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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.03.2017

Sehr phantastisch

Die Seiten der Welt
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Lange hat mich das Buch angelächelt und irgendwann habe ich nachgegeben und es gekauft.

Die Idee zu der Story ist cool. Ein Mädchen, welches eine ganze besondere Bindung zu Büchern hat.
Sie kommuniziert ...

Lange hat mich das Buch angelächelt und irgendwann habe ich nachgegeben und es gekauft.

Die Idee zu der Story ist cool. Ein Mädchen, welches eine ganze besondere Bindung zu Büchern hat.
Sie kommuniziert mit jemanden aus früheren Zeiten über ein Buch und empfindet ihn als einzigen Freund, während sie auf der Suche nach einem ganz besonderem Buch ist: Ihrem Seelenbuch.

Ihr Vater geht auf seine Missionen und Furia bleibt mit ihrem Bruder meistens daheim... bis sie ihn auf eine Mission begleitet und alles anders ausgeht.
Ihr Vater wird ermordet und ihr Bruder entführt. Furia begibt sich nach Liboprolis und will ihren Bruder retten.

Während ihres Abenteuers lernt sie verschiedene Leute kennen. Exlibri - Wesen/Menschen, die aus ihren Geschichten gefallen sind oder weitere Bibliomanten, wie sie es ist.

Die Geschichte ist sehr phantastisch und Geschichten über Bücher gefallen mir immer total gut.
Es war echt spannend und ich habe es gerne gelesen.
Allerdings empfand ich es stellenweise als sehr trocken rüber gebracht. Vielleicht hatte ich einfach andere Erwartungen.
Die Freundschaft zwischen Finian, Cat und Furia entwickelt sich recht langsam, aber so ist es eben in einer Welt, in der man nicht jedem vertrauen sollte und vor allem für Furia eine komplett fremde Welt.
Es ist sehr leicht zu lesen und das Cover ist natürlich ein ziemlicher Hingucker und ich finde es richtig schön.

Fazit:
Eine phantastische Geschichte über Bücher und Geschichten.
Es ist ein gelungener Auftakt zu einer Trilogie, denn Furias Abenteuer ist mit diesem Buch noch nicht beendet.
Wer gerne über Bücher liest und auf Fantasy steht, der wird hier auf seine Kosten kommen und viel Spaß beim Lesen haben.

Veröffentlicht am 16.03.2017

Ganz süße Geschichte.

Morgen lieb ich dich für immer
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Der Einstieg in das Buch gelang mir recht gut. Der Prolog ließ mich allerdings schon schaudern. Er war traurig-herzzerreißend.

Mallory ist für mich eine sehr schwierige Protagonistin gewesen. Einerseits ...

Der Einstieg in das Buch gelang mir recht gut. Der Prolog ließ mich allerdings schon schaudern. Er war traurig-herzzerreißend.

Mallory ist für mich eine sehr schwierige Protagonistin gewesen. Einerseits habe ich mich selbst in ihr wiedergefunden, andererseits bin ich kein bisschen wie sie.
Sie hatte natürlich ein enormes Problem mit sich selbst, allerdings abgesehen von dem Problem, war sie zu sehr auf andere fixiert und vergaß sich selbst. Und mit "andere" meine ich keine Freunde, Familie oder Menschen, die einfach gut zu ihr waren, sondern Menschen, die ihr wirklich egal sein könnten.
Sie war süß, aber für mich einfach zu süß. Zu lieb. Zu schüchtern.


Rider war schon ziemlich niedlich. Er ist ein Draufgänger. Allerdings ähnlich und doch anders wie Mallory nimmt er sehr viel hin.
Ich weiß nicht, ob es an deren Vergangenheit liegt, aber beide akzeptieren einfach zu vieles, was ihnen eigentlich nicht passt. Besonders Rider könnte es echt besser.

Sowohl Rider als auch Mallory haben sich natürlich weiterentwickelt und die Entwicklung war auch spürbar.
Mir fehlte etwas in dem Buch. Es war recht wenig an Gefühlen, die bei mir ankamen. Dabei bietet die Thematik enorm viel Gefühl. Die Geschichte war recht ruhig. Wenig Drama. Im Grunde passiert nicht viel und doch immer wieder etwas. Zum Schluss hat es dann 'geknallt' und es wurde richtig dramatisch und packend.

Jennifer L. Armentrouts Schreibstil lässt die Seiten trotz des wenigen Geschehens anfangs und der fehlenden Gefühle bei mir, nur so dahinfliegen. Es liest sich - wie alle anderen ihrer Bücher auch - einfach super angenehm.

Die Optik des Buches finde ich ganz okay. Ich mag es. Mich spricht es an. Ich mag die Ränder und die Herzchen, die wir auch innerhalb des Buches wiederfinden.


FAZIT
Die Geschichte von Mallory und Rider konnte mich leider nicht 100%ig überzeugen. Sie waren als Protagonisten oft zu viel von allem, aber die Gefühle im Buch waren zu wenig.

Dennoch finde ich, dass Morgen lieb ich dich für immer eine ganz süße Geschichte mit einem Hauch Dramatik für zwischendurch ist.

Veröffentlicht am 12.02.2017

Coole Story mit viel Witz

Snow Heart
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Solche Schneegeschichten in den Wintermonaten finde ich immer ganz nett.

Caspara trägt eine Schneefrau in sich und die Macht der Schneefrau ist enorm. Lässt sie diese frei, könnte sie dabei sterben.
Caspara ...

Solche Schneegeschichten in den Wintermonaten finde ich immer ganz nett.

Caspara trägt eine Schneefrau in sich und die Macht der Schneefrau ist enorm. Lässt sie diese frei, könnte sie dabei sterben.
Caspara O'Mahony ist eine Studentin & Buchbloggerin. Sie ist keine Heldin, wie sie im Buche steht, Caspara ist egoistisch und denkt zu allererst an sich und ihre Lieben, dies allerdings hat sie authentisch gemacht. Ihr ging es nicht darum, die Welt zu retten - viel mehr sich selbst und ihre Familie. Das fand ich ziemlich positiv. Allerdings wurde ich mit ihr im Großen und Ganzen nicht warm. Sie war kindisch und wirkte nicht wie eine erwachsene Frau auf mich. So manche 16jährige Buchheldin wirkt reifer.

Wyatt war ganz niedlich. Ein niedlicher Good Guy. Ihn zieht es zu Caspara und er unterstützt sie und hilft ihr, wo er kann. Mit ihm hat sie eine ganze Menge Glück.

Die Geschichte ist ziemlich cool (Achtung, Wortspiel! :D). Eine Macht in sich, die einen töten kann und ein Feind, der genau diese Macht benötigt und aus ihrer Vergangenheit kommt.
Das Buch hielt einige Überraschungen bereit, vor allem am Schluss. Ja, ganz besonders dann.

Der Schreibstil von Andreas Dutter ist sehr flüssig und echt witzig. Die vielen Promi & Fandom-Anspielungen gefielen mir besonders gut. Es wirkte dadurch ein wenig realitätsnaher.

Das Cover ist perfekt. Es könnte kein schöneres Cover als dieses für Casparas Geschichte geben. Blau und Eis passt perfekt und das goldene Herz in der Mitte trifft es ebenfalls auf den Punkt.

FAZIT
Snow Heart von Olivia Mikula aka Andreas Dutter besticht mit einem flüssigen, humorvollen Schreibstil und einigen Promi & Fandom-Anspielungen, die mir total gut gefielen. Es hat viel Spaß gemacht Casparas Abenteuer zu begleiten, auch wenn ich ihr so manches Mal gern eine runtergehauen hätte.
Es gab viele spannende und überraschende Momente.

Veröffentlicht am 05.02.2017

Spannend & emotional

Abendsonne. Die Wiedererwählte der Jahreszeiten (Buch 2)
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Viele Jahre sind vergangen und es wird Zeit eine neue Braut für die Jahreszeiten zu erwählen.

Dahlia Evangeline Abendsonne hat wirre Träume, die zunehmend extremer werden. Sie sind emotional und sie beginnen ...

Viele Jahre sind vergangen und es wird Zeit eine neue Braut für die Jahreszeiten zu erwählen.

Dahlia Evangeline Abendsonne hat wirre Träume, die zunehmend extremer werden. Sie sind emotional und sie beginnen sie auch tagsüber zu verfolgen.
Dieses Mal wird Gaia - die Mutter aller Dinge - ein normales Mädchen erwählen. Keine der Hüterinnen.

Jennifer Wolfs Schreibstil ist so leicht und mitreißend. Abendsonne lässt sich - wie bereits der Vorgänger - regelrecht verschlingen. Man fiebert ziemlich mit. Man leidet, trauert, lacht und freut sich.

Mir fehlte etwas. So viel kann ich bereits sagen. Mir fehlten die Jahreszeiten einfach. Es lässt sich schwierig erklären ohne zu spoilern, aber ich kann sagen: Die Jungs fehlten mir. Nicht alle, aber einige. Ich wäre gerne noch einmal in den Reichen von Aviv, Sol, Jesien und Nevis gereist und hätte Zeit mit ihnen und ihren Tiergeistern verbracht.
Die Jungs sind ja alle total süß - wobei der Sommer.. nunja, er ist nicht meine Lieblingsjahreszeit.

Auch Dahlias Gedanken - ist es sie, die es will oder ihre Seele? Wieder schwierig zu erläutern, ohne Spoiler. Aber es ist manchmal nervig, wie sie denkt, obwohl es nachvollziehbar ist. Als die Bombe platzt und sie einiges erfährt ist sie natürlich verwirrt.

Die Geschichte an sich ist aber sehr, sehr süß und es macht Spaß zu lesen. Dahlia ist anders, allein deshalb, weil sie keine Hüterin ist und sich wehrt. Oft schmunzelt man über die Jahreszeiten und meine Lieblingsjahreszeit - sowohl auf Erden, als auch der Junge - wird toll behandelt.

Das Ende, das war hart. Ich habe so weinen müssen und war voller Trauer. Es hat sämtliche Gefühle aufgewirbelt von Trauer bis Freude und ja, auch Stolz war dabei. Ich habe mit einem ähnlichen Ende wie in Morgentau gerechnet. Die ganze Zeit, aber es kam ganz anders.

Das Cover ist ganz schön, aber ich gestehe, das Mädchen darauf ist nicht meine Dahlia, kein bisschen.

FAZIT

Jennifer Wolf hat uns wieder in die Welt der Jahreszeiten und Götter hineingezogen und auch Band 2 liest sich sehr, sehr gut. Es hat kleine Dinge, die mich persönlich etwas störten, dennoch gefiel mir das Buch echt gut.
Das Ende ist wieder total emotional. Ich musste bitterliche Tränen vergießen. Emotionalität ist für mich immer sehr wichtig, allein deshalb ist dieses Buch wundervoll!

Veröffentlicht am 05.02.2017

Schön gestaltet und teilweise emotionale Briefe

Ich wollte nur, dass du noch weißt ...
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Bei Ich will nur, dass du weißt ... handelt es sich um nie abgeschickte Briefe.
Im Grunde sind die Leser des Blogs der Autorin, die wirklichen Autoren. Emily Trunko sammelt diese Briefe und veröffentlicht ...

Bei Ich will nur, dass du weißt ... handelt es sich um nie abgeschickte Briefe.
Im Grunde sind die Leser des Blogs der Autorin, die wirklichen Autoren. Emily Trunko sammelt diese Briefe und veröffentlicht diese anonym auf ihrem Blog. Jeder, kann ihr eine Mail schicken.
In diesem Buch sind einige dieser Briefe zu lesen.

Von schlicht über schön zu interessant ist alles dabei. Die Briefe sind in Kategorien aufgeteilt z.B Liebes Ich, Familie oder Unerwiderte Liebe und unterschiedlich lang. Mal ist es nur ein Satz und mal geht ein Brief über zwei Seiten. Das Buch ist wirklich liebevoll gestaltet. Ich finde es sowohl von außen als auch innen richtig hübsch.
Die Briefe sind von Menschen aus jedem Alter - größtenteils vermutlich eher jüngere Menschen, aber auch ich - als 26jährige Mutter - konnte mich in einigen Briefen sogar gut wiedererkennen.
Besonders "Liebes Ich" gefiel mir sehr gut. Vieles ist mutmachend.
Ein Brief von einer Mutter an ihren Sohn - der könnte tatsächlich von mir an meinen Sohn sein.


FAZIT

Es ist eine sehr schön gestaltete Briefesammlung, in der man sich selbst in dem einen oder anderen Brief wiedererkennt. Mutmachend, traurig und schön. Es gibt schon welche, die mir in Erinnerung geblieben sind und sicher auch bleiben, denn sie sind einfach nicht fiktiv. Hinter den kurzen oder langen Briefen stecken echte Menschen und Gefühle.
Ich finde es eine coole Sache von Emily, Menschen diese Möglichkeit zu geben, ihre Sorgen, ihren Kummer oder Freude loszuwerden - ohne, dass jemand weiß, dass sie es getan haben.