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Veröffentlicht am 14.11.2020

Zeitgenössischer Coming-of-Age-Roman

Dieses ganze Leben
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Ich hatte mich schon auf diesen Roman gefreut und bin umso froher das Buch als Rezensionsbuch vorablesen zu können.

Paola ist ein ganz normaler Teenager, die mit sich selbst hadert, sich hässlich fühlt, ...

Ich hatte mich schon auf diesen Roman gefreut und bin umso froher das Buch als Rezensionsbuch vorablesen zu können.

Paola ist ein ganz normaler Teenager, die mit sich selbst hadert, sich hässlich fühlt, überall aneckt und sehr oft einfach nur wütend auf ihre gesamte Umgebung ist. Das alles versucht sie mit ihrer Ironie zu überspielen. Wohlbehütet wächst sie in einer sehr gut situierten Familie in einem großen Haus auf. Alle Möglichkeiten stehen ihr offen, allerdings ist Geld wie so oft nicht alles. Paola leidet unter den schwierigen familiären Verhältnissen. Dem physisch wie emotional abwesenden Vater und der überbehütenden, kontrollsüchtigen Mutter.
Am schlimmsten trifft sie, dass Niemand sich für ihre Bedürfnisse oder Probleme interessiert und über allem Familiengeheimnisse liegen, welche aber nie besprochen werden.
„Alle glücklichen Familien ähneln einander, jede unglückliche Familie ist auf ihre Art unglücklich, und unsere Art ist das Schweigen. […] Das Schweigen klebt an dir, ist wie Leim, eine Angewohnheit wie das Rauchen, du möchtest aufhören, kannst es aber nicht.“ S.193
Und so „bricht“ sie immer wieder aus mit ihrem einzigen Freund und Verbündeten, ihrem körperlich behinderten Bruder Richi. Mit ihm kann sie sich offen geben, bespricht das Mobbing und die Ablehnung in der Schule, die Ärgernisse mit den Eltern.
Paola macht sich auf die Suche nach dem wahren Leben, Antworten auf ihre Fragen und findet dabei doch auch Freundschaft und ihren ganz eigen Stil.

Für mich war es ein wunderbar unterhaltsamer Roman, ich habe mit Paola mitleiden, lachen und sehnen können. Sie ist eine nahbare und irgendwie sehr sympathische Figur mit ihren Fehlern und Problemen ohne dabei der typische Abklatsch einer nullachtfünfzehn Teenie Vorlage zu sein.
Sehr gut hat die Autorin Raffaella Romagnolo zeitgenössische Themenpunkte mit eingearbeitet ohne dabei kitschig zu werden. Ihr Schreibstil ist flüssig, leichtverständlich so dass man den Roman direkt wegsuchten kann. Besonders fand ich das Paola als Ich-Erzählerin uns als Leser direkt anspricht, uns zu ihren imaginären Freunden und Mitwissern macht.

Nach dem ich das Buch beendet hatte, wollte ich Paola und ihre Familie einfach noch ein bisschen weiterbegleiten dürfen. Ihre Beziehungen und Entwicklungen weiterverfolgen. Sehen wie sie ihren Weg weiter geht. Für mich hätte es also gerne noch etwas weiter und mehr in die Tiefe gehen dürfen. Nichtsdestotrotz eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Ein Ratgeber, der stärkt, ohne zu überfordern.

Dein Endometriose-Alltagshelfer
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Endometriose – das Chamäleon unter den Erkrankungen.
Eine Krankheit, die sich auf so vielfältige Weise bemerkbar machen kann, dass sie oft lange unerkannt bleibt.
Jeder Mensch mit Uterus hat einen ganz ...

Endometriose – das Chamäleon unter den Erkrankungen.
Eine Krankheit, die sich auf so vielfältige Weise bemerkbar machen kann, dass sie oft lange unerkannt bleibt.
Jeder Mensch mit Uterus hat einen ganz eigenen Leidensweg und erlebt die Erkrankung anders. Und doch verbindet viele eine ähnliche Geschichte: jahrelange Ärzte-Odysseen, Besuche in der Notaufnahme und ein Alltag, der immer wieder von Schmerzen bestimmt wird.
Vielleicht liegt genau darin eines der größten Probleme: Obwohl Endometriose seit langem bekannt ist, waren lange Zeit nur wenige ÄrztInnen ausreichend darin geschult, sie überhaupt zu erkennen.
Inzwischen hat sich einiges getan – nicht zuletzt, weil die Erkrankung mehr Sichtbarkeit bekommen hat und der öffentliche Fokus spürbar gewachsen ist.

Eine der Betroffenen ist Lena Düsterhus. Sie setzt sich intensiv für Aufklärung rund um Endometriose ein, unter anderem auf ihrem Instagram-Kanal @endomood_ sowie in ihrem Podcast „Hereinspaziert: Kaffeeklatsch mit Endometriose“.
Mit „Dein Endometriose-Alltagshelfer“ hat sie in Zusammenarbeit mit der Ärztin Frau Dr. med. Kirsten Hübner nun ein eigenes Buch veröffentlicht.

Und dennoch stellt sich die Frage: Braucht es – trotz der bereits vorhandenen, guten Ratgeber – noch ein weiteres Buch zu diesem Thema?

Und richtet es sich auch an Betroffene, die sich bereits intensiv mit ihrer Erkrankung auseinandergesetzt haben?
Vor diesem Hintergrund war ich besonders gespannt darauf, welchen Ansatz dieses Buch verfolgt – und wie zugänglich es für Betroffene gestaltet ist.
Schon das Cover vermittelt mit seiner hellen Farbgebung und der stilisierten Frauenfigur eine klare Ansprache, die sich vor allem an eine weibliche Leserschaft richtet. Dieser visuelle Stil zieht sich stimmig durch das gesamte Buch und sorgt für ein rundes Gesamtbild.

Auf 231 Seiten werden in prägnanten Kapiteln die wichtigsten Aspekte rund um Endometriose aufgegriffen – von aktuellen Erkenntnissen über Therapiemöglichkeiten bis hin zu alltagstauglichen Tipps und Tricks, die zwar keine Heilung versprechen, aber spürbare Linderung bieten können. Der Schreibstil bleibt dabei durchgehend gut zugänglich und angenehm zu lesen.

Besonders positiv fällt auf, dass die Autorin immer wieder ExpertInnen zu Wort kommen lässt, zum Beispiel zu Themen wie Partnerschaft oder anti-entzündlicher Ernährung. Diese Perspektiven bereichern die einzelnen Abschnitte und geben dem Buch zusätzliche Tiefe.
Ich persönlich habe die Texte als sehr angenehm und nie überfordernd empfunden und konnte einige interessante Impulse für mich mitnehmen.

Ein kleiner Kritikpunkt ist jedoch, dass viele Themen eher angerissen als wirklich vertieft werden. Für einen ersten Einstieg oder um eigene Ansatzpunkte zu finden und darauf aufbauend weiter zu recherchieren, ist das Buch jedoch sehr gut geeignet.


Meine Bewertung:
(4,5 von 5 Sternen)

Insgesamt ist „Dein Endometriose-Alltagshelfer“ ein ermutigender Ratgeber, der sich gut immer wieder zur Hand nehmen lässt – sei es zum Nachschlagen, Schmökern oder um das eigene Wissen aufzufrischen.
Ich empfehle ihn besonders Betroffenen, die kompakte, lösungsorientierte Ratgeber schätzen und einen fundierten Einstieg in das Thema suchen.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Ein leiser Roman über eine laute Kindheit.

Mit beiden Händen den Himmel stützen
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„Mit beiden Händen den Himmel stützen“ ist das Debüt der Autorin Lilli Tollkien. Angezogen hat mich dabei vor allem das Cover: Ein junges Mädchen blickt forsch und fordernd den Betrachtenden in die Augen. ...

„Mit beiden Händen den Himmel stützen“ ist das Debüt der Autorin Lilli Tollkien. Angezogen hat mich dabei vor allem das Cover: Ein junges Mädchen blickt forsch und fordernd den Betrachtenden in die Augen. So wollte auch ich direkt in dieses Buch eintauchen, um herauszufinden, was sie mir sagen will.

In dieser Geschichte begleiten wir Lale, deren Aufwachsen sich in einem fortwährenden Ausnahmezustand befindet. Da ihre Mutter nicht für sie sorgen kann und eher eine selten gesehene Randfigur in ihrem Leben ist, wächst sie Anfang der 80er-Jahre in Berlin in einer Männerkommune auf.
Die Männer – auch ihr eigener Vater – taumeln zwischen verschiedenen Frauen, Alkohol und Drogen hin und her.
Als kleines Kind scheint Lale bestenfalls ein Haustier oder Maskottchen zu sein, statt ein Kind mit Bedürfnissen. Halt und Sicherheit erfährt sie nicht. Ihre Grenzen werden wiederholt missachtet, ihre Ängste kleingeredet.

Mich hat der Roman „Mit beiden Händen den Himmel stützen“ berührt und ein wenig sprachlos zurückgelassen. Wie muss sich eine solche Kindheit und Jugend anfühlen? Ich hatte beim Lesen oft ein Gefühl von Beklemmung.
Besonders interessant fand ich, dass dieser Roman teilweise von realen Ereignissen inspiriert wurde. Wenn man sich das bewusst macht, wirkt vieles noch intensiver und nachhallender.
Der poetische, eher leise Text geht tief. Dennoch schafft es die Autorin, ihrer Protagonistin Lale eine gewisse Abgebrühtheit und Distanziertheit zu geben, die sehr gut zum Ton des Romans passt.
Insgesamt ist es ein ruhiges Buch mit vielen Untiefen, Grenzüberschreitungen und Momenten der Hilflosigkeit – aber nie perspektivlos oder hoffnungslos. Lale versucht immer wieder, für sich selbst einzustehen und ihren eigenen Weg zu gehen, mag er auch noch so schwer sein.
„Mit beiden Händen den Himmel stützen“ ist ein emotionaler Gegenwartsroman mit tiefgründiger Thematik, geschrieben in einem flüssigen und intensiven Stil.

Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die auch auf wenigen Seiten eine intensive Leseerfahrung machen möchten.
Ein Buch, welches still erzählt wird und tief trifft.

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Veröffentlicht am 23.05.2023

interessantes Psychogramm über die heutige Jugend, Popkultur und Kommerzialisierung in Japan

Idol in Flammen
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Was neben dem poppig-knalligem Cover als Erstes bei „Idol in Flammen“ auffällt, ist die junge Autorin Rin Usami. Für ihren Debüt-Roman erhielt Sie mit nur 21 Jahren bereits den Akutagawa-Preis.
Der Akutagawa-Preis ...

Was neben dem poppig-knalligem Cover als Erstes bei „Idol in Flammen“ auffällt, ist die junge Autorin Rin Usami. Für ihren Debüt-Roman erhielt Sie mit nur 21 Jahren bereits den Akutagawa-Preis.
Der Akutagawa-Preis ist in Japan die bedeutendste Auszeichnung für Literaturschaffende. Somit liegt die Erwartungshaltung recht hoch, noch bevor man in diesen Roman eintaucht.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Schülerin Akari Yamashita und ihre Leidenschaft für das Idol Masaki Ueno, welches ein Mitglied einer Popband namens Mazamaza ist.
Akari ist sie kein „normaler“ Fan, wie man ihn landläufig kennt, sie ist ein sogenannter „Otaku“, was bedeutet, dass sie ihre leidenschaftliche Fanliebe obsessiv ebenso rückhaltlos auslebt.
Das äußert sich vor allem darin, dass sie keinerlei Interessen oder andere Freizeitaktivitäten hat.
In ihrem realen Leben findet sie keinen Halt, weder in ihrer Familie, noch bei Freunden.
Alltägliche Dinge wie Körperhygiene, Hausaufgaben oder einem Nebenjob nachgehen fallen ihr schwer.
Alles was sie macht, dient ausschließlich dem Ziel ihr Idol zu unterstützen.
Für Akari ist dieses Verhalten aber völlig normal, denn nur ihr Idol erdet sie und lässt sie etwas empfinden, sie bezeichnet ihn auch liebevoll als ihre Körpermitte, ihre Wirbelsäule.
Nachdem der gefeierte Star in einen Skandal verwickelt wird, wenden sich die sozialen Medien, genauso wie viele Fans, gegen Masaki. Immer mehr verändert sich auch das Leben von Akari und am Ende muss auch sie eine Entscheidung treffen.


In diesem kurzen Roman schafft es die Autorin die zerbrechliche Psyche eines jungen Mädchen glaubhaft zu schildern, ohne dabei die verschiedenen psychischen Probleme je direkt zu benennen. Rin Usami legt den Finger in eine offene Wunde, die nicht nur japanische Teenager betrifft, sondern sicherlich auch anderenorts zu finden ist.
Ich habe dieses kurze Buch als eine kleine Abrechnung mit der Gesellschaft empfunden. Denn am Ende blieb für mich die Frage, wenn alles entgleist, warum sehen alle Außenstehende nur dabei zu wie Akari immer mehr den Abgrund entgegen rennt? Ihre verschiedenen Störungen und Auffälligkeiten werden entweder hingenommen oder ignoriert. Muss man in solch einer Gesellschaft perfekt funktionieren?
Die Kommerzialisierung am Beispiel der Idol-Industrie wurde sehr gut dargestellt. Sie zeigt auf wie die Vermarktung vor allem junge, noch stark beeinflussbare Menschen dazu bringt immer mehr von ihrem Geld in ihre Fankultur zu stecken. Viele Merchandise Artikel sind stark limitiert, sodass ein enormer Druck entsteht, welcher Fans in Panik versetzen soll, etwas zu verpassen und sie so in einen Kaufzwang bringt. Wenn man ehrlich ist, ist es ein genial diabolisches Konzept. Der Konsum wird direkt mit Glücksgefühlen belohnt und das vergötterte Idol hat auch noch etwas davon. Denn über den Verkauf regelt sich die Beliebtheit der Stars, die darin mündet wer als erstes auftreten darf, gegebenenfalls ein Solo hat, mehr Sendezeit und so weiter: Ein Teufelskreislauf für alle Parteien.


Welche Perspektive mir gefehlt hat, sicherlich auf Grund der Kürze des Romans, ist der Blickwinkel des Idols Masaki. Wie muss dieser den Trubel empfinden? Was ist mit seinem Privatleben? Wie haben die anderen Bandmitglieder den Skandal aufgenommen? Dies wird immer wieder angedeutet innerhalb der Recherchen von Akari, aber nie genau beschrieben. Auch der eigentliche Skandal wirkte eher wie Mittel zum Zweck, als das er die Geschichte vorangebracht hätte.


Natürlich kann man kritisieren, dass es es nur bei einem kurzem Eintauchen in eine so komplexe Struktur bleibt. Aber ich finde dieses Buch hat einen Nachhall. Er bringt den Lesenden zum nachdenken und eventuell zum selber recherchieren.


Mir hat der Debütroman von Rin Usami sehr gefallen. So bin ich gespannt welches Thema sie in ihren nächsten Werken aufnimmt und verarbeitet.

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Veröffentlicht am 22.05.2022

Acht harte Kurzgeschichten, mit einem gewissen Punch!

JAB
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Der Autor Un-su Kim ist in seiner Heimat Südkorea bereits ein gefeierter Autor und lässt seit seinem erster Thriller die Herzen auch in Deutschland schneller schlagen.
Mit „JAB“ legt er jetzt eine Kurzgeschichtensammlung ...

Der Autor Un-su Kim ist in seiner Heimat Südkorea bereits ein gefeierter Autor und lässt seit seinem erster Thriller die Herzen auch in Deutschland schneller schlagen.
Mit „JAB“ legt er jetzt eine Kurzgeschichtensammlung nach, mit welcher er seine Wandelbarkeit und Beobachtungsgabe für das Leben von sehr unterschiedlicher Menschen zeigt.
Damit beweist er, dass nicht nur gerade sehr angesagte Serien, viele Filme, Technik oder der berühmt berüchtigte Gangnam Style aus seiner Heimat beliebt sind, sondern auch der literarische Markt so einiges zu bieten hat.

Mit seinem Geschichtenband gibt er uns einen sehr interessanten Einblick, jenseits von Glamour oder glitzernden Schein.
Das verrät schon sein Titel „JAB“. Ein Jab ist beim Boxen eine abrupt geschlagene Gerade mit der Führhand, genau so hart sollen sich seine Geschichten auch anfühlen - rau, voller Wucht, ohne dabei die kleinen zwischen Töne zu vernachlässigen. Dabei sollte man diese Erzählungen nicht nur schnell durchlesen, da man sonst diese Ebene verpassen würde. Sondern bestenfalls in einen Austausch mit anderen über die einzelnen Storylines gehen. Das macht hier wirklich Sinn, denn so konnte ich für mich ganz andere Blickwinkel bzw. Interpretationsmöglichkeiten entdecken.

Die acht kurzen Geschichten mit ihren handelnden Figuren sind sehr unterschiedlich, mal kommen sie einen wie ein Film Noir vor, mal wie eine absurde Komödie in der die Gewinner nicht so ganz klar sind. Dann wieder so rätselhaft, unheimlich und bedrohlich, dass man unweigerlich an Kafka denken muss.
Es geht oft um Einsamkeit in verschiedenen Versionen, Selbstsabotage, um dysfunktionale Familien und Alkoholmissbrauch. Über alledem ist da immer wieder diese Härte, eine rohe, manchmal auch versteckte Gewalt, gegen sich selbst, gegen andere, aber immer mit einer starken Zerstörungskraft.

Was mir bei dieser Ansammlung sehr gut gefallen hat, war, dass der Autor niemals ins Moralisieren oder Belehrende abdriftet. Alle seine Figuren gehen ihren persönlichen steinigen Weg. Als Lesende müssen wir selber entscheiden, ob oder viel mehr was wir aus diesen Geschichten für uns mitnehmen wollen. Der Schreibstil ist präzise, einfach und an einigen Stellen auch hart, was für mich gut dazu gepasst hat.
Definitiv muss man nicht mit jeder Geschichte mitgehen um einen spannenden und abwechslungsreichen Lesetrip zu erhalten.

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