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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.02.2017

Thriller um einen Spanking-Serienmörder

DEMUT
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Der ehemalige Journalist Harry Svensson findet in einem Hotelzimmer eine tote junge Frau, die vor ihrem Tod kräftig verprügelt wurde, wie die Striemen auf ihrer Rückseite beweisen. Das bleibt ...

Der ehemalige Journalist Harry Svensson findet in einem Hotelzimmer eine tote junge Frau, die vor ihrem Tod kräftig verprügelt wurde, wie die Striemen auf ihrer Rückseite beweisen. Das bleibt nicht der einzige Mord mit diesen Merkmalen und Harry beginnt zu ermitteln. Er kennt sich in der Spanking-Szene in Skandinavien ebenso wie in New York aus, da er offenbar auch eine Vorliebe für diese Art der "Bestrafung" hat.

Offenbar ist hier ein Serientäter am Werk, der auch im Ausland schon mehrfach zugeschlagen hat - und das im wahrsten Sinne des Wortes! Harry spricht mit den Opfern und Zeugen und kommt so dem Täter gefährlich nahe. Arne, ebenfalls ehemaliger Reporter und schon älter, unterstützt ihn dabei kräftig. Auch Lisen, eine junge, hübsche Galeristin ist mit von der Partie. Gemeinsam entlarven sie den Mörder und begeben sich damit in Lebensgefahr.

Das Buch ist mit 731 Seiten eindeutig zu lang - 500 Seiten hätten auch gereicht, da es einige Längen aufzuweisen hat. Der Autor lässt den früheren Reporter Harry in Ich-Form erzählen, dazwischen sind immer wieder kurze Kapitel, die vom Mörder handeln, der stets nur "Er" genannt wird. Der Schreibstil ist angenehm, die Spannung wächst erst allerdings erst zum Schluss so richtig, davor plätschert das Geschehen mehr oder weniger dahin.

Veröffentlicht am 27.02.2017

Interessante Tipps

Mama schläft jetzt durch
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Das Buch war ein Geschenk, kam aber etwas zu spät, da meine Tochter mittlerweile fast 7 Monate alt ist und dank Brei ziemlich gut schläft. Auch ohne Ratgeber hat sich alles ganz gut eingespielt, was teilweise ...

Das Buch war ein Geschenk, kam aber etwas zu spät, da meine Tochter mittlerweile fast 7 Monate alt ist und dank Brei ziemlich gut schläft. Auch ohne Ratgeber hat sich alles ganz gut eingespielt, was teilweise auch in dem Buch beschrieben ist (Einschlafen ohne Nuckeln, Rituale, nachts nicht mehr Stillen, ...).
Aber immerhin einen interessanten Tipp konnte ich mitnehmen, den ich noch ausprobieren will.
Natürlich erfindet dieses Buch das Rad nicht neu. Eher Zusammenfassung bestehender Ratgeber.
Sehr schnell gelesen, interessant und humorvoll geschrieben.
Dazwischen immer wieder putzige Babybilder
mit allem Drum und Dran nur 176 Seiten
so richtig los gehts erst ab S. 40 - ich habe mich gefragt, wo die Tipps bleiben!

Veröffentlicht am 18.02.2017

Rasanter Thriller!

Nachts in meinem Haus
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Der reiche Kunstmaler Tom lebt mit seiner Frau Charlotte glücklich in Hamburg. Seine Frau ist beruflich viel unterwegs und als er mit seiner Geliebten Leslie im Bett liegt, hört er Geräusche aus dem Erdgeschoss. ...

Der reiche Kunstmaler Tom lebt mit seiner Frau Charlotte glücklich in Hamburg. Seine Frau ist beruflich viel unterwegs und als er mit seiner Geliebten Leslie im Bett liegt, hört er Geräusche aus dem Erdgeschoss. Er schleicht mit einer Waffe herunter und das Verhängnis nimmt seinen Lauf ... Nach dieser Nacht ist nichts mehr wie zuvor.

Tom flüchtet in einen winzigen Ort in der Toskana, fühlt sich dort aber gar nicht wohl. Er hat kein Geld und kommt nicht an seine Millionen ran und beim Verkauf seines teuren Autos dreht man ihm Falschgeld an. Nun bräuchte er dringend die Hilfe seiner guten Freunde, doch es stellt sich heraus, dass auf die kein Verlass ist.....

Das Buch ist in bewährt rasanter Form geschrieben, spannend und leicht lesbar. Eine Konstante in Thieslers Büchern ist ja immer die Toskana und der Dorfpolizist Donato, der mal wieder Probleme mit seiner Ehefrau Gabriella hat. Seine Schwierigkeiten bekommt er glücklicherweise in den Griff, was man von Tom nicht behaupten kann. Am Schluss überschlagen sich die Ereignisse und es gibt auch ein paar Leichen. Ich habe mich mal wieder gut unterhalten gefühlt.

Veröffentlicht am 13.02.2017

Gebt mr Saures!

Saures
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Das Kochbuch "Saures" von Freddie Janssen zieht schon von außen alle Blicke auf sich: schwarzes Cover mit einer leuchtend grünen Gurke auf der Vorderseite. Passt gut zum Thema!

In der Einleitung ...

Das Kochbuch "Saures" von Freddie Janssen zieht schon von außen alle Blicke auf sich: schwarzes Cover mit einer leuchtend grünen Gurke auf der Vorderseite. Passt gut zum Thema!

In der Einleitung erzählt die Autorin, warum sie so fasziniert vom Thema Einlegen ist und wie sie dazu gekommen ist sowie von ihrer beruflichen Entwicklung. Dann folgt noch Wissenswertes zum Thema und Erklärungen zum Unterschied zwischen Einlegen und Fermentieren.

Ein umfangreiches Kapitel widmet sich dem Thema Pickles, wo ich einige interessante Rezepte fand, die ich gerne ausprobieren möchte. Danach geht es um das Fermentieren, gefolgt von Saucen. Im Kapitel Rezepte kann man dann gleich die zuvor eingelegten oder fermentierten Lebensmittel zum Einsatz bringen.

Die Rezepte sind gut erklärt und scheinen nicht schwierig zu sein. Dazu gibt es appetitliche Fotos und witzige Gemüse-Karikaturen. Leider sind manchmal recht ungewöhnliche Zutaten gefordert, die man wahrscheinlich nicht so ohne weiteres überall bekommt. Auch saure Getränke können zubereitet werden. Ein praktisches Register am Ende des Buches erleichtert die Rezeptsuche sehr.

Ich finde das Buch sehr interessant und werde sicher Einiges ausprobieren. In unserem Garten wird sich bestimmt alles Mögliche finden, was sich dafür eignet.

Veröffentlicht am 12.02.2017

Armes einsames Mädchen!

Glücksmädchen
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Die Fernseh-Kriminalreporterin Ellen arbeitet an einem, für sie sehr belastenden Fall - die 8-jährige Lycke ist verschwunden. Sie ist davon persönlich sehr betroffen, denn ihre damals ebenfalls 8 Jahre ...

Die Fernseh-Kriminalreporterin Ellen arbeitet an einem, für sie sehr belastenden Fall - die 8-jährige Lycke ist verschwunden. Sie ist davon persönlich sehr betroffen, denn ihre damals ebenfalls 8 Jahre alte Zwillingsschwester ist vor vielen Jahren auch verschwunden und wurde dann tot aufgefunden. Obwohl ihr Chef Jimmy davon weiß, setzt er sie auf diesen Fall an und Ellen setzt alle Hebel in Bewegung, um das vermisste Mädchen zu finden.

Die Eltern von Lycke sind geschieden, der Vater hat eine neue Familie. Lycke wohnt abwechselnd eine Woche bei ihrer Mutter Helena und eine Woche bei ihrem Vater Harald und dessen Familie. Man hat den Eindruck, dass sie eigentlich nirgends richtig willkommen geschweige denn geliebt wird. Auch in der Schule hat das ruhige, in sich gekehrte Kind keine Freundinnen.

Ellen ist besessen vom Tod und besitzt ein Regal des Todes mit Material zu vielen Todesfällen, das sie zu ihren Recherchen nutzt. Die Beziehung zu ihrem Chef Jimmy ist anfangs etwas undurchsichtig, später sieht man dann klarer. Er macht sich große Sorgen um sie, weil sie bedroht wird - ein Unbekannter schickt ihr ein Bild ihrer toten Zwillingsschwester und droht ihr mit dem Tod. Außerdem wird sie überfallen und ihre Handtasche gestohlen. Sie lässt aber nicht locker und steigert sich immer mehr hinein. Bis ihr am bitteren Ende klar wird, worum es hier geht und wer der Täter ist.

Die Hauptpersonen sind sehr authentisch dargestellt, man kann sie sich gut vorstellen - die gestresste Mutter, die "böse" Stiefmutter, die vom Tod besessene Journalistin, usw. Das Buch ist spannend aufgebaut und gut geschrieben, die tragische Geschichte lässt den Leser betroffen zurück.