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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.02.2017

Nette Geschichte für zwischendurch

Last Year's Mistake
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Obwohl "Last Year's Mistake" schon etliche Monate auf meiner Wunschliste stand, war ich dennoch ein wenig skeptisch, da mich die Kurzbeschreibung nie so ganz angesprochen hat. Dennoch wollte ich dem Buch ...

Obwohl "Last Year's Mistake" schon etliche Monate auf meiner Wunschliste stand, war ich dennoch ein wenig skeptisch, da mich die Kurzbeschreibung nie so ganz angesprochen hat. Dennoch wollte ich dem Buch eine Chance geben und bin froh, dass ich nicht enttäuscht wurde, denn die Geschichte ist weit weniger oberflächlich, als es auf den ersten Blick scheint, besitzt aber dennoch die ein oder andere Schwäche.

Man muss zwar sagen, dass die Autorin mit der Geschichte nicht das Rad neu erfunden hat, allerdings habe ich hier dennoch eine nette und unterhaltsame Geschichte vorgefunden, die mir gut gefallen hat. Da die Geschichte sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart erzählt wird, erhält man hier einen sehr guten Einblick in Kelseys Leben und lernt sie ausreichend kennen, sodass ich mich größtenteils in sie hineinversetzen konnte.

Kelsey gehört zwar zu der Art Protagonistin, bei der es etwas länger dauerte, bis ich mit ihr warm wurde, allerdings fand ich sie letztendlich doch sehr sympathisch. Anfangs empfand ich sie als sehr oberflächlich und somit fand ich zunächst keinen Bezug zu ihr, allerdings merkte ich im Lauf der Geschichte, dass sie doch tiefgründiger ist, als ich erwartet habe und somit wurden auch ihre Gedanken und Gefühle für mich zugänglicher. Mit David konnte ich mich dagegen von Anfang an anfreunden, denn dieser ist nicht nur sehr vielseitig, sondern auch sympathisch und hat das Herz am richtigen Fleck, sodass Kelsey und David für mich ein tolles Duo sind.

Dass die beiden ein tolles Duo sind, ist jedoch nicht immer so, denn Kelsey hat ihr altes Leben hinter sich gelassen, zu dem auch David gehört hat, denn sie möchte noch einmal von vorne anfangen und lernt auf ihrer neuen Schule nicht nur einen neuen Freund kennen, sondern auch einen komplett neuen Freundeskreis. Allerdings trifft sie erneut auf David und muss sich erneut mit den Gefühlen auseinandersetzen, die sie für ihn empfunden hat und sich gleichzeitig die Frage stellen, ob David noch Platz in ihrem Leben haben kann...

Zugegeben: Die Geschichte ist stellenweise ganz schön klischeehaft und vieles kommt einem so vor, als hätte man es bereits in anderen Büchern gelesen. Dennoch hat mich "Last Year's Mistake" nicht enttäuscht, da ich trotz kleinerer Schwächen gut unterhalten wurde und mit den Figuren mitfiebern konnte. Hätte die Geschichte allerdings etwas mehr Tiefe gehabt, wäre ich wohl noch begeisterter gewesen.

Das Cover ist nicht nur sehr hübsch anzusehen, sondern passt auch hervorragend zur Geschichte. Gleichzeitig finde ich es sehr gut, dass der Verlag das Originalcover beibehalten hat. Bei der Kurzbeschreibung war ich dagegen zunächst sehr skeptisch, da sich diese doch sehr klischeehaft liest, allerdings wurde ich letztendlich dann doch positiv überrascht.

Kurz gesagt: "Last Year's Mistake" ist eine nette Geschichte für zwischendurch, die mit vielseitigen Figuren und einem netten Plot daherkommt. Zwar ist die Geschichte alles andere als neu und behandelt die typischen Teenieprobleme, allerdings kann man hier durchaus unterhalten werden, solange man sich voll und ganz drauf einlassen kann.

Veröffentlicht am 13.02.2017

Zuckersüße Geschichte

Du und ich und die Liebe in Echtzeit
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"Du und ich und die Liebe in Echtzeit" ist mir aufgrund des wunderschönen Covers aufgefallen, sodass ich sofort neugierig wurde und der Geschichte eine Chance gegeben habe. Da das Buch von der Kurzbeschreibung ...

"Du und ich und die Liebe in Echtzeit" ist mir aufgrund des wunderschönen Covers aufgefallen, sodass ich sofort neugierig wurde und der Geschichte eine Chance gegeben habe. Da das Buch von der Kurzbeschreibung her sehr interessant klang, habe ich mir hier eine süße Geschichte für zwischendurch erhofft und wurde nicht enttäuscht.

Man muss zwar sagen, dass der Schreibstil recht einfach gehalten ist, dieser mich aber dennoch unterhalten konnte, denn aufgrund der kurzen und knackigen Kapitel fliegt man geradezu durch die Seiten und somit konnte ich mit Hannah und Nick nicht nur mitfiebern, sondern auch mit ihnen lachen und mich über sie aufregen. Erzählt wird die Geschichte hierbei aus der Sicht von Hannah, sodass man sie bestens kennen lernt. Da sie aber auch sehr viel über Nick spricht und über ihn nachdenkt, erfährt man auch sehr viel über ihn, sodass ich die beiden direkt ins Herz geschlossen habe.

Während Hannah in einem ruhigen Ort lebt und als Musterschülerin gilt, die nie die Regeln bricht und sich auf das Wesentliche konzentriert, ist Nick dagegen die perfekte Ergänzung: Er ist zwar auch ruhig und kann sich nur schwer auf Menschen einlassen, allerdings ist er risikofreudiger als Hannah und lässt auch fünf gerne mal gerade sein. Hannah und Nick haben u.a. telefonisch jeden Tag Kontakt miteinander, sind beste Freunde und kennen jedes Geheimnis voneinander, allerdings gibt es auch einen kleinen Haken, denn sie kennen sich nur online und das bereits seit vier Jahren.

Als Hannah jedoch immer neugieriger auf Nick wird und sich eingestehen muss, dass sie mehr als nur freundschaftliche Gefühle für ihn hegt, fährt sie mit ihrer Schwester Grace und ihrer besten Freundin spontan nach Las Vegas, um Nick bei einem Konzertauftritt zu überraschen, was sich jedoch auf den ersten Blick als Fehler herausstellt, denn Hannah muss schmerzlich erfahren, dass Nick doch nicht immer ganz ehrlich zu ihr war und somit ihre gesamte Freundschaft auf dem Spiel steht.

Dennoch bleibt Hannah die Nacht über in Vegas und verbringt Zeit mit Nick und seinen Freunden und bekommt einen guten Einblick in sein echtes Leben und lernt dabei auch sich selbst von einer ganz neuen Seite kennen, denn plötzlich muss Hannah auch Fehler eingestehen und erkennt, dass man manchmal über sich hinauswachsen muss, um sein Glück zu finden...

Auch wenn "Du und ich und die Liebe in Echtzeit" oftmals sehr vorhersehbar ist, lernt man hier dennoch sehr interessante und vielseitige Figuren kennen, die die Geschichte deutlich aufwerten. Dazu ist die Geschichte sehr unterhaltsam, bringt den Leser zum Lachen und gleichzeitig zum Nachdenken, sodass man hier durchaus eine tiefgründige Geschichte erhält. Gleichzeitig wird Las Vegas so lebhaft beschrieben, dass ich zwischendurch immer wieder das Gefühl hatte, als wäre ich selbst mit vor Ort.

Die Covergestaltung ist zwar ein wenig kitschig, aber dennoch sehr schön anzusehen und dazu noch sehr passend zur Geschichte, sodass ich das Cover immer wieder gerne anschaue. Auch die Kurzbeschreibung ist gelungen und fasst die Geschichte gut zusammen, ohne dabei jedoch zu viel zu verraten, sodass ich neugierig genug war, um der Geschichte spontan eine Chance zu geben.

Kurz gesagt: Jessica Love hat mit "Du und ich und die Liebe in Echtzeit" ein tolles Debüt hingelegt, das mich aufgrund von vielseitigen und liebenswerten Figuren und einem tollen Setting sofort begeistern konnte. Auch wenn hier manches durchaus sehr vorhersehbar ist, wurde ich von der ersten bis zur letzten Seite bestens unterhalten, sodass ich die Geschichte sehr gerne gelesen habe. Somit kann ich das Buch nur empfehlen.

Veröffentlicht am 09.02.2017

Wunderbare Geschichte

Mein Leben als Zucchini
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Ich muss gestehen, dass ich "Mein Leben als Zucchini" wohl nie gelesen hätte, wenn ich nicht einen Wink vom Verlag bekommen hätte. Da ich die Beschreibung des Buches allerdings sehr süß fand, wollte ich ...

Ich muss gestehen, dass ich "Mein Leben als Zucchini" wohl nie gelesen hätte, wenn ich nicht einen Wink vom Verlag bekommen hätte. Da ich die Beschreibung des Buches allerdings sehr süß fand, wollte ich dem Buch doch noch eine Chance geben und wurde nicht enttäuscht, sondern mehr als positiv überrascht.

Gilles Paris, seines Zeichens Pressechef einen großes Verlagshauses in Paris, besitzt einen angenehmen Schreibstil, der kindgerecht ist und mich dennoch verzaubern konnte. Zwar gibt es hier und da kleinere Stolpersteine, allerdings glaube ich, dass dies eher mit der Übersetzung zu tun hat, da sich das Buch ansonsten sehr leicht und flüssig lesen lässt.

Die Figuren sind allesamt liebevoll ausgearbeitet, oftmals sehr sympathisch und ich habe die Geschichte von Icare, der von allen nur Zucchini genannt wird, sehr gerne verfolgt. Dieser ist nach dem tragischen Tod seiner oftmals verhassten Mutter in das Waisenhaus gebracht worden, wo er zum ersten Mal in seinem Leben tatsächlich Kind sein darf. Zuvor war er immer auf sich alleine gestellt und musste ohne Vater bei seiner Mutter leben, die ihr Leben allerdings nie im Griff hatte und ihren Sohn stets vernachlässigt hat. Im Waisenhaus lernt er dagegen erstmals wahre Freude kennen und lernt dabei, dass man auch eine Familie sein kann, ohne miteinander blutsverwandt zu sein.

Sehr schön ist auch, dass der Autor hierbei auf viele Klischees verzichtet und das Waisenhaus nicht - wie meist üblich - kalt und dunkel dargestellt hat. Hier lernt man vielmehr einen warmherzigen Ort kennen, in dem Kinder ihre Kindheit noch genießen dürfen, Freundschaften geschlossen werden und man so gut es geht versucht, den Kindern ein sorgenfreies Leben zu bereiten. Zwar sollte es jedem klar sein, dass es in der Realität oftmals dann doch anders aussieht, allerdings fand ich den Ort, der hier geschaffen wurde, einfach wunderbar.

Das Cover ist für mich ein absoluter Hingucker und zeigt die Figuren - wie auch im gleichnamigen Film - als Knetfiguren, was ich sehr gelungen finde. Die Kurzbeschreibung hat mich auch direkt angesprochen, sodass ich dem Buch sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: "Mein Leben als Zucchini" ist ein wunderbares Kinderbuch über das Leben im Waisenhaus und der Tatsache, dass es nicht immer schlecht sein muss, wenn man fernab der Familie einen Neuanfang starten darf. Aufgrund der liebenswerten Figuren und dem angenehmen Schreibstil habe ich mich bestens unterhalten gefühlt, sodass ich die Geschichte nur empfehlen kann.

Veröffentlicht am 02.02.2017

Soldide Fortsetzung

Befreie mich
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Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich vor „Erkenne mich“ noch kein einziges Buch von M. Leighton gelesen habe, obwohl ich bereits diverse Bücher von ihr besitze. Da "Erkenne mich" mich jedoch so ...

Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich vor „Erkenne mich“ noch kein einziges Buch von M. Leighton gelesen habe, obwohl ich bereits diverse Bücher von ihr besitze. Da "Erkenne mich" mich jedoch so sehr begeistern konnte, wollte ich auch unbedingt den zweiten Band "Befreie mich" lesen und hatte dementsprechend hohe Erwartungen. Auch hier wurde ich wieder nicht enttäuscht.

Der Schreibstil ist an sich ganz angenehm, da man bei der Geschichte nur so durch die Seiten fliegt, allerdings finde ich dennoch, dass dieser ein wenig anspruchsvoller hätte ausfallen können. M. Leighton kann definitiv schreiben und hat auch ihre Figuren wunderbar gezeichnet, allerdings hätte ich mir dennoch ein wenig mehr Tiefe gewünscht. Auch die Dialoge schwächeln stellenweise ein wenig, da diese sich manchmal holprig lesen, dennoch muss ich sagen, dass ich insgesamt zufrieden bin – auch wenn ich glaube, dass es die Autorin noch besser kann.

Nachdem man im ersten Band Hemi und Sloani kennen lernen durfte, geht es nun um die Geschichte von Kennedy und Reese. Da bereits der erste Band "Erkenne mich" in sich abgeschlossen ist, kann man die Geschichte von Reese und Kennedy auch ohne Vorkenntnisse lesen. Gleichzeitig sollte man wissen, dass auch "Befreie mich" wieder in sich abgeschlossen ist.

Während man Reese bereits aus dem ersten Band her kennt, lernt man Kennedy hier erstmals kennen. Diese ist eine starke Persönlichkeit, die genau weiß, was sie im Leben erreichen möchte, nachdem sie bereits sehr viele schlimme Momente überstehen musste. Ihr Traum ist es, Profi-Tänzerin zu werden, allerdings ist dies ohne das nötige Vitamin B manchmal nahezu unmöglich. Sie tanzt in Clubs, allerdings ist sie dabei nie ganz glücklich, bis sie erfährt, wer dabei ihr eigentlicher Boss ist: Reese, den sie bereits aus ihrer Vergangenheit kennt und zu dem sie sich mal sehr verbunden fühlte. Dieser bietet ihr einen neuen Job an und gleichzeitig ein Vortanzen, allerdings bedeutet dies auch, dass Kennedy wieder mehr Zeit mit ihm verbringen muss, was ihre Gefühle vollkommen durcheinander bringt...

Obwohl die Geschichte an einigen Ecken so manche Länge besitzt, hatte ich die Geschichte dennoch wieder einmal sehr schnell ausgelesen. Reese und Kennedy sind zwei Figuren mit jeder Menge Ecken und Kanten, sind alles andere als perfekt, aber dennoch auf ihre ganz eigene Art und Weise liebenswert, sodass ich ihre Geschichte gerne gelesen habe. Ich finde es zwar schade, dass man nie so ganz aufs Tanzen eingegangen ist und man das Potential da nicht vollends genutzt hat, allerdings ist "Befreie mich" dennoch eine tolle Geschichte mit prickelnden Momenten.

Das Cover ist typisch für das Genre und bietet nur wenig Überraschungen, dennoch ist es aufgrund des Farbtons ein Hingucker, sodass das Buch sicherlich vielen Menschen in der Buchhandlung ins Auge fallen wird. Die Kurzbeschreibung liest sich interessant und somit habe ich dem Buch gerne eine Chance gegeben.

Kurz gesagt: "Befreie mich" ist insgesamt ein solider zweiter Band der "All The Pretty Lies"-Trilogie und konnte mich mit einer netten und prickelnden Geschichte, sowie interessanten und liebenswerten Figuren gut unterhalten, sodass ich mich schon jetzt auf den dritten Band "Liebe mich" freue, der bereits im März erscheinen wird.

Veröffentlicht am 02.02.2017

gelungene Fortsetzung

P.S. I still love you
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Bücher von der bezaubernden Jenny Han habe ich schon immer sehr gerne gelesen, so auch "To all the boys I've loved before", den ersten Band der gleichnamigen Trilogie. Da mir der erste Band hervorragend ...

Bücher von der bezaubernden Jenny Han habe ich schon immer sehr gerne gelesen, so auch "To all the boys I've loved before", den ersten Band der gleichnamigen Trilogie. Da mir der erste Band hervorragend gefallen hat, wollte ich auch unbedingt dem zweiten Band "P.S. I still love you" eine Chance geben und auch hier wurde ich wieder einmal nicht enttäuscht. Entschieden habe ich mich hierbei für die Hörbuchfassung.

Bei einer Länge von knapp sieben Stunden und 40 Minuten handelt es sich hierbei um die gekürzte Hörbuchfassung, allerdings hatte ich trotz der gekürzten Fassung nicht den Eindruck, als hätte ich irgendwas wichtiges verpasst. Auch dieses Mal wird die Geschichte wieder von Leonie Landa erzählt, die u.a. schon Bücher von Antje Babendererde, Jodi Picoult und Cornelia Funke eingesprochen hat. Ich muss zwar nach wie vor sagen, dass ich die Stimme der Sprecherin immer noch zu jung finde, aber ansonsten mit ihrer Leistung zufrieden bin.

Nun, man muss sagen, dass die Geschichte an sich wieder einmal wunderbar ist und den typischen Charme der Autorin versprüht und leicht und locker ist, aber auch eine gewisse Tiefe mit sich bringt. Lara Jean entwickelt sich hervorragend weiter, ich war direkt wieder mitten im Geschehen und konnte erneut mit ihr mitfiebern. Auch die anderen Figuren haben mir gut gefallen und es gab niemanden, den ich so wirklich unsympathisch fand.

Zwar ist Lara Jean in "P.S. I still love you" oftmals eine kleine Dramaqueen, allerdings muss ich sagen, dass ich ihre Ängste und Sorgen gut nachvollziehen konnte, da es wohl schon jedem Mädchen, bzw. jungen Frau so ergangen ist, dass sie oftmals Angst vor ihren eigenen Gefühlen hatte und diese nicht richtig einschätzen konnte. Gleiches gilt aber auch für Peter, den ich sehr sympathisch fand, dieser aber oftmals nicht die Chance von Lara Jean erhalten hat, die ich ihm gerne gewünscht hätte. Zwar sind die beiden recht süß zusammen, allerdings scheint es das Schicksal nicht immer gut mit ihnen zu meinen. Und dann gibt es da auch noch John, der für Lara Jean ebenfalls eine wichtige Person ist...

In "P.S. I still love you" geht es hauptsächlich wieder einmal um die Liebe und die Wünsche und Hoffnungen von Lara Jean, gleichzeitig erfährt man aber auch endlich mehr darüber, wie sie sich in Beziehungen benimmt und man erkennt sich sicherlich - manchmal auch unfreiwillig - in der ein oder anderen Situation wieder. Gleichzeitig geht es hierbei aber auch um die Phase im Leben, in der man erwachsen wird. Lara Jean wirkt deutlich reifer, kann manche Situationen deutlich besser einschätzen, lässt ihre Naivität immer mehr fallen und steht für sich selbst ein, sodass man es hier mit einer authentischen und liebenswerten Protagonistin zu tun hat - auch wenn diese nicht immer perfekt ist.

Das Cover ist für mich ein toller Hingucker und passt für mich bestens zur Geschichte, da Lara Jean wieder einmal gut abgelichtet ist. Dazu finde ich es sehr gut, dass man das Original-Cover übernommen hat. Die Kurzbeschreibung liest sich ebenfalls sehr gut und hat direkt mein Interesse geweckt.

Kurz gesagt: "P.S. I still love you" ist insgesamt eine würdige und interessante Fortsetzung, die zwar nicht gänzlich ohne Drama auskommt, allerdings dennoch sehr unterhaltsam ist. Die Figuren haben sich wieder einmal sehr gut entwickelt und Jenny Han konnte erneut unter Beweis stellen, dass sie eine wunderbare Autorin ist. Ich kann das Buch und die Trilogie somit nur empfehlen.