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Gisel

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.10.2020

Gelungene Lektüre-Häppchen

Plotpourri / Plotpourri: Kleiner krimineller Ratgeber
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11 Kurzgeschichten entführen den Leser in die Welt von kauzigen Kreaturen: zu den nordischen Göttern, zu Monstern, an abgelegene Orte oder auch mittendrin im Trubel des Alltags… Unterhaltsam sind die Geschichten, ...

11 Kurzgeschichten entführen den Leser in die Welt von kauzigen Kreaturen: zu den nordischen Göttern, zu Monstern, an abgelegene Orte oder auch mittendrin im Trubel des Alltags… Unterhaltsam sind die Geschichten, so manche Überraschung steckt darin, und manchmal ist alles doch ganz anders als man es auf den ersten Blick dachte. Hier wird sicher jeder was für seinen Geschmack finden. Und nicht immer weiß man auf Anhieb, wer hier die kauzige Kreatur ist!

Wer mal einfach zwischendrin entspannen möchte mit kleinen Lektüre-Häppchen, wird mit diesem Buch eine gelungene und abwechslungsreiche Kost finden. Sehr gerne vergebe ich 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 12.10.2020

Spannende Fortsetzung

Die Rückkehr des Würfelmörders (Ein Fabian-Risk-Krimi 5)
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Der Würfelmörder hinterlässt eine Spur des Grauens in Helsingborg: Die Polizei findet in kürzester Zeit mehrere Leichen, die Taten scheinbar überhaupt nicht zusammenhängen. Die Regeln zum Töten gibt ein ...

Der Würfelmörder hinterlässt eine Spur des Grauens in Helsingborg: Die Polizei findet in kürzester Zeit mehrere Leichen, die Taten scheinbar überhaupt nicht zusammenhängen. Die Regeln zum Töten gibt ein Würfel vor. Fabian Risk begreift, dass hier kein echtes Motiv hinter den Morden steckt. Was das Auffinden des Täters umso schwieriger macht…

Der Einstieg in dieses Buch setzt die Kenntnis des Vorgängers zwingend voraus, denn der Autor Stefan Ahnhem schließt an die Ereignisse vom ersten Band an. Eine Fülle an Personen und Handlungssträngen ist zunächst etwas verwirrend, doch sie steigert die Spannung ungemein. Fabian Risk zeigt einen scharfen Verstand bei den Ermittlungen, muss allerdings auch ziemlich viel einstecken. Das ist nicht immer ganz realistisch dargestellt, aber das darf man wohl nicht wirklich hinterfragen. Manchmal waren mir auch die privaten Probleme der Ermittler etwas zu umfangreich geraten, ich hätte mich lieber mehr auf den Fall selbst konzentriert.

Dennoch ist der Fall sehr spannend geraten, ich empfehle ihn gerne weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 12.10.2020

Solider Auftakt einer Reihe

Willkommen im Flanagans (Das Hotel unserer Träume 1)
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Die junge Hotelbesitzerin Linda Lansing feiert Silvester 1959 mit ihren Gästen. Sie betreibt das Luxushotel Flanagans im Herzen Londons, das sie vor zehn Jahren nach dem Tod ihres Vaters übernahm. Immer ...

Die junge Hotelbesitzerin Linda Lansing feiert Silvester 1959 mit ihren Gästen. Sie betreibt das Luxushotel Flanagans im Herzen Londons, das sie vor zehn Jahren nach dem Tod ihres Vaters übernahm. Immer noch schwelt der Streit mit ihren Cousins, die sie zum Verkauf des Hotels drängen wollen. Das neue Jahr beginnt für sie mit Laurence‘ Warnung, sie werde in diesem Jahr alles verlieren…

Eine starke Frau ist Linda, die so früh zur Halbwaisen wurde, um dann mit 21 Jahren auch den Vater zu verlieren. Sie erbt von ihm seine Anteile am Hotel Flanagans, allerdings hat er hinterlässt er ihr die Warnung vor den anderen Anteilseignern, ihren beiden Cousins und deren Mutter. Diese versuchen alles, um ihr immer wieder zu beweisen, dass sie als Frau das Haus nicht führen kann. Doch wider Erwarten gelingt es Linda, das Hotel wieder in die schwarzen Zahlen zu führen. Ganz zufällig findet sie dabei noch den Mann, der ihr Leben verändern wird. Die Erzählperspektive schließt dabei das Londoner Leben in den 1960er Jahren genauso ein wie auch einige Handlungsstränge zu den Beschäftigten des Hotels. Auch wenn das Buch damit eher in vorhersehbaren Bahnen bleibt, zeigt die Geschichte einen interessanten Verlauf, dem ich gerne gefolgt bin. Es bleibt spannend, welche weiteren Geschehnisse die Reihe noch erzählen wird.

Sehr gerne vergebe ich 4 von 5 Sternen und empfehle das Buch weiter.

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Veröffentlicht am 09.10.2020

Kunterbunte Geschichtenvielfalt

Flo, der Flummi und das Schnack
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Ein Vorlesebuch für Kinder und Eltern, die sich nicht langweilen möchten, geschrieben von namhaften Schriftstellern, Musikern und Künstlern wie Juli Zeh, Olli Schulz, Paul Maar -eine solche Sammlung ergibt ...

Ein Vorlesebuch für Kinder und Eltern, die sich nicht langweilen möchten, geschrieben von namhaften Schriftstellern, Musikern und Künstlern wie Juli Zeh, Olli Schulz, Paul Maar -eine solche Sammlung ergibt eine kunterbunte Vielfalt von kleinen Geschichten für kleine Leute.

Geschrieben von verschiedenen Autoren ist so ein Sammelsurium entstanden, das verschiedene Schreibstile und unterschiedliche Themen wiederspiegelt. Allen gemeinsam ist aber, dass sie das Kind vor sich ernst nehmen, dass sie dessen Sichtweise übernehmen und daran eine Geschichte anknüpfen. Und manchmal kann man auch als Erwachsener einen Blick in das Land gewinnen, in dem Kinder so ganz anders auf unsere Welt schauen... Liebevoll illustriert ist das Buch von Martina Liebig, ein Bild zu jedem Märchen. Hilfreich ist es, dass jeder Geschichte eine Altersempfehlung und die Lesedauer vorangestellt wird.

Dieses Vorlesebuch für Kinder ab 9 Jahren empfehle ich sehr gerne weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 02.10.2020

Denkanstöße

Der Corona-Effekt – Zwischen Shutdown und Neubeginn: Was wir jetzt über uns lernen können
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Corona hat unser Leben, wie wir es kannten, völlig verändert. Von jetzt auf gleich hieß es, gesellschaftlich, ökonomisch, privat alles herunterzufahren. Die Welt, so quirlig sie vorher war, verfiel in ...

Corona hat unser Leben, wie wir es kannten, völlig verändert. Von jetzt auf gleich hieß es, gesellschaftlich, ökonomisch, privat alles herunterzufahren. Die Welt, so quirlig sie vorher war, verfiel in Stillstand. Was machte das mit uns, mit den Menschen, die plötzlich in den eigenen Wänden festsaßen, mit Homeschooling und Homeoffice und bestenfalls noch digitaler Freundschaftspflege. Wie verändert das unsere Gesellschaft, wie verändert es den einzelnen Menschen? Wird unsere Normalität, so wie wir sie bisher kannten, überhaupt je wieder zurückkehren?

Mit all diesen Fragen mussten wir uns seit Mitte März diesen Jahres auseinandersetzen. Keiner von uns hatte gelernt, mit einer solchen Situation umzugehen, weder der einzelne Mensch noch die Regierungen in aller Welt. Die Autorin Christine Eichel beschreibt sachlich die Situationen, die auf uns alle so plötzlich eingewirkt haben, sowie deren Wirkungen und Nebenwirkungen. In vielem davon erkennt sich jeder Leser wieder, manches davon hat man auch schon in einigen der vielen Sondersendungen im Laufe der Monate gehört. Hier werden diese Wahrnehmungen gebündelt, sie regen zum Nachdenken an, zum Überlegen darüber, was die weltweite Ausnahmesituation der letzten Monate bei uns im Einzelnen sowie im weltweiten Geschehen verändert hat.

Diese Zwischenbilanz über ein Phänomen, das noch vor kurzem niemand für möglich gehalten hatte, bietet einen nachdenklichen Überblick auf das bisherige Geschehen und seine weltweiten Auswirkungen. Sehr gerne empfehle ich es weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.

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