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Veröffentlicht am 27.08.2020

Von Liebe, Hass und Rache

Ich beobachte dich
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Zehn Jahre lang hat sich Lindsey als alleinerziehende Mutter eine Existenz auf Vancouver Island aufgebaut, mit einem kleinen Putzunternehmen selbständig gemacht. Dann kommt die Nachricht: Ihr Ex-Mann Andrew ...

Zehn Jahre lang hat sich Lindsey als alleinerziehende Mutter eine Existenz auf Vancouver Island aufgebaut, mit einem kleinen Putzunternehmen selbständig gemacht. Dann kommt die Nachricht: Ihr Ex-Mann Andrew ist aus dem Gefängnis entlassen worden. Wird er sie und die gemeinsame Tochter Sophie, mittlerweile fast 18, suchen? Der Gedanke, dass er versucht, wieder in ihr Leben einzudringen, versetzt die Hauptfigur vor Chevy Stevens´ Psychothriller "Ich beobachte dich" in Todesängste.

Denn die große Liebe zu Andrew war während ihrer Ehe nur allzu schnell Angst gewichen - vor seinem Kontrollzwang, seiner Eifersucht, den körperlichen und seelischen Misshandlungen, der Trinkerei, die ihn in einen bösartigen Menschen verwandelte, bis auch Reue und Liebesschwüre nicht mehr halfen und sie eines Nachts mit der kleinen Tochter aus dem Haus floh. Als Andrew sich betrunken an die Verfolgung machte, verursachte er einen Unfall, bei dem eine Frau starb - daher die Gefängnisstrafe.

Stevens beschreibt das Geschehen mal aus der Sicht von Lindsey, mal aus der Sicht von Sophie, die hin und her gerissen ist zwischen der Loyalität zur Mutter und der Neugier auf den Vater, an den sie sich kaum noch erinnert. Heimlich nimmt sie Kontakt auf - droht sich die Geschichte zu wiederholen, insbesondere, als Andrew erfährt, daß es wieder einen Mann in Lindseys Leben gibt, jedenfalls gelegentlich?

Lindsey wiederum beobachtet misstrauisch die aufkeimende Beziehung zwischen Sophie und ihrem Mitschüler Jared, einem Sohn aus einer der reichen Familien, bei denen sie putzt. Zeigt er nicht ein ähnlich besitzergreifendes Verhalten wie einst Andrew? Und glaubt ihr die Polizei, wenn sie sich beobachtet fühlt, oder werden ihre Anrufe als reine Hysterie abgetan?

Stevens schafft es, den Leser mit zahlreichen Endungen in die Irre zu führen und Verdacht gegen nahezu jeden zu schüren. Dabei wird ebenso psychologische Spannung aufgebaut durch das Spannungsfeld (krankhafter) Liebe, Hass und Rachewünschen wie auch Gänsehautstimmung erzeugt angesichts einer Frau, die nicht weiß, ob sie womöglich in eine tödliche Falle tappt. Mit einer beklemmenden Atmosphäre voller Ängste und Misstrauen, aber zugleich voller Sehnsucht nach einem normalen Leben lässt sie mit den beiden Frauen mitleiden und hoffen. Die aufgebaute Spannung kulminiert in einem dramatischen Finale, dass den Pulsschlag ordentlich nach oben treibt.

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Veröffentlicht am 23.08.2020

Beatles-Staub an der Upper West Side

Mein Vater, John Lennon und das beste Jahr unseres Lebens
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Die Upper West Side in New York war schon immer ein nobles Pflaster, selbst zu der Zeit, als die Stadt mit Drogen und enormen Kriminalitätsraten Negativschlagzeilen machte. Doch selbst unter den Provilegierten, ...

Die Upper West Side in New York war schon immer ein nobles Pflaster, selbst zu der Zeit, als die Stadt mit Drogen und enormen Kriminalitätsraten Negativschlagzeilen machte. Doch selbst unter den Provilegierten, die im Herzen Manhattans zu Hause sind, ist Anton Winters Adresse schon was Besonderes. Denn im Dakota Building, in dem der Sohn eines Talkshow-Moderators mit seinen beiden Geschwistern aufgewachsen ist, gehören zu den berühmten Nachbarn Lauren Bacall sowie John Lennon und Yoko Ono. Adresse ist eben alles, auch wenn es bei den Winters gerade ein bißchen klammer als gewöhnlich zugeht. Seit seinem Nervenzusammenbruch vor laufender Kamera liegt Buddy Winters Karrierre auf Eis. Doch allmählich fühlt er sich bereit für neue Projekte. Anton, der schon als Jugendlicher die rechte Hand seines Vaters war, soll ihm dabei behilflich sein.,

Zeit hat der mittlerweile 23-Jährige, der ein Jahr lang beim Peace Corps in Gabun war, bis ihn eine schwere Malaria fast das Leben kostete. In New York soll er sich nun erst einmal erholen. Auf das Leben in Westafrika war er langsam vorbereitet worden, die Rückkehr nach New York ist erst einmal ein Kulturschock. Anton hat vielleicht nicht das Afrika der zugedröhnten Kindersoldaten, der Flüchtlingslager und der Hungerkatastrophen erlebt, aber doch genug gesehen, um zu erkennen, dass sein bisheriges Leben sich von dem der meisten Menschen unterscheidet.

Auch Tom Barbash, der Autor von "Mein Vater, John Lennon und das beste Jahr unseres Lebens" ist in Manhattan aufgewachsen, und vieles von dieser Erfahrung dürfte in die Schilderung eines New York im Jahre 1979 eingeflossen sein, in der auch in Manhattan noch nicht alles auf Hochglanz poliert war, wo auch ein paar Blocks jenseits des Dakota Building auf der Upper West Side ein Überfall mit vorgehaltenem Messer möglich war, wo im "Needles Park" nicht die Nannies der Bessergestellten mit ihren Schützlingen spazierten, sondern Junkies dahinvegetierten. Antons Mutter, mit Joan Kennedy befreundet, macht Wahlkampfhilfe für Ted Kennedy, man kennt sich in diesen Kreisen aus gemeinsamen Schul- oder Collegejahren.

Barbash geht mit Understatement an die Gesellschaft zwischen Ivy League und Show Business heran, und das macht einen Reiz dieses Buches aus. Denn die normalerweise abgeschottete "bessere Gesellschaft", das sind hier eben Nachbarn, und keiner wäre so ordinär, um die Prominenz eines John Lennon ein besonderes Brimborium zu machen.

Unaufgeregt, stark dialoglastig, ist Barbashs Buch vor allem die Geschichte einer Vater-Sohn-Beziehung, einer Lebenskrise, die auch die Schaffenskrise Lennons in dieser Zeit wiederspiegelt. Der fiktive Fernsehtalker und der reale Beatle, das Leben am roten Teppich und auf der Schattenseite des Ruhms ist wie eine Momentaufnahme einer untergegangenen Zeit. Die Welt im Dakota ist noch in Ordnung, ein wenig aber auch eine Insel, vor der die hartnäckigen Groupies ausharren, um einen Blick auf John Lennon zu erhaschen.

Stürme ganz anderer Art sind zu meistern, als Anton John Lennon im Segeln unterrichtet und auf einem Törn nach Bermuda begleitet. Es ist diese gemeinsame Erfahrung, die auch das Band zwischen dem jungen Mann und dem Rockstar so kräftigt, dass ihm der Gedanke zu dem Knalleffekt kommt, der Buddys Show befeuern soll: Eine Wiedervereinigung der Beatles in dessen Talk-Show.

"Mein Vater, John Lennon und das beste Jahr unseres Lebens" lässt mich etwas gespalten zurück. Auf der einen Seite enthält das Buch stimmige, detaillierte Skizzen, erinnert in den besten Momenten an die Screwball comedies der großen Zeit Hollywoods. Auf der anderen Seite wird zu selten aus diesen Skizzen ein dramaturgisches Gesamtbild aufgebaut, wirkt das Buch irgendwie unvollendet und voller unerfüllter Versprechungen. Denn schreiben kann Tom Barbash eindeutig. Schade deshalb, dass es gerade am Schluss, der ja dramatisch sein könnte, merkwürdig blass und hastig ausfällt. Als Gesellschafts- und Stadtstudie trotzdem sehr gelungen.

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Veröffentlicht am 11.08.2020

Ingwer, Minze, Arnika - Schmerzen natürlich bekämpfen

Natürliche Schmerzkiller
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Was tun bei Schmerzen? Man kann schnell zu einer Tablette greifen - oder man kann erst mal versuchen, auf "natürliche" Weise mit dem Problem fertig zu werden. Ich gebe zu, ich gehöre zu der zweiten Gruppe, ...

Was tun bei Schmerzen? Man kann schnell zu einer Tablette greifen - oder man kann erst mal versuchen, auf "natürliche" Weise mit dem Problem fertig zu werden. Ich gebe zu, ich gehöre zu der zweiten Gruppe, und deshalb habe ich mich über das Erscheinen von Aruna Siewerts Buch "Natürliche Schmerzkiller" gefreut. Wie beim G+U Verlag üblich, ist es ein eher schmales Bändchen, dabei aber informativ, übersichtlich gestaltet und illustriert.

So manches kannte ich schon - Ingwer gegen Reisekrankheit, Arnika gegen Entzündungsschmerzen, Capsicin als wärmende Hilfe bei verspannten Wirbeln und natürlich Kamille oder Pfefferminze als bewährte Hausmittel. Siewert erläutert aber detailiert die Anwendung und Wirkung und erweitert so auch das Wissen, warum die Kräuter, Tees und Wickel, die meine Omas von ihren Müttern und Großmüttern kannten, funktionieren.

Ein bißchen "Überbau" gibt es auch über Schmerzen, warum sie auch ein wichtiges Signal des Körpers sein können, über Schmerzgedächtnis und letztlich ja auch Achtsamkeit im Umgang mit dem eigenen Körper. Schulmedizin wird nicht per se verteufelt, sondern ebenfalls in ihrem Ansatz mit Schmerzproblemen beschrieben.

Dabei macht Siewert auch die Grenzen der natürlichen Schmerzkiller und Heilmittel deutlich. Denn die mögen im einen Fall ganz alleine ausreichen, in einem anderen womöglich in begleitender Kombination, etwa um die Dosierung pharmazeutischer Schmerzmittel zu senken, die chemische Keule gewissermaßen etwas leichter zu gestalten. Es gebe aber auch Fälle, könnten die pflanzlichen Heilmittel einfach nicht genug ausrichten und daher auch nicht empfohlen werden.

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Veröffentlicht am 06.08.2020

Luxusfrauen auf Rachekurs

Wings of Silver. Die Rache einer Frau ist schön und brutal (Golden Cage 2)
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Aus dem goldenen Käfig ist Faye erfolgreich ausgebrochen, an Ehemann Jack hat sie sich gerächt - und wie! Das haben die Leser von Camilla Läckbergs "Golden Cage" mitverfolgen können. Im Nachfolgeband "Wings ...

Aus dem goldenen Käfig ist Faye erfolgreich ausgebrochen, an Ehemann Jack hat sie sich gerächt - und wie! Das haben die Leser von Camilla Läckbergs "Golden Cage" mitverfolgen können. Im Nachfolgeband "Wings of Silver" geht es erneut um Rache - diesmal auf beiden Seiten. Denn gerade als Faye sich nicht nur ein neues Leben aufgebaut hat, sondern auch als Unternehmerin den nächsten großen Schritt mit der Expansion in die USA unternehmen will. Nach eher belanglosen One night Stands hat sie zudem einen Mann kennengelernt, mit dem sie sich eine Zukunft vorstellen könnte. Könnte gar nicht besser laufen? Dann gäbe es ja auch kein Buch von der schwedischen Rächerinnen-Spezialistin Läckberg.

Die Alarmglocken schrillen gleich mehrfach: Faye droht die Mehrheitsanteile an ihrem Unternehmen "Revenge" zu verlieren. Irgendjemand macht ihren Aktionärinnen ein Angebot, das sie nicht ablehnen können oder wollen - was bedeutet das für die Expansionsstrategie? Noch alarmierter ist Faye, dass es sich nicht um Zufallskäufe handelt, sondern ein Unbekannter die Mehrheit von "Revenge" anstrebt. Kandidaten gibt es da durchaus, schließlich ist Faye seinerzeit nicht zimperlich vorgegangen, um beruflichen Erfolg mit privater Rache zu verbinden (mehr dazu in meinem Blog: https://skandinaviaspannung.blogspot.com/2019/04/vom-goldenen-kafig-zum-rachefeldzug.html

Das ist aber nicht alles: Fayes Ex-Mann Jack, wegen Mordes an der gemeinsamen Tochter zu einer langen Haftsstrafe verurteilt, ist bei einem Gefangenentransport ausgebrochen und auf der Flucht - zusammen mit einem weiteren Mann, den Faye nur zu gut kennt. Zudem stellt eine Polizistin Nachforschungen an, die für Faye unangenehme Folgen haben könnten.

Um das Ruder noch einmal herumzureißen, findet Faye Verbündete unter Frauen, die eigentlich ein eher ambivalentes Verhältnis zu ihr haben dürfen. Doch sei es Pragmatismus, sei es echte Frauensolidarität - als Rächerinnen schließen sie sich zusammen und verfolgen gemeinsame Interessen, die vor allem gegen ihre (Ex-) Männer gerichtet sind.

Daneben wird in Rückblenden mehr über die Vergangenheit Fayes bekannt, als sie noch Mathilda hieß. Dabei wird klar: Auf Rache hat sie sich schon verstanden, bevor sie sich selbst neu erfand. Im Vergleich zum ersten Buch hat "wings of Silver" etwas zu viele champagnerlastige Momente - es wirkt schon etwas seltsam, wenn Karrierrefrauen den Lifestyle von trophy wives pflegen. Besonders subtil geht die Autorin nicht vor, aber ein solider und spannungsreicher Roman ist ihr auch diesmal gelungen. Und der letzte Satz macht klar: Damit dürfte der Rachezug noch nicht vorbei sein.

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Veröffentlicht am 06.08.2020

Düstere Zukunftsvision mit ein paar Schwächen

Paradise City
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Schöne neue Welt? Die meisten Krankheiten sind ausgerottet, klimaneutrale und schadstoffarme Brennstoffe normal, das medizinische System scheint perfekt. Doch die Kehrseite ist ein Überwachungsstaat, in ...

Schöne neue Welt? Die meisten Krankheiten sind ausgerottet, klimaneutrale und schadstoffarme Brennstoffe normal, das medizinische System scheint perfekt. Doch die Kehrseite ist ein Überwachungsstaat, in dem die Bürger ihre Daten quasi mit dem Staat teilen und gesellschaftlicher Widerspruch kaum existiert. Doch was, wenn jemand aus dem durch Algorithmen geregelten Leben ausbricht?
Eigentlch hätte "Paradise City" ein richtig guter Zukunfts-Thriller werden können. Zoe Beck präsentiert dem Leser einen spannenden Plot aus der Welt von übermorgen - nach der Klimakatastrofe, nach dem Anstieg der Meeresspiegel, der Überschwemmung der Küstengebiete, dem weltweiten Temperaturanstieg. Das alles wird allerdings nur knapp im Nebensatz abgehandelt statt Teil der Handlung zu sein, ebenso wie die völlig geänderten Lebensgewohnheiten. So wundert sich die Hauptfigur, als sie in der Welt der "Parallelen", die außerhalb der Gesellschaft leben, auf Menschen trifft, die noch Fleisch essen. Die Zeit der Agrarfabriken ist in der gar nicht zu fernen Zukunft also auch vorbei.
Doch anscheinend ist die Menschheit nur bei der Frage der Ressourcen klüger aus dem (Klima-)Schaden hervorgegangen, denn wenn es um Daten geht, herrscht eine Unbekümmertheit und Apathie, die nach dem NSA-Skandal und anderen Whistleblower-Aufdeckungen nur staunen macht. Denn das Leben wird durch Algorithmen geregelt, der Staat hat alle Daten der Bürger, unabhängige Medien gibt es so gut wie gar nicht mehr.
Liina, die in der Megacity Frankfurt als Rechercheurin für eine unabhängige Medienproduktionsgesellschaft arbeitet, soll in der Uckermark mehr herausfinden über eine angeblich von Wölfen getötete Frau. Sie ist mäßig begeistert von dem Auftrag, zumal ihr Chef, mit dem sie auch eine Affäre hat, offenbar an einer großen Story dran ist. Doch als sie wieder in Frankfurt eintrifft, wartet eine Hiobsbotschaft: Der Chef liegt im Koma auf der Intensivstation, nachdem er vor einen Zug stürzte - wurde er gestoßen? Eine andere Mitarbeiterin wird tot in ihrer Wohnung gefunden. War sie an einer Geschichte dran, die so brisant ist, dass jemand zu töten bereit ist, damit etwas nicht bekannt wird? Liina beginnt ihre eigenen Nachforschungen, mitten in einer eigenen medizinischen Krise, denn nach einer Herztransplantation muss sie sehr genau auf ihr Herz achten und wird vom medizinschen Überwachungssystem immer wieder daran erinnert, dass sie sich zu viel zumutet.
So weit, so aussichtsreich. Die Handlung führt zurück in Liinas Jugend, zu ihrer Suche nach den "Parallelen" und ihrer Lebenswelt, zu ihrer Schulfreundschaft mit der Frau, die heute Gesundheitsministerin ist. Bei den gefährlichen Recherchen gilt es auch, die allgegenwärtigen Überwachungssysteme auszutricksen, Erst nach und nach ergeben die verschiedenen Puzzleteile, die Liina zusammensetzt einen Sinn. Doch als sie auf die Wahrheit stößt, ist es fast schon zu spät.
Allerdings wirkt "Paradise City", als sei es am Ende übereilt, um nicht zu sagen schludrig, zusammengeschrieben. Sowohl der Plot als auch die Entwicklung der Figuren - plötzlich muss alles ganz schnell gehen, bleiben ungeklärte Fragen und auch die Spannung leidet unter dem Beigeschmack, das hier einfach einiges fehlt. Mit nicht einmal 300 Buchseiten wäre sicherlich Platz gewesen, hier noch etwas tiefer zu gehen und mit einem besseren Ergebnis ans Ende zu kommen. So aber bleiben die Erwartungen nach einen erwartungsvollen Start unbefriedigt.
Gefallen hat mir an diesem Buch der völlig selbstverständliche Umgang mit Diversität und Gender, einschließlich einer nichtbinären Figur, Zumindest einiges ist in der beschriebenen Zukunft vielversprechend.

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