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Veröffentlicht am 22.11.2020

Varg Veum und die kopflose Frau

Die Frau im Kühlschrank
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Diesmal kommt es dicke für Varg Veum. Was als Vermisstenfall beginnt endet mit der Suche nach einem Frauenmörder. Doch wie kommt es dazu? Varg erhält von Arnes Mutter den Auftrag nach ihrem Sohn zu suchen, ...

Diesmal kommt es dicke für Varg Veum. Was als Vermisstenfall beginnt endet mit der Suche nach einem Frauenmörder. Doch wie kommt es dazu? Varg erhält von Arnes Mutter den Auftrag nach ihrem Sohn zu suchen, hat dieser sich doch nicht wie gewohnt bei ihr gemeldet. Varg nimmt den Auftrag an und erfährt bei Arnes Arbeitsgeber auf einer Ölplattform, dass auch er nichts über den Verbleib Arnes weiß. Als sich Varg nun in Arnes Wohnung näher umschaut, entdeckt er im Kühlschrank eine kopflose Leiche. Und zu allem Überfluss, soll es nicht bei dieser einen bleiben. Also wieder viel Ermittlungsarbeit für Varg Veum.
Wie schon in den Vorgängerbänden kann Varg Veum seine Art, als hartnäckiger und eigenbrötlerischer Privatdetektiv, nicht abschütteln. Verbeißt er sich erst einmal in einen neuen Fall gibt es für ihn kein rechts und links, er geht stur geradeaus, egal wem er dabei auf die Füße tritt. Das dies natürlich seinem Gegenspieler bei der Polizei, Kriminalinspektor Muus, so gar nicht passt ist Programm. Aber gerade diese Zielstrebigkeit ist es schließlich, die Licht in die Mordserie bringt.
Mir hat auch dieser neue Teil wieder viel Lesevergnügen und gute Unterhaltung geboten. Ich vergebe für diesen Kriminalroman 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 21.11.2020

2. Fall für Varg Veum

Dein bis in den Tod
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In seinem 2. Fall fängt alles recht harmlos für Varg Veum, seines Zeichens Privatdetektiv in Bergen, an. Bittet ihn doch ein achtjähriger Junge sein Fahrrad wiederzufinden. Varg beschließt, dem Jungen ...

In seinem 2. Fall fängt alles recht harmlos für Varg Veum, seines Zeichens Privatdetektiv in Bergen, an. Bittet ihn doch ein achtjähriger Junge sein Fahrrad wiederzufinden. Varg beschließt, dem Jungen zu helfen, ist es doch für ihn eine einfache Sache. Doch kurz darauf ist das Kind verschwunden und schon ist er wiedereinmal in eine Geschichte verstrickt, die so von ihm nicht angedacht war. Aber nichtsdestotrotz beginnt er zu ermitteln und ist auch der Polizei wiedereinmal einige Schritte voraus, was natürlich seinem Gegenspieler, Kriminalinspektor Muus, so gar nicht in den Kram passt.
Die Story selbst ist gut erzählt. Gesellschaftskritik und ein überzeugendes Ende runden den Krimi ab. Der fesselnde und atmosphärische Schreib- und Erzählstil Staalesens passen gut zu seinem recht flegelhaft daherkommenden Ermittler. Mich hat dieser Teil der Varg-Veum-Reihe wieder gut unterhalten. Deshalb vergebe ich hier 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 21.11.2020

Fesselnd und atmosphärisch

Das Haus mit der grünen Tür
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In „Das Haus mit der grünen Tür“ löst Varg Veum, seines Zeichens Privatdetektiv im norwegischen Bergen, seinen ersten Fall. Mit der Aussicht auf schnell verdientes Geld, Varg ist chronisch pleite, nimmt ...

In „Das Haus mit der grünen Tür“ löst Varg Veum, seines Zeichens Privatdetektiv im norwegischen Bergen, seinen ersten Fall. Mit der Aussicht auf schnell verdientes Geld, Varg ist chronisch pleite, nimmt er einen Auftrag an, bei dem nichts so ist wie er anfänglich glaubt. Und so befindet er sich alsbald in einer Falle wieder, die seinem „Intimfeind“ Kriminalinspektor Muus sehr recht kommt.
Gunnar Staalesen hat eine fesselnde Art seine handelnden Figuren agieren zu lassen. Die Charakterisierung Varg Veum, mit seiner Hau-Drauf-Mentalität und Muus ablehnde Haltung gegen Varg allein ist schon das Lesen wert. Die Story selbst ist gut erzählt und enthüllt letztlich ein überzeugendes Ende.
Dass Staalesen aus Bergen stammt spürt man deutlich, setzt er die Stadt doch geschickt als Handlungsort ein und präsentiert so seinen Lesern gleich noch seine Geburtsstadt mit ihren zahlreichen Facetten.
Der fesselnde und atmosphärische Schreib- und Erzählstil Staalesens passen gut zu seinem recht flegelhaft daherkommenden Ermittler. Mich hat dieser erste Teil der Varg-Veum-Reihe gut unterhalten. Deshalb vergebe ich hier 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 14.11.2020

Rhage & Mary

Ewig geliebt
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Dies ist das direkte Anschlussbuch zu "Krieger im Schatten". Bitte lest dieses Buch unbedingt vorher, da die Geschichte hier ohne weitere Einleitung weitergeführt wird.
Erneut liegt der Fokus auf Rhage ...

Dies ist das direkte Anschlussbuch zu "Krieger im Schatten". Bitte lest dieses Buch unbedingt vorher, da die Geschichte hier ohne weitere Einleitung weitergeführt wird.
Erneut liegt der Fokus auf Rhage und Mary. Durch einen traurigen Umstand soll sich das Leben der beiden für immer verändern. Hier spielt das Mädchen Bitty eine tragenden Rolle. Und wie und warum es dazu kommt ist sehr einfühlsam und emotional erzählt. Wobei ich sagen muss, war mir die heile Familienidylle mit Rhage und Bitty manchmal doch ein wenig zu dick aufgetragen. Rhage mutiert hier in so mancher Szene vom feuerspeienden Drachen zum Schmusekater. Aber gut ein wenig Harmonie zwischen den Kämpfen muss ja auch mal sein. Wie nicht anders zu erwarten wird die Geschichte um Xcor, Throe, Assail und vor allem die Schwangerschaft Laylas fortgeschrieben. Durch die vielen neuen Wendungen bleibt man als Leser automatisch am Buch. Man möchte ja schließlich wissen wie die eine oder andere Begebenheit sich entwickelt oder gelöst wird. Und so bleibt einem nichts anderes übrig, als auf die nächste Runde mit den Brüdern der Blackdagger-Bruderschaft zu warten. Da mir diese Geschichte manchmal ein bisschen „zu süß“ war vergebe ich diesmal 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 14.11.2020

Rhage & Mary

Krieger im Schatten
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Erneut liegt der Fokus auf Rhage und Mary. Durch einen traurigen Umstand soll sich das Leben der beiden für immer verändern. Hier spielt das Mädchen Bitty eine tragenden Rolle. Und wie und warum es dazu ...

Erneut liegt der Fokus auf Rhage und Mary. Durch einen traurigen Umstand soll sich das Leben der beiden für immer verändern. Hier spielt das Mädchen Bitty eine tragenden Rolle. Und wie und warum es dazu kommt ist sehr einfühlsam und emotional erzählt. Wobei ich sagen muss, war mir die heile Familienidylle mit Rhage und Bitty manchmal doch ein wenig zu dick aufgetragen. Rhage mutiert hier in so mancher Szene vom feuerspeienden Drachen zum Schmusekater. Aber gut ein wenig Harmonie zwischen den Kämpfen muss ja auch mal sein. Wie nicht anders zu erwarten wird die Geschichte um Xcor, Throe, Assail und vor allem die Schwangerschaft Laylas fortgeschrieben. Durch die vielen neuen Wendungen bleibt man als Leser automatisch am Buch. Man möchte ja schließlich wissen wie die eine oder andere Begebenheit sich entwickelt oder gelöst wird. Und so bleibt einem nichts anderes übrig, als auf die nächste Runde mit den Brüdern der Blackdagger-Bruderschaft zu warten. Da mir diese Geschichte manchmal ein bisschen „zu süß“ war vergebe ich diesmal 4 von 5 Sternen.