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Veröffentlicht am 21.11.2020

Eine spannende Fortsetzung mit Hogart

Die Engelsmühle
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Hogarts Bruder Kurt hat eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter von Abel Ostrovsky.
Er kann ihn seit zwei Tagen nicht erreichen und bittet seinen Bruder sich mit ihm auf die Suche zu machen.
Sie finden ...

Hogarts Bruder Kurt hat eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter von Abel Ostrovsky.
Er kann ihn seit zwei Tagen nicht erreichen und bittet seinen Bruder sich mit ihm auf die Suche zu machen.
Sie finden ihn ermordet in seiner Wohnung vor.
Kurt gerät unter Verdacht und Hogart unternimmt alles, um ihm zu helfen.
Bei seinen Recherchen stellt er fest, dass wichtiges Beweismaterial fehlt.
Gleichzeitig hat er einen Auftrag angenommen, den Brand in einer Gebietskrankenkasse aufzuklären.
Er verfolgt eine Spur, aber der Täter zieht weiterhin eine blutige Spur durch Wien und Hogart kommt selbst in Gefahr.
Kann er seinem Bruder helfen und gleichzeitig den Brand aufklären?

Dies ist ein Thriller von 2008.
Andreas Gruber hat ihn überarbeitet und das merkt man dem Buch an.
Im Gegensatz zum ersten Buch "Die schwarze Dame" ist hier eine spürbare Wandlung vorhanden.
Hier erwartet einen ein gewohnt spannender Thriller mit vielen Facetten.
Hogart ist eine eigenwillige Persönlichkeit.
Seine Ermittlungsmethoden sind waghalsig, mutig, eigenwillig. Dabei ist er aber sehr menschlich und sympathisch.
Hogart verbeißt sich in den Fall.
Eine sehr gelungene Figur.
Die Nebencharaktere sind vielschichtig und glaubhaft und authentisch.
Es geht mitunter auch grausam zu.
Dieser Thriller spielt in Wien und der Autor führt uns durch seine bildhafte Sprache durch diese Stadt.
Der Plot und Aufbau ist plausibel und gut durchdacht.
Er weiß wie man den Leser packen kann.
Bis zum Schluss rätselt man, wer dahintersteckt und ist somit sehr überrascht, weil man nicht unbedingt damit gerechnet hat.
Das trägt zu einem großen Lesevergnügen bei.

Fazit: ein packender Thriller, der mich von Anfang an sehr gut unterhalten hat.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.11.2020

Ein packender Thriller

Trügerische Affäre
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Mit ihrem Mann Jonas ist Jonte als Architektin sehr erfolgreich.
Sie entwirft und er vermarktet.
Bis eines Tages Jonas ihr eine Affäre gesteht und auszieht.
Von da an ist nichts mehr so wie es war.
Mysteriöse ...

Mit ihrem Mann Jonas ist Jonte als Architektin sehr erfolgreich.
Sie entwirft und er vermarktet.
Bis eines Tages Jonas ihr eine Affäre gesteht und auszieht.
Von da an ist nichts mehr so wie es war.
Mysteriöse Vorfälle ereignen sich und Jonte kann sich an vieles nicht erinnern.
Ein großes Geheimnis umgibt sie und droht bekannt zu werden.
Voller Angst zieht sie sich zurück und spricht immer mehr dem Alkohol zu.
Dann wird in ihrem Umfeld jemand ermordet und sie ist verzweifelt und fühlt sich bedroht.
Wer macht ihr solche Angst?

Astrid Korten hat hier wieder einen sehr starken Psycho-Thriller geschrieben.
Sie ist eine Meisterin der Verwirrungen.
Jonte wirkt sehr geheimnisvoll.
Man weiß nicht, ob man Jonte glauben darf oder ob das tatsächlich so passiert. Was soll man glauben? Sie selbst weiß es ja auch nicht.
Was ist real? Diese Fragen begleiten mich durch das Buch.
Jonas ist kein Symphatieträger. Er ist egoistisch und nur auf seinen Vorteil aus.
Aber alle Charaktere zeichnen sich durch Besonderheiten aus.
Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive von Jonte erzählt.
Die Autorin führt einen immer wieder auf die falsche Fährte. Das macht das ganze unglaublich aufregend.
Die Spannung ist von Anfang an gegeben und die Cliffhanger lassen einen nicht zu Atem kommen. Man muss einfach immer weiterlesen
Es nimmt eine Wendung, die nicht vorhersehbar war und erst im letzten Moment aufgelöst wird.

Fazit: eine düstere und dunkle Stimmung herrschen hier vor. Geheimnisvoll, verwirrend, spannend, fesselnd und packend bis zu letzten Zeile.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und 5 Sterne

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Veröffentlicht am 17.11.2020

Eine humorvolle Geschichte aus dem Leben einer Waage

Schwere Zeiten
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Waagemuth ist eine analoge Waage mit Herz und Verstand.
Sie ist mit allen Sinnesorganen ausgestattet.
Das Besondere aber an ihr ist, der flauschige Flokatibauch.
Lange steht sie im Verkaufsregal und wartet ...


Waagemuth ist eine analoge Waage mit Herz und Verstand.
Sie ist mit allen Sinnesorganen ausgestattet.
Das Besondere aber an ihr ist, der flauschige Flokatibauch.
Lange steht sie im Verkaufsregal und wartet auf einen Käufer.
Als endlich Karl-Heinz diese Waage kauft um endlich abzunehmen, erlebt Waagemuth viele, viele Abenteuer.

Peter Futterschneider lässt hier eine Waage sprechen und man bekommt somit Einblicke in das Leben mehrerer Personen.
Mit viel Humor und Feingefühl lässt er uns am Leben der Waage teilhaben.
Das Buch nimmt gegen Ende eine Wendung mit der man nicht rechnet und die einen traurig macht, aber Waagemut hat am Schluss dann doch noch eine tolle Bestimmung.
Ich werde ab jetzt meine Waage mit ganz anderen Augen sehen.

Fazit: witzig, spritzig, skurril, traurig, ironisch und emotional wird hier die Sichtweise einer Waage geschildert.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne

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Veröffentlicht am 14.11.2020

Eine zauberhafte Weihnachtsgeschichte

Ein zauberhafter Weihnachtswunsch
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Finn wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich richtig Weihnachten feiern mit Kerzen, Baum und singen und allem was dazugehört, aber seine Mutter Thilda sträubt sich.
Seit ihre Großeltern nicht mehr ...


Finn wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich richtig Weihnachten feiern mit Kerzen, Baum und singen und allem was dazugehört, aber seine Mutter Thilda sträubt sich.
Seit ihre Großeltern nicht mehr da sind, möchte sie einfach nicht mehr Weihnachten feiern. Es ist nicht mehr das, was es einmal war.
Ja bis sie Lillybeth trifft. Dann ändert sich alles.
Was es genau ist, müsst ihr unbedingt selber lesen.

Janie Friese stimmt uns hier sehr eindrucksvoll auf Weihnachten ein.
Sie teilt mit uns hier ihre Weihnachtserinnerungen an ihre Großeltern.
Mit ihren Protagonisten bezaubert sie uns Leser, denn alle sind so detailgetreu gezeichnet. Man möchte sofort alle kennenlernen, um gemeinsam mit ihnen Weihnachten zu feiern.
Alle Rahmenbedingungen sind ausgewogen und harmonisch und es herrscht eine wunderbare Stimmung.
Viele magische Momente begleiten uns durch die Seiten.
Der Weihnachtszauber, den das Buch umgibt, lässt sich sehr gut nachvollziehen.

Fazit: eine wunderschöne Weihnachtsgeschichte mit viel Liebe, Verständnis und magischen Momenten.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und 5 Sterne

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Veröffentlicht am 14.11.2020

Eine schöne Geschichte mit Tiefgang

... über uns die Dächer von Rom
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Um Abstand von einem schweren Schicksalsschlag zu nehmen, reist Sofia für fünf Wochen nach Rom.
Dort lernt sie gleich Adriano kennen und sie ist von ihm absolut fasziniert.
Er zeigt ihr sein Rom und ...



Um Abstand von einem schweren Schicksalsschlag zu nehmen, reist Sofia für fünf Wochen nach Rom.
Dort lernt sie gleich Adriano kennen und sie ist von ihm absolut fasziniert.
Er zeigt ihr sein Rom und sie beide verlieben sich ineinander.
Leider ist er manchmal ein wenig distanziert und etwas geheimnisvoll.
Viele Stolpersteine werden ihnen in den Weg gelegt.
Werden sie trotzdem zusammenkommen? Welches Geheimnis umgibt Adriano?

Jani Friese hat hier einen wundervollen Liebesroman geschrieben, der uns Rom näher bringt.
In dem Roman wird ein wichtiges gesellschaftliches Thema angeschnitten, auf das ich hier nicht näher eingehen möchte, ohne zu spoilern.
Das Buch hat mich insofern überrascht, als dass es in der Mitte eine ganz andere Wendung nimmt, wie ich angenommen habe.
Das macht den Roman zu etwas ganz besonderen.
Der flüssige und lockere Schreibstil und die sehr bildhafte Gestaltung, lassen uns Rom vor Augen entstehen. Man möchte sofort losreisen und die Stadt selbst besuchen.
Auch die Charaktere sind sehr gut gelungen
Adriano ist sehr charmant und kommt äußerst sympathisch rüber.
Auch Sophia verfügt über eine Tiefe und ist sehr authentisch
Selbst die Nebencharaktere passen genau zu Geschichte.
Die Autorin schildert sehr einfühlsam und schreibt über ein Thema, das uns eigentlich alle angehen sollte.

Fazit: eine sehr gefühlvolle Geschichte mit vielen Emotionen tragen zu einem absoluten Lesegenuss bei.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne

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