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Viola

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.09.2020

Begeisternd, beeindruckend, berührend

Die Küste der Freiheit
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Nachdem ich erst vor kurzem „Die Festung am Rhein“ von Maria W. Peter voller Begeisterung gelesen hatte, habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Und ich bin wieder beeindruckt. Das Buch ist sehr umfangreich, ...

Nachdem ich erst vor kurzem „Die Festung am Rhein“ von Maria W. Peter voller Begeisterung gelesen hatte, habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Und ich bin wieder beeindruckt. Das Buch ist sehr umfangreich, hat aber keine Längen und hätte meiner Meinung nach auch keine Zeile kürzer sein dürfen! Es hat richtig Spaß gemacht und das Lesen war eine Freude. „Die Küste der Freiheit“ hat mich auf eine ganz besondere Zeitreise ins frühe Amerika mitgenommen.

Begeistert hat mich die Atmosphäre, die dieses Buch entstehen lässt. Durch die vielen detailreichen und bunten Schilderungen der Autorin entsteht vor dem inneren Auge des Lesers eine unbekannte und gleichzeitig spannende, aufregenden Zeit. Die Geschichte um Anna und Lorenz, die Welten trennen und die Liebe eint, hat mich sehr berührt und mitgerissen. Mehrfach habe ich gelacht und hatte auch die eine oder andere Träne im Auge. Maria W. Peter versteht es einfach, den Leser mitzunehmen und tief in das Geschehen eintauchen zu lassen.

Schon der Anfang, als Anna und Lorenz sich kennen lernen, ist dramatisch und eindringlich. Anna setzt alles auf eine Karte, um das Leben des fremden Soldaten zu retten und prompt kommt auch die Quittung für diese eigentlich gute Tat... Sie hat harte Zeiten vor sich und verliert bei alledem doch nie ihre Menschlichkeit und ihren Glauben. Auch Lorenz ist ein guter Mensch, der immer das Richtige tun möchte. Ich mochte beide sehr, habe sie im Laufe des Buches immer mehr in mein Herz geschlossen. Am Ende habe ich mir gewünscht, dass es irgendwann einmal eine Fortsetzung um dieses schöne Paar gibt.

Die Figuren im Buch werden authentisch dargestellt und sind bis ins Kleinste ausgearbeitet – egal, ob sympathisch oder nicht. Man lebt und leidet mit, freut sich und ist traurig mit den Personen. So erlangt die Geschichte eine große Tiefe, die sehr berührt. Maria W. Peter hat etwa vier Jahre lang an diesem Roman gearbeitet und das merkt man auch. Liebevoll und detailreich werden Natur, Personen und Geschehnisse geschildert und formuliert. Auch die geschichtlichen Hintergründe des Geschehens – zuerst in Deutschland, das damals sehr zerrissen war, und dann in den ersten Kolonien in Amerika – werden extrem gut dargestellt. Die gute Recherche sorgt für Authentizität in der Historie und damit auch im Roman. Selten habe ich ein Buch gelesen, das mich so begeistert und berührt hat. Ein großes Thema ist der Krieg zwischen den Königstreuen und denjenigen, die sich wünschen, dass Amerika ein eigenes Land wird. Die Grauen der Kämpfe, die Schmerzen der Verwundeten und Sterbenden, das Leid der Angehörigen, die Not der Flüchtenden, die Armut und der Hunger werden immer wieder deutlich. Genau wie die Schrecken der Sklaverei, wenn Menschen wegen Nichtigkeiten fast zu Tode gepeitscht werden, grausam gequält werden oder auf den Felder arbeiten müssen, bis sie umfallen. Nie übertrieben, aber immer eindringlich beschreiben solche Szenen das damalige Leben. Dazwischen gibt es aber auch immer wieder Hoffnung, wenn sich die Sklaven zum Beispiel gegenseitig beistehen oder Anna helfen, wenn Emmett und seine Schwägerin Gutes tun oder Anna mitten im Krieg einem Baby gesund auf die Welt hilft. Das macht Mut, denn so lange es noch Menschlichkeit gibt, gibt es noch eine Zukunft.

Eine wunderbare Geschichte vor einem geschichtlich sehr gut recherchierten Hintergrund, die einfach begeistert, beeindruckt und berührt. Ich bin immer noch ganz verzaubert und finde, diesen Roman sollte man gelesen haben. Ein Highlight für alle Liebhaber von guten historischen Romanen.

Veröffentlicht am 10.09.2020

Einmal Duffy, immer Duffy!

Alter Hund, neue Tricks
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Bereits die Vorgängerbücher habe ich voller Begeisterung gelesen. Damals das erste Buch eher aus Zufall, weil es Teil einer Leserunde war, habe ich die Nachfolger dann immer schon erwartet. Ich mag die ...

Bereits die Vorgängerbücher habe ich voller Begeisterung gelesen. Damals das erste Buch eher aus Zufall, weil es Teil einer Leserunde war, habe ich die Nachfolger dann immer schon erwartet. Ich mag die kantige Figur des nun ehemaligen Detective Inspectors Sean Duffy sehr. Er kämpft quasi immer auf verlorenem Posten, da er mitten im Religionskonflikt zwischen Protestanten und Katholiken in den 80er Jahren in Belfast arbeitet. Beiden Seiten haben so ihre Probleme mit ihm und er mit ihnen.

Nun sind die 90er Jahre angebrochen und die Zeiten haben sich geändert. Duffy lebt nicht mehr in Belfast, ist aber tageweise da... und schon hat er wieder einen neuen Fall am Hals. Zuerst nur ein Autodiebstahl mit tödlichem Ausgang, wird aus dem Fall plötzlich ein gefährlicher und Duffy als Ermittler gerät in Schwierigkeiten...

Besonders gut gefällt mir, dass hier die jüngere Vergangenheit Thema ist. Viele historische Romane oder Krimis beschäftigen sich mit längst vergangenen Zeiten, aber die jüngere Vergangenheit steht leider nicht so oft im Mittelpunkt. Gerade das finde ich aber spannend, denn zum Teil sind die Auswirkungen ja auch heute noch spürbar. In Kombination mit diesem wirklich interessanten und hochspannenden Fall ist dem Autor hier wieder ein richtig tolles Werk gelungen. Er beschreibt die Situationen treffend und die Figuren sind komplex – es macht Spaß, sich in die Szenerie hineinzudenken und mitzufiebern. Das Ende hat mir gut gefallen, rund und passend zur Geschichte, die überzeugt und auch für den anspruchsvollen Leser so einiges bietet.

Veröffentlicht am 10.09.2020

Rundum gelungen und kindgerecht

Kinder backen mit Christina
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Da ich bereits die beiden Bücher zum Brotbacken und zum Kuchenbacken von und mit Christina kenne, war ich natürlich auch auf dieses Buch gespannt. Und ich mag es ebenfalls sehr, auch wenn das Brotbuch ...

Da ich bereits die beiden Bücher zum Brotbacken und zum Kuchenbacken von und mit Christina kenne, war ich natürlich auch auf dieses Buch gespannt. Und ich mag es ebenfalls sehr, auch wenn das Brotbuch mein Favorit bleiben wird. Das Kinderbuch überzeugt durch eine klare Struktur, einfache Rezepte und Anweisungen, die es auch den Kleinen möglich machen, gute Ergebnisse zu erzielen. 30 einfache Rezepte, die sicher und einfach gelingen. So macht das Backen Spaß! Gleichzeitig erfährt man auch einiges über das Leben auf dem Bauernhof, das für Kinder immer wieder interessant ist.

Wieder wird deutlich, wie sympathisch Christina ist und wie sehr das Kochen und Backen ihr Element ist. Sie hat die Rezepte mit ihren eigenen Kindern ausprobiert und daher ist auch alles praxiserprobt und gelingt auch daheim beim Nachmachen.

Gut gefallen hat mir auch die große Bandbreite von Süßem, Herzhaften, kleinen Snacks und größeren Backwerken. So ist für jeden Geschmack und jeden Anlass etwas dabei. Und die Optik ist dabei auch immer kindgerecht und ansprechend, sodass auch das Essen und Anschauen Spaß machen.

Rundum gelungen und kindgerecht. Ein schönes Buch, das ich gerne an meine Patenkinder verschenken werde.

Veröffentlicht am 05.09.2020

Einschlafen leicht gemacht

Mein Puste-Licht-Buch: Wenn im Dunkeln Sterne funkeln
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Ich bin gerade Tante geworden und auf der Suche nach tollen Büchern für den kleinen Schatz. Dabei bin ich auf die Puste-Bücher gestoßen, die mir direkt auf Anhieb gut gefallen haben. Ich finde die Idee ...

Ich bin gerade Tante geworden und auf der Suche nach tollen Büchern für den kleinen Schatz. Dabei bin ich auf die Puste-Bücher gestoßen, die mir direkt auf Anhieb gut gefallen haben. Ich finde die Idee genial und die Umsetzung ist wirklich süß und kindgerecht zugleich. Ich finde es schön, wenn die Kinder mitmachen können. Aber auch als Erwachsene habe ich Spaß an diesen Bücher, weil sie einfach so nett sind.
Emma Ente, Fine Fuchs und Benni Bär können nicht einschlafen... was könnte da helfen? Einmal pusten und schon sind die Sternlein am Himmel zu sehen und die Tierkinder und auch die Menschenkinder können ruhig einschlafen.
Schön zum Mitmachen, bereits ab 18 Monaten geeignet. Das gefällt mir und ich freue mich, wenn mein Neffe alt genug ist für diese Bücher! Und bis dahin vergnüge ich mich damit.

Veröffentlicht am 05.09.2020

Tolles Buch zum Mitmachen

Mein Puste-Licht-Buch: Die kleine Tröste-Fee
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Dieses Buch hat mir besonders gut gefallen, weil die Kinder hier auch selbst mitmachen können. Gerade die kleineren Buchfreunde haben nicht immer soviel Geduld, sich länger etwas vorlesen zu lassen. Das ...

Dieses Buch hat mir besonders gut gefallen, weil die Kinder hier auch selbst mitmachen können. Gerade die kleineren Buchfreunde haben nicht immer soviel Geduld, sich länger etwas vorlesen zu lassen. Das ist es gut, wenn sie selbst mitmachen können.
Wer hat sich nicht schon das Knie aufgeschlagen oder den Ellenbogen gestoßen? Jeder weiß, wie weh blaue Flecken und aufgeschürfte Haut tut! Pusten hilft da immer gut, oder? Dann mal schnell pusten gegen das Beinchen vom Hasen oder den Bienenstich beim Bären. Wer pustet, sieht kleine Lichterchen, die im Buch angehen (eine geniale Idee, die auch mich als Erwachsene begeistert!) und kann sich so bestens vorstellen, dass es wirklich hilft. Die kleine Tröste-Fee ist einmalig und ich kann es kaum erwarten, dass mein Neffe alt genug ist und wir das Buch zusammen ausprobieren können.