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Veröffentlicht am 13.11.2020

Eine schöne Methode – vielleicht nicht für jedermann geeignet- denn jeder muss seinen eigenen Weg finden

Bird Therapy
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Mich interessierte das Thema, denn diese Krankheit wird immer mehr in meinem Umkreis und viele Menschen leiden jahrelang darunter.
Auch finde ich die Behandlung welche nicht nur auf Chemie gestützt ist, ...

Mich interessierte das Thema, denn diese Krankheit wird immer mehr in meinem Umkreis und viele Menschen leiden jahrelang darunter.
Auch finde ich die Behandlung welche nicht nur auf Chemie gestützt ist, als eine Möglichkeit bei der Bekämpfung.
Grund genug sich dieses Buch einmal anzusehen.

Aus dem Inhalt:

Im Jahr 2013 erleidet Joe Harkness einen Komplettzusammenbruch.
Jahrelange schwere Depressionen und Zwangsstörungen haben sein Leben bestimmt.
Neben Medikamenten, Psychotherapie und Achtsamkeit gelingt ihm ein Herauswachsen aus dieser Krankheit.
Und dabei beschäftigt er sich mit Birdwatching und lernt dadurch ein anderes Selbstverständnis und ihm gelingt die Heilung.

Meine Meinung:

Am Anfang beschreibt Joe Harkness seinen absoluten Tiefpunkt welcher ihm fast das Leben gekostet hätte.
Auf dem Weg zurück zum Leben lässt er den Leser an seiner eigenen Therapie „Birdwatching“ teilhaben.
Durch die Beobachtung der Tiere lernt er den Fokus auf die Schönheit und Einzigartigkeit der Natur zu lenken.
Und das unterstützt ihm bei der Akzeptanz der eigenen Persönlichkeit und seine Seele beginnt zu heilen.
Er beschreibt einen Weg der es anderen Betroffenen ermöglicht aus Krisen oder seelischen Problem zu finden.
Das ist leider nicht immer einfach zu lesen und kann anstrengend langatmig oder zäh sein.
Auch kann ich mir vorstellen, dass nicht jeder dazu einen Zugang findet.
Aber ich bin trotzdem beeindruckt, denn wenn es nur einen Menschen aus so einer Situation hilft, dann hat sich das gelohnt!

Fazit:
Eine Autobiografie welche den Weg des Autors zur Heilung beschreibt und sicher ein Weg aus der Krankheit sein kann.
Interessant zu lesen ist es in jedem Fall aber jeder muss seinen eigenen Weg finden.
Ich vergebe 3 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.11.2020

Nicht ganz wie erhofft

Love Show
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Als ich das schöne Cover sah, welches ich interessant gestaltet finde und mir den Inhalt durchlas war ich sofort interessiert.
Erinnerte es mich irgendwie an die Thruman Show.
Grund genug das Buch zu lesen!

Aus ...

Als ich das schöne Cover sah, welches ich interessant gestaltet finde und mir den Inhalt durchlas war ich sofort interessiert.
Erinnerte es mich irgendwie an die Thruman Show.
Grund genug das Buch zu lesen!

Aus dem Inhalt:

Ray ist der größte Reality TV Star der Welt.
Aber sie weis es nicht…
Und als sie die Erwartungen der Show Macher nicht so erfüllt wie gewünscht wird für Abhilfe gesorgt.
Ein Schauspieler wird in ihre Welt gebracht in der Hoffnung, dass sie sich verlieben wird.
Aber so haben sich es die Macher der Show nicht vorgestellt….und ob es wie gewünscht weitergeht wenn rauskommt das nicht alles so ist wie es den Anschein hat?
Wer zieht die Fäden?

Meine Meinung:

Eigentlich ein interessantes Thema denn wie weit geht es in der Meiden Landschaft und vor allem mit welchen Folgen?
Man hat schon arg das Gefühl das es der Truman Show angelehnt ist.
Eigentlich nicht schlimm aber irgendwie ist es unrund gelöst da mir einige Dinge klar waren bevor sie passierten.
Das Buch ist in zwei Handlungsstränge aufgeteilt.
Auf der einen Seite die Sicht von Noah und Ray und den Medien Machern.
Der Schreibstil ist ok aber ein flüssiges Lesen war mir schwer möglich da ich das Gefühl hatte das sich hier Schreibstile abwechseln.
Die Protagonisten Ray und Noah leben geschont in ihrer Welt, und waren für meinen Geschmack für ihr Alter zu naiv dargestellt und ich hatte das Gefühl ihnen wenig nah zu sein, da ich sie für meine Ansicht nicht tiefergehend erlesen konnte.
Trotzdem mochte ich Ray und Noah gern.
Aber sie entwickeln sich und das möchte ich positiv erwähnen.
Auch störten mich einige Fehler in der Handlung
Das letzte Drittel des Buches hat mich enttäuscht, da mir das Ende zu rasant kam und in meinen Augen auch anders hätte gelöst werden können.
Positiv erwähnen möchte ich die Schriftgröße des Buches.

Fazit:

Die Geschichte hätte wesentlich mehr Potential gehabt, welches nicht ausgeschöpft wurde.
Da mich das Buch irgendwie unzufrieden zurück lässt vergebe ich 3 von 5 Sternen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.08.2020

Unterhaltsames und ein paar Klischees - mit Potential – mir zu cosy

Der halbe Russ
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Ich wurde auf das Buch aufmerksam, da das Cover und der Titel mein Interesse geweckt haben.
Denn wer kennt schon einen halben Russ?
Der Klappentext machte mich neugierig.
Da ich gern einmal regionale Krimis ...

Ich wurde auf das Buch aufmerksam, da das Cover und der Titel mein Interesse geweckt haben.
Denn wer kennt schon einen halben Russ?
Der Klappentext machte mich neugierig.
Da ich gern einmal regionale Krimis mit ein wenig Humor lese war ich gespannt.

Aus dem Inhalt:

Als vor dem Münchner Hofbräuhaus ein toter Straßenmusiker gefunden befindet sich die Polizei bei ihren Ermittlungen auf dem Holzweg.
Keiner der anderen Straßenmusiker ist besonders hilfereich bei den Ermittlungen.
Daisy Dollinger, bekommt von der Arbeit der Kripo mit und hegt Zweifel an der Ermittlung.
Und das kann die taffe Frau und Sekretärin bei der Münchner Staatsanwaltschaft nicht akzeptieren.
Da keimt bei dem Kripobeamten Sepp Leutner eine Idee auf.
Schließlich besitzt Daisy neben ihrem Dackel Wastl, ein Dirndl und spielt Akkordeon.
Und schon ist sie mittendrin als Undercover Ermittlerin.

Meine Meinung:

Der Einstieg gelang mir gut, da ich gleich eine gute Vorstellung von der Umgebung und den Protagonisten hatte.
Denn beide Dinge fand ich durchweg sehr gut beschrieben.
Zum einen, dass einige Personen kauzig daher kamen hat mir gut gefallen, da es mir die Protagonisten näher brachte und zum anderen, das der bayrische Lokalkolorit so gut rüber kam.
Bei aller Sympathie für Daisy war der Spannungsborgen war allerdings flach, und auch wenn Daisy ihr Bestes tut riss das in meinen Augen nicht raus.
Was in meinen Augen auch daran lag das die Familie von Daisy und Dachselkofen einen zu großen Raum einnahm.
In punkto Humor ginge im Buch noch etwas mehr.
Auch fand ich das Tempo zu moderat.
Die Frage ob Welpe Wastl ein Männchen oder Weibchen ist, und die unterschiedlichen Meinungen dazu erschließt sich mir nicht so ganz.
Daisys „Ich“ Erzählvariante und die humorige Schreibweise gefällt mir aber.
Irgendwie hatte ich gehofft das Daisy und Wastl mehr Raum als Ermittlerteam haben.
Hier empfand ich das Potential nicht voll ausgeschöpft.
Da hatte ich auch aufgrund des Buchcovers eine andere Erwartung.
Aber da der Wastl noch jung ist wäre da eine Entwicklung möglich.
Mit der Auflösung hadere ich, da sie neben der Erklärung selber, zu schnell erklärt war und die Handlung davor zu gedehnt wirkte.

Fazit:

Eine bayrische Miss Marple ist Daisy noch nicht, aber das kann ja noch werden, da es sich hier um einen Auftakt zu einer Serie handelt.
Da meine Erwartungen bedingt erfüllt wurden vergebe ich 3 von 5 Sternen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.06.2019

Nicht ganz so mein Thriller

Der Schotte
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Ich als Thriller Fan war vom Titel angetan.
Hege ich doch eine Liebe zu Schottland…..
Aber Eines vorweg…Schottland ist nicht so vertreten wie ich erwartet hatte.
Das Cover passt zum Inhalt.
Das Buch handelt ...

Ich als Thriller Fan war vom Titel angetan.
Hege ich doch eine Liebe zu Schottland…..
Aber Eines vorweg…Schottland ist nicht so vertreten wie ich erwartet hatte.
Das Cover passt zum Inhalt.
Das Buch handelt im Haupttenor um die Irischen Unabhängigkeitskrieg.
Der Protagonist Jon McConley verliert seine Eltern aufgrund eines Flugzeugabsturzes und kommt nach Irland um sich um das Erbe zu kümmern.
Da er nicht den super Kontakt zu seinen Eltern hatte ist es eher als zu erledigender Akt zu sehen.
Zwar reden die Iren gern aber der weibliche Kneipenkontakt Eve war mir etwas zu heulig und redselig was die Geschichte von Irland betrifft.
Nicht das ich die Geschichte nicht interessant fand, aber es war mit etwas zu lang.
Der One Night Stand ist da eher realistisch.
Als John in seiner Hütte in Irland ausspannen will ist sie plötzlich da und will mit ihm reden.
Als plötzlich unerwarteter Besuch auftaucht und die beiden im Kugelhagel flüchten.
Doch warum das alles?
Das werde ich nicht verraten, auch nicht wie es weitergeht.
Die Erzählweise ist eigen und die Protagonisten haben mich nicht polarisiert und ich hadere etwas mit dem Inhalt.
Mir ist es etwas zu unrund konstruiert.
John hat seine Spannungsszenen allerdings ist das in meinen Augen zu wenig Pepp.
Den Showdown gab es, allerdings war er mir auch etwas zu glatt gezogen.
Da hätte ich mir einen größeren / anderen Abgang gewünscht.
Das Gesamtwerk ist wohl nicht mein Thriller aber wohl auch Geschmackssache, Daher empfehle ich das Lesen und sein eigenes Bild machen.

Veröffentlicht am 19.03.2018

Unterhaltsam mit Schwächen

Sterne über dem Meer
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Ich wurde auf das wunderschön gestaltete Buchcover aufmerksam.
Und der Klappentext erinnerte mich etwas an Bücher von Lucinda Riley.
Da ich solch aufgebaute Romane gern mag wollte ich das Buch sehr gern ...

Ich wurde auf das wunderschön gestaltete Buchcover aufmerksam.
Und der Klappentext erinnerte mich etwas an Bücher von Lucinda Riley.
Da ich solch aufgebaute Romane gern mag wollte ich das Buch sehr gern lesen.
Aus dem Inhalt:
Zu heutiger Zeit findet Victoria beim Ausräumen des Büros ihrer Mutter einen alten Brief.
Dieser erzählt eine Geschichte von Agnes aus einer vergangenen Zeit.
Sie wurde in Nordengland im 19 Jahrhundert vor einem Waisenhaus abgelegt.
Der einzige Hinweis auf ihre Herkunft ist ein Knopf mit einem Einhorn.
Als Agnes das Alter erreicht hat um das Waisenhaus zu verlassen beginnt eine Reise auf der Suche nach ihren Eltern.
Die Reise führt quer um die halbe Welt.
Ob sie das Rätsel ihrer Familienherkunft lösen kann möchte ich nicht verraten.

Mein Eindruck:
Der Roman spielt im hier und jetzt und im 19 Jahrhundert.
Allerdings ist der große Teil der Vergangenheit gewidmet, worunter die Handlung der heutigen Zeit sehr zurück steckt.
Das finde ich sehr Schade.
Der Schreibstil ist flüssig mit Emotionen gespickt und die Protagonisten polarisieren.
Leider sind einige Textpassagen recht langwierig und auch durch eine andere Schriftform gestaltet, somit nicht so toll zu lesen.
Agnes macht eine Entwicklung (fast schon zu einer Superheldin der damaligen Zeit) durch und das war mir etwas zu viel des Guten.
Als alleinstehende Frau zu damaliger Zeit solche Weltreisen zu unternehmen und dafür das Geld zu erarbeiten wenn man aus einem Waisenhaus kommt ist schon etwas mehr als Glück.
Auch fehlt mir eine bessere Verknüpfung zur heutigen Zeit (zu Victoria).
Denn nur um den gefundenen Brief zu rechtfertigen ist die Gegenwart zu Schade.
Da hätte man mehr draus zaubern können!

Mein Fazit:
Ich kenne bisher nur dieses Buch der Autorin und bin etwas enttäuscht.
Die Anlehnung an Lucinda Riley ist hier nicht gut gelungen.
Vielleicht waren meine Erwartungen auch zu hoch.
Daher würde ich eine Kann-Leseempfehlung geben.
Gern würde ich der Autorin noch eine Chance geben und noch ein weiteres Werk lesen.
Vielleicht handelt es sich hier um eine Ausnahme, wo Vieles gut gemeint war aber nicht so gut gemacht ist!