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Redrose

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Veröffentlicht am 25.01.2021

Westfalen-Krimi mit italienischem Flair

Festa Mortale
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Festa Mortale ist bereits der 3. Krimi mit dem Kripo-Team um Maike Graf und Max Teubner.
Aber das Buch kann gut auch unabhängig von den Vorgängern gelesen werden.

Der Schreibstil von Astrid Plötner lässt ...

Festa Mortale ist bereits der 3. Krimi mit dem Kripo-Team um Maike Graf und Max Teubner.
Aber das Buch kann gut auch unabhängig von den Vorgängern gelesen werden.

Der Schreibstil von Astrid Plötner lässt sich angenehm flüssig lesen, die Protagonisten werden lebendig dargestellt.

Besonders gut gefallen haben mir die Szenen rund um das italienische Fest, welches jährlich in Unna stattfindet. Der Autorin ist es gut gelungen, die Lebensfreude dieses Festes zu vermitteln und ich würde sehr gerne durch die Gassen von Unna schlendern, italienische Snacks und Livemusik genießen.

Auch der kleine Torben war von diesem Fest ganz begeistert und wollte unbedingt mit seiner Mutter aufs Riesenrad. Doch danach verschwindet Torben und auf der Suche nach ihm, findet die Polizei einen Toten. Und es bleibt nicht bei einem Mord.

Interessant finde ich die kurzen Einschübe aus Sicht des Mörders, die den Leser schon vor der Polizei auf die richtige Spur bringen. Trotzdem bleibt der Krimi spannend und ich wollte unbedingt die Hintergründe erfahren, die zu diesem Verbrechen führten.

Ein spannender Krimi, bei dem die Ermittler allerdings noch etwas mehr Profil gebrauchen könnten, um dauerhaft in Erinnerung zu bleiben.

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Veröffentlicht am 16.12.2020

Aufregende Abenteuer in fremden Welten

ZULOU
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Ein wenig war ich erschrocken, als ich gehört habe, dass „Das Wandertheater von Zulou“ in der Kategorie Kinderbücher beim Leserpreis von lovelybooks nominiert war. Aber die Empfehlung für das Buch kam ...

Ein wenig war ich erschrocken, als ich gehört habe, dass „Das Wandertheater von Zulou“ in der Kategorie Kinderbücher beim Leserpreis von lovelybooks nominiert war. Aber die Empfehlung für das Buch kam von einer erwachsenen Person und so habe ich mich trotzdem getraut, das Buch zu lesen. Ab welchem Alter es für Kinder geeignet ist, möchte ich nicht beurteilen, aber es ist für Fantasy Freunde auch in gehobeneren Altersklassen durchaus geeignet, ich hatte nicht den Eindruck, dass es für mich zu kindlich war.

Auf den ersten Seiten wird das harte Leben des Waisenjungen Igor beschrieben und mein Herz blutete bei der Schilderung, wie schlecht er handelt wurde und was für ein einsames Leben der arme Igor führen musste. Kinder können ganz schön grausam sein.

Doch der Besuch des Wandertheaters Zulou bringt die Wende für Igor, er schließt sich der eigenartigen Truppe an und landet schließlich in Zulou, einer fremden Welt mit exotischen Geschöpfen.

Mit Zulou und seinen Bewohnern ist es der Autorin gelungen, eine faszinierende Welt zu erschaffen, die ich deutlich vor meinen Augen sehen konnte und in der ich zusammen mit Igor spannende Abenteuer erleben konnte. Besonders gut gefallen hat mir Aquaria. „Das Wasser des unterirdischen Meeres schillerte Türkisblau und das hellgrüne Seegras wiegte sich zaghaft hin und her, als würde eine laue Brise wehen. Wie Silberregen reflektierten die umher flirrenden Partikel die Sonnenstrahlen, welche hoch oben durch die Gräben der massiven Felsdecke drangen und das unterirdische Meer mit Licht nährten.“ Macht das nicht einfach Lust auf Aquaria?

Aber auch in Zulou ist nicht alles Gold was glänzt. Die Welt ist in Gefahr und wie im wirklichen Leben gibt es auch in Zulou einige üble Zeitgenossen.

Dies ist erst der Auftakt zu einer Fantasyreihe und daher ist es am Ende des Buches Igor noch nicht gelungen, Zulou zu retten. Aber ich habe einige sehr witzige Bewohner von Zulou lieben gelernt und bin schon gespannt, wie es mit der Geschichte im zweiten Band weitergeht.

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Veröffentlicht am 08.11.2020

Irland Krimi mit ganz viel Liebe

Cliffs of Moher
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Ella, von der Liebe enttäuscht, reist nach Irland, in das Land ihres verstorbenen Vaters.

Bei einer der Hauptattraktionen von Irland, den Cliffs of Moher, glaubt sie, einen Mord gesehen zu haben, doch ...


Ella, von der Liebe enttäuscht, reist nach Irland, in das Land ihres verstorbenen Vaters.

Bei einer der Hauptattraktionen von Irland, den Cliffs of Moher, glaubt sie, einen Mord gesehen zu haben, doch der sympathische Inspektor Delany scheint ihr nicht zu glauben, so dass Ella selbst beginnt zu ermitteln. Dadurch bringt sie sich und die neu entdeckte Verwandtschaft in Lebensgefahr. Aber zum Glück gibt es ja diesen attraktiven Inspektor…..

Das Buch lässt sich gut lesen, Irlandfreunde werden sich über die schönen Landschaftsbeschreibungen freuen und auch Freunde von Liebesgeschichten kommen bei Cliffs of Moher nicht zu kurz.

Mir persönlich war es ein wenig zu viel Liebesgesäusel, reicht aber immer noch zu guten 4 Sternen.
Wer weiter durch Irland reisen mag, mit Ring of Kerry geht es weiter mit Ella und ihrem Inspektor.

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Veröffentlicht am 08.11.2020

Aus dem Alltag einer Buchhändlerin

Meine Inselbuchhandlung
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Petra Dittrich, geboren auf der Insel Rügen, berichtet von ihrer Jugend in der DDR, den damals angesagten Kinderbüchern, verschiedenen Stationen in Berlin und Hamburg bis sie dann letztendlich wieder ...



Petra Dittrich, geboren auf der Insel Rügen, berichtet von ihrer Jugend in der DDR, den damals angesagten Kinderbüchern, verschiedenen Stationen in Berlin und Hamburg bis sie dann letztendlich wieder auf Rügen eine Buchhandlung eröffnet.

Dabei erzählt sie auch Privates aus ihrem Leben außerhalb des Buchladens. Sehr gut gefallen haben mir auch die Bilder in der Mitte des Buches, die sie bei der Arbeit im Buchladen oder bei einer Lesung zeigen und auch von ihrer großen Verbundenheit zu Rügen zeugen, so dass man automatisch Lust bekommt, auf dieser Insel auch mal Urlaub zu machen.

Auch die Beschreibungen der Lesungen und der Kontakt mit den verschiedensten Autoren machen Spaß und zeigen, dass nicht immer alles perfekt sein muss.

Wer hier einen spannenden Roman oder eine romantische Liebesgeschichte erwartet, wird enttäuscht sein, obwohl Petra Dittrich auch über ihre große Liebe schreibt.

Ich habe mir auf jeden Fall vorgenommen, wenn es mich mal nach Rügen verschlägt, im BuchLaden in Ginst vorbeizuschauen und wie mich mein Mann kennt, mit einem Stapel Bücher wieder herauszukommen.

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Veröffentlicht am 08.11.2020

Mord im Land der Kelten

Bretonisch mit Meerblick
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Das Cover hat mich absolut begeistert, ein einsamer Leuchtturm inmitten der sturmumtosten See.

Das Buch nimmt uns Leser mit auf eine Reise in die Bretagne. Tereza Berger, Schweizerin, erbt ein Haus in ...

Das Cover hat mich absolut begeistert, ein einsamer Leuchtturm inmitten der sturmumtosten See.

Das Buch nimmt uns Leser mit auf eine Reise in die Bretagne. Tereza Berger, Schweizerin, erbt ein Haus in der Bretagne und mit dem Haus jede Menge Bücher. Man merkt an den Beschreibungen, dass die Region auf der Halbinsel Crozon der Autorin ans Herz gewachsen ist.

Der Sage nach holt sich die Strömung, genannt Morwen, alle 100 Jahre 3 Männer. Als Tereza ihr Erbe antritt, gab es kürzlich bereits 2 Fälle von Ertrunkenen. Eigentlich möchte Tereza das geerbte Haus gleich verkaufen, doch etwas daran fasziniert sie. Und dann lernt sie auch noch Severin kennen. „Vor mir stand ein Gott. Braungebrannt, weißblonde Kringel, Augen wie Heidelbeeren.“ Schade, dass das Schnuckelchen gleich darauf von Morwen geholt wird und Tereza sogar als Mordverdächtige gilt. Bösartige Schmierereien an ihrem Haus sollen Tereza vertreiben, doch das weckt nur ihren Widerspruchsgeist und so beginnt sie zu ermitteln und kommt dem Mörder dabei gefährlich nahe.

Sehr gut gefallen haben mir auch die literarischen Ausflüge zu den bretonischen Spezialitäten wie etwa Schokolade mit fleur de sel oder den Biscuits Breton. Und über eine Buchhandlung wie die von Tereza würde ich mich auch sehr freuen und mit einem Stapel Bücher den Laden wieder verlassen.

Ein spannender Regionalkrimi zum miträtseln.

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