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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.01.2021

vom Aufstieg bis zum Untergang

Die Geschichte eines Lügners
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Meine Meinung zum Buch:
Der Roman begleitet den angehenden, jungen Schriftsteller Maurice Swift von seinem ersten Schriftstück bis zu seinem Lebensabend. Zu Beginn seiner schriftstellerischen Karriere ...

Meine Meinung zum Buch:
Der Roman begleitet den angehenden, jungen Schriftsteller Maurice Swift von seinem ersten Schriftstück bis zu seinem Lebensabend. Zu Beginn seiner schriftstellerischen Karriere bedient er sich den Erzählungen seines Mentors Erich Ackermann und veröffentlicht dessen Lebensgeschichte in seinen eigenen Worten. Durch den großen Erfolg damit, wird Maurice übermütig und immer skrupelloser. Wo es etwas zu holen gibt, da bedient er sich, auch beim Gedankengut seiner Ehefrau und macht sein eigenes Buch daraus. Doch mit der Zeit wird es für ihn immer schwieriger Neues abzuliefern und auch sein Selbstbewusstsein schwankt. Zudem ist ihm ein junger Student auf den Fersen und scheint hinter die Fassade zu blicken.
Ich finde die Kapitelüberschriften und die Einteilung der Untergliederungen sehr gut gewählt, sodass man die gesamte schriftstellerische „Karriere“, vom Aufstieg bis zum Scheitern mitverfolgen kann. Interessant ist auch, dass Maurice auf der einen Seite sehr gut und mitreißend schreiben kann, aber auf der anderen Seite keine eigenen Ideen produziert. Für eine ziemlich lange Zeit kann er allerdings sein Umfeld blenden und ist ziemlich erfolgreich mit seiner Strategie.

Veröffentlicht am 30.01.2021

die große Schuldfrage

Wisting und der Atem der Angst
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Meine Meinung zum Buch:
An diesem Buch haben mir die beiden Charaktere Wisting, der eine Ruhe und Gelassenheit ausstrahlt, aber trotzdem dranbleibt, wenn er an einer Sache interessiert ist und seine Tochter, ...

Meine Meinung zum Buch:
An diesem Buch haben mir die beiden Charaktere Wisting, der eine Ruhe und Gelassenheit ausstrahlt, aber trotzdem dranbleibt, wenn er an einer Sache interessiert ist und seine Tochter, die als Journalistin nach ihrer Karenzzeit wieder ihren Einstieg ins Berufsleben geschafft hat und in ihrer Art frischer und emotionaler an die Fälle herangeht. Beide sind sehr authentisch und liebenswürdig beschrieben. Interessant ist, dass Wisting seine Tochter so gut wie möglich aus den laufenden Ermittlungen heraushalten möchte und auch Angst um sie hat, aber sie lässt sich nicht belehren und begibt sich auch diesmal wieder, zusammen mit ihrer Tochter, in allerhöchste Gefahr. Die Ermittlungen verlaufen schleppend, solide, bürokratisch und zäh – wie in der Realität manchmal eben auch, man braucht Geduld und Feingefühl, um ans Ziel zu kommen. Die Filmmitschnitte von Line geben sehr hilfreiches Anschauungsmaterial und auch ihre Verbissenheit ist eine große Hilfe für die Ermittlungen. Zudem versucht wird, Wisting die Schuld am missglückten Einsatz zuzuschieben und ihn aus dem Verkehr zu ziehen. Besonders die Schuldfrage wird in diesem Roman von einem zum anderen geschoben – wie ein schwarzer Peter.
Ich fand das Buch spannend, realitätsbezogen und überzeugend aufgrund der Charaktere.

Mein Fazit:
Das Buch überzeugt aufgrund seiner authentischen Charaktere und einer soliden Ermittlungsarbeit sowie journalistischem Ehrgeiz und macht Lust auf die Vorgänger-Bücher, sofern man diese noch nicht gelesen hat.

Veröffentlicht am 31.10.2020

hochwertiger Thriller

Wenn das Licht gefriert
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Meine Meinung zum Buch:
Der Thriller macht seinem Genre alle Ehre, er ist wirklich von Anfang an spannend bis zum Schluss. Auch wenn das Ende meiner Meinung nach hart ist, so ist es dennoch realistisch ...


Meine Meinung zum Buch:
Der Thriller macht seinem Genre alle Ehre, er ist wirklich von Anfang an spannend bis zum Schluss. Auch wenn das Ende meiner Meinung nach hart ist, so ist es dennoch realistisch und kein aufgezwungenes Happy End. Das Thema Alzheimer und wie schwierig der Umgang damit für die Angehörigen ist, wird im Buch auch aufgegriffen und hat dies positiv und informativ bereichert. Vor allem Elisabeth wirkt sehr authentisch, auf der einen Seite besorgt, auf der anderen Seite gestresst und genervt. Ich würde sehr gerne weitere Bücher vom Autor in gleich hochwertiger Qualität lesen!

Veröffentlicht am 29.10.2020

sehr unterhaltsam - vor allem die Englischkenntnisse

Funkenmord (Kluftinger-Krimis 11)
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Meine Meinung zum Buch:
Kluftinger ist mittlerweile wieder etwas älter geworden und hat beruflich einen Aufstieg hingelegt. Sein Cold Case, der ihn schon längere Zeit beschäftigt, ist trotz der Zeit, die ...

Meine Meinung zum Buch:
Kluftinger ist mittlerweile wieder etwas älter geworden und hat beruflich einen Aufstieg hingelegt. Sein Cold Case, der ihn schon längere Zeit beschäftigt, ist trotz der Zeit, die inzwischen vergangen ist, sehr spannend und wühlt die Einwohner der kleinen Ortschaft wieder ordentlich auf, sodass auch Kluftinger nicht ganz ungefährlich lebt. Lucy, die neue Kollegin, mischt das Herrenteam ordentlich auf und bringt frischen Wind in das Ermittlungsteam. Die privaten Eindrücke finde ich auch sehr amüsant, vor allem, die Thermomix-Vorführung oder seine Hilfe bzw. Nicht-Hilfe bei der Hausarbeit und nicht zu vergessen, Kluftingers Englischkenntnisse sind ein Brüller. Auch aktuelle Themen, wie die Problematik der Asylwerber, werden angesprochen und das Thema Gleichstellung versucht Kluftinger in seinen eingestaubten Gedankengängen zu integrieren.

Mein Fazit:
Ich hoffe, Kommissar Kluftinger verabschiedet sich nicht bald in den Ruhestand, vorher würde ich noch gerne ein paar Fälle mit ihm lösen.

Veröffentlicht am 26.10.2020

ansprechendes Cover - wie auch der Inhalt

Zerrissen
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Meine Meinung zum Buch:
Schon der erste Eindruck ist außergewöhnlich, das Cover und den Titel finde ich sehr stimmig und beides in Kombination hat mich sofort angesprochen. Die Thematik ist natürlich auch ...

Meine Meinung zum Buch:
Schon der erste Eindruck ist außergewöhnlich, das Cover und den Titel finde ich sehr stimmig und beides in Kombination hat mich sofort angesprochen. Die Thematik ist natürlich auch sehr interessant, denn wenn es um die Misshandlung von Kindern geht, das kann niemand gutheißen. Umso brisanter ist die Lage, in der sich Gerichtsmediziner Fred Abel befindet, nachdem das schwer misshandelte Mädchen die Nichte seiner engen Kollegin Sabine Yao ist und deren Schwester unter Verdacht steht. Doch es kommt noch schlimmer, auch wenn dies schon genügend Stoff für ein Buch hergeben würde. Am Ende befindet sich auch Fred Abel selbst in einer brenzligen Situation und auch seine Ehefrau bleibt nicht verschont. Mir hat es gut gefallen, dass die unterschiedlichen Handlungsstränge abwechselnd eingebracht wurden und man so in kleinen Etappen häppchenweise die Hintergründe erfahren konnte, bevor man den gesamten Zusammenhang erfassen konnte. Durch die recht kurzen und übersichtlichen Kapitel lässt sich das Buch zügig lesen und auch der Spannungsbogen bleibt aufrechterhalten.

Mein Fazit:
Das Buch ist außen wie auch innen äußerst ansprechend gestaltet und der Schluss lässt auf einen Fortsetzungsteil hoffen, auf den ich mich schon jetzt freue!