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Veröffentlicht am 28.10.2019

Klassiker, wie in Reallife ! :-)

Up All Night
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Ich bin neu hier und das ist meine erste Rezension, ich muss noch viel lernen, bitte verzeiht mit

Zu Beginn einmal.. Ich war von diesem Cover einfach so hin und weg. Es ist mir in der Buchhandlung direkt ...

Ich bin neu hier und das ist meine erste Rezension, ich muss noch viel lernen, bitte verzeiht mit

Zu Beginn einmal.. Ich war von diesem Cover einfach so hin und weg. Es ist mir in der Buchhandlung direkt in die Augen gesprungen, sodass es einfach mit mir nach Hause musste.
Nun einmal zur Story:

Taylor, auch Tae genannt, erlebt den schlimmsten Tag ihres Lebens. Nicht nur, dass sie ihren Job verliert, nein ihr Auto wird auch vor ihren Augen geklaut und das Beste noch, sie erwischt ihren Freund beim Fremdgehen ,in ihren eigenem Bett.
Taylor ist alles zu viel und rennt, samt gepackter Tasche, nach draußen. Dort läuft sie ihrem ehemals besten Freund Daniel, den sie 10 Jahre nicht gesehen hat, in die Arme.
Als sie ihm ihr Herz ausschüttet, beschließt er sie bei sich in der WG aufzunehmen, doch Taylor lehnt dankend ab, denn sie hat die Nase voll von Männern, die Frauenherzen brechen.
Doch als Dan ihr gesteht, dass er eigentlich schwul sei, sieht die Situation plötzlich ganz anders aus und Taylor folgt ihm, guten Gewissens, mit in die WG. Denn schließlich kann er ihr nicht das Herz brechen, wenn er sich vom anderen Ufer angezogen fühlt.

Also wie schon gesagt, dieses Cover hat mich sofort in seinen Bann gezogen und ich konnte kaum abwarten mit dem Lesen zu beginnen. Die Farben sind wirklich toll gewählt und spiegeln den Titel perfekt wieder.
Anfangs war ich wirklich begeistert und hatte gehofft, endlich ein Buch lesen zu können, welches mich umhaut.
Der Schreibstil von April Dawson lässt sich mit einem Wort beschreiben – TOLL!
Ich war erstaunt, wie leicht sich die Seiten für mich lesen lassen. Sie hat das Buch im ständigen Perspektivenwechsel geschrieben, was ich persönlich bevorzuge. So konnte ich mich sehr gut, jeweils in Taylors, als auch in Daniels Person hineinversetzen und ihre Gefühle und darauf basierenden Handlungen nachvollziehen.
Leider ist mir die äußerliche Beschreibung der Protagonisten etwas zu kurz gekommen.
Auch hatte ich inmitten des Buches feststellen müssen, dass April öfters die Sichtweisen der Charaktere sprunghaft vertauscht hatte, sodass bei mir zeitweise Verwirrung entstand.

Inhaltlich hat mich das Buch gefesselt. Eine einfache und „fast“ alltägliche Story für viele, die heute vielleicht mit ihrem besten Freund/beste Freundin zusammen sind. April Dawson hat diese klassische Geschichte nur etwas weiter ausgemalt.
Mit Taylor konnte ich mich anfangs nur zu gut identifizieren, die toughe, starke Frau, die nach außen hin die Fassung bewahrt und innerlich eigentlich zerbricht. Ich mochte ihre Figur sogar ziemlich gern, bis zu dem Punkt, an dem sie wirklich nur noch im Konflikt mit sich selbst stand und ihre Gefühle nicht eingestehen wollte, aber an dem Punkt waren bestimmt schon mal 80% der Menschen, oder ?
In Daniel war ich sofort vernarrt. Er verkörpert zu 100% den klassischen und fürsorglichen besten Freund und als er Taylor die Lüge auftischt schwul zu sein, damit sie bei ihm einzieht und somit nicht auf der Straße landet, war er schon mein Held.

Auch die Nebenfiguren hab ich in mein Herz geschlossen. Von Addison war ich anfangs überhaupt nicht begeistert, aber dies hat sich auch schnell gelegt und ihre direkte und vollkommen sarkastische Art fand ich wirklich sehr passend für sie ausgewählt. Auch Grace, die ein kleinen Kontrast zu Addison darstellt fand ich goldig. Sieht aus wie ein kleiner Engel, aber ist die Gartenqueen hoch 10.

Nachdem die Lüge ans Licht kommt, reagiert Taylor meiner Meinung nach völlig über und fliegt zurück nach Hause.
Damit war ich erst einmal etwas gefrustet, weil ich dachte es verfällt wirklich ins Klischee der Liebesromane. Aber April hat es wirklich so gewendet, dass die Frau diesmal um den Mann kämpft.Den Schluss hat sie dafür dann wirklich super klischeemäßig gehalten, der in diesem Fall aber wirklich toll zum Ende der Geschichte gepasst hat.

Ich freue mich schon wahnsinnig auf Band 2, der ist schon bestellt freu, und bin gespannt, wie die Geschichte um Addison und ihrem provokanten Verehrer weitergeht.

Mein Fazit, ich gebe „Up All Night“ 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 28.07.2020

Solide Krimigeschichte, perfekt für Einsteiger

Girl Detective
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Da ich zuvor noch nie ein Krimi gelesen habe versuche ich frei heraus Worte für meine Meinung zu finden.
Die Geschichte fällt in das Genre Jugendkrimi. Die Protagonistin ist mit ihren Anfang 20 noch sehr ...

Da ich zuvor noch nie ein Krimi gelesen habe versuche ich frei heraus Worte für meine Meinung zu finden.
Die Geschichte fällt in das Genre Jugendkrimi. Die Protagonistin ist mit ihren Anfang 20 noch sehr jung und arbeitet für das LCD.

Ihr neuester Fall ist die Aufdeckung eines Mords an einer Studentin. Jedoch ist Charlie van Croy noch kein aktives Mitglied und darf bisher nur Aktenarbeit verrichten. Dies stört sie so sehr, dass sie kurzerhand beschließt auf eigene Faust zu ermitteln. Ob sie weiß auf was sie sich da einlässt ?

Charlie ist sehr ambitioniert, wirklich sehr ehrgeizig & schreckt vor nichts zurück, um sich zu beweisen. Jedoch war sie in manchen Handlungen für mich sehr unsensibel und naiv. Sie ist bei vielen Gelegenheiten mit der Tür ins Haus gefallen, dies zeigt wieder, wie jung und unerfahren sie eigentlich noch ist. Auch hat es mich teilweise etwas gestört, dass sie wirklich in jede noch so kleine Alltagsangelegenheit ihre kleine Nase reingesteckt hat.

Das hat alles die Figur von Alan wettgemacht. Er war mir von Anfang an wirklich sympathisch und steht Charlie, so fern er kann, immer zur Seite.

Der Schreibstil ist einfach gehalten & lies sich flüssig lesen.

Die Geschichte baut langsamer Spannung auf, bis zu einer bestimmten Szene, in der ich dann aber auch durch die Seiten geflogen bin, weil es wirklich gut umgesetzt war.

Das Tolle war, dass ich immer mit am Grübeln war, wer der Mörder gewesen sein könnte. Ich schaue wirklich gerne solche Serien, aber gelesen habe ich so etwas tatsächlich noch nie. Zu Beginn war ich total auf dem Holzweg mit meinen beiden Verdächtigen. Aber ab der Hälfte des Buches hatte ich einen neuen Verdacht, der sich letztendlich auch bestätigte.

Das Ende/die Auflösung war mir persönlich zu einfach gehalten. Ich hatte mir mehr erhofft, es etwas hinausgezögert.

Alles in allem finde ich, ist „Girl Detective“ eine solide Krimigeschichte, perfekt für Einsteiger, wie mich oder halt für Jugendliche.

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  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.07.2020

Eine sehr schöne Idee, ohne riesigen Spannungsbogen.

Richer than Sin
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Ich hatte so viel auf dieses Buch gesetzt und sehr hohe Erwartungen, die für mich leider nicht erfüllt worden sind.

Die Leseprobe war total Top und machte Lust auf Mehr, dass ich es kaum erwarten konnte ...

Ich hatte so viel auf dieses Buch gesetzt und sehr hohe Erwartungen, die für mich leider nicht erfüllt worden sind.

Die Leseprobe war total Top und machte Lust auf Mehr, dass ich es kaum erwarten konnte mit dem Buch anzufangen, grade durch die Cinderella Adaption.

Das Cover ist wunderschön gestaltet, vor allem das schlichte Weiß mit den goldgelben Verschnörkelungen haben es mir besonders angetan.

Der Schreibstil ist 1A und auch die Idee, die einzelnen Kapitel aus der Vergangenheit und der Gegenwart zu erzählen kannte ich bis dato noch nicht & fand dies sehr interessant. Vor allem, da die Zeitsprünge immer sehr passend gewählt wurden, sodass man nicht in der Geschichte verwirrt wurde.

Ich habe immer ein wenig über Lincoln und Whitney erfahren, aber nie zu viel.

Die Figuren waren beide wunderbar. Ich mochte das Setting und auch die (klassische) Idee, dass zwei Personen, die durch die Familienfehde dazu bestimmt sind sich zu hassen, gegen Ihre Liebe zu einander anzukämpfen.

Lincoln Riscoff, der eigentlich nur seines Erbes wegen zurück nach Gable kehrt, trifft eines Nachts auf Whitney Gable in einer heruntergekommenen Bar. Von da an ist es um ihn geschehen. Bis zu dem Zeitpunkt, wussten beide nicht wer ihnen dort jeweils gegenübersteht, aber das ändert sich schnell.

Eigentlich könnten die Beiden nicht unterschiedlicher sein. Lincoln, der reiche Erbe eines Imperiums und Whitney, die arme Verunsicherte.

Die Storyentwicklung war in Ordnung, teilweise kam es mir in der Mitte dennoch etwas schleppend vor, als würden die Figuren nur umeinander herumkreisen; als ginge es nicht voran, sondern es dreht sich im Kreis. Dies wurde dann auch noch gegen Ende durch die sehr kurzen Kapitel (ca. 2 Seiten) verstärkt.

Auch hätte ich mir gewünscht, dass auf einige Themen mehr eingegangen wird, wie z.B. Whitneys Eltern oder Lincolns Mutter. Aber, da es eine Trilogie ist, gehe ich stark davon aus, dass dies noch kommen wird.

Mir fehlte etwas Schwung in der Geschichte, der Spannungsbogen war auf einer konstanten ohne jeglichen Anstieg. Ich habe mich oft dabei erwischt, wie ich mir die Frage gestellt habe „Wann kommt denn nun endlich der große Knall?“

Aber selbst als dieser „Knall“ dann kam, war ich dennoch nicht überzeugt. Wahrscheinlich, weil davor nicht genug Spannung aufgebaut wurde.

Was mir tatsächlich aber gut gefiel war das Ende. Lincoln und Whitney sind bei Lincoln und bekommen eine schreckliche Meldung per SMS. Damit endet die Geschichte. Dies machte mich nun tatsächlich neugierig, wie es weitergehen wird.

Fazit:

Eine nette Geschichte, ohne riesigen Spannungsbogen. Wunderbarer Schreibstil, schönes Setting, tolle Figuren.

Solide 3,5 Sterne

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  • Erzählstil
  • Erotik
Veröffentlicht am 21.06.2020

Weder Top, noch Flop. Nettes Buch für Zwischendurch.

Rebel Soul
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Ich war damals schon beim Cover hin und weg und wollte nach der Leseprobe unbedingt mehr, weil sich die Geschichte wirklich vielversprechend anhörte.

Und ja.. Das Buch war jetzt kein Flop, aber auch nicht ...

Ich war damals schon beim Cover hin und weg und wollte nach der Leseprobe unbedingt mehr, weil sich die Geschichte wirklich vielversprechend anhörte.

Und ja.. Das Buch war jetzt kein Flop, aber auch nicht Top für mich.

Rush und Gia treffen direkt im ersten Kapitel aufeinander, weil Gia für ihre Mitbewohnerin Riley als Barkeeperin einspringen soll. Leider verbockt Gia es an der Bar total, sodass Rush sie aus seinem Laden werfen & Riley feuern will. Doch Gia überredet ihn ihr eine Chance zu geben und Riley zu verschonen. Das Glück spielt in Gias Karten, denn Rush ist grade eben seine Hostess abgesprungen.

Kann Gia Rushs kaltes Herz erobern ?

Der Schreibstil der beiden Autorinnen ist wirklich super und flüssig zu lesen.
Die Geschichte hat viel Humor und auch wurde viel Sarkasmus eingebaut. Ich fand die Schlagabtausche zwischen den beiden Protas wirklich sehr amüsant. Genauso wie die Kontraattacken von Gia, wenn Rush wieder ein auf Oberars*** macht.

Dennoch hatte ich relativ schnell meine Probleme mit den beiden Figuren. Rush ist anfangs wirklich ziemlich notgeil und oberflächlich. Eigentlich hat er nur einen Gedanken: Er möchte Gia, im Bett, in der Dusche, eigentlich überall. Das Problem: Er kann nicht, weil sie seine Angestellte ist.

Gia: Möchte Rush und wirft sich ihm teilweise wie auf dem Präsentierteller vor und wirft vor allem in der einen Szene jegliche Selbstachtung über Bord. Diese Darstellung mochte ich nicht. Ich bin froh, dass das Autorenduo es ebenfalls so sah und Rushs Reaktion daraufhin alles wieder gerettet hat.

Teilweise herrschte in dem Buch ein regelrechter Rollentausch. Als sei Rush die Frau mit den Stimmungsschwankungen und Gia die ausgeglichenste und liebenswürdigste Person, die es auf der Welt gibt.

Was mir positiv in Erinnerung geblieben ist, ist die Charakterentwicklung von Rush. Zu Beginn ist er rein körperlich auf Gia fixiert, aber während des Verlaufs taut er immer mehr auf und interessiert sich auch für den Mensch Gia und gibt ihr Einblicke in sein Leben.

Mir hat das Buch mit der Entwicklung eigentlich ganz gut gefallen bis ein Ereignis geschehen ist, was mir aus persönlichen Gründen, misfällt.

Das Ende war sehr absehbar. Wer pfiffig ist, weiß schon gefühlt auf Seite 5, was auf der letzten Seite passieren wird.

Alles in allem war das Buch in Ordnung und für Zwischendurch völlig ausreichend.
Da das Ende mit Gias Gedanken endet, bin ich aber trotzdem gespannt, wie es mit ihr und Rush weitergehen wird.

3,5 - 4 Sterne

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Veröffentlicht am 24.05.2020

Sehr schöner Schreibstil, viele Gefühle & tiefe Emotionen.

Wenn Donner und Licht sich berühren
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Das Cover ist mit wunderschön Pastellfarben gestaltet und harmoniert wunderbar mit dem Titel.

Der Schreibstil war wirklich wundervoll & war der Grund, warum ich es zu Ende gelesen habe. Die Geschichte ...

Das Cover ist mit wunderschön Pastellfarben gestaltet und harmoniert wunderbar mit dem Titel.

Der Schreibstil war wirklich wundervoll & war der Grund, warum ich es zu Ende gelesen habe. Die Geschichte selbst hat mir nämlich leider gar nicht gefallen.

Das liegt nicht daran, dass die Story oder die Figuren schlecht schlecht umgesetzt sind, mir persönlich war es aber einfach über das ganze Buch hinweg zu ernst und oft zu negativ.

Auch der Klappentext für mich unverständlich. Ich habe mit mehr Problemen um die Jasmine gerechnet, aber es ging eigentlich 85% um Elliots inneren Kampf mit sich selbst & wie er alle Menschen von sich stößt.

Es wird ein Mutter-Tochter-Konflikt auf den Tisch gebracht, bzw. die seelische Abhängigkeit von Jasmine zu ihrer Mutter. Dieser wird im ersten Drittel behandelt & schließlich am Ende noch einmal, in dem sie sich nun auch seelisch von ihrer Mutter abwendet (etwa 10 Seiten) Aber das war es dann auch leider schon, denn die meiste Zeit versucht sie sich um Elliot zu kümmern, wenn er sie lässt. (Mein Eindruck)

Ich hatte das Gefühl die Geschichte zieht sich sehr oft, sodass ich wirklich Probleme hatte das Buch zu lesen und oft gar keine Lust hatte. Die letzten 100 Seiten waren für mich endlich spannender und auch ergreifender.

Die Figuren sind schön klassisch gewählt. Jasmine, das beliebte Mädchen an der Highschool und Elliot, der stotternde Junge. Ich konnte mich dennoch weder in die eine, noch in die andere Figur richtig hineinversetzen.

Wie schon gesagt, das Buch ist nicht schlecht, die Geschichte dahinter wirklich sehr schön. Ich habe nur gemerkt, dass diese Art Geschichten mir leider nicht gefällt, warum weiß ich nicht genau. Vielleicht weil das Leben so schon ernst genug ist, wer weiß.

Wer Geschichten voller Gefühle, tiefer Emotionen und mit wenigen Aktionen mag, wird dieses Buch allerdings lieben.

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