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Veröffentlicht am 20.09.2020

Heimlich verliebt

Catch my Girl
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„Catch My Girl“ von Nadine Wilmschen ist eine zuckersüße Lovestory in der eine heimliche Liebe zu einigen Verwicklungen führt.
Grace ist seit Jahren heimlich in ihren besten Freund Ben verliebt. Doch sie ...

„Catch My Girl“ von Nadine Wilmschen ist eine zuckersüße Lovestory in der eine heimliche Liebe zu einigen Verwicklungen führt.
Grace ist seit Jahren heimlich in ihren besten Freund Ben verliebt. Doch sie hat ihm diese Liebe nie gestanden, auch wenn es ihr jedes Mal das Herz bricht, wenn er eine neue Flamme am Start hat. Als er seine neueste Eroberung auch noch seinen Eltern vorstellt, reicht es ihr. Und so geht sie tatsächlich auf den irren Vorschlag seines älteren Bruders Noah ein, der eine Fake-Beziehung mit ihr vortäuschen will, um Ben eifersüchtig zu machen. Doch die vorgetäuschte Beziehung mit dem gefeierten Football-Star fühlt sich für Grace auf einmal viel besser an, als sie jemals gedacht hätte.

Man kann fast nicht hinsehen, wie sehr Grace unter ihren unterdrückten Gefühlen für Ben leidet. Sie erträgt tapfer die Rolle als platonische beste Freundin, was sie ja auch mit vollem Herzen ist. Obwohl sie weiß, dass der Plan absurd ist, sieht sie darin ihre letzte Chance auf ein Happy End. Auch wenn sie Zweifel an der Glaubwürdigkeit hat, denn sie und Noah sind seit sieben Jahren die absoluten Streithähne.
Noah verfolgt ganz andere Pläne, was man natürlich von Anfang an ahnt. Und sein eigentlich anvisiertes Ziel scheint auch in greifbarer Nähe zu rücken, wenn er es selbst nicht immer wieder durch sein Verhalten vermasseln würde.
Die Story ist vielleicht vorhersehbar, aber sie wird von Nadine Wilmschen amüsant und unterhaltsam erzählt. Bei den sympathischen Charakteren kann bei mir Grace auf jeden Fall punkten, denn sie wirkt ehrlich und authentisch und steht von Anfang an zu ihren Gefühlen. Noah ist süß und unvermutet unsicher und verletzlich. Was ihn wiederum noch süßer erscheinen lässt. Die Chemie stimmt und es macht Spaß, die Annäherung der beiden, die mit jeder Menge Hindernissen gespickt ist, zu verfolgen.
Ich habe bis zum Ende mitgefiebert, ob ich mein gewünschtes Happy End auch bekomme und ich wurde nicht enttäuscht. Hier fliegen die Herzchen definitiv.

Mein Fazit:
Mir hat diese New Adult Romance richtig gut gefallen und ich freue mich auf weitere Bücher aus der Feder der Autorin. Von mir gibt es die volle Sternchenzahl!

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Veröffentlicht am 12.09.2020

Fantastischer Auftakt

Midnight Chronicles - Schattenblick
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„Midnight Chronicles – Schattenblick“ bildet den Auftakt der sechsteiligen Midnight-Chronicles-Reihe von Bianca Iosivoni und Laura Kneidl.
Roxy Blake ist ein Hunter und steht vor einer fast unlösbaren ...

„Midnight Chronicles – Schattenblick“ bildet den Auftakt der sechsteiligen Midnight-Chronicles-Reihe von Bianca Iosivoni und Laura Kneidl.
Roxy Blake ist ein Hunter und steht vor einer fast unlösbaren Aufgabe. Sie hat 449 Tage Zeit, um die 449 durch ihre Schuld entflohenen Seelen zurück in die Unterwelt zu schicken. Schafft sie es nicht, dann wird sie selbst in die Unterwelt verbannt. Die Uhr tickt unbarmherzig und so ist sie alles andere als erfreut, als sie auch noch für den geheimnisvollen Shaw Babysitterin spielen soll. Shaw war von einem Geist besessen und hat sein Gedächtnis verloren. Er schließt sich den Huntern an und sorgt für ungewohntes Herzflimmern bei Roxy.

Der tolle Schreibstil der beiden Autorinnen sorgt dafür, dass man ganz schnell in die düstere und mysteriöse Fantasywelt der Hunter eintauchen kann.
Roxys Dilemma wird gleich zu Beginn sehr deutlich. Ihre Zeit läuft ab und sie versucht so gut geht, sich davon abzulenken. Sie ist unglaublich tough und trägt einige belastende Geheimnisse mit sich herum. Ihre ganz besondere Verbindung zu Shaw wird auch darin deutlich, dass er einer der wenigen ist, dem sie sich anvertraut.
Shaw hat seine Identität verloren und daher bleibt er bei den Huntern. Er integriert sich sehr schnell in ihre Welt und ist ein unglaublich sympathischer Charakter. Das Knistern zwischen ihm und Roxy ist von Anfang an spürbar. Er lockt sie aus der Reserve und sorgt für Momente der Leichtigkeit in ihrem Leben. Mich hatte er spätestens bei seinem dahingerollten „Darling“. Dabei liegt der Fokus nicht unbedingt auf der Lovestory, was ich gut finde.
Die Handlung ist düster und blutig, aber auch humorvoll und romantisch. Die facettenreichen Charaktere versprechen weitere spannende Fortsetzungen, auf die ich mich jetzt schon freue. Jede Menge Geheimnisse und Mysterien sind noch zu ergründen und die Story ist noch lange nicht auserzählt.

Mein Fazit:
Der Start ist sehr gut gelungen und das einzige Manko ist die lange Wartezeit auf den nächsten Band. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung und volle fünf Sterne!

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Veröffentlicht am 08.09.2020

Gefährliche Flucht

Death Bastards – Dunkle Liebe
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„Death Bastards – Dunkle Liebe“ von Elena MacKenzie ist eine düstere Biker Romance, die den Auftakt der gleichnamigen Reihe bildet.
Die einundzwanzigjährige Billie musste vor zwei Jahren die Hinrichtung ...

„Death Bastards – Dunkle Liebe“ von Elena MacKenzie ist eine düstere Biker Romance, die den Auftakt der gleichnamigen Reihe bildet.
Die einundzwanzigjährige Billie musste vor zwei Jahren die Hinrichtung ihrer Eltern mit ansehen, als der MC ihres Vaters von seinem Widersacher brutal übernommen wurde. Alle, die sie liebte, wurden damals einfach abgeschlachtet. Seitdem sind sie und ihre siebenjährige Schwester Rose die persönlichen Gefangenen des neuen Präsidenten der Rebels und müssen jeden Tag neue Qualen erleiden. Als ihr endlich die Flucht gelingt, strandet sie in einer tausend Meilen entfernten Kleinstadt in Maine. Hier will sie sich ein neues Leben aufbauen, aber auch hier gibt es einen MC und ein Member, dem sie entgegen aller Vernunft nicht widerstehen kann.

Der Auftaktband ist Elena MacKenzie meiner Meinung nach absolut gelungen. Schon am Anfang blickt man direkt in die düsteren Abgründe, die von Billies Leben noch übrig sind. Sie ist zwar gebrochen, aber auf keinen Fall zerstört und als sie die Chance zur Flucht erhält, ergreift sie diese. Billie musste viel zu schnell erwachsen werden und hat zusätzlich die Verantwortung für ihre kleine Schwester. Aber sie ist trotz ihrer Angst tough und hat die Hoffnung nicht aufgegeben.
Dass sie ihre Flucht ausgerechnet vor die Tore der Death Bastards führt, ahnt sie aber noch nicht. Ansonsten hätte sie wohl auch keine Gefühle für Cage entwickelt, der untrennbar zum MC gehört.
Cage hat als desillusionierter Ex-Cop im Club eine neue Heimat gefunden. Die Neue in der Stadt hat es ihm auf den ersten Blick angetan, auch wenn ihn ihre Geheimnisse zunächst misstrauisch machen.
Beide haben eine unglaubliche Chemie, aber Cage hat es nicht leicht, sich das Vertrauen von Billie zu verdienen. Vor allem als sie herausfindet, dass er zu einem MC gehört.
Elena MacKenzie lässt ihren beiden Protagonisten Raum, sich vorsichtig anzunähern. Dadurch wirkt die Entwicklung ihrer Beziehung immer authentisch. Die drohende Gefahr im Hintergrund sorgt für permanente Spannung und auch wenn man als Leser weiß, dass etwas passieren wird, ist man trotzdem geschockt, wenn es dann passiert.

Mein Fazit:
Die Autorin hat eine düstere und packende Story geschaffen, die mich bis zum Ende mitgerissen hat. Ich bin jetzt schon auf die weiteren Teile gespannt und gebe eine ganz klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 05.09.2020

Ein Cupcake zum Verlieben

Game on - Chancenlos
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„Game on – Chancenlos“ ist der zweite Band der gleichnamigen Reihe von Kristen Callihan.
Ivy ist gerade bei ihrer Mutter in London, als ihr Vater, ein bekannter Sportagent, ihren rosafarbenen Fiat an seinen ...

„Game on – Chancenlos“ ist der zweite Band der gleichnamigen Reihe von Kristen Callihan.
Ivy ist gerade bei ihrer Mutter in London, als ihr Vater, ein bekannter Sportagent, ihren rosafarbenen Fiat an seinen zukünftigen Klienten, den Football-Star Gray Grayson, verleiht. Empört schreibt sie Gray eine Nachricht, ihr Auto sorgsam zu behandeln. Aus einer Nachricht wird bald ein reger täglicher Austausch, den beide nicht mehr missen möchten. Eine tiefe Freundschaft verbindet Ivy und Gray, die aber auf die Probe gestellt wird, als Ivy in die USA zurückkehrt. Auf den ersten Blick ist klar, dass beide weit mehr als freundschaftliche Gefühle empfinden. Aber wollen sie dieses Risiko wirklich eingehen?

Ich hätte gern einen Gray zum Mitnehmen, bitte. Wer den perfekten Book-Boyfriend sucht, der wird ihn in diesem Buch eindeutig finden. Gray und sein rosa Gefährt kennt man vielleicht schon aus dem ersten Band der Reihe. Kristen Callihan steigt gleich mit dem witzigen Nachrichten-Schlagabtausch der beiden ein und hatte mich damit sofort an der Angel. Die ganz besondere Chemie und das Prickeln zwischen Ivy und Gray sind unglaublich stark. Daher ist auch von Anfang an klar, dass ihre Freundschaft wohl nicht platonisch bleiben wird. Ihre vorsichtige Annäherung schwankt zwischen unglaublich witzigen Dialogen und berührenden und emotionalen Momenten, für die die Autorin ein eindeutiges Talent hat. Ich bin bei vielen Szenen förmlich dahingeschmolzen, denn Ivy und Gray sind einfach ein so süßes Paar. Mein Herz haben die beiden definitiv gewonnen.
Es gibt außerdem ein nettes Wiedersehen mit den Figuren aus dem ersten Teil, aber man kann das Buch problemlos unabhängig von den anderen lesen.

Mein Fazit:
Auch der zweite Teil der Reihe hat mich voll überzeugt, so dass ich mich schon auf die nächsten Bände freue. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung und die volle Sternchenzahl!

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Veröffentlicht am 05.09.2020

Kein Entkommen

Raum der Angst
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„Raum der Angst“ von Marc Meller ist ein hochspannender Escape-Room-Thriller, der den Leser bis zum Schluss in Atem hält.
Ein wissenschaftliches Experiment führt sieben ganz unterschiedliche Teilnehmer ...

„Raum der Angst“ von Marc Meller ist ein hochspannender Escape-Room-Thriller, der den Leser bis zum Schluss in Atem hält.
Ein wissenschaftliches Experiment führt sieben ganz unterschiedliche Teilnehmer zusammen. Unter der Aufsicht eines renommierten Psychologie-Professors sollen sie gemeinsam aus sieben speziell konzipierten Escape-Rooms entkommen. Doch spätestens als sie eine achte Teilnehmerin finden, die keinesfalls freiwillig mitspielt, sondern entführt wurde, wird ihnen klar, dass aus dem Spiel grausamer Ernst geworden ist. Janus, der römische Gott mit den zwei Gesichtern, hat die Spielführung übernommen und kennt keine Gnade mit seinen Opfern.

Heutzutage kennt wohl jeder das Prinzip der Escape-Rooms oder hatte selbst schon das spannende Vergnügen der Suche nach dem versteckten Ausweg. Für einen Thriller finde ich diese Grundidee genau passend. Marc Meller hat das Ganze in diesem Buch gekonnt umgesetzt und teilweise konnte ich vor Spannung gar nicht schnell genug lesen.
Das Katz-und-Maus-Spiel, das Janus hier mit den Teilnehmern, der Polizei und vor allem mit Hannah, der entführten Studentin, spielt, ist fast bis zum Ende undurchschaubar. Der Autor hat einige Überraschungen und Schreckmomente in die Handlung eingebaut, so dass man nie weiß, was als nächstes kommen wird.
Durch die Perspektivwechsel zwischen den Charakteren baut man eine Verbindung zu ihnen auf, die aber trügerisch sein kann, denn schon bald könnte genau diese Figur das nächste Opfer sein. Die Gedankengänge und die Rätsel des geheimnisvollen Killers im Hintergrund sind unvorhersehbar. Aber nicht nur Janus hat dunkle Geheimnisse. Auch andere Charaktere sorgen immer wieder für Überraschungen.
Die Handlungsfäden laufen parallel zwischen den Ermittlungen der Polizei und den Vorgängen in den tödlichen Kammern. Dadurch wird zusätzliche Spannung erzeugt, denn die Uhr läuft.

Mein Fazit:
Der mitreißende Schreibstil und die hohe Spannungskurve machen diesen Thriller zu einem echten Pageturner. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung!

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