Mit der Prota kam ich einfach gar nicht klar
What if we DrownIm Grunde war es simpel. Am absoluten Tiefpunkt angelangt, gab es nur noch zwei Möglichkeiten. Entweder man verharrte dort oder es würde wieder aufwärtsgehen.
Seite 18
Inhalt:
Als was Laurie will ist ...
Im Grunde war es simpel. Am absoluten Tiefpunkt angelangt, gab es nur noch zwei Möglichkeiten. Entweder man verharrte dort oder es würde wieder aufwärtsgehen.
Seite 18
Inhalt:
Als was Laurie will ist neu anzufangen und über den Tod ihres Bruders irgendwie hinwegzukommen. Sie flüchtet an die Westküste Kanadas und stürzt sich in ihre Medizinstudium, dass sie für ihren Bruder unbedingt schaffen will, um seinen Traum zu leben. Gleich in der ersten Vorlesung trifft sie auf Sam und zwischen ihnen entsteht etwas, dass ihr so noch nie begegnet ist. Doch als Laurie erkennt, wie tief er in die Ereignisse der Nacht verstrickt war, die ihren Bruder das Leben kostete gerät sie in einen gefährlichen Strudel.
Meinung:
Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut, dass ja gerade in aller Mund ist und ich muss sagen, meine Erwartungen waren auch mega hoch, weil mir auch vor Erscheinen schon die Leseprobe sehr gut gefallen hat. Der Einstieg in das Buch fällt leicht, zusammen mit Laurie kommt der Leser in Kanada an und lernt die WG kennen, die ziemlich perfekt ist und mit einem heißen Kerl, einer frechen Katze und einer liebevollen Verrückten eigentlich alles zu bieten hat. Lauries Hintergrund wird recht schnell aufgeklärt, was ich sehr gut fand, so rätselt man mit ihr gemeinsam wegen Sam, denn der scheint tief in den Tod ihres Bruders verstrickt zu sein.
Das Schicksal hatte mir einen Bruder geschenkt. Nur um mir Jahre später einen Seelenverwandten wieder zu entreißen.
Seite 43
Ich fand die Thematik sehr sehr krass! Ein toter Bruder ist schon heftig. Dass der potentielle Love Interest in diesen Tod verwickelt ist, war nochmal eine Spur krasser, aber was Laurie dann abgezogen hat, da ist mir wirklich die Spucke weggeblieben! Ich musste das Buch teilweise beiseitelegen und konnte einfach nicht fassen, was da gerade passiert. Laurie wurde mir leider mit jeder Seite unsympathischer und ich fand es richtig heftig, was sie abgezogen hat. Der Schreibstill war trotzdem super, sonst hätte mich das ja auch alles nicht so getroffen, aber Laurie als Charakter war gar nicht meins. Ich mag Unehrlichkeit einfach überhaupt nicht und was sie mit Sam macht - das war schlimm! Das wird mich aber nicht davon abhalten weitere Bücher der Autorin zu lesen und mich drauf zu freuen (:
„Denkst du eigentlich, der Mond führt sich manchmal ungerecht behandelt?“
Seite 103
Der Schreibfluss war gut, das Setting war gut, es gab ruhige Szenen, es gab Drama und alles passte. Aber es war mir hin und wieder etwas zu steif, etwas zu gut irgendwie. Und das in Kombination mit Laurie hat das Buch für mich leider nicht zu einem Lesevergnügen gemacht. Sie lügt, bis sie irgendwann auffliegt und dann wird ihr aber trotzdem einfach vergeben, ohne eine wirkliche Konsequenz oder Einsicht oder irgendeine Moral daraus. Das ist jetzt auch eigentlich kein Anspruch, den ich an ein Buch stelle, aber so ein paar Moralvorstellungen sind einfach schon auch schön.
Sein Schrei verlor sich im peitschenden Wind, im rauschenden Wasser, doch er traf mich trotzdem mitten in die Brust. Und als ich in ihn einstimmte, wurde mir klar, dass dieser Kerl als Einziger fühlen musste, was ich fühlte. Und ich wusste nicht, ob ich den Grund dafür wissen wollte.
Seite 108
Fazit: Gut geschrieben und macht Lust auf mehr von der Autorin aber Laurie war mir super unsymphatisch.