Profilbild von Jazz

Jazz

Lesejury Star
offline

Jazz ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Jazz über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.11.2020

Kopfrechnen für Matheliebhaber

Kopfrechnen - Trainiert euer Gehirn
0

Die ersten Seiten waren easy, ab S. 18 wurde es leicht komplizierter...Ab da würde ich eher tendenziell zum Taschenrechner greifen. Aber ich will ja mein Gehirn fit halten und daher versuche ich die Tricks ...

Die ersten Seiten waren easy, ab S. 18 wurde es leicht komplizierter...Ab da würde ich eher tendenziell zum Taschenrechner greifen. Aber ich will ja mein Gehirn fit halten und daher versuche ich die Tricks anzuwenden.

Es ist jedoch auf Dauer recht anstrengend immer wieder die selben Ansätze herzuziehen und nur mit anderen Zahlen zu rechnen. Ein Erfolgserlebnis kommt nicht wirklich auf. Langsam frage ich mich, wann ich jemals eine sechsstellige Zahl durch eine zweistellige Zahl teilen werden muss und diesen Trick je anwenden werde.

Ich kann mir aber auch sehr gut vorstellen, dass genau das und all die anderen Rechenaufgaben sehr großen Spaß bei Jugendlichen mit fantastischen mathematischen Fähigkeiten bereiten werden. Also eine grandiose Förderung für angehende Informatiker, Mathematiker und co. Gehirnjogging pur!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.10.2020

Über das Leben einer Vagabundin

aWay
0

Jordan beschreibt in ihrem Reisebericht "aWay" ihre 2 Jahr, ab Winter 2016, wie sie von London nach Australien reist. Unverfälscht, ungeschönt, lebensnah, realitätsnah. Sie erzählt über ihre kleinen und ...

Jordan beschreibt in ihrem Reisebericht "aWay" ihre 2 Jahr, ab Winter 2016, wie sie von London nach Australien reist. Unverfälscht, ungeschönt, lebensnah, realitätsnah. Sie erzählt über ihre kleinen und großen Freuden, ihre Misserfolge, aber auch Weltkritik. Sie scheut sich nicht die Wahrheit zu schreiben. Sie erlebt nicht nur das 0815-Touriprogramm, sondern lebt stets wie eine Einheimische und erlebt so das wahre Leben in all den bereisten Ländern, ob arm oder reich liegt dabei ganz dem Zufall.

Das erste Jahr setzt den Fokus. Im 2. Jahr befindet sie sich schon komplett in Australien und reißt diesen Eindruck nur kurz an, um ein abschließendes Fazit zu ziehen.

Fazit: Empfehlenswert für alle, die ebenfalls gern reisen, das Vagabundenleben führen oder führen wollen. Ich habe schon einige Bücher von Welterisenden gelesen und dieses hat mir die Augen geöffnet, warum ich mich niemals auf solch eine Reise begeben würde. Zu viele Drogen... Anscheinend muss man für solch ein Leben wirklich sehr offen für alles sein. Bei manchen Punkten hätte ich einfach eine Grenze gezogen... Für Ex-Junkies also eher abzuraten...

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.10.2020

Semi-empfehlenswert für junge Klimaschützer

Das große Buch für Weltretter
0

Das Buch enthält kompakt viele Themenbereiche rund um Umweltschutz. Jedoch werden in meinen Augen auch Punkte hervorgehoben, die eigentlich gegen den Umweltschutz sind. Klar, jeder Mensch hat seine Fehler, ...

Das Buch enthält kompakt viele Themenbereiche rund um Umweltschutz. Jedoch werden in meinen Augen auch Punkte hervorgehoben, die eigentlich gegen den Umweltschutz sind. Klar, jeder Mensch hat seine Fehler, Irren ist menschlich, jedoch sollte man dieses Buch definitiv mit dem Kind durchlesen und die genannten Punkte kritisch mit dem Kind besprechen.

Beispielsweise kommen hier Greta, DiCaprio und Alexander Gerst zu Wort, der ins All fliegt - extrem viel CO2! Greta wäre besser nach NYC geflogen, statt sich schippern zu lassen und die Kapitäne dann einfach fliegen zu lassen. Leonardo DiCaprio tummelt sich ebenfalls nur in Privatjets und Yachten herum... ein Veganer, der Steaks isst...

Diese Punkte und zwei weitere: Es wurde empfohlen auf Demonstrationen mit Ballons auf sich aufmerksam zu machen und es wurde stark auf Veganismus plädiert, was für Kinder im Wachstum schädlich ist; tauchten am Anfang des Buchs auf.

Gegen Ende hat mir das Buch mehr gefallen. Da ging es um konkrete Beispiele, was Menschen tatsächlich so schon Kleines erreicht haben und und und.

Fazit: Empfehlenswert für Kinder, die kritisch denken können.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.10.2020

Ein starker Roman über den Kampf für die Liebe einerseits und den Verlust eines Kinds und die damit einhergehende Trauerbewältigung

Das Kind der Wellen
0

"Das Kind der Wellen" von Rebecca Martin ist ein Roman über Verlust und Trauerbewältigung.

Inhaltlich handelt es sich um zwei Geschichten. Im Jahr 2019 kann Lisa den Verlust ihrer einzigen Tochter nicht ...

"Das Kind der Wellen" von Rebecca Martin ist ein Roman über Verlust und Trauerbewältigung.

Inhaltlich handelt es sich um zwei Geschichten. Im Jahr 2019 kann Lisa den Verlust ihrer einzigen Tochter nicht verkraften und geht zurück zum Unglücksort an die Nordseeküste und verlässt so ihren Ehemann mit den beiden gemeinsamen Söhnen. Dort trauert sie um ihr verstorbenes Kind und baut sich jedoch während der Handlung wieder auf, indem sie wieder aktiv zu leben beginnt. Denn während einer Renovierung findet sie Briefe und ein paar Zeichnungen auf dem Dachboden, dessen Geschichte sie fesselt. Das ist die Nebenhandlung.

Die Haupthandlung handelt ein Jahrhundert vorher. Nach dem zweiten Weltkrieg ist Mainz von französischen Soldaten besetzt und die reiche Kaufmannstochter Vicky verliebt sich in einen Halbfranzosen/Halbmarokkaner, was zu dieser Zeit verpönt ist... Doch sie kämpft um ihre Liebe...

Martin hat ein Talent die Kapitel zwischen den beiden Jahrhunderten so zu legen, dass sie gegenseitig spannend enden und man dann wieder in das andere Jahrhundert geworfen wird.

Mir persönlich hat die Geschichte wirklich gut gefallen, wenn da nicht die letzten zwei Kapitel wären, die für meinen Geschmack einfach nicht rund genug waren. Ich fieberte mit beiden Protagonistinnen mit und war einfach sehr enttäuscht über das realistische Ende. Es kam mir zu knapp vor, als hätte man ihr nachdem fantastischen Buch die Seiten gekürzt und ihr die Zeit genommen, um ein fantastisches Ende zu spinnen... Denn ich war wirklich felsenfest der Überzeugung, dass am Ende die beiden Geschichten miteinander auf eine kuriose Weise verwoben wäre, aber das war sie leider nicht. Das Einzige, was sie miteinander gemein hatten, war das, was man von Anfang an wusste: Sie haben jeweils im selben Haus gelebt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.09.2020

Reisebericht zu einer Pauschalreise von 2004

Zwei Kofferträger in Shanghai
0

"Zwei Kofferträger aus Shanghai" ist ein Reisebericht zu einer 12-tägigen Reise aus dem Jahr 2004, das jedoch erst 2019/20 zu Papier gekommen ist.

Inhaltlich zählt KAa, wie Mona und ihr Mann durch zufällige ...

"Zwei Kofferträger aus Shanghai" ist ein Reisebericht zu einer 12-tägigen Reise aus dem Jahr 2004, das jedoch erst 2019/20 zu Papier gekommen ist.

Inhaltlich zählt KAa, wie Mona und ihr Mann durch zufällige Connections zu einer Reise nach Shanghai gekommen sind und wie es ihnen dort gefallen hat und ergangen ist.

Stilistisch: Sie erzählt aus der Ich-Person Monas.

Meinung: Die Geschichte beginnt mit der Charakterisierung der beiden Protagonisten Mona und ihrem Ehemann Ando. Gemeinsam führen sie einen Malerbetrieb und die Geschichte, wie sie zur Reise gekommen sind, ist in der Einleitung wirklich gut platziert und gelungen. Sieerwähnt ungeschönt alles, was ihr auf der Reise aufgefallen ist. Dass eine Boing bspw. für 400 Passagiere startet, obwohl nur 100 Sitze ausgebucht sind, ist in meinen Augen bspw. grauenvoll. Man sollte doch erst abheben, wenn alle Plätze belegt sind und dann einfach einen andern Flug stornieren...

Ich habe währen ich das Buch gelesen habe, parallel noch mehrere andere Bücher gelesen und ich muss sagen: Zu diesem griff ich immer wieder gern. Manch andere waren nur schwer bekömmlich dagegen. Der Humor von KAa war sehr angenehm zu lesen. Sie erzählt ungeschönt von den realen, teils schockierenden Tatsachen vor Ort.

Fazit: Ein unterhaltsamer, kurzer Reisebericht einer Pauschalreise mit einem nicht sehr angenehmen patriotischem Reiseführer.

Empfehlenswert für alle, die sich für Shanghai interessieren.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere