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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.10.2020

Das Ende einer Beziehung

Verlangen
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In dem Buch geht es um die Hauptprotagonistin, welche sich von ihrem Mann trennen möchte und somit von Zuhause weggeht. Dabei reflektiert sie ihre gemeinsame Beziehung und ihr ganzes Leben.

Der Schreibstil ...

In dem Buch geht es um die Hauptprotagonistin, welche sich von ihrem Mann trennen möchte und somit von Zuhause weggeht. Dabei reflektiert sie ihre gemeinsame Beziehung und ihr ganzes Leben.

Der Schreibstil des Buches ist wunderschön. Alles wird sehr bildlich beschrieben und hat eine gewisse Tiefe und Schwere, die kunstvoll wirkt und poetisch klingt. Das verleiht den Erzählungen etwas lebendiges und lässt einen über die Dinge nachdenken. Dabei wirkt die Geschichte wie ein Tagebuch oder auch ein bisschen wie Gedankengänge, die aufgeschrieben wurden. Deswegen ist alles zeitlich ein bisschen durcheinander und zwischendurch musste ich mich etwas anstrengend, um die Handlung zu verfolgen und zu verstehen wie alles zusammenpasst. Aber im Grunde genommen ist das Buch nur das: nämlich eine Sammlung von Gedanken. Eine richtige, interessante Handlung kommt da nicht zustande. Außerdem fiel es mir schwer mit der Protagonistin mitzufühlen, weil alles sehr subjektiv beschrieben wird und ohne großartige Gefühle. Man erfährt nur von ihren Erfahrungen im Leben und wie sie über alles nachdenkt.

Letztendlich konnte mich die Geschichte nicht wirklich packen. Ich fand den Stil und die poetischen Gedankengänge über das Ende einer Beziehung am Anfang sehr schön, aber nach einer Weile ist das Buch doch etwas langweilig und es passiert nichts Bedeutendes. Sehr schade, da die Idee toll ist, die Umsetzung hat mir jedoch nicht gefallen.

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Veröffentlicht am 19.08.2020

Konnte mich nicht so übereugen wie der erste Teil

Ocean Rose. Verwandlung
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Im zweiten Teil der Reihe muss Vanessa lernen damit klarzukommen eine Sirene zu sein. Aber die seltsamen Ereignisse hören nicht auf, obwohl die anderen Sirenen im Eis gefangen sind.

Bei diesem Teil war ...

Im zweiten Teil der Reihe muss Vanessa lernen damit klarzukommen eine Sirene zu sein. Aber die seltsamen Ereignisse hören nicht auf, obwohl die anderen Sirenen im Eis gefangen sind.

Bei diesem Teil war ich hin und her gerissen. Einerseits sind die Mystery- und Thrillerelemente total spannend und ich wollte unbedingt wissen was passieren wird, weshalb ich garnicht aufhören wollte zu lesen. Auf der anderen Seite besteht die Geschichte aus einem Großteil von Wiederholungen und es geht nur darum wie Vanessa Salzwasser trinkt und versucht sich vor ihrer Collegebewerbung zu drücken. Und die Liebesgeschichte hat mich richtig enttäuscht, denn Vanessa verhält sich total unbedacht und zerstört einfach alles total sinnlos. Allgemein habe ich mich in vielen Situationen gewundert wieso sie sich so naiv verhält.

Erst am Ende wird es wieder interessanter, weshalb ich wirklich hoffe, dass der letzte Teil wieder spannender wird, denn dieser Teil hatte viele Längen und war eher langweilig und unlogisch.

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Veröffentlicht am 13.08.2020

Sehr, sehr leichte Lektüre

Die Liebe fällt nicht weit vom Strand
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Sophie träumt von einem eigenen Foodtruck, doch bis jetzt scheint ihr Traum in weiter Ferne zu sein. Durch einen Zufall wird sie jedoch befördert und darf nun mit einem Filmteam nach Dänemark, um das Marketinkonzept ...

Sophie träumt von einem eigenen Foodtruck, doch bis jetzt scheint ihr Traum in weiter Ferne zu sein. Durch einen Zufall wird sie jedoch befördert und darf nun mit einem Filmteam nach Dänemark, um das Marketinkonzept zu entwerfen. Wenn das mal kein Glücksfall ist.

Das Buch ist locker und leicht geschrieben und man kann direkt in die Geschichte eintauchen. Der absolut witzige Humor und Sophies tollpatschige Art sorgen dabei für so einige Lacher und gute Laune, was perfekt zu dieser Sommerlektüre passt. Dennoch kommt mir Sophie sehr unerwachsen vor und oft konnte ich ihre Handlung nicht ganz nachvollziehen. Und auch die anderen Personen sind zwar auf eine lustig schräge Art total sympathisch, aber sehr klischeehaft. Das gilt auch für die Handlung, denn die ist nicht immer ganz durchdacht und es gibt einige Logikfehler. Außerdem ist das Buch sehr hervorsehbar. Ansonsten plätschert die Geschichte so vor sich hin, ohne das etwas Besonderes passiert und auch die Gefühle haben mir teilweise gefehlt.

Das beste an diesem Buch ist der Humor und der ist wirklich gut. Ich konnte oft lachen, besonders über Sophies Selbstgespräche in Gedanken. Wer ein Buch für den Strand sucht, in dem es nicht unbedingt in die Tiefe geht und nicht zu viel passiert, der dafür aber für gute Laune sorgt, für den ist es passend. Mich konnte es leider aber garnicht überzeugen.

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Veröffentlicht am 13.08.2020

Zieht sich etwas

Selkie
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Kate lebt ein beschauliches Leben zusammen mit ihrem Bruder und Vater. Als jedoch plötzlich Fremde auf der Insel auftauchen und ihren Bruder mitnehmen, weiß sie, dass sie ihn retten muss.

Der Schreibstil ...

Kate lebt ein beschauliches Leben zusammen mit ihrem Bruder und Vater. Als jedoch plötzlich Fremde auf der Insel auftauchen und ihren Bruder mitnehmen, weiß sie, dass sie ihn retten muss.

Der Schreibstil des Buches ist sehr schön. Man kann sich alles wie in einem Film vorstellen und gut in die Geschichte eintauchen. Und auch die Personen haben mir gut gefallen. Sie wirken sympathisch und interessant und im Laufe des Buches mochte ich sie immer mehr. Auch wenn Kate oft sehr naiv und unbedacht handelt. Außerdem gibt es humorvolle Dialoge, die für einige witzige Momente sorgen.
Die Handlung ist etwas zäh, da sie nur sehr langsam voranschreitet, weshalb es einige Längen gibt, bei denen ich mich etwas gelangweilt habe. Außerdem gibt es die ein und anderen Logikfehler bei denen ich schmunzeln musste. Aber es ist ja ein Fantasybuch für Jugendliche, da kann man auch darüber hinwegsehen.
Was mich nur gewundert hat war, dass die Selkies eine ziemlich kleine Rolle spielen, obwohl der Titel allein schon "Selkie" heißt.

Ansonsten ist es eine fantasievolle Geschichte für Zwischendurch. Zwar nichts Besonderes und es hat mich auch nicht wirklich umgehauen, aber sie war angenehm zu lesen und sehr schön geschrieben, auch wenn es einige Schwachstellen gibt.

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Veröffentlicht am 08.08.2020

Leider nicht wie erwartet

This Is (Not) a Love Song
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Zoe arbeiter in der Musikbranche und darum spielt auch ihr ganzes Leben, denn nach ihrer großen Liebe Simon, der auch ihr bester Freund, ist sie nicht wirklich von Beziehungen überzeugt. Doch plötzlich ...

Zoe arbeiter in der Musikbranche und darum spielt auch ihr ganzes Leben, denn nach ihrer großen Liebe Simon, der auch ihr bester Freund, ist sie nicht wirklich von Beziehungen überzeugt. Doch plötzlich ist er wieder da und single, doch alles scheint nicht so einfach wie gedacht.

Das Buch ist locker geschrieben und besonders Zoes zynischer Humor, mit dem sie in Gedanken alles komentiert, sorgt für witzige Szenen und macht sie sympathisch. Außerdem spielt Musik ein große Rolle und ich habe mich gefreut endlich mal ein Musikroman zu lesen, bei dem ich die Lieder tatsächlich kenne. Dennoch konnte ich mit Zoes Arbeit nicht besonders viel anfangen, die lang und breit beschrieben wird. Und auch die restliche Handlung zieht sich ziemlich. Ich habe echt nicht verstanden wie die Aurorin es geschafft hat so eine tolle Idee so ereignislos und ohne Spannung zu beschreiben, da es genug interessante Situationen gab. Ich muss zugeben, dass ich zwischendurch einfach keine Lust mehr hatte weiterzulesen, da die Handlung vor sich hingeplätschert ist. Außerdem kamen mir die Personen seltsam vor. Wo ich manche am Anfang noch sympathisch fand, haben sie später fast schon genervt, währen ich mit anderen Charakteren garnichts abfangen konnte und ihre Handlungen nur schwer nachvollziehen konnte. Zwischendurch habe ich sogar so den Faden verloren, dass ich mich gefragt habe wo das alles hinführen soll. Erst gegen Ende hat sich das Durcheinander etwas gelegt und es wird auch romantischer. Schade, dass der Rest des Buches nicht auch so war.

Letztendlich hat mich die Geschichte etwas enttäuscht, besonders da es einige tolle Momente gab, die einfach lieblos beschriebem wurde, denn an sich ist die Idee gut und auch die Thematik mit der Musik und dem Finden der Liebe finde ich super. Aber die Umsetzung davon konnte mich leider nicht überzeugen.

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