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Veröffentlicht am 04.11.2021

Netter Roman für zwischendurch

British Player
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Nachdem mich „Park Avenue Player“ von Vi Keeland und Penelope Ward so begeistert hat, wollte ich mir kein Buch mehr von dem Autorinnen-Duo entgehen lassen. Ich war daher sehr gespannt auf „British Player“, ...

Nachdem mich „Park Avenue Player“ von Vi Keeland und Penelope Ward so begeistert hat, wollte ich mir kein Buch mehr von dem Autorinnen-Duo entgehen lassen. Ich war daher sehr gespannt auf „British Player“, was mich schon aufgrund seines Klappentextes sehr angesprochen hat.

Die Gestaltung des Covers gefällt mir sehr! Es ist schlicht und fällt einem dennoch ins Auge. Außerdem passt es super zur Geschichte!

Um was geht es? Bridget ist nach dem Tod ihres Mannes vollkommen mit ihrer Arbeit als Krankenschwester und der Versorgung ihres Sohnes Brendan beschäftigt, deswegen braucht sie auch absolut keinen neuen Mann in ihrem Leben. Doch als ihr der attraktive Assistenzarzt Dr. Simon Hough mit seinem britischen Akzent einen Angelharken aus dem Hintern entfernen muss, kann sich nicht bestreiten, dass sie sich von ihm angezogen fühlt. Als Simon dann auch noch in ihre Einliegerwohnung einzieht und sich hervorragend mit ihrem Sohn Brendan versteht, erkennt Bridget, dass sie die Liebe nicht für immer aus ihrem Leben aussperren kann. Doch Simon möchte in spätestens einem Jahr zurück in seine Heimat und wird sie spätestens dann für immer verlassen …

Zu den beiden Protagonisten habe ich leider keine Bindung aufbauen können. Eigentlich sind beide echt nett und sympathisch, aber der entscheidende Funke wollte einfach nicht überspringen.
Bridget ist verwitwet und alleinerziehende Mutter ihres Sohnes. Sie meistert den stressigen Alltag als Mutter und Krankenschwester wirklich gut. Sie ist extrem verantwortungsbewusst, entschlossen und selbstständig, was mir gut gefallen hat.
Simon möchte einfach nur Spaß haben und springt von einer entspannten Bettgeschichte zur nächsten. Durch sein attraktives Äußeres und seine charmante Art schafft er es, jede Frau im Nu um den Finger zu wickeln. Seine Sprüche und seine ganze Art waren mir allerdings too much. Er hat zwar meistens einen lockeren Spruch auf den Lippen, aber meist eher versaute, die teilweise absolut unangebracht waren.
Die Charaktere bleiben mir insgesamt zu blass und zu oberflächlich – es hat mir an Tiefe gefehlt. Dennoch waren die Dialoge zwischen den beiden sehr humorvoll und erfrischend.

Der Schreibstil der beiden Autorinnen ist sehr leicht, locker und flüssig sowie betont humorvoll. Stellenweise konnte mich der Humor aber bei diesem Teil nicht so richtig packen.
Die Geschichte beginnt sehr humorvoll mit Bridget, die einen Anglerhaken in ihrem Hintern hat, der ihr von Simon herausgenommen wird. Auch wenn mich Simon mit seinem betont lässigen und charmanten Verhalten nicht um den Finger wickeln konnte, hat mir die erste Hälfte des Buches doch recht gut gefallen. Danach konnte mich die Story nicht mehr so richtig packen. Auch der Twist gegen Ende des Buches konnte da nicht mehr viel daran ändern. Ich wollte irgendwann nur noch, dass die Geschichte endlich ihr Ende findet. Die Grundidee für dieses Buch war wirklich schön, die Umsetzung fand ich leider überhaupt nicht gelungen.

„British Player“ ist für mich leider nicht das stärkste Buch von Vi Keeland und Penelope Ward. Insgesamt handelt es sich um einen netten Roman für zwischendurch, der mich allerdings nicht vom Hocker hauen konnte.

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Veröffentlicht am 14.04.2021

Ein lockeres Buch für zwischendurch

The Story of a Love Song
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Sowohl Penelope Ward als auch Vi Keeland zählen zu den Autorinnen, deren Bücher ich wirklich immer sehr gerne lese. Dass sich die beiden Autorinnen ab und an zu einem Duo zusammenschließen, halte ich für ...

Sowohl Penelope Ward als auch Vi Keeland zählen zu den Autorinnen, deren Bücher ich wirklich immer sehr gerne lese. Dass sich die beiden Autorinnen ab und an zu einem Duo zusammenschließen, halte ich für einen absoluten Gewinn. Nachdem mich „Park Avenue Player“ von den beiden so begeistert hatte, war ich schon sehr gespannt auf „The story of a love song“.

Das Cover ist nichts meins, was aber auch daran liegt, dass es mir nur sehr selten gefällt, wenn eine Person auf einem Buchcover abgebildet ist. Dennoch wirkt es stimmig und passt vor allem super zum Buchtitel und zur Geschichte.

Um was geht es? Luca und Griffin sind seit Kindertagen Brieffreunde. Doch irgendwann bricht der Kontakt ab, sodass acht Jahre lang Funkstille herrscht. Als Luca nach dem Tod ihres Vaters einen Brief von Luca findet, auf den sie nicht geantwortet hat, nimmt sie wieder Kontakt mit ihm auf – und Griffin antwortet. Die beiden lassen ihre intensive Bindung zueinander wieder aufleben und verlieben sich ineinander. Was Luca nicht weiß, ist, dass Griffin mittlerweile ein gefeierter Rockstar geworden ist …

Nach einem traumatischen Erlebnis hat sich Lucas Leben von Grund auf verändert. Die skurrile Beziehung zwischen ihr und ihrem Therapeuten hat mir sehr gefallen. Allgemein war der Doc eine Bereicherung. Lucas Ängste waren gut dargestellt und nachvollziehbar.
Griffin hat immer einen frechen Kommentar auf den Lippen, womit er Luca schnell aus der Reserve lockt. Er ist hilfsbereit, herzlich und liebevoll und scheint, trotz seines Ruhms auf dem Teppich geblieben zu sein. Im Laufe der Geschichte wird er so romantisch, dass es teilweise schon an Kitsch grenzt. Das mag zwar ganz süß sein, allerdings wirkte es für mich größtenteils doch sehr übertrieben und aufgesetzt.
Der Briefwechsel zwischen den Protagonisten ist kurzweilig und sehr unterhaltsam. Allerdings kam mir der schnelle Austausch über intime Themen in den Briefen sehr unrealistisch vor. Da ging es nach achte Jahren Funkstille ordentlich zur Sache. Natürlich kannten sich die Protagonisten schon lange. Aber die plötzliche Verliebtheit nach nur wenigen Briefen hat mich erstaunt und leider auch genervt, weil ich das doch eher für sehr unrealistisch halte. Daher kam die Liebesgeschichte auch nicht bei mir an; ich habe sie nicht gefühlt.

Der Schreibstil des Autorinnen-Duos hat mir wieder richtig gut gefallen! Ich wurde direkt vom ersten Kapitel an abgeholt und habe das Buch dann auch relativ schnell gelesen.
Anfangs hat mir die Geschichte richtig gut gefallen und voll und ganz in ihren Bann gezogen. Gerade der Briefwechsel zwischen den Protagonisten hat mir gut gefallen (bis es dann zu schnell in die sexuelle Richtung abgedriftet ist). Nichtsdestotrotz war die Geschichte sehr unterhaltsam und kurzweilig zu lesen. Ja, es wurde sehr schnell kitschig, trotzdem habe ich das Buch wirklich gerne gelesen.

„The story of a love song“ von Vi Keeland und Penelope Ward ist ein lockeres Buch für zwischendurch! Insgesamt fehlte es leider an Tiefe und echten Emotionen.

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Veröffentlicht am 21.11.2020

Ein Buch für zwischendurch!

Dealbreaker
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„Dealbreaker“ ist der Abschlussband der Harbor City-Trilogie von Avery Flynn. Man kann die Bände unabhängig voneinander lesen, da jeder Teil eine in sich abgeschlossene Geschichte enthält.

Das Cover gefällt ...

„Dealbreaker“ ist der Abschlussband der Harbor City-Trilogie von Avery Flynn. Man kann die Bände unabhängig voneinander lesen, da jeder Teil eine in sich abgeschlossene Geschichte enthält.

Das Cover gefällt mir ganz gut dafür, dass ich Personen auf Buchcovern überhaupt nicht mag. Das Lichtspiel finde ich echt schön, da es dem Cover das gewisse Etwas verleiht.

Um was geht es? Unternehmensberater Tyler Jacobson führt ein geordnetes Leben. Mit seiner neuen Nachbarin, die erst eingezogen ist wird er einfach nicht so richtig war. Everly Ribinski ist das komplette Gegenteil des strukturierten und ordentlichen Tylers. Sie ist laut, liebt Streitgespräche und geht ihm damit gehörig auf die Nerven. Komisch, dass sein Herz dann schneller schlägt, wenn er an sie denken muss oder er ihr zufällig begegnet. Doch dann findet Tyler heraus, dass Everly die Einzige ist, die ihm zu einem wichtigen Business-Deal verhelfen kann. Er braucht dringend einen Plan, um seine neue Nachbarin für sich zu gewinnen ...

Tyler und Everlyn könnten nicht gegensätzlicher sein! Und genau dieses Zusammenspiel zwischen dem strukturierten Tyler, der alles immer im Griff hat, und der chaotischen Everly, die ihre´ganz eigenen Regeln aufstellt, hat großen Spaß gemacht. Die beiden gingen mir ab und an schon sehr auf die Nerven mit ihrem ewigen hin und her. Das Katz-und-Maus-Spiel war mir irgendwann zu viel des Gutes. Ich hätte den beiden am liebsten einen Schubs gegeben, damit sie sich endlich mal zusammenraffen und aufeinander zugehen. Trotzdem habe ich die beiden mit ihren Eigenheiten sehr gemocht.

Avery Flynns Schreibstil ist anders, als man es von anderen Autor*innen dieses Genres gewohnt ist. Manchmal hatte ich Probleme, der Geschichte zu folgen, da es ihr an Flüssigkeit gefehlt hat.
Den ersten Teil der Buchreihe habe ich geliebt! Teil 2 fand ich schon schlechter und leider muss ich sagen, dass dritte Band für mich der schwächste von allen ist. Der Funke wollte einfach nicht so recht überspringen. Die Charaktere sind toll und auch die Handlung entspricht dem, was mir sonst richtig gut gefällt. Die Geschichte war mir an einigen Stellen zu konstruiert, gerade wenn es um den dramatische Teil geht.

"Dealbreaker" von Avery Flynn ist eine tolle Geschichte mit Herz und Humor und sorgt für schöne sowie unterhaltsame Lesestunden! Ein Buch für zwischendurch!

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Veröffentlicht am 19.08.2020

Insgesamt hatte ich aber mehr erwartet

Game on - Mein Herz will dich
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Die komplette Game On-Reihe von Kristen Callihan, welche bereits vor vier Jahren im LYX Verlag erschienen ist, wird nun in neuer Aufmachung neu erscheinen. Den Anfang macht dabei der erste Teil "Game On ...

Die komplette Game On-Reihe von Kristen Callihan, welche bereits vor vier Jahren im LYX Verlag erschienen ist, wird nun in neuer Aufmachung neu erscheinen. Den Anfang macht dabei der erste Teil "Game On - Mein Herz will dich".
Da die insgesamt vier Bände in sich abgeschlossene Liebesgeschichten beinhalten, muss man die Bücher nicht in der vorgegebenen Reihenfolge lesen.

Das Cover gefällt mir richtig gut, obwohl es an sich nichts besonderes ist. Aber gerade diese Schlichtheit ist es, die mir zusagt.

Um was geht es? Anna verfolgt nur ein Ziel und das ist ein guter Collegeabschluss. Daher hat sie weder Zeit noch Lust, sich ernsthaft auf einen Mann einzulassen und eine ernsthafte Beziehung einzugehen. Dass sie einen gemeinsamen Kurs mit dem Star-Quarterback Drew besucht und dieser ihr komplett den Kopf verdrehen würde, kam in ihren Plänen nicht vor. Nach einem unvergesslichen One-Night-Stand geht Anna eine unverbindliche Affäre mit Drew ein. Allerdings verfolgt Drew ihr gegenüber ernsthafte Absichten und möchte sie für sich gewinnen ...

Zu beiden Protagonisten konnte ich während des gesamten Buches keine wirkliche Beziehung aufbauen. Ich konnte ihre Handlungen und ihre Gedankengänge einfach nicht richtig nachvollziehen. Außerdem sind beide Charaktere viel zu oberflächlich geblieben. Ich hätte mir hier mehr Tiefe gewünscht.
Mit Anna Jones habe ich mich dabei besonders schwer getan. Sie wirkt unnahbar und gefühlskalt. Emotionen lässt sie kaum zu. Warum sie sich nicht auf Drew einlassen will, obwohl er sich echt bemüht, hat sich mir nicht erschlossen.
Drew Baylor ist als extrem talentierter Quarterback der Star am College. Die Frauen liegen ihm zu Füßen, aber trotzdem hat er nur Augen für Anna. Er verliebt sich auf den ersten Blick in sie und setzt von da an alles daran, mit ihr anzubandeln und ihr näher zu kommen. Trotz seines Rufs und seines guten Aussehens ist er total bodenständig und ein herzensguter Kerl. Genau deshalb hat es mich dann auch so sehr gestört, dass Anna ihn ständig auflaufen lässt.

Kristen Callihans Schreibstil mochte ich sehr gerne! Sehr flüssig und bildhaft beschreibt die Autorin die Handlung.
Die erste Hälfte der Geschichte habe ich als extrem zäh und langatmig wahrgenommen. Die Handlung dreht sich im Kreis und irgendwie passiert nichts wesentlich neues, sodass man meint, die Geschichte kommt einfach überhaupt nicht vorwärts. Danach wird es allerdings besser und die Story nimmt endlich an Fahrt auf. Dennoch konnte mich auch die zweite Hälfte nicht ganz überzeugen. Ich hätte mir mehr Emotionen und mehr Tiefgang gewünscht.

"Game On - Mein Herz will dich" von Kristen Callihan ist eine schöne Geschichte für zwischendurch! Insgesamt hatte ich aber mehr erwartet.

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Veröffentlicht am 15.07.2020

Hat Potenzial nach oben

Bad Romance - Elite Kings Club
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Nachdem „Mad Prince“ mich nicht mitreißen konnte, bin ich skeptisch an die Fortsetzung „Bad Romance“ herangegangen. Ich muss allerdings sagen, dass ich positiv überrascht wurde.

Das Cover passt hervorragend ...

Nachdem „Mad Prince“ mich nicht mitreißen konnte, bin ich skeptisch an die Fortsetzung „Bad Romance“ herangegangen. Ich muss allerdings sagen, dass ich positiv überrascht wurde.

Das Cover passt hervorragend zu dem des Vorgängerbandes, was mir richtig gut gefällt! Es spiegelt außerdem wunderbar die düstere Atmosphäre des Buches wieder.

Die beiden Protagonisten Tillie und Nate durchlaufen beide eine tolle Entwicklung, was mich positiv überrascht hat, da ich mit den beiden im vorherigen Teil nur wenig anfangen konnte. Gerade die Sequenzen, welche endlich mal Emotionen transportiert haben, konnten mich erreichen.
Tillie hat im vorherigen Band mit dem plötzlichen Kindestod ihres Babys einen schmerzhaften Verlust erlitten, der sie schwer traumatisiert hat. Das hält sie aber seltsamerweise nicht vom Herumalbern und Partymachen ab. Außerdem bandelt sie nicht nur mit Nate, sondern auch einem anderen Mitglied der Elite Kings an. Aber trotzdem ist sie sauer auf Nate, weil er auch mit anderen flirtet.

Der Schreibstil von Amo Jones ist hier weniger holprig als noch im vorherigen Teil. Allerdings wiederholen sich manche Handlungen non-stop (z.B. lecken sich die Charaktere immer wieder über die Lippen).
Auch was die Storyline an sich angeht, gibt es hier nur wenig Abwechslung: Es gibt ständig Machtspielchen und Eifersuchtsszenen.

"Bad Romance" von Amo Jones konnte mich deutlich besser unterhalten als der Vorgänger "Mad Prince". dennoch ist die Reihe für mich hier beendet, da ich mit der gesamten Geschichte der Elite Kings nur wenig anfangen kann.

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