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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.08.2020

Spannender Thriller mit einigen Längen

Jigsaw Man - Im Zeichen des Killers
3

Also am Anfang fiel es mir etwas schwer einen Überblick über die Gesamtsituation zu bekommen. Das ist denke ich einerseits der Erzählperspektive (allwissender Erzähler) und andererseits der Komplexität ...

Also am Anfang fiel es mir etwas schwer einen Überblick über die Gesamtsituation zu bekommen. Das ist denke ich einerseits der Erzählperspektive (allwissender Erzähler) und andererseits der Komplexität der Geschichte zu "verschulden". Durch den allwissenden Erzähler gibt es keine Person, auf die man sich konzentrieren kann, aber das finde ich nun, nachdem ich gut reingekommen bin super, denn so erhält man so viele verschiedene Informationen, was das Ganze nochmal spannender macht.

Ein weiterer Aspekt, der mir positiv aufgefallen ist, dass so viele Frauen vertreten sind. Man hat immer das Bild von dem abgebrühten Ermittler, der schon seit Ewigkeiten die Ermittlungen leitet, aber hier haben wir viele Frauen in Führungspositionen oder Frauen, die wichtige Tätigkeiten ausführen. Das gefällt mir, ist mal was anderes :) (Das soll nicht bedeutet, dass ich etwas gegen Männer bzw. männliche Ermittler habe :D, das finde ich auch gut! :))

Dadurch dass man nach und nach mit Informationen zur Vorgeschichte gefüttert wird, stellen sich während des Lesens viele Fragen, z. B. ob es eine Verbindung zwischen den Morden des Jigsaw Man und den neuen Morden gibt und vor allem welche? Die gegebenen Informationen zu den Privatleben von Henley und Ramouter finde ich etwas zu gehäuft und detailliert. Meiner Meinung nach hätte dieser Teil deutlich kürzer ausfallen können.


Zum Ende hin fiel es mir schwer das Buch aus der Hand zu legen. Vor allem das Ende war echt nochmal spannend! Das Ende ist lässt viel Interpretationsspielraum. Ich denke, dass es eine Fortsetzung geben wird...

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Veröffentlicht am 25.08.2020

Ein abenteuerlicher Dachs

Onkel Stan und Dan und das gar nicht lieblich-niedliche Mondabenteuer
0

Das Kinderbuch "Onkel Stan und Dan und das gar nicht lieblich-niedliche Mondabenteuer" ist vielerlei Hinsicht komisch, schon angefangen bei dem Titel :D. Zum einen komisch im Sinne von humorvoll, denn ...

Das Kinderbuch "Onkel Stan und Dan und das gar nicht lieblich-niedliche Mondabenteuer" ist vielerlei Hinsicht komisch, schon angefangen bei dem Titel :D. Zum einen komisch im Sinne von humorvoll, denn die Bilder sowie der Schreibstil des Autors und die Geschichte an sich sind sehr lustig. Zum anderen ist das Buch komisch, weil es anders ist als so viele Kinderbücher. Beispielsweise ist Onkel Stan ein komischer Kauz. Das soll gar nicht negativ rüberkommen. Das Komische des Buches macht es einzigartig.

Die comicartigen Illustrationen ziehen sich durchs ganze Buch und am liebsten mag ich an ihnen die kleinen Kommentare oder Beschreibungen, die mit den Pfeilen auf bestimmte Teile der Illustrationen deuten oder etwas Besonderes hervorheben.

Veröffentlicht am 19.08.2020

Der ganz normale Wahnsinn

Wie man 13 wird und zum Superhelden mutiert (Wie man 13 wird 4)
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Das Cover gefällt mir sehr gut. Ich finde es schön, dass kleine Details bedacht wurden. Beispielsweise sind einige der Klebestreifen glänzend hervorgehoben, das macht einen netten Effekt. Außerdem kann ...

Das Cover gefällt mir sehr gut. Ich finde es schön, dass kleine Details bedacht wurden. Beispielsweise sind einige der Klebestreifen glänzend hervorgehoben, das macht einen netten Effekt. Außerdem kann man das Cover aufklappen und Informationen zu den Figuren finden. So erhält man vorab einen guten Überblick.

Der Schreibstil ist für junge Leser*innen super. Klar strukturierte Sätze, nicht zu einfach aber auch nicht zu komplex erleichtern das Lesen und sind auch für Kinder, die nicht so viel lesen geeignet. Außerdem ist der Schreibstil humorvoll, was Kindern auch gut gefällt.

Den Titel finde ich ein wenig unpassend, denn dieser spricht das Thema Superhelden an, wohingegen es im Buch um Vampire geht.

Veröffentlicht am 17.08.2020

Lustiges für zwischendurch

Unser Mathelehrer unterrichtet von draußen - damit er dabei rauchen kann!
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Dieses Buch ist für diejenigen Leser*innen, die abschalten und nicht groß nachdenken wollen. Ein locker, leichtes und vor allem lustiges Buch, das einen in die Vergangenheit einlädt und in Erinnerungen ...

Dieses Buch ist für diejenigen Leser*innen, die abschalten und nicht groß nachdenken wollen. Ein locker, leichtes und vor allem lustiges Buch, das einen in die Vergangenheit einlädt und in Erinnerungen über die eigene Schulzeit sinnieren lässt.

Für mich war es besser das Buch nicht im Ganzen zu lesen, sondern in mehreren Teilen, sodass es nicht repititiv wird und man nicht gegen den Witz des Buches "abstumpft". Außerdem kann ich es auch empfehlen etwas darauf vorzulesen, wenn man mit Freunden oder Familie zusammen ist. So kann man gemeinsam über die Geschichten lachen und über eigene Erfahrungen sprechen.

Außerdem haben mir die kleinen Karikaturen gefallen, die sich ab und an zwischen den Seiten versteckt haben.

Veröffentlicht am 16.08.2020

Spannender Twist am Ende

Schwestern im Tod
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"Schwestern im Tod" war der erste Band der Pyrenäen-Thriller mit Kommissar Martin Servaz, den ich aus der Reihe und generell von Bernard Minier gelesen habe. Meiner Meinung nach kann man die Bücher auch ...

"Schwestern im Tod" war der erste Band der Pyrenäen-Thriller mit Kommissar Martin Servaz, den ich aus der Reihe und generell von Bernard Minier gelesen habe. Meiner Meinung nach kann man die Bücher auch getrennt voneinander lesen, denn bis eben wusste ich gar nicht, dass es eine Buchreihe über Servaz gibt. Man hat keine Wissenslücken oder so.

Das erste Kapitel war super spannend, danach brauchte ich einige Zeit um mich in die zweite Zeitebene und die dazugehörigen Geschehnisse hineinzufinden. Als ich in der Geschichte drinnen war, hat sie mir gut gefallen. Der Mittelteil ist etwas langgezogen bzw. nicht sehr spannend, jedoch änderte sich dies zum Ende hin und man erkennt, dass die Längen im Mittelteil für die Aufklärung der Morde wichtig waren. Sie haben beispielsweise die Hintergründe aufgegriffen.

Die Dialoge zwischen den Figuren fand ich super. Sie waren sehr lebhaft. Aber auch die Monologe waren gut dargestellt. Man konnte Servaz' Gedankengänge gut nachvollziehen und verstehen, was in seinem Kopf vorgeht.

Alles in allem ein super Psychothriller, der sehr lesenswert ist!

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