verwirrend und düster
Das Reich der zerbrochenen KlingenWir sterben alle, stellte er fest, auf die eine oder die andere Weise. Nur, dass einige von uns schnelle r sterben, als andere. Man kämpft, und man stirbt.
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Sekemleth das einstige Kaiserreicht ...
Wir sterben alle, stellte er fest, auf die eine oder die andere Weise. Nur, dass einige von uns schnelle r sterben, als andere. Man kämpft, und man stirbt.
Seite 11
Sekemleth das einstige Kaiserreicht wird von Dekadenz und Verfall bedroht und in seinem Inneren streiten verfeindete Adelige um die Vorherrschaft. Fürst Orhan Emereth, der den Thron des Reiches mithilfe einer Söldnerarmee an sich reißen will, ahnt nicht, dass sich unter den gekauften Kriegern ein ganz besonderer Mann befindet: Marith, der nicht nur vor seiner Vergangenheit flieht, sondern auch vor seinem mächtigen Vater, der ihn tot sehen will.
Hochpriesterin Thalia ist eine angesehene Persönlichkeit, doch als das Gemetzel des Staatsstreiches beginnt, muss Thalia aus dem Tempel des „Herrn über Leben und Sterben" fliehen, um dem sicheren Tod zu entkommen. Sie trifft auf Marith, der ihr zusichert, sie lebendig aus der Stadt herauszuschaffen. Gemeinsam werden sie schon bald zu Schlüsselfiguren im Spiel um die Macht.
Es handelt sich um ein Buch aus dem Grimdark Genre, was wohl u.a. bedeutet, dass es sehr grausam zugehen kann. Dies kann ich absolut bestätigen, schon im Prolog ging es mehrfach um Gedärme. Der Schreibstill ist eigentlich gut, die Dialoge sind aber sehr abgehakt und es ist schwer zu erkennen wer spricht. Die Stimmung ist düster und es gibt unheimlich viele Figuren. Ich überlege tatsächlich das Buch abzubrechen, weil ich so gar keinen Zugang finde und bisher bis auf den toten Drachen auch noch nichts spannendes passiert ist.
Die Last der Sterne schien auf seinen Körper zu drücken, ihre endlose Unbarmherzigkeit, ihre schiere Anzahl. Zu ihnen hinaufzuschauen, war wie ein kleiner Tod, die Auslöschung seines Ichs.
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