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marpije

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.02.2017

Eigentlich alles gut

Eigentlich alles gut
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Andreas hat eigentlich alles - gute Arbeit, schöne Frau, drei gesunde Kinder und ein Haus, aber ihm fehlt etwas , er spürt dass seine Ehe nicht mehr wie vorher ist, mit die Frau er spricht immer weniger ...


Andreas hat eigentlich alles - gute Arbeit, schöne Frau, drei gesunde Kinder und ein Haus, aber ihm fehlt etwas , er spürt dass seine Ehe nicht mehr wie vorher ist, mit die Frau er spricht immer weniger und er hat keine Zeit um etwas mit die Kinder zusammen unternehmen , alles ist nur aus Pflicht gemacht, der Lust ist fremde Sache. Immer mehr Arbeit um mehr Geld verdienen, Stress, Hektik und Unzufriedenheit das gehört zum Alltag, bis an einem Tag Andreas bekommt ein Herzinfarkt und  landet im Krankenhaus, danach er muss in Reha, dort trifft er Christian und hat Zeit über seine Leben nachdenken. Christian und Andreas verstehen sich sehr gut  und Christian erklärt ihm was wichtig im Leben ist und was ist nur eine Neben Sache.


Sehr gelungenes Buch über  " glücklich und zufrieden mit eigenem Leben sein " , der Autor hat eine Geschichte geschrieben welche heutzutage passiert immer öfter, die Leute arbeiten zu viel und zu wenig Zeit bleibt für Familie und Hobby, zählt nur eins - Geld, hier Andreas hat noch zweite Chance bekommen und kann noch seine Leben ändern, manchmal ist  schon zu spät....
Die Gespräche zwischen Andreas und Christian haben sehr große Spektrum und egal ob geht um Liebe, Kindererziehung , Familie, Glück oder Arbeit die erklären alles genau und deutlich zeigen uns was wir können in unseren Leben ändern .


Der Schreibstil ist flüssig, einfach , angenehm zu lesen , der Alltag ist sehr realistich dargestellt, die Situationen authentisch und der Handlung gut nachvollziehbar. Die philosphische Passagen manchmal sind zu lang , gut dass die Zeichnungen sind mitten drin die locker ein bisschen die Atmosphäre.


Ein Buch welche regt zum nachdenken was kann ich selber in meinen Leben noch ändern bevor zu spät ist ?


Lesenswert !!

Veröffentlicht am 11.02.2017

Spannend

Korrosion
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Eine alte Frau wird am Weihnachten erschlagen, ihre Leiche findet Tom Winter, ein Sicherheitschef ihrer Bank. Sie hat Milionenerbe hinterlassen und ein Testament, der kann erst eröffnet sein , wenn geklärt ...


Eine alte Frau wird am Weihnachten erschlagen, ihre Leiche findet Tom Winter, ein Sicherheitschef ihrer Bank. Sie hat Milionenerbe hinterlassen und ein Testament, der kann erst eröffnet sein , wenn geklärt ist welches aus ihrer drei Kinder ihrer Mann getötet hat. Winter muss die drei Kinder finden und herausfinden wer schuldig damals war . Es begibt sich auf die Suche - eine Tochter wohnt auf den Azoren und ist seit kurzen Zeit verschwunden, zweite Tochter wohnt in Nürnberg wo leitet große medizinische Forschung Firma und ist todkrank, der Sohn wohnt in England, trinkt zu viel und hat Schulden, der Sicherheitschef taucht immer tiefer in die Familiengeheimnisse und der Fall wird immer schwieriger...


Spannende Geschichte über Gier, Rache, Missbrauch und große Einsamkeit . Der Protagonist , Tom Winter ist ein kluger Mann welche sagt nicht viel , ihm ist lieber statt reden, machen, seine spitze Zunge bringt der Gegner auf der Hut und seine Tierliebe weicht ein bisschen sein starkes Images. Der Autor hat auch viele Nebenfiguren in die Geschichte reingesetzt , die alle sing gut ausgebaut und mit verschiedenen menschlichen Schwächen und Kanten ausgestattet .


Die Geschichte hat auch noch ein zweiten Strang  wo wir über ein Flucht von einen Sudanesen lesen, der ist sehr authentisch geschrieben mit alle möglichen Gefahren auf den Weg nach Europa und unwürdigen behandeln . Am Ende die zwei Stränge verbinden sich und geben uns eine überraschende Ende.


Der Schreibstil ist flüssig und sehr präzis, Petre Beck schreib kurze, klare , deutliche Sätze mit steigenden Spannung und vielen Verwirrungen , das ganze ist sehr strukturiert und genau beschrieben und am Ende alle Rätsel sind aufgeklärt.


Einzige was hat mir nicht gefallen, da waren die "James Bond " Szenen, das war einfach zu viel für einen beweglich beschränkten Mann und nach meine Meinung die haben das ganze geschwächt.

Veröffentlicht am 06.02.2017

Drei Berichte

Das Buch der Spiegel
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Peter Katz , ein Literaturagent bekommt von Richard Flynn ein Manuskript in welchen schreibt er über ein nie aufgeklärtes Mord auf der Professor Joseph Widder , leider der Manuskript ist nicht vollständig, ...


Peter Katz , ein Literaturagent bekommt von Richard Flynn ein Manuskript in welchen schreibt er über ein nie aufgeklärtes Mord auf der Professor Joseph Widder , leider der Manuskript ist nicht vollständig, die letzte Teil ist bei den Autor geblieben. Peter Katz ist von die Geschichte fasziniert und macht sich auf die Suche nach die fehlende Ende , er erlebt große Enttäuschung , weil der Autor gerade gestorben ist und der Rest von Manuskript ist verschwunden...


Das Buch ist aus drei verschiedenen Erzählperspektiven geschrieben , zu erst sprichst Richard Flynn, dann ein  Reporter John Keller , der ist von Peter Katz in der fall reingezogen und am Ende - pensionierte  Polizist, Roy Freeman welche damals hat die Ermittlungen geleitet.
Richard Flynn erzählt über sein Leben vor den Mord auf Professor Widder , über seine große liebe zum Laura Bains und über seine Bekanntschaft mit Professor , John Keller bringt mit seine Recherche viele neuen Fakten und Roy Freeman entschlüsselt die ganze Wahrheit.


Das Buch hat eine gewisse Aura - ist geheimnisvoll und mit vielen überraschenden Wendungen geschrieben, bis zum Ende ändert sich immer das Sicht auf das ganze  Situation und der Leser ist immer wieder mit neuen Fakten konfrontiert.


Die Personen sind lebendig und authentisch dargestellt und die Handlungen nachvollziehbar , der Schreibstil ist flüssig, einfach und angenehm zu lesen, das ganze gleicht einen Bericht , wo Schritt um Schritt ist alles geklärt mit immer steigenden Spannung welche zwingt der Leser zu weiter lesen.


Gute psychologische Geschichte mit tiefen Blicken in menschliche Charaktere,  lesenswert.

Veröffentlicht am 03.02.2017

Emotional

Liebe statt Furcht
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Flor Namdar ist in Iran geboren als Tochter einer kurdischen Sunnitin und eines persischen Schiiten , ihre Kindheit ist glücklich und fast problemlos, doch als junge Mädchen sie gerät in der Strudel non ...

Flor Namdar ist in Iran geboren als Tochter einer kurdischen Sunnitin und eines persischen Schiiten , ihre Kindheit ist glücklich und fast problemlos, doch als junge Mädchen sie gerät in der Strudel non Islamischen Revolution , welche raubt ihr die Freiheit, die Position in der Gesellschaft und am Ende raubt ihr die muslimischen Glauben. Ihre Ehe , welche ist alles andere als glücklich , ist nur eine Flucht aus lebensgefährlichen Situation , ihre Mann gehört zu der übelste Sorte..., das Leben von Flor verwandelt sich in ein Alptraum . Sie sieht nur ein Weg aus diesen Teufelskreis zu entkommen - Tod - aber gerade dann in die pure Verzweiflung Jesus gibt ihr seine Hand und hilft ihr die neue Weg zu finden.
Emotionale Biografie voll Trauer und Entsetzen welche am Ende verwandelt sich in Hoffnung und Freude , eine Biografie welche gleicht einen Abenteuerroman , wo beim lesen ich muss nach Luft schnappen und Kopfschütteln , wo Wut nimmt der Oberhand und Unverständnis für die anderen Menschen hat bei mir tief gesessen .


Flor Namdar schreibt schonungslos und mit viel schockierenden Details über ihre Leben, sie erzählt über ihre psychische Zustand, und die innere Unruhe, von Angst und Verzweiflung , aber auch über große Hoffnung und Erleichterung wenn sie hat Jesus kennen gelernt, ein schöne Zeugnis für die Glaube.

Veröffentlicht am 16.01.2017

Der Jäger und die Beute

Eventus Corp.
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Eine gute Geschichte über das Mädchen Handel in Europa - die Autorin schreibt realistisch und schonungslos, sie spart uns keine brutale Details und das , in meinen Augen , macht das die Story so gut.
Alina ...

Eine gute Geschichte über das Mädchen Handel in Europa - die Autorin schreibt realistisch und schonungslos, sie spart uns keine brutale Details und das , in meinen Augen , macht das die Story so gut.
Alina ist ein schönes Mädchen welche steckt gerade in der Pubertät , die Hormone spielen verrückt und noch der Vater ist streng und stellt immer weiter blöde Regeln, Alina fühlt sich unglücklich und sucht beim Facebook Trost, dort beim chatten lernt sie Nöel kennen , ein sehr attraktive junge Student welche hat gutes Ohr für ihre Probleme. Nöel will sich mit Alina treffen und das Mädchen willigt ein , das Treffen endet für die junge, schöne und unerfahrene Alina tragisch, Nöel  ist ein Mitglied von Mafia welche entführt junge Mädchen und Frauen um zu sie verkaufen als Sexspielzeuge oder um zu zwingen zu Prostitution .
Manu Wirtz hat ein Thriller geschrieben mit sehr aktuellen Thema , weil leider das passiert in Wirklichkeit , die Autorin schreibt sehr genau und detalliert über alles - egal ob das ist der trauende Vater, der Brutalität von die Mafia Mitglieder oder die Polizei Ermittlungen, die Sprache ist immer sehr genau und deutlich. Sehr gute Beobachtungen aus Alltag und vielen technischen Details machen das ganze  authentisch und emotional. Der Schreibstil ist flüssig mit großen Spannungsbogen , die Protagonisten sind sehr gut ausgebaut und ihre Handlungen nachvollziehbar.