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Veröffentlicht am 16.12.2020

Eine berührende Weihnachtsgeschichte

Weihnachten am Ku'damm
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Im kalten Hungerwinter 1946 gabeln die Thalheim-Schwestern einen kleinen Jungen auf. Da er halb erfroren ist, nehmen sie ihn kurzerhand mit nach Hause und päppeln ihn gemeinsam mit ihrer Stiefmutter Claire ...

Im kalten Hungerwinter 1946 gabeln die Thalheim-Schwestern einen kleinen Jungen auf. Da er halb erfroren ist, nehmen sie ihn kurzerhand mit nach Hause und päppeln ihn gemeinsam mit ihrer Stiefmutter Claire wieder auf. Bei der Suche nach seiner Mutter kommen sie einer ungehörigen Ungerechtigkeit auf die Spur.

Flori, die Jüngste im Bunde, hat derweil nur einen einzigen Wunsch - einen Weihnachtsbaum. Doch weit und breit ist in Berlin keiner zu finden, da die Bevölkerung aus lauter Verzweiflung alles abgeholzt hat.

Der Autorin ist es mal wieder mehr als gut gelungen, mich als Leserin völlig in ihre Geschichte und in eine andere Zeit zu ziehen. Es war wunderschön, wieder Teil der Familie Thalheim zu sein.

Diese weihnachtliche Geschichte ist sehr berührend, macht generell nachdenklich und ich finde, in der momentanen Situation noch ein bisschen mehr.

Ich kann das Buch eindeutig empfehlen - genauso wie die dazu gehörende Trilogie.

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Veröffentlicht am 19.08.2020

Wieder eine tolle Geschichte

Wer nicht liebt, der nicht gewinnt
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In diesem 3. Teil der Reihe geht es wieder um Pam, die bereits im 1. Teil dabei war, um ihre Tochter Jen und um deren Freundin Zoe.

Jen ist nun Mutter eines süßen kleinen Sohnes, der aber keine Lust hat ...

In diesem 3. Teil der Reihe geht es wieder um Pam, die bereits im 1. Teil dabei war, um ihre Tochter Jen und um deren Freundin Zoe.

Jen ist nun Mutter eines süßen kleinen Sohnes, der aber keine Lust hat zu sprechen. Jen fixiert sich völlig darauf, das etwas mit ihrem Sohn nicht stimmt und hat auch ansonsten mit Ängsten und einem regelrechten Kontrollwahn zu kämpfen. Ihre Freundin Zoe hat sich gerade erst von ihrem Freund getrennt und vermisst ihre verstorbene Mutter und ihre "alte" Freundin. Da bietet sich Pam zum Zuhören an - und beschließt so nebenbei, das Zoe doch die passende Freundin für ihren Sohn Steven sein könnte. Als Zoes Vater Miguel dann auch noch Interesse an Pam findet und Zoes Leben auf einmal auf den Kopf gestellt wird, wird die ganze Situation kompliziert ...

Auch dies ist wieder ein ziemlich tiefgründiges Buch der Autorin, in dem sie einiges an Problemen behandelt. Jen ist völlig auf ihren Sohn fixiert und leidet noch dazu an Panikattacken, Zoe gerät in eine Situation, die ihr komplettes Leben auf den Kopf stellt und Pam reagiert voller Abwehr darauf. Alle Charaktere müssen hart an sich arbeiten. Dadurch, das immer wieder zwischen den drei Frauen gewechselt wird und viele Gespräche stattfinden, kann man sich als Leserin sehr gut in die einzelnen Gefühlswelten hineinfinden. Mir selber ist es schwer gefallen, mich hier auf irgendeine Seite zu schlagen - vielleicht, weil ich irgendwie alle Situationen verstehen konnte ... - vom Kopf, vom Herzen.

Auch dies war wieder ein Buch der Reihe, das ich geliebt habe zu lesen - und ich freue mich schon sehr auf das nächste.

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Veröffentlicht am 27.07.2020

Eine tolle Fortsetzung

Die Farben der Schönheit - Sophias Träume (Sophia 2)
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Nachdem Sophias Suche nach ihrem Sohn in Paris keinen Erfolg bringt und auch ihre Freundschaft mit Henny zerbricht, kehrt sie schweren Herzens nach New York zurück. In Paris hat sie einen Detektiv angeheuert, ...

Nachdem Sophias Suche nach ihrem Sohn in Paris keinen Erfolg bringt und auch ihre Freundschaft mit Henny zerbricht, kehrt sie schweren Herzens nach New York zurück. In Paris hat sie einen Detektiv angeheuert, der weiter forscht, ob ihr Sohn wirklich noch lebt. Zurück in New York spricht Sophia bei Elizabeth Arden wegen eines neuen Jobs vor. Diese will sie zwar nicht als Chemikerin, denn sie sieht ein anderes Potenzial in Sophia. Sophia soll für Elizabeth Arden eine Schönheitsfarm aufbauen. Was Sophia auch wider Erwarten Spaß macht. Und dann steht eines Tages plötzlich Darren wieder vor ihr ...

Dieser zweite Teil um Sophia war sehr interessant geschrieben. Ich mag den Schreibstil der Autorin sowieso sehr, im 1. Teil gab es für mich dann aber doch einige Längen. Was diesmal nicht der Fall war. Egal ob die Zeit in Paris, in New York oder auf der Farm. Besonders gelungen fand ich Sophias kurze Reise nach Berlin. Ihre Gefühle, die Beklemmungen über die veränderte Atmosphäre in Deutschland. Überhaupt fand ich, das Sophias Gefühle in diesem Buch sehr gut bei mir als Leserin ankamen.

Und der Schluß des Buches war jetzt natürlich so offen und emotional spannend, das ich gerne den 3. Teil sofort in die Hand nehmen würde um weiter zu lesen...

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Veröffentlicht am 24.07.2020

Ein interessantes Sachbuch

Expedition Natur: WILD! Der Steinkauz
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Ich finde, hier wurde eine sehr interessante Form einer neuen Sachbuchreihe für Kinder ins Leben gerufen. Ich selber habe zumindestens in dieser Form noch nichts gelesen.

Im ersten Teil des Buches begleitet ...

Ich finde, hier wurde eine sehr interessante Form einer neuen Sachbuchreihe für Kinder ins Leben gerufen. Ich selber habe zumindestens in dieser Form noch nichts gelesen.

Im ersten Teil des Buches begleitet man ein Steinkauzpaar in Form einer Geschichte im Jahresverlauf von der Balz bis die Jungen flügge geworden sind. Ich selbst fand diese Idee sehr schön. Die Geschichte zu lesen fiel meiner 9jährigen Tochter, die eine Lesestörung hat, allerdings etwas schwer. Aber das Zuhören fand auch sie interessant, denn es gab neben dem vielen Wissen auch äußerst spannende Momente im Leben der Kauze.

Der zweite Teil ist dann ganz normal wie ein Sachbuch aufgebaut mit wirklich wunderschönen Bildern und sehr vielen Informationen, die auch ich als Erwachsene neugierig und interessiert studiert habe.

Meiner Tochter und mir hat das Buch sehr gut gefallen und wir können es eindeutig empfehlen.

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Veröffentlicht am 08.06.2020

Eine bewegende Geschichte

Denn das Leben ist eine Reise
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Eigentlich wollte Aimée nur ein normales Leben haben - in einem normalen Haus. Doch irgendwie fühlt sich mittlerweile alles falsch an. Das schlimmste ist, das ihr Sohn von seinem Papa abgelehnt wird. Als ...

Eigentlich wollte Aimée nur ein normales Leben haben - in einem normalen Haus. Doch irgendwie fühlt sich mittlerweile alles falsch an. Das schlimmste ist, das ihr Sohn von seinem Papa abgelehnt wird. Als ihr Sohn Len dann eines Tages in der alten Garage ihren alten Bulli entdeckt, ihre ehemalige Ersatzmama stirbt und noch ein paar andere Dinge geschehen, hält Aimée es in ihrem Leben nicht mehr aus. Sie fährt mit Len in ihrem alten Bulli nach St. Ives. Eigentlich erstmal nur zur Beerdigung. Aber dann bleibt so dort hängen, denn dort ist auch ihr alter Freund, ihre alte Liebe - und hier fühlt sie sich irgendwie geborgen.

Wir begleiten Aimée anhand von Rückblicken durch ihr Leben. Sie ist aufgewachsen bei ihrer Mutter, einer eigentlich liebevollen, aber unruhigen Seele, einer Alkoholikerin. Früh muss Aimée dadurch erwachsen werden. Ihr Halt sind die anderen Menschen in der Kommune, in der ihre Mutter wegen ihr sesshaft wird. Ihr größter Halt ist Daniel, doch für seine Lehre verlässt er sie. Und sie möchte einfach ein Leben weg von all dem - doch glücklich ist sie nicht.

Mich hat das Buch völlig in seinen Bann gezogen und so einige Male sind mir die Tränen geflossen. Viele Szenen waren einfach herzzerreißend. Für Kinder ist es nie einfach, wenn ein Elternteil Alkoholprobleme hat - dies wird hier sehr realistisch dargestellt - und wie sich diese Probleme ins Erwachsenenalter ziehen. Doch auch Aimées Mutter kann man nicht hassen. Sie ist eigentlich im Herzen eine liebenswerte Person - mit ihren eigenen Gespenstern.

Ich kann dieses Buch eindeutig empfehlen. Eine schöne Geschichte - berührend und melancholisch, aber durch die Landschaftsbeschreibungen auch etwas für die Sinne.

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