Profilbild von Lerchie

Lerchie

Lesejury Star
offline

Lerchie ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Lerchie über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.10.2020

Aus dem Leben einer zweifachen Nobelpreisträgerin

Madame Curie und die Kraft zu träumen (Ikonen ihrer Zeit 1)
0

Marie Curie träumte schon als Kind davon der ihrer Heimat zu entfliehen. Polen war damals von Russland besetzt. Zwanzig Jahre später erfüllt sich der Traum, denn Marie darf in Paris an der4 Sorbonne studieren. ...

Marie Curie träumte schon als Kind davon der ihrer Heimat zu entfliehen. Polen war damals von Russland besetzt. Zwanzig Jahre später erfüllt sich der Traum, denn Marie darf in Paris an der4 Sorbonne studieren. Doch sie musste hart dafür kämpfen, denn sowas gab es nur ganz, ganz selten. Eine Frau als Wissenschaftlerin? Das war doch Männersache! Doch trotz dem männlichen Anfeindungen und Widerstände forscht sie. Sie lernt den Physiker Pierre Curie kennen und ihr Glück ist perfekt. Er wird ihre große Liebe die es so nicht oft gibt. Sie hat mit ihm riesengroße Erfolge. Doch sie zahlt dafür einen hohen Preis. Sie ahnt gar nicht, was noch alles auf sie zukommt.

Meine Meinung
Von der Autorin Susanna Leonhard habe ich bisher noch nichts gelesen. Dementsprechend war ich auch gespannt auf dieses Buch. Ich wurde nicht enttäuscht. Obwohl es über ein Thema geschrieben wurde, von dem ich wenig oder fast gar keine Ahnung hatte. Aber der Name Marie Curie war mir natürlich ein Begriff, denn wer kennt sie nicht. Es hat mich interessiert, etwas über das Leben und die Arbeit der Physik- und Chemie-Nobelpreisträgerin zu erfahren. Und ich bin überzeugt – nach Lektüre bei Wikipedia – dass die Autorin auch tüchtig recherchiert hat. Nicht alles nahm sie in das Buch auf, es wäre sonst wohl einfach zu dick und zu fachlich geworden. Doch was ich gelesen habe, hat mich voll überzeugt. Dass der Physiknobelpreis damals an das Ehepaar Curie 2 Personen) und an Becquerel ging, kann ich ja noch verstehen, doch wieso wurde dieser nicht wie eigentlich richtig gewesen wäre, dreigeteilt statt nur durch zwei?? Allerdings hat das mit dem Buch natürlich nichts unbedingt was zu tun, es fiel mir nur ärgerlich auf. Für mich war dieses Buch spannungsgeladen vom Anfang bis zum Ende. Ich habe es begeistert gelesen, auch wenn es - fast – eine Biographie war. Eben aber nur fast, denn Biographien sind nur bedingt mein Ding. Dieses Buch hat mir gefallen, es hat die Person Marie Curie hervorragend gezeichnet und dargelegt, wie – ich würde sagen besessen – sie von ihren Forschungen war. Doch genauso auch ihren Mann Pierre, den sie abgöttisch liebte. Das Buch hat mich auch sehr gut unterhalten. Ich empfehle es jedem der sich für Marie Curie und ihre Arbeit interessiert, Von mir die volle Bewertungszahl

Veröffentlicht am 02.10.2020

Gefahr für Amelia

Mydworth - Countdown im Cockpit
0

Geld für eine spektakuläre Flugshow, auf der nur weibliche Piloten auftreten. Lady Lavinia ist von der beeindruckenden Frau ein Fan und auch Harry und Kat sind gespannt auf die Show. Doch offenbar gibt ...

Geld für eine spektakuläre Flugshow, auf der nur weibliche Piloten auftreten. Lady Lavinia ist von der beeindruckenden Frau ein Fan und auch Harry und Kat sind gespannt auf die Show. Doch offenbar gibt es jemanden, der Amelias Auftrittt sabotieren will. Knapp entgeht sie einem heimtückischen Anschlag auf ihr Leben. Kat und Harry zögern keinen Moment und tun alles um die Pilotin zu schützen.´

Meine Meinung
Ich habe von dieser Serie, die von Neil Richards und Matthew Costello geschrieben wird, alle Bände gelesen und wurde nie enttäuscht. So auch dieses Mal nicht. Das Buch ließ sich dank des angenehm unkomplizierten Schreistils der Autoren wieder sehr leicht und flüssig lesen. Es gab keine Unklarheiten im Text. In der Geschichte war ich, wie immer, schnell drinnen, konnte mcih auch in die Protagonsiten gut hineinversetzen. In Kat und Harry, die sich immer genötigt fühlen Verbrechen aufzuklären, überhaupt wenn es in ihrer Nähe passiert. In die Pilotin Amalia kann ich mich nicht so gut hineinversetzen, was wohl daran liegt, dass ich nicht fliege. Auch nicht als Passagier. Aber trotzdem war ich entsetzt, als etwas passierte. Was, das soll der Leser selbst nachlesen. Und auch wer daran Schuld trug. Es war wieder spannend vom Anfang bis zum Ende, hat mich gefesselt, mir sehr gut gefallen und mich auch gut unterhalten. Ich freue mich schon auf den nächsten Band dieser Reihe. Von mir eine Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl. Ich liebe solche Kurzkrimis!

Veröffentlicht am 01.10.2020

Spannend und unterhaltsam

Tribut der Sünde
0

Im Herzogtum Württemberg 1513: ein furchtbares Komplott zerstört die Welt von Franziska Hochperger. Sie ist 16 Jahre alt und Tochter eine wohlhabenden Weinhändlers. Die furchtbare Bluttat lässt sie als ...

Im Herzogtum Württemberg 1513: ein furchtbares Komplott zerstört die Welt von Franziska Hochperger. Sie ist 16 Jahre alt und Tochter eine wohlhabenden Weinhändlers. Die furchtbare Bluttat lässt sie als Waise zurück. Sie ist arm und entehrt. Außerdem wird sie von der Obrigkeit gejagt, die sie mundtot sehen will. Doch auf der Suche nach Rache und Gerechtigkeit findet Franziska Unterschlupf bei einem alten Freund namens Jakob. Dieser hat sich den Rebellen angeschlossen die sich zur Wehr setzten wollen. Denn die Prunksucht des Herzogs bringt das einfache Volk durch immer wieder neue Abgaben an den Bettelstab. Doch um den Herzog zu überführen wagt Franziska Gefährliches…

Meine Meinung
Die Bücher von Silvia Stolzenburg habe ich immer gerne gelesen. So hat mich auch dieses nicht enttäuscht. In der Geschichte war ich wieder schnell drinnen, konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Franziska, die ihren Verlobten und ihren Vater verliert und als Waise zurückbleiben muss. Entehrt und bettelarm muss sie sehen wie sie durchkommt. Zum Glück gibt es Jakob…. Aber dazu weiter nichts mehr. Wer darüber mehr wissen will, muss schon das Buch lesen. Doch sie hegt Rachegelüste und drängt auf Gerechtigkeit, was ich sehr gut verstehen kann. Jakob hilft ihr bei der Suche nach den Schuldigen, und begibt sich dabei in Lebensgefahr. Auch Jakob kann ich verstehen, ist er doch schon seit Kindertagen in Franziska verliebt. Wie gesagt, wer mehr erfahren möchte, z.B. ob sie die Verantwortlichen finden und überführen können, der muss dieses Buch lesen. Es ist spannend vom Anfang bis zum Ende, hat mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung und freue mich ‚Tribut der Schande‘ bald lesen zu können. Es hat mir insgesamt sehr gut gefallen und ich empfehle es gerne weiter. Ich vergebe die wohlverdiente volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 28.09.2020

Feinde auf Befehl?

Eine Liebe zwischen den Fronten
0

Berlin 1870. Zwei junge Menschen verschiedener Nationalität (französisch/deutsch) wollen sich gerade verloben, als eine schreckliche Nachricht eintrifft. Es ist zum Krieg gekommen zwischen den Preußen ...

Berlin 1870. Zwei junge Menschen verschiedener Nationalität (französisch/deutsch) wollen sich gerade verloben, als eine schreckliche Nachricht eintrifft. Es ist zum Krieg gekommen zwischen den Preußen und Frankreich. Es gibt keine Feier mehr, denn Paul muss als preußischer Militärarzt zu seinem Regiment, das in Coblenz steht. Madeleine bricht mit ihrem Vater nach Metz in Frankreich auf. Von nun an sollen sie Feinde sein, was für beide unerträglich ist. Ist ihre Liebe groß genug um den Krieg zu überstehen? Was wird nach dem Krieg sein?

Meine Meinung
Ich habe schon einige Bücher dieser Autorin gelesen und war jedes Mal begeistert. So auch von diesem Buch. Es ließ sich durch den angenehm unkomplizierten Schreibstil sehr leicht und flüssig lesen. Auch wenn ich zwischendurch immer mal wieder aussetzen musste, woran mit Sicherheit nicht fehlende Spannung schuld war, sondern einfach das Lesen über einen Krieg. Ich musste zwischendurch immer mal was Lustiges oder eben einfach was anderes lesen. .Denn an Spannung hat es dem Buch nicht gefehlt. Was ich mal wieder super fand, was das Glossar und das Personenverzeichnis am Ende des Buches. In der Geschichte war ich schnell drinnen, hatte ich doch bereits in meinen jungen Jahren Bücher gelesen, in welchen dieser Krieg auch ein wichtiges Thema war. So war mir der Begriff Turcos für die Tirailleurs algériens und Franc-Tireurs für die Freischützen oder auch Freischärler schon bekannt. Ich konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Madeleine, die um zwei Männer Angst hatte (Bruder und Verlobter) sowie in Paul der sich fragte, ob er seine Verlobte je wiedersehen würde. Ich habe ihn bewundert, weil er wirklich ein Mann war, der alle gleich behandelt hat. (Oder es zumindest versuchte). Egal ob Freund oder Feind. Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Es war spannend und hat mich von Anfang bis zum Ende gefesselt, auch wenn ich, wie gesagt, immer mal wieder zwischendurch zu etwas Anderem greifen musste. Ich war begeistert und habe es sehr gerne gelesen zumal es mich auch (obwohl von Krieg und unnötigem Tod die Rede) auch sehr gut unterhalten hat. Daher empfehle ich es sehr gerne weiter und vergebe die volle Bewertungszahl.


Veröffentlicht am 23.09.2020

Langweiliges Wochenende? MItnichten!

Stille Wasser sind auch nass
0

Inzwischen ist etwas Ruhe im Institut eingekehrt. Janna und Markus richten sich in ihrem neuen Büro ein, denn sie müssen sich daran gewöhnen jetzt täglich miteinander zu arbeiten. Dann kommt ein neuer ...

Inzwischen ist etwas Ruhe im Institut eingekehrt. Janna und Markus richten sich in ihrem neuen Büro ein, denn sie müssen sich daran gewöhnen jetzt täglich miteinander zu arbeiten. Dann kommt ein neuer Auftrag, den sie als Probe für ihr Team ansehen. Sie sollen bei einer Konferenz zum Thema Kriegs- und Krisenmanagement den Personenschutz für Nadine Hochstaden übernehmen, Sie Wissenschaftlerin hat Kenntnis von geheimen Regierungsprojekten und war bereits mehrfach ein Ziel übergriffiger skrupelloser Gangster geworden. Markus und Janna haben alle Mühe eine Entführung zu verhindern. Dabei beginnen die Probleme damit erst.

Meine Meinung
Dieses Buch ist der Beginn der zweiten Staffel um den Agenten Markus Neumann und die Zivilistin Janna Berg. Gerade erst von den ‚Toten‘ auferstanden muss Markus nun dauerhaft mit Janna zusammenarbeiten und das obwohl er sowas gar nicht mag. Aber sonderbarerweise klappte das mit Janna bisher sehr gut. Sie erhalten einen – wie sie denken – harmlosen Auftrag. Ein Personenschutz ist nichts Gravierendes. Doch dann muss diese Person auch mitmachen…. Nadine ist zwar schüchtern aber reichlich dickköpfig. Und das macht sich bei ihrer Mitarbeit - betreffend den Personenschutz - stark bemerkbar. Doch mehr will ich hier natürlich nicht verraten. Irgendwie mochte ich die zu Beschützende nicht so sonderlich. Sie kommt mir etwas komisch und vor allem leichtsinnig vor. Doch Markus und Janna wären nicht das beste Team, wenn sie diese Sache nicht auf die Reihe bekämen – zumindest vorerst wie ich vermute, denn am Ende des Buches wird etwas erwähnt, das einen auf diese Idee kommen lässt. Ich habe dieses Buch wieder sehr gerne gelesen, denn es hat mich gefesselt wie immer und auch gut unterhalten. Auf die Fortsetzung bin ich schon sehr gespannt. Von mir eine absolute Leseempfehlung für dieses Buch und natürlich die ganze Reihe denn es eingeht dem Leser ein absoluter Lesegenuss, wenn die erste Staffel nicht liest. Von mir die volle Bewertungszahl..