, dass die Reihe weiter geht und möchte mich riesig für das Rezi Exemplar bedanken!

Der Einstieg war schnell und problemlos, in Kelly Morans Welt findet man sich leicht zurecht. Jason ist in diesem Teil der hotteste Typ unter der Sonne, Feuerwehrmann von Beruf und muss gerade ein Kätzchen von einem Baum retten. Leider ist dieses Kätzchen heimat- und besitzerlos und auch ein Besuch beim ortsansässigen Tierarzt (Fans der ersten drei Teile, hier kommt eine gute Szene für euch!) hilft leider nicht weiter. Also muss Kätzchen mit Jason nach Hause, der leider gar keine Ahnung von Katzen hat.

Seine Nachbarin Ella aber schon. Und die wird rein zufällig genau zur rechten Zeit mit einem Botenauftrag zu Jason geschickt. Die erste Begegnung ist süß, wenn auch ein bisschen schräg, weil Ella offensichtlich in Jasons Gegenwart zum nervösen Plappern neigt. Nichts desto trotz wird sie schnell zur Katzensitterin ernannt und die Grundlage für eine Liebesgeschichte ist gelegt.

Nein, tat sie nicht. Sie hatte keine wilde Seite, und sie hatte noch nie im Leben eine Regel gebrochen. Sie würde eine Rebellion nicht mal erkennen, wenn sie mitten im Juni mit einem Schneepflug von ihr überfahren würde. Seite 84

Ich liebe Kelly Moran für die Welt die sie mit Redwood aufgebaut hat! Für mich kommt es gleich nach Stars Hollow ♥ Ich mag die Art, wie sie Figuren aufbaut und die Hintergrundgeschichten, die sie ihnen gibt und die Stimmung der Bücher. Für meinen Geschmack waren besonders I und II viel zu versext, aber das ist Ansichtssache und Band III mochte ich eigentlich sehr gerne.
Ich habe aber leider nur ganz wenig von diesem Zauber in Redwood-Dreams wiedergefunden und das finde ich sehr schade. Ich glaube, dass es einfach bei einer Reihe immer schwieriger wird, die Erwartungen hier zu erfüllen und bei mir war es leider so, dass der Funke absolut nicht übergesprungen ist.

Ich mochte Jason nicht. Schlicht und ergreifend gar nicht, er war mir einfach unsympathisch. Seine Gedankengänge, die manchmal auch einfach super ausschweifend waren, habe ich irgendwann größtenteils überblättert. Ellas Charakter mochte ich schon, besonders ihre Hintergrundgeschichte und dass sie auf die Avengers steht ♥ Ich fand auch ihr Plappern als Charaktereigenschaft nicht schlimm, es war für mich nur sehr überzogen und das hat dann wieder genervt.

„Du sagst meinen Namen immer so, als würdest du ein Geheimnis verraten, das die Zivilisation zusammenbrechen lassen könnte.“ Seite 154

Es gab gute Stellen und auch sehr wichtige Botschaften, ja absolut! Und das finde ich toll, weil auch wirklich heftige und seltene Themen aufgegriffen werden. Aber leider waren es für mich nicht genug, als dass sie den Rest überwogen hätten.

Fazit: Mir hat das Buch leider nicht gefallen und das tut mir, besonders, weil ich die Danksagung und das Vorwort der Autorin gelesen habe, wirklich schrecklich Leid! Ich werde auch auf jeden Fall weiter ihre Bücher lesen, aber trotzdem war dieser Band leider nicht meins.

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Veröffentlicht am 12.08.2020

leider enttäuschend

Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick
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Redwood, ein malerisches kleines Städtchen in Oregon. Genau der richtige Ort für einen Neuanfang. Und den braucht Avery Stowe nach einer desaströsen Ehe dringend, ebenso für sich wie für ihre autistische ...

Redwood, ein malerisches kleines Städtchen in Oregon. Genau der richtige Ort für einen Neuanfang. Und den braucht Avery Stowe nach einer desaströsen Ehe dringend, ebenso für sich wie für ihre autistische Tochter Hailey. Da gibt es nur ein Problem: den attraktiven Tierarzt Cade O‘Grady. Eine neue Beziehung ist das Letzte, was Avery will. Sie ist sich nur nicht sicher, wie lange sie Cade widerstehen kann.

Ich habe so viel Gutes von diesem Buch gehört und die Amazon Leseprobe konnte mich total überzeugen. Ich mochte das Setting, diese Gilmor Girls artige Kleinstadt in der jeder jeden kennt und die von drei Schwestern regiert wird, die ständig irgendwelches Zeug twittern =D Es gab wunderbaren Humor und einen Papagei, der mit Liedtiteln um sich wirft, außerdem mehrere Tiere mit tollen Charakterzügen und natürlich einen süßen Tierarzt.
Leider hat der Zauber der ersten Seiten überhaupt nicht bei mir angehalten, denn irgendwann ging es nur noch um die Liebesgeschichte der Protagonisten und darum in welchem Flur er sie denn jetzt wieder heiß an die Wand drückt ... Für mir war es leider eine ziemliche Enttäuschung, Band II liegt aber in der Bücherei bei uns im Dorf aus und ich denke, ich gebe dem ganzen noch eine Chance (:

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Veröffentlicht am 24.07.2020

hat für mich leider nicht funktioniert

Wildflower Summer – In deinen Armen
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„Manchmal entpuppt sich der Held als Biest, als Frosch oder als Oder. Vielleicht suche ich gar nicht nach einem Ritter.“ Seite 125

Inhalt

Als Olivia die Nachricht erhält, dass ihr Bruder im Einsatz verstorben ...

„Manchmal entpuppt sich der Held als Biest, als Frosch oder als Oder. Vielleicht suche ich gar nicht nach einem Ritter.“ Seite 125

Inhalt

Als Olivia die Nachricht erhält, dass ihr Bruder im Einsatz verstorben ist, ist sie am Boden zerstört. Jetzt besteht ihre Familie nur noch aus Tante Mae und die Wildflower Ranch gehört ihnen alleine. Da taucht Monate später Nate Roldan auf der Ranch auf, mit seinem Motorrad, nur einem Rucksack und dutzenden Tattoos. Er ist hier, um ein Versprechen einzulösen, ein Versprechen, dass er Olivias sterbendem Bruder gegeben hat …

Meinung:

Der Einstieg in die Geschichte war sehr leicht und schnell. Kelly Moran hat einen lockeren Schreibstill, ohne viele Schnörkel und Drumherum. Die Geschichte wird von Olivia und Nate erzählt. Außerdem gibt es noch Nakos, den Vorarbeiter der Ranch und Olivias besten Freund, der ebenfalls einen großen Platz in dem Buch einnimmt.

Ich finde das Setting toll, die Ranch, die Pferde, die Arbeiten. Hierrüber hätte ich gerne noch viel viel mehr erfahren, auch über Tante Mae, die irgendwie sehr im Hintergrund verschwindet, obwohl sie tolle Facetten hat und eigentlich ein viel stärkerer Charakter sein könnte.
Auch die Handlung hat mir vom roten Faden her und den meisten Szenen total gut gefallen. Was es kaputt gemacht hat, waren die Dialoge. Die waren für mich nicht rund, haben sich teilweise wiederholt oder waren nicht stimmig. Ständig wird betont, dass Nate für Olivia sterben würde, was für mich eine Spur zu theatralisch war. Daneben redet er ständig von ihren „Kornblumen Augen“ - den Beiden geht es total nach Äußerlichkeiten.

„Bevor er gestorben ist, hat Justin mir eine Nachricht für dich hinterlassen.“
Seite 23

Sie Erotik Szenen waren mir zu seltsam, die Begründung, dass er nichts außer rau und hart kennt, weil er ein Pflegekind und danach direkt zur Army ging – ich weiß nicht, es passte einfach nicht. Zumal er irgendwo noch sagt, dass auch nette Familien gab. Ja, das System ist schlimm und Ja, viele Pflegekinder werden schlecht behandelt und es ist ein wichtiges Thema. Aber stimmig fand ich seinen Hintergrund nicht so ganz. Ich hab auch ehrlich gesagt nicht verstanden, warum er von Anfang an so besessen von Olivia ist. Der Wunsch, sie zu sehen, weil ihr Bruder sein bester Freund war, okay. Aber dieses aufdringliche, beschützerische … Wo hat er das denn her, wenn er doch angeblich so super verkorkst ist und im Leben nur schlechtes erfahren hat?


„Wenn du ihr auch nur ein Haar krümmst, werden sie deine Leiche niemals finden.“ Seite 52

Es gibt eine Szene, wo Olivia verletzt wird, durch ziemlich seltsame Umstände, aber aufgeklärt wird das Ganze nie. So etwas stört mich. Spannende Szenen sind toll, aber wenn sie einfach aus dem Nichts und ohne Ursache kommen, finde ich das eher nicht so gut. Hin und wieder hatte ich das Gefühl, dass in dem Buch etwas fehlt z.B. als Nate mit Olivia nach oben geht um Tee zu kochen und dann dort angekommen überrascht feststellt, dass sie ja eine Küche hat. Naja wo hätte er denn sonst den Tee kochen wollen? Mit dem Bettvorleger?

Ich mochte auch das ganze Gehabe von ihm und Nakos nicht. Olivia wird ständig hin und her geschubst und bevormundet. In einem Kapitel trägt Nate sie ständig durch die Gegend und dass er sie Baby nennt und das schon nach wenigen Tagen … ich konnte den Typ einfach nicht ernst nehmen.

Fazit: Ein tolles Setting und eigentlich auch ein sehr guter Plott. Aber die Figuren und besonders die Dialoge, haben das Ganze für mich leider nicht umsetzten können.

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Veröffentlicht am 20.04.2020

ich war leider sehr enttäuscht =(

Der Schwalbenturm
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Wie es sich ergab, war der Einzige in unserer Mannschaft, dessen Lebenslauf nicht mit politischen oder kriminellen Affären besudelt war, ein Vampir.
Seite 98

Inhalt:
Ciri, die Prinzessin von Cintra ist ...

Wie es sich ergab, war der Einzige in unserer Mannschaft, dessen Lebenslauf nicht mit politischen oder kriminellen Affären besudelt war, ein Vampir.
Seite 98

Inhalt:
Ciri, die Prinzessin von Cintra ist noch immer verschwunden. Der Hexer Geralt und seine Gefährten sind weiter auf dem Weg nach Nilfgaard, doch der Krieg hält sie immer wieder auf und die Druiden, die ihnen helfen sollen, sind schwerer zu finden, als gedacht.
Ciri dagegen hat nach ihrer Flucht vor Bongart bei dem gelehrten Einsiedler Vysogota Unterschlupf gefunden, der ihre Wunden versorgt und ihrer Geschichte lauscht. Doch sie kann nicht hier bleiben, die Kopfgeldjäger sind ihr schon auf der Spur …

Meinung:
Der vierte Band der Hexer Reihe setzt ein paar Wochen nach Ende des dritten an. Rittersporn fasst die Ereignisse der letzten Zeit in Memoiren zusammen, was seine Freunde mit gutmütigem Spott betrachten. Die Gruppe wird als Soldaten verpflichtet, begeht aber bald Fahnenflucht und verlässt die Armee, um weiter nach den Druiden zu suchen. Denn von denen erhoffen sie sich einen Hinweis darauf, wo sie nach Ciri suchen sollen. Unterwegs treffen sie auf mehrere Dörfler, die den Hexer und seine Gefährten um Geleitschutz bitten. Aber die Feinde sind ihnen weiterhin auf der Spur, ein Halbelf unterstützt von einem Zauberer schickt einen Trupp Auftragsmörder hinter den Freunden her und es gelingt ihnen Geralts Hexer Medalion zu entwenden.

Ich werde für uns beide träumen. Seite 280

Der Einsiedler Vysogota lebt vom Fallen stellen, doch an diesem Tag findet er statt eines Bibers, ein verwundetes, halb totes Mädchen vor. Er nimmt sie mit in seine Hütte und pflegt Ciri, bis sie wieder zu Kräften kommt. Sie vertraut dem Gelehrten und sie erzählen einander ihre Geschichte. Die Ratten sind tot und Ciri war in den Händen des gefürchteten Kopfgeldjägers Bongart, der ihr schreckliche Dinge angetan hat. Mit Hilfe von Vysogota versteht sie, dass sie durch ein Portal gegangen sein muss und ein ebensolches braucht, um wieder nach Hause zurückzukehren.

Willst du die Welt im Blute ertränken? Du naives, verletztes Mädchen? So willst du mit dem Bösen kämpfen, Hexerin? Seite 459

Um das Buch in einem Wort zu beschreiben: Langwierig. Sehr sehr sehr viele Längen, politische Verstrickungen und komplizierte Darstellung von Geschehnissen, die viel einfacher zusammengefasst vermutlich die Spannung gehalten hätten. So aber, ging die für mich leider völlig verloren. Ich habe mich in diesem Buch wirklich gelangweilt, der Flair von Band 3 fehlte komplett und es ging einfach null vorwärts. Ciri und Geralt haben gefühlt den kleinsten Teil der Handlung. Es geht mit Yennefer weiter, was super ist, aber das ist alles so kompliziert erzählt, mal aus ihrer Sicht, dann wieder als Bericht, der Wochen später erfolgt. Die Perspektiven wechseln teilweise von Absatz zu Absatz und ein ganzes Kapitel ging nur um politische Verwirrungen und Spitzel, was ich a) nicht verstanden habe, b) langweilig war und c) die Handlung überhaupt nicht vorangebracht hat.

Siehst du, ich habe es seinerzeit meinen Nächsten übelgenommen, dass sie mir nicht zu Hilfe gekommen sind. Dass sie mich der Gnade des Schicksals überlassen haben … Aber jetzt denke ich, dass vielleicht sie es sind, die meine Hilfe brauchen. Seite 454

Die Zeit von Ciri und Vysogota war sehr gut, spannend und bewegend. Auch die Rückblicke von Ciri waren spannend und teilweise so traurig. Hin und wieder stört mich, wie ihr Charakter sich ins Böse entwickelt hat. Ich hoffe so sehr, dass sie wieder auf Yennefer und Geralt trifft!! Auch die Zeit der Gefährten um Geralt war gut, aber wie gesagt das macht alles einen viel zu kleinen Teil des Buches aus. Ich hoffe sehr, dass der finale Band wieder so gut wird, wie der zweite und dritte Teil der Reihe.

Fazit: Leider empfand ich diesen Band als sehr langwierig und zäh. Das Witcher Feeling kam nur ganz selten auf und viele Szenen haben für mich keinen Sinn gemacht. Schade!

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Veröffentlicht am 03.04.2020

leider sehr enttäuschend

Nevernight - Die Rache
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„Wir wissen, dass alle Geschichten in Ende haben. Ihre auch.“
„Noch nicht.“ Mercurio schüttelte den Kopf. „Das lasse ich nicht zu.“ Seite 207

Inhalt:
Die Großen Spiele sind vorbei und werden doch in ...

„Wir wissen, dass alle Geschichten in Ende haben. Ihre auch.“
„Noch nicht.“ Mercurio schüttelte den Kopf. „Das lasse ich nicht zu.“ Seite 207

Inhalt:
Die Großen Spiele sind vorbei und werden doch in die Geschichte eingehen, denn sie endeten mit dem kühnsten Mord in der Geschichte der itreyanischen Republik. Nur das leider der Falsche ermordet wurde. Scaeva lebt und seine Macht ist jetzt fast grenzenlos. Und er weiß, wer ihn tot sehen will … Mia Corvere.
Gejagt von der Roten Kirch und den Soldaten der itreyanischen Republik reißt Mia erneut durch die Welt, um ein letzten Geheimnis zu lüften. Egal was passiert, sie will Scaeva noch immer töten. Aber seine Macht wächst und ihr läuft langsam die Zeit davon.

„Wie tötet man ein Monster, ohne selbst eins zu werden.“ Seite 497

Meinung:
Mia ist die Flucht gelungen und auch ihren Bruder konnte sie mit sich nehmen. Ihre Feinde sind tot, jedenfalls denkt sie das. Doch ihre Freunde sind nicht am vereinbarten Treffpunkt, der Fluchtweg versperrt. Mia dringt in die Rote Kirche ein, um an Informationen zu kommen, wird jedoch von den Assassinen dort in die Enge getrieben. Wieder kommt ihr die seltsame Schattengestalt zu Hilfe und jetzt erfährt Mia, was wir schon seit Ende des zweiten Bandes wissen: Es ist Tric.
Er hat auch Ash gerettet, die Mia über alles aufklärt, dass ihr Mordanschlag den falschen traf und wer ihr Vater ist. Ich fand es total gut, wie Mias Gefühle beschrieben wurden. Das Hochgefühlt, das sie ihre Rache geschafft hat und die Leere, die im ersten Moment darauffolgt.

„Über uns machst man keine Lieder. Und auch keine Balladen oder Gedichte. Die Menschen hier leben und sterben in den Schatten. Seite 577

Im weiteren Verlauf schließen sich die Falken der kleinen Gruppe an, die das Ziel hat Mias alten Lehrer Mercurio aus den Klauen der Kirche zu befreien, die ihn als Lockvogel gefangen hält. Doch Merurio ist nicht untätig und startet eine eigene kleine Rebellion in der Mitte der Roten Kirche. Ich mochte ihn und wie er sich mit dem Bibliothekar zusammenschließt, der einfach ein cooler Charakter ist und was sie in den seltsamen Regalen der Bibliothek finden. Das war eine tolle Wendung. Aber es hat auch sehr viel Platz eingenommen und Mias Handlung eingeschränkt.

„Leg dich nicht mit Bibliothekaren an, junge Dame. Wir wissen um die Macht der Worte.“ Seite 380

Ich habe schon in den letzten Bänden die vulgäre Sprache bemängelt. Dieser Band setzt dem ganzen noch einmal einen drauf, statt Handlung gibt es hässliche Geschichten, Gefluche und Obszönes. Ich war echt kurz davor das Buch abzubrechen. Seitenlang ist nichts passiert, außer Perverses Gerede. Ich verstehe nicht wofür das nützlich sein soll. Das sind die Bösen und die haben ein mieses Vokabular? Inwieweit hilft das der Geschichte? Zumal sie ein Kind bei sich haben, dem Mia zeitweise die Ohren zu hält und dann wieder ist es völlig egal, was ihr kleiner Bruder mitbekommt.

Manchmal will die Vergangenheit einfach nicht ruhen. Manchmal muss man sie mit Gewalt zum Schweigen bringen. Seite 127

Endlich gibt es ein paar Antworten zu der Herkunft von Herrn Freundlich und den Dunkelin. Die fand ich tatsächlich ziemlich verworren und das Ziel war mir auch nicht klar, es wurde dann aber doch gelüftet. Alles, was in diesem Band an Geheimnissen geklärt wird, verändert die Geschichte mehr und mehr. Es wird eher Sarah J. Maas, weniger Mark Lawrence, plötzlich nimmt das Ganze Welt-Rettungs-Umfang an, es gibt Götter und Vorherbestimmung. Mir hat das nicht gefallen, denn Mia und die Geschichte ihrer Familie gingen dabei völlig unter. Der rote Faden hat sich ziemlich aufgelöst und ich hab das Feeling aus den ersten beiden Bänden sehr vermisst, wo der Weg klar war und die Spannung gehalten wurde. Hier war es einfach zu viel. Das Buch hat mich leider sehr enttäuscht und konnte für mich überhaupt nicht mit den ersten beiden Bänden mithalten.


Urteil: Der dritte Band konnte für mich überhaupt nicht mit seinen Vorgängern mithalten. Es fehlt mir das Feeling und einfach fast alles, was die ersten beiden Bände besonders gemacht hat, dafür gab es massenhaft Obszönes und eine plötzlich super dramatische Handlung. Ich bin leider einfach nur enttäuscht.

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