Profilbild von moontales

moontales

Lesejury Star
offline

moontales ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit moontales über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.08.2020

Unterhaltsames Buch mit Inselfeeling

Wo die Sterne tanzen
0

Zunächst möchte ich die äußere Erscheinung des Buches erwähnen, welche wirklich sehr schön ist. Stimmige Farben, ein liebevoll gestaltetes Cover und im Klappendeckel befindet sich eine Karte von Juist, ...

Zunächst möchte ich die äußere Erscheinung des Buches erwähnen, welche wirklich sehr schön ist. Stimmige Farben, ein liebevoll gestaltetes Cover und im Klappendeckel befindet sich eine Karte von Juist, sowie hinten eine Auflistung der wichtigsten Charaktere mit kurzem Erklärungstext.

In die Geschichte selbst konnte ich durch den guten und leichten Schreibstil sehr schnell eintauchen. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Nele und zwar in verschiedenen Zeitabschnitten, zwischen denen die Geschichte springt. Klingt vielleicht verwirrend, ist es aber absolut nicht.

Der Hauptschauplatz Juist wird sehr schön beschrieben, sodass man sich alles gut vorstellen kann und ein kleines Urlaubs- bzw. Inselfeeling bekommt.

Die Charaktere waren mir fast alle sympathisch und die Geschichte sehr schön. Wegen des Endes ziehe ich einen Stern ab ... das war mir einfach too much. Da wollte die Autorin meiner Meinung nach einfach ein bisschen zu viel. Happyends sind schön, aber dieses fand ich etwas zu übertrieben.

Ansonsten kann ich die Geschichte als schöne Sommerlektüre aber weiterempfehlen :)

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.05.2026

Ließ sich sehr gut lesen, war aber nichts besonderes

Hof der Dornen, Band 1: The Rose Bargain
0

Ich würde das Buch als ein klassisches „ist okay“-Buch für zwischendurch betiteln. Es war gut zu lesen und mir wurde beim Lesen auch nicht sehr langweilig. Ich fand die Geschichte allerdings sehr vorhersehbar ...

Ich würde das Buch als ein klassisches „ist okay“-Buch für zwischendurch betiteln. Es war gut zu lesen und mir wurde beim Lesen auch nicht sehr langweilig. Ich fand die Geschichte allerdings sehr vorhersehbar und insgesamt auch nicht so originell. Fühlte sich für mich eher wie die typische Romantasy-Geschichte an, die man schon X Mal gelesen hat.

Der Schreibstil war wirklich gut zu lesen, sodass das Buch echt schnell durchgelesen ist. Wirkliche Längen gab es für mich in der Geschichte auch nicht, was ich positiv fand.

Die Charaktere fand ich in Ordnung. Insgesamt waren sie auch nichts richtig besonderes oder für mich hervorzuheben. Einfach Standard Charaktere, ein wenig austauschbar, aber nicht unsympathisch oder unangenehm.

Das Ende wird vielleicht den ein oder anderen überraschen, ich fand es aber sehr vorhersehbar und wusste eigentlich schon die ganze Zeit was passieren wird.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich den zweiten Teil noch lesen möchte, ich glaube da wird mich auch nichts wirklich überraschen oder mitreißen können. Anspruchsvolleren Fantasyleser:innen würde ich das Buch auf keinen Fall empfehlen. Wer klassische Romantasy mag und keine gute Kombinationsgabe besitzt, kann mit dem Buch aber bestimmt nicht viel falsch machen

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.03.2026

Eigentlich richtig toll, aber das Ende hat es kaputt gemacht

Das White Octopus Hotel
0

Wie sehr ich dieses Buch mochte! Die Geschichte war originell, mysteriös und spannend – bis dann das Ende kam. Am Ende laufen alle Fäden zusammen und ich musste enttäuscht feststellen, wie wenig davon ...

Wie sehr ich dieses Buch mochte! Die Geschichte war originell, mysteriös und spannend – bis dann das Ende kam. Am Ende laufen alle Fäden zusammen und ich musste enttäuscht feststellen, wie wenig davon eigentlich Sinn ergibt. Ich kann aufgrund von massiven Spoilern nicht ins Detail gehen, aber so viel war extrem widersprüchlich, dass es mich echt geärgert hat. Ich glaube andernfalls hätte ich dem Buch 5 Sterne gegeben, denn bis zur Auflösung mochte ich es so sehr!

Eve war eine tolle Protagonistin mit echten Problemen und einem authentischen, nachvollziehbarem Verhalten. Ich mochte es, wie sie nach und nach aus ihrem Schneckenhaus kam und man sie immer besser kennen gelernt hat.

Am tollsten fand ich natürlich das magische Hotel! Die Autorin hat alles so gut beschrieben und dargestellt, dass ich wirklich das Gefühl hatte, das Hotel selbst zu sehen. Die Atmosphäre war wirklich klasse.

Ich bin echt traurig, dass sich das Buch auf den letzten Seiten so entwickelt hat und die Autorin die Strukturen nicht etwas besser durchdacht hat. Ich denke nicht, dass ihr die Unstimmigkeiten nicht aufgefallen sind, ich vermute sie hat die Zeit einfach als

Ich kann das Buch also nur Menschen empfehlen, die beim Lesen keinen Wert auf Logik legen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.01.2026

Okay, aber leider fehlt mir etwas besonderes

Das Buch der verlorenen Stunden
0

Das Buch klang echt gut und spannend und am Anfang dachte ich auch, dass es echt ein tolles und besonderes Buch wird. Aber je weiter es in der Handlung ging, desto weniger begeistert war ich. Das Buch ...

Das Buch klang echt gut und spannend und am Anfang dachte ich auch, dass es echt ein tolles und besonderes Buch wird. Aber je weiter es in der Handlung ging, desto weniger begeistert war ich. Das Buch hatte durchaus auch mal ein paar spannendere Momente, aber eine grundsätzliche Spannung konnte bei mir nicht aufrecht erhalten werden. Es ließ sich gut lesen und der Schreibstil war nicht schlecht, aber irgendwie hat mir das gewisse Etwas gefehlt. Sowohl vom Schreibstil, als auch von der Handlung und den Charakteren her. Es ist mehr so eine Masse aus okay/kann man machen, ist aber nichts besonderes.

Es gibt einige Plottwists, bei denen die Autorin meiner Meinung nach sehr in die Klischeekiste gegriffen hat. Mich würde es doch sehr wundern, wenn sie damit irgendwen überraschen konnte. Ich hätte mir etwas weniger subtiles und vorhersehbares gewünscht. Die Handlung ist ansonsten teilweise etwas unlogisch und plump. Zum größten Teil aber okay, nur eben total vorhersehbar und deshalb auch etwas langatmig.

Die Charaktere waren mir am Anfang sympathisch, was über die Zeit hinweg leider abnahm. Vor allem bei Lisavet. Meist konnte ich ihre Zerissenheit schon spüren, aber öfter auch Handlungen nicht wirklich gut nachvollziehen und fand sie teilweise sehr egoistisch. Amelia konnte mir ebenfalls nicht besonders ans Herz wachsen, dafür hat man sie zu wenig kennengelernt und ich fand sie öfter zu naiv.

Die vielen begeisterten Stimmen und die Vergleiche mit der Mitternachtsbibliothek kann ich persönlich leider nicht nachvollziehen. Für mich war das Buch in Ordnung, aber mehr auch nicht. Ich würde es deshalb nicht unbedingt weiterempfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.10.2024

Balanceakt zwischen Glanz und Langatmigkeit

Diviners – Aller Anfang ist böse
0

"The Diviners" von Libba Bray hat zweifellos viele Stärken, doch es ist ein Buch, das nicht jeden Leser vollständig überzeugen wird. Die Grundidee – eine Mischung aus Mystery, Fantasy und dem Glanz der ...

"The Diviners" von Libba Bray hat zweifellos viele Stärken, doch es ist ein Buch, das nicht jeden Leser vollständig überzeugen wird. Die Grundidee – eine Mischung aus Mystery, Fantasy und dem Glanz der 1920er Jahre – ist faszinierend. Bray gelingt es, die Ära des Jazz Age lebendig werden zu lassen, mit glamourösen Partys, modischer Extravaganz und einem Hauch düsterer Mystik.

Jedoch gibt es einige Aspekte, die den Lesefluss beeinträchtigen. Die Handlung ist stellenweise zu langatmig und verliert sich in überflüssigen Details. Das Tempo des Buches schwankt, besonders im Mittelteil, und es fehlt manchmal an Fokus, was dazu führt, dass die Spannung absackt. Für einen Mystery-Thriller bleibt die Geschichte oft zu sehr an der Oberfläche, ohne die Dringlichkeit oder den Nervenkitzel zu bieten, den man von diesem Genre erwartet.

Die Protagonistin Evie O'Neill ist zwar ein interessanter Charakter, aber ihre überhebliche und teilweise unsympathische Art könnte manche Leser abschrecken. Sie wirkt oft egozentrisch und es dauert lange, bis sie eine wirkliche Entwicklung durchmacht. Die Nebenfiguren sind größtenteils gut gezeichnet, jedoch bleibt die emotionale Bindung zu ihnen flach, da die Erzählung sich auf zu viele Charaktere gleichzeitig konzentriert.

Trotz der Schwächen bietet "The Diviners" starke Momente, vor allem in den gruseligen, übernatürlichen Szenen. Bray zeigt hier ihr Talent, eine unheimliche Atmosphäre zu schaffen, die den Leser fesselt. Auch die historischen Anspielungen und die Einbindung der Gesellschaft der 1920er Jahre verleihen dem Buch Tiefe und machen es für Geschichtsinteressierte besonders reizvoll.

Insgesamt ist "The Diviners" ein Buch mit viel Potenzial, das jedoch nicht immer sein volles Versprechen einlöst. Es bietet eine interessante Welt und spannende Ansätze, doch die langsame Handlung und die manchmal oberflächliche Charakterentwicklung könnten manchen Leser enttäuschen. Für Fans von übernatürlichen Geschichten in historischen Settings mag es dennoch eine lohnende Lektüre sein, auch wenn es nicht ganz den Erwartungen entspricht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere