Profilbild von Hoernchen

Hoernchen

Lesejury Star
offline

Hoernchen ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Hoernchen über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.09.2020

Ab heute bin ich Supermops-Fan!

Supermops und der rätselhafte Roboheld
0

Inhalt:
Helge ist entsetzt: Ein fliegender Roboter ist plötzlich immer dort zur Stelle, wo Gefahr droht und stiehlt Supermops und ihm die Schau. Drei Helden in einer Stadt sind eindeutig zu viel! Helge ...

Inhalt:
Helge ist entsetzt: Ein fliegender Roboter ist plötzlich immer dort zur Stelle, wo Gefahr droht und stiehlt Supermops und ihm die Schau. Drei Helden in einer Stadt sind eindeutig zu viel! Helge und Supermops brauchen ganz dringend ein neues, bombastisches Heldenabenteuer, um den Roboheld auszustechen. Und das kommt schneller, als sie denken, als Aal Fatal, der fischige Fiesling, und sein Gehilfe Hammer-Hainer einen gigantischen Krakenkrebs auf die Stadt hetzen, um sie in Schutt und Asche zu legen. Doch haben Supermops und Helge gegen diese Superschurken eine Chance? Oder sind drei Helden in einer Stadt manchmal eben doch genau richtig ...

Meinung:
Helge und sein Mops sind bei weitem nicht so gewöhnlich wie sie auf den ersten Blick wirken. Denn gemeinsam sind sie Supermops und Keks-Kumpel und bekämpfen die Bösewichte der Stadt. Gerade Helge, der ein großer Superheldenfan ist, macht diese Aufgabe unglaublich viel Spaß. Doch dann betritt ein neuer Superheld die Bühne. Der Roboter Ultrabot stiehlt Helge und Supermops die Show, in dem er immer als Erstes am Ort des Geschehens auftaucht. Dies wurmt Helge ungemein und er versucht zusammen mit Supermops herauszufinden wer hinter Ultrabot steckt. Als dann jedoch der fischige Fiesling Aal Fatal und sein Gehilfe Hammer-Hainer auftauchen, müssen die Superhelden zusammenhalten.

Bisher kannte ich noch keines der Bücher rund um Helge und seinen Supermops. Dabei ist dies der mittlerweile vierte Band der Reihe.
Ein Buch über Superhelden geht jedoch einfach immer und die Idee eines Superheldenhundes sprach mich zudem sehr an.

Von Beginn an war ich total geflasht vom Ideenreichtum des Autors Nicolas Gorny. Supermops ist wirklich ein ungewöhnlicher Superheld, aber damit nicht genug haben Helge und er sogar eine richtige Superheldenzentrale in ihrem Baumhaus. Ich war überrascht davon wie gut die Beiden ausgerüstet sind. Toll ist dabei, dass nicht nur Supermops zum Held wird, sondern auch Helge sich ein Kostüm überstreift und zu Keks-Kumpel wird.
Natürlich dürfen neben einem Heldenteam auch die Bösewichte nicht zu kurz kommen. Und so heißen die Bösewichte in typischer Schurkenmanier Aal Fatal und Hammer-Hainer.

Im Laufe der Handlung wird Helge arg von Eifersucht gegenüber Ultrabot zerfressen. Nicolas Gorny verarbeitet dieses Thema jedoch kindgerecht und verständlich. Dadurch können die jungen Leser sehr gut nachvollziehen, warum Helge so empfindet. Natürlich darf bei diesem Thema die Botschaft hinter dem Ganzen nicht fehlen. Und so wird den Lesern am Ende klar, dass man seine eigenen Befindlichkeiten auch einmal hinten anstellen muss und man nur zusammen viel erreichen kann.

Gedacht ist die Geschichte für geübte Erstleser ab 7 Jahren. Denn die Geschichte zeichnet sich vor allen Dingen durch große Schrift, viele Illustrationen und kurze Kapitel aus. Ich bin mir jedoch sicher, dass auch Lesemuffel bei diesem Titel mehr als abgeholt werden. Denn die Geschichte ist super spannend und interessant, selbst für mich als Erwachsene.
Zudem kann ich das Buch auf jeden Fall auch zum Vorlesen für Kinder ab 5 Jahren empfehlen. Ich freue mich schon jetzt darauf, wenn ich meinem Sohn diese tolle Geschichte vorlesen darf!

Wie bereits erwähnt gibt es etliche schwarz/weiß Illustrationen im Buch zu betrachten. Auf fast jeder Seite werden die Geschehnisse von Illustrator David Füleki zum Leben erweckt. Dabei zeichnet sich der Zeichenstil durch eine sehr humorvolle Darstellung der Situationen aus. So brachte mich vor allen Dingen das Bild von Mops, auf dem er dringend pinkeln muss, sehr zum Schmunzeln. Zudem werden am Anfang der Geschichte die wichtigsten Charaktere anhand einer Zeichnung dargestellt.

Für mich steht nach diesem Abenteuer von Helge und Supermops fest, dass ich unbedingt auch die anderen drei Titel der Reihe lesen muss. Denn dieses Buch hat mir wirklich viel Freude bereitet.

Fazit:
Ab heute bin ich Supermops-Fan! Ich frage mich, wie mir diese lustige und spannende Geschichte rund um Helge und seinen Superhund bisher entgehen konnte? Fans von Superheldengeschichten sollten sich diese Reihe unbedingt einmal genauer anschauen, denn sie vereint nicht nur eine geniale, witzige und unterhaltsame Superheldengeschichte, auch die humorvollen Illustrationen können auf ganzer Linie punkten.
Ich bin absolut überzeugt und vergebe 5 von 5 Hörnchen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.09.2020

Reise zu Robin Hood, nach Afrika und auf ein Priatenschiff

Seitenzauber
0

Inhalt:
Die Ferien bei ihren Großeltern verbringen – das war so ganz und gar nicht Idas Plan! Noch dazu gibt es dort außer verstaubten Büchern nicht viel, und schon gar keine Abenteuer. Bis Ida in Opas ...

Inhalt:
Die Ferien bei ihren Großeltern verbringen – das war so ganz und gar nicht Idas Plan! Noch dazu gibt es dort außer verstaubten Büchern nicht viel, und schon gar keine Abenteuer. Bis Ida in Opas verbotenen Lesesessel fällt, der magische Kräfte hat und sie von einem Abenteuer ins nächste katapultiert. Auf einmal kann Ida mit Räubern zu Abend essen, auf einem Piratenschiff mitfahren und erlebt mehr Abenteuer als je zuvor. Besonders als sie Arthur begegnet, der eine ganz spezielle Mission verfolgt ...

Meinung:
Da Idas Mutter mal wieder auf Forschungsreise in die Arktis fährt, verbringt Ida die Ferien bei ihren Großeltern. Natürlich ist Ida etwas enttäuscht darüber die Ferien nicht mit ihrer Mutter verbringen zu können. Doch sie freut sich auch auf die gemeinsame Zeit mit Oma und Opa. Allerdings kann sie dem Hobby von ihrem Opa, nämlich lesen, nicht viel abgewinnen. Doch das ändert sich schlagartig, als Ida per Zufall durch den alten Lesesessel von Opa in die Geschichte von „Robin Hood“ fällt. Kaum zu glauben, aber Opas Sessel besitzt magische Fähigkeiten! Da Ida Angst hat, ihrem Opa von ihrer Entdeckung zu erzählen, verheimlicht sie ihm, dass sie sein Geheimnis kennt und springt munter weiter in verschiedene Geschichten. In einer von ihnen lernt Ida den jungen Arthur kennen, der ebenfalls ein Springer ist und eine spezielle Mission zu erfüllen hat. Doch auch die Gefahr lauert zwischen den Buchzeilen.

Geschichten, in denen die Protagonisten in Bücher springen, lese ich immer wahnsinnig gerne und so musste ich natürlich auch zu dem neuesten Buch von Kinderbuchautorin Britta Sabbag greifen. In diesem Fall lag mir sowohl das Buch als auch das Hörbuch vor. Sodass ich in den Genuss der wundervollen Zeichnungen im Buch kommen durfte, aber auch der tollen Sprecherstimme von Jodie Ahlborn lauschen durfte.

Gleich der Einstieg in die Geschichte gefiel mir wirklich gut. Der Leser/Hörer lernt neben Ida und ihrer Mutter auch die Großeltern von Ida kennen. Man spürt sofort, dass Ida eine enge Beziehung zu den Beiden hat. Gerade mit ihrer Oma macht Ida furchtbar viel Quatsch. Dabei ist das Flechten der Ferienfrisur zu Beginn des Urlaubs ein liebgewonnenes Ritual. Mit Opas vielen Büchern kann Ida nicht so wirklich viel anfangen, da sie nicht gerne liest. Als sie jedoch zum ersten Mal in eine Geschichte eintaucht, ändert sich ihre Einstellung jedoch.

So reist Ida neben „Robin Hood“ auch noch in zwei weitere Geschichten. Ich fand es toll, dass Britta Sabbag hier sowohl bekannte Titel wie eben „Robin Hood“ als auch ausgedachte Titel wie „Geheimnisvolle Reise nach Afrika“ oder „Die botanische Reise des wundersamen Sir Douglas“ in die Geschichte einbringt. Ida merkt jedoch schnell, dass das Reisen in Büchern ziemlich kräftezehrend und auch gefährlich sein kann.

Besonders gut gefallen hat mir, dass Ida auf einer ihrer Reisen den jungen Arthur kennenlernt. Er ist ebenfalls ein Springer und möchte die Vergangenheit seiner Familie ändern. Doch dies gestaltet sich als nicht ganz so einfach. Ab diesem Punkt wird die Geschichte sehr spannend. Denn nicht alles läuft glatt.

Dabei hat Britta Sabbag einen guten Spannungsbogen aufgebaut. Kinder ab 8 Jahren dürfte die Geschichte spannend genug, aber eben nicht zu dramatisch sein. Die recht große Schrift und die vielen Zeichnungen im Buch dürften auch nicht ganz so lesebegeisterte Kinder davon überzeugen zu diesem Buch zu greifen.

Etliche Zeichnungen von Illustratorin Alexandra Helm erschaffen eine tolle Atmosphäre. Und schon das Cover gibt einen guten Einblick in die Handlung der Geschichte. Es lädt viele Kinder zum Träumen und Hoffen ein, selbst einmal in eine ihrer Lieblingsgeschichten hineinzufallen.

Aber auch Jodie Ahlborn war für mich eine tolle Hörbuchsprecherin. Ich habe schon öfter Hörbücher mit ihr als Sprecherin gehört und war bisher immer sehr angetan. Auch in diesem Hörbuch konnte sie mich größtenteils überzeugen. Aufgrund ihrer jung wirkenden und frischen Stimme, kauft man ihr die Vertonung von Ida sofort ab. Nicht ganz so geglückt empfand ich jedoch die Vertonung von Idas Großmutter, die gefühlt ein wenig eitel und auch einfältig wirkt, was sie absolut nicht ist.

Fazit:
Das erste Abenteuer von Ida und ihrem neuen Freund Arthur hat die Lust auf kommende Abenteuer bei mir angefacht. Ida reist zu Robin Hood, landet in Afrika und auf einem Piratenschiff. Dabei sind jede Menge Spannung und rasante Szenen für Kinder ab 8 Jahren gegeben. Ich bin gespannt, in welche Bücher Ida in den kommenden Abenteuern noch reisen wird.
Von mir gibt es 5 von 5 Hörnchen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.09.2020

Warmherzige, lebensfrohe und humorvolle Geschichte

Käthe. Rettet den Gorilla-Garten! [2]
0

Inhalt:
Der erste Gorilla-Garten-Tag von Käthes Schulklasse war ein voller Erfolg, die Regenwurmzucht hat Käthe in ihrer Sockenschublade verstaut und nächste Woche kommt endlich ihre Oma zu Besuch. Absolut ...

Inhalt:
Der erste Gorilla-Garten-Tag von Käthes Schulklasse war ein voller Erfolg, die Regenwurmzucht hat Käthe in ihrer Sockenschublade verstaut und nächste Woche kommt endlich ihre Oma zu Besuch. Absolut apfelgut, findet Käthe. Doch dann erfahren sie und ihre Freund*innen, dass der Gorilla-Garten in Gefahr ist. Die Parkanlage um den Garten wurde neu gestaltet und die Pacht erhöht. Wird es Käthe und ihrer Klasse gelingen den Gorilla-Garten zu retten?

Meinung:
Käthe und ihre Klasse lieben den Gorilla-Garten und verbringen dort gerne ihre Zeit. Doch dann erfahren die Kinder, dass die Parkanlage, in der der Garten liegt, neu gestaltet wurde und aufgrund dessen sich die Pacht erhöht hat. Bernadette, der der Garten gehört, kann die Pacht nicht zahlen und so beschließen die Kinder ihr unter die Arme zu greifen. Dabei versucht jedes Kind auf seine eigene Art und Weise Geld für den Gorilla-Garten zu verdienen.

Hierbei handelt es sich um den zweiten Band der Käthe-Reihe. Den ersten Teil hatte ich zwar nicht gelesen oder gehört, aber das war überhaupt kein Problem um der aktuellen Geschichte folgen zu können. Denn Autorin Simone Veenstra stellt einem zu Beginn der Geschichte die verschiedenen Charaktere noch einmal ganz in Ruhe vor. Auch wird erklärt, was es mit Käthes Gorilla-Garten auf sich hat. Daher bietet sich dieser zweite Teil auch perfekt für Quereinsteiger, so wie ich einer bin, an.

Käthe hatte mich mit ihrem Charme schon nach den ersten Minuten um den Finger gewickelt. Denn Käthe findet, dass Käthe nun mal Käthe-ordentlich ist und Mama einfach Mama-ordentlich. Hierbei musste ich sehr schmunzeln denn in puncto Ordentlichkeit gehen die Meinungen von Mutter und Kind doch sehr stark auseinander. Aber welche Eltern, welches Kind kennen dieses Thema bei sich Zuhause nicht?
Käthe ist ein Kind, das tausend tolle Ideen in ihrem Kopf hat. So schleppt sie z. B. eine Regenwurmsammlung in der Brotdose ihres besten Freundes mit nach Hause. Das sich das Schlafzimmer dann allerdings nicht als der beste Lebensraum für die Regenwürmer entpuppt, muss Käthe jedoch erst noch feststellen.

Die Geschichte rund um die Rettung des Gorilla-Gartens war einfach nur zuckersüß und steckt voller schöner Ideen. Ich fand es genial, dass die Kinder von ihrer Lehrerin so toll unterstützt werden und sie den Kindern den Freiraum für ihre eigenen Ideen gibt. Dabei stellen die Kinder wirklich tolle Dinge auf die Beine wie z. B. Getränkeverkauf oder Frisör, auch wenn die Idee mit dem Frisör etwas nach hinten losgeht.
Auch Käthe hat einen tollen Einfall. Sie möchte gerne mit Hunden Gassi gehen. Dabei gerät sie an eine Besitzerin mit fünf Hunden und so wird der Ausflug mit den Vierbeinern zu einem kleinen Abenteuer.

Besonders gut an der Geschichte hat mir der Zusammenhalt unter den Schülern gefallen. Man merkt, dass den Kindern wirklich daran gelegen ist für den Gorilla-Garten zu kämpfen. Ich finde es eine tolle Botschaft, dass Kinder in so jungen Jahren schon für die Sachen einstehen, die ihnen wichtig sind. Außerdem werden Werte wie Freundschaft und Toleranz in diesem Buch vermittelt.

Immer wieder zitiert Käthe dabei Weisheiten ihrer Großmutter, die sich meistens als sehr gute Ratschläge herausstellen und oftmals wie die Faust aufs Auge passen. Ich fand es toll, dass die Großmutter Käthe und ihre Familie dann sogar noch besucht. Denn eigentlich lebt Käthes Großmutter fernab der Stadt in einem Dorf.

Gesprochen wird die Geschichte von Katja Danowski, die wirklich ein großes Sprachtalent besitzt. Absolut jeder Charakter wird individuell vertont. Sei es von Käthes Freunden, über ihre Familie bis hin zu den Hunden in der Geschichte.

Fazit:
Der Einsatz von Käthe und ihren Freunden für den Erhalt des Gorilla-Gartens gestaltet sich als eine sehr warmherzige, lebensfrohe und humorvolle Geschichte. Mit diesem turbulenten und kunterbunten Buch muss man sich einfach wohlfühlen und sein Herz an Käthe verlieren. Auch Hörbuchsprecherin Katja Danowski sorgt dafür, dass man Käthes Abenteuer nicht so schnell vergisst.
5 von 5 Hörnchen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.08.2020

Zauberhafte Schulgeschichte mit jeder Menge Fabelwesen

Mila und die geheime Schule 1. Heute schon ein Fabeltier gestreichelt?
0

Inhalt:
Willkommen auf Burg Wiesenfels, wo nichts so ist, wie es scheint! Über Nacht ist Milas Schule abgebrannt und Mila wird als Einzige aus ihrer Klasse nach Burg Wiesenfels verfrachtet. Burg Wiesenkack, ...

Inhalt:
Willkommen auf Burg Wiesenfels, wo nichts so ist, wie es scheint! Über Nacht ist Milas Schule abgebrannt und Mila wird als Einzige aus ihrer Klasse nach Burg Wiesenfels verfrachtet. Burg Wiesenkack, denkt sie. Wer, bitteschön, wil auf eine Schule gehen, die mitten im Nirgendwo liegt? Dass ihre neue Schule in Wahrheit eine Schutzstation für die letzten Fabelwesen der Welt ist, macht die Sache jedoch spannend. Und dann entdeckt Mila auch noch, dass sie ein ganz besonderes Gespür für die seltsamsten Geschöpfe hat.

Meinung:
Mila kann es nicht fassen – ihre Schule ist über Nacht abgebrannt und Mila soll nun auf eine ganz andere Schule gehen als ihre Freunde und ihr Bruder. Zudem hat sie noch nie etwas von der Schule Burg Wiesenfels gehört und auch in dem Bus dorthin ist sie der einzige Fahrgast. Als Mila dann aus dem Bus aussteigt befindet sie sich mitten im Wald.
Auch die Schüler von Burg Wiesenfels verhalten sich äußerst merkwürdig und seltsam. Eigentlich möchte Mila nur weg von hier. Doch dann kommt sie dem Geheimnis der Schule auf die Spur. Burg Wiesenfels ist nämlich eine Schutzstation für die letzten Fabelwesen dieser Welt.

Da ich wahnsinnig gerne Geschichten über sprechende Tiere und magische Wesen lese, stand für mich nach dem Lesen des Klappentextes sofort fest, dass ich unbedingt dieses Buch lesen muss. Natürlich war aber auch das wunderschöne Cover nicht ganz unschuldig an dieser Entscheidung.

Gemeinsam mit Mila erfährt der Leser zu Beginn des Buches, dass Milas Schule abgebrannt ist. Während Milas Bruder Tom über diese Nachricht hellauf begeistert ist, findet Mila das alles nicht so toll. Ihre Laune bessert sich auch nicht wirklich als sie erfährt, dass sie als einzige Schülerin zur Schule Burg Wiesenfels gehen soll. Im Laufe der Geschichte ändert sich jedoch Milas Einstellung zu dieser Schule, denn sie kommt dem Geheimnis von Burg Wiesenfels auf den Grund.

Denn auf Burg Wiesenfels leben wahnsinnig viele Fabelwesen auf einem Fleck. Autorin Miriam Mann hat sich hier ganz tolle Kreationen wie z. B. die Ellies, Hühnerartige Wesen, oder die Einhornflügler, die wie ein Mix aus Einhorn und Schmetterling aussehen, ausgedacht. Aber auch typische Fabelwesen wie ein Drache oder eine Chimäre findet man auf Burg Wiesenfels. Daher ist es nicht nur für Mila ein großes Abenteuer all diese verschiedenen Wesen kennenzulernen, auch als Leser fühlt man sich bestens unterhalten.
Dabei lernen die Leser ab 8 Jahren nicht nur etwas über die verschiedenen Arten von Fabelwesen. Vielmehr werden auch Themen wie Freundschaft, Zusammenhalt und Tierschutz aufgegriffen.

Lange Zeit tappt Mila jedoch im Dunkeln was die Schule, die Lehrer und ihre Mitschüler angeht. Dies erzeugt beim Leser ein gewisses Maß an Spannung, da man nicht hinter jedes Geheimnis der Schule blickt. Zudem ist es interessant zu sehen wie Mila selbst nach und nach hinter die Geheimnisse der Schule kommt.
Was die Mitschüler angeht findet Mila schnell Anschluss bei Freddie. Auch ihn scheint ein Geheimnis zu umgeben. Denn Freddie ist jeden Tag furchtbar müde und schläft sogar im Unterricht ein.

Worüber ich mich riesig gefreut habe, sind die wunderschönen Zeichnungen von Illustratorin Simona Ceccarelli. Schon anhand des Covers bekommt man einen guten Eindruck von den verschiedenen Fabelwesen auf Burg Wiesenfels. Noch viel detaillierter wird es dann jedoch im Buch. Denn hier hat Simona Ceccarelli ein besonderes Augenmerk auf die Darstellung der Fabelwesen gelegt. Insgesamt gibt es weit mehr als 30 schwarz/weiß Bilder in diesem Buch.

Fazit:
Wer gerne Geschichten über Fabelwesen à la Drachen und Chimären liest, der macht mit „Mila und die geheime Schule“ nichts verkehrt. Ein turbulentes Schulabenteuer mit viel guter Unterhaltung, spannenden Elementen und bezaubernden Illustrationen wartet auf Leser ab 8 Jahren. Auch ich als Erwachsene fühlte mich zu jeder Zeit gut unterhalten und vergebe daher 5 von 5 Hörnchen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.08.2020

Wenn man eine Hexe erschreckt...

Der wilde Räuber Donnerpups (Bd. 5)
0

Inhalt:
Der wilde Räuber Donnerpups will die kleine Hexe Simsibim mal so richtig erschrecken - wie sich das für einen echten Räuber gehört!
Blöd nur, dass Simsibim gerade einen neuen Zauberspruch probt. ...

Inhalt:
Der wilde Räuber Donnerpups will die kleine Hexe Simsibim mal so richtig erschrecken - wie sich das für einen echten Räuber gehört!
Blöd nur, dass Simsibim gerade einen neuen Zauberspruch probt. Denn als der Räuberhauptmann aus dem Gebüsch springt, macht es Pfuuuuffff und schon hat er sich in einen Hasen verwandelt. Der Versuch, den Zauber rückgängig zu machen, verschlimmbessert es nur: Aus dem Hasen wird ein Wildschwein und schließlich ein Räuberhauptmann mit Schweinerüssel und -ohren. Logisch, dass er so nicht bleiben kann.
Für den richtigen Gegenzauber aber braucht Simsibim Haarborsten einer echten Wildsau - und jeder weiß, wie furchtbar wütend Wildschweine werden, wenn man sie reizt! Doch der wilde Räuber Donner-pups verfügt schließlich über eine ganze besondere Geheimwaffe ...

Meinung:
Der wilde Räuber Donnerpups hat mal wieder nur Blödsinn im Kopf und kommt daher auf die Idee die Hexe Simsibim zu erschrecken. Dieser Spaß geht jedoch nach hinten los, denn der Räuber gerät mitten in einen magischen Kreis und wird dadurch in einen Hasen verwandelt. Nicht weiter schlimm, denn Hexe Simsibim kann ihn doch ruckzuck wieder zurückverwandeln. Doch daraus wird so schnell leider nichts, denn Simsibim hat den richtigen Zauberspruch vergessen. Und so wird Räuber Donnerpups zwar wieder in einen Menschen zurückverwandelt, doch er hat nun Schweineohren und einen Schweinerüssel.
Nun ist es an Räuber Donnerpups Freunden Haarborsten vom wilden Wildschwein zu bekommen. Und das gestaltet sich als gar nicht so einfach.

Auf das neueste Abenteuer von Räuber Donnerpups haben mein Sohn und ich uns schon sehr gefreut. Der Räuber mit seinen gefürchteten Donnerpupsen sorgt bei uns Zuhause immer für herrlich gute Laune.
Daher war die Freude bei meinem Sohn groß, als er das neueste Abenteuer von Räuber Donnerpups und seinen Freunden in den Händen hielt.

Für junge Leser ab 3 Jahren entfaltet Autor Walko wieder eine herrlich spritzige Geschichte. Da gibt es viel zu kichern, wenn sich der Räuber in einen Hasen und in ein Wildschwein verwandelt. Und es wird mitgebibbert, ob die Freunde es schaffen vom gefürchteten und gefährlichen Wildschwein Borsten zu stehlen. Natürlich darf auch Räuber Donnerpups gefährlichste Waffe (sein Donnerpups) nicht fehlen. Und gerade dieser ist bei dem stinkenden Wildschwein genau die richtige Wahl.

Neben der spannenden und lustigen Geschichte sind es vor allen Dingen auch die Illustrationen von Autor Walko selbst, die einen verzückt durch die Seiten blättern lassen. Bereits bevor ich die Geschichte meinem Sohn vorlas, musste er sich die Bilder ganz in Ruhe anschauen.
Ganz besonders das stinkende Wildschwein hatte es ihm dabei angetan.
Mir persönlich haben vor allen Dingen die bebilderten Verwandlungen von Räuber Donnerpups sehr gut gefallen.

Fazit:
Der wilde Räuber Donnerpups lernt in diesem Band, dass man eine Hexe nicht unbedingt erschrecken sollte, da dies blöde Konsequenzen mit sich zieht. Und so begeben sich Donnerpups, seine Freunde und der Leser auf die Suche nach dem saugefährlichen Wildschwein. Dabei wird es nicht nur super spannend, sondern auch super lustig.
Dieses tolle Abenteuer ist wieder viel zu schnell zu Ende.
5 von 5 Hörnchen

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere