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Veröffentlicht am 28.11.2020

Ein toller Mix aus Fantasy und Romance

Ein Lied, mein Leben und was sonst noch schiefgehen kann
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"Ein Lied, mein Leben und was sonst noch schiefgehen kann“ von Tini Wider

Eine Mischung aus Rockstar-Romance und Fantasy

Die siebzehnjährge Lilly hat einige Schicksalsschläge zu verkraften. Erst stirbt ...

"Ein Lied, mein Leben und was sonst noch schiefgehen kann“ von Tini Wider

Eine Mischung aus Rockstar-Romance und Fantasy

Die siebzehnjährge Lilly hat einige Schicksalsschläge zu verkraften. Erst stirbt ihre geliebte Issymama, dann erkrankt ihr Lehrmeister schwer und Lilly kann ihre Ausbildung nicht beenden und zu guter Letzt wird ihr noch die Wohnung gekündigt. Gründe genug um zu verzweifeln, doch Lilly muss nach vorne schauen. Es fällt ihr nicht leicht, ihre kleine beschauliche Heimatstadt zu verlassen, doch ihr bleibt keine andere Wahl und sie ist froh, dass sie bei ihrer exzentrischen Großmutter Mathilda in Berlin Unterschlupf gefunden hat.
Ihr Trost in dieser schweren Zeit ist die Musik und ihre Gritarre. Wenn ihr alles zuviel wird, spielt sie Stundenlang und komponiert neue Lieder. Öffentliche Auftritte vermeidet Lilly, denn sie hat Angst vor Publikum aufzutreten. Nur einmal ist es ihr gelungen vor anderen zu spielen und das klappte auch nur, weil der Anhänger, den ihre Mutter ihr geschenkt hat, ihr genug Stärke gegeben hat.
Ob in ihm wohl wirklich magische Kräfte stecken?!
Dann lernt Lilly Jamie kennen, die scheinbar ein ähnliches Schicksal zu verarbeiten hat und freundet sich mit ihr an. Zufällig arbeitet diese auch noch im Plattenlabel von Lillys leiblichen Vaters, der von der Existenz seiner Tochter nichts ahnt. Und da ist auch noch der junge Tontechniker William, der ihr Herz höher schlagen lässt.
Wird sich für Lilly nun alles zum Guten wenden?
Nachdem ich vor einiger Zeit das Debüt „Zeitenchaos“ von Tini Wider gelesen habe, war ich schon sehr gespannt auf ihr neues Werk. Ihr Schreibstil ist wie gewohnt, wunderbar lebendig und flüssig und so bin ich schnell in die Geschichte eingetaucht.
Zu Beginn konnte ich mir nicht so richtig vorstellen, wohin die Reise bei diesem Buch gehen wird. Ist es Rockstar-Romance oder Fantasy?! Beim Lesen merkte ich dann, dass es eine Mischung aus beidem ist. Obwohl der Fantasy-Anteil für meinen Geschmack ruhig noch etwas größer hätte sein dürfen.
Lilly hat eine schwere Zeit hinter sich, denn ihre „Issymama“ ist gestorben und sie muss nun die „Niederzwehrener Zweisamkeit“, die sie mit ihrer Mutter genossen hat, gegen die Großstadt Berlin eintauschen.
Wir verfolgen die Geschichte aus der Sicht von Lilly. Mir hat sehr gut gefallen, dass die Autorin immer wieder kleine Rückblenden eingepflegt hat, damit die Hintergründe der Geschichte verständlich wurden.
Lilly war für mich teilweise etwas zu naiv aber das erklärt sich dadurch, dass sie mit ihren siebzehn Jahren auch schon einige schwere Schicksalsschläge verkraften musste.
Ihre exzentrische Großmutter Mathilda, die als Schauspielerin viel unterwegs ist, empfand ich zu Beginn als ziemlich kühl und distanziert. Doch das der Eindruck getäuscht hat, habe ich schnell gemerkt.
Von den Nebenfiguren hat mir besonders Mathildas Mann Arvo gut gefallen. Er hat ein sehr liebevolles Verhältnis zu Lilly.
William ist ein ruhiger, aber liebenswerter Propagonist. Man merkt jedoch schnell, dass er etwas vor Lilly verbirgt.
Von Jamie macht euch am Besten selbst ein Bild.
Tini hat sie, aber auch Wolf, Donna und alle anderen Charaktere mit sehr viel Liebe gestaltet und es fiel mir nicht schwer, mir von allen ein Bild zu machen.
Es dauerte etwas, bis die Geschichte richtig Fahrt aufnahm, doch von dem Moment an konnte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen!
Die Spannung steigerte sich immer mehr und bei einigen überraschenden Wendungen ließ die Autorin mich mit offenem Mund zurück.
Ich bin ein sehr emotionaler Mensch und habe die ganze Zeit über mit Lilly gefühlt und gelitten und so manches Taschentuch verbraucht.
Allerdings hätte ich gerne etwas mehr über den Anhänger und seine magischen Kräfte erfahren.
Als Inspiration für den Plot diente der Autorin ein Märchen der Gebrüder Grimm. Ich bin gespannt, ob ihr erkennt, um welches der Märchen es sich dabei handelt.
Vielleicht gibt dieses Zitat aus dem Buch euch ja einen kleinen Hinweis?!

„Wenn das deine Mutter wüsste.
Das Herz würde ihr zerspringen.“

Fazit
Tini Wider hat mich auch mit ihrem zweiten Buch überzeugt. Es ist spannend, nervenaufreibend und doch gefühlvoll geschrieben und für alle Altersgruppen lesenswert.
Themen wie Trauer und Verlust spielen ebenso eine Rolle wie der Beginn einer zarten Liebesgeschichte.
Von mir gibt es dafür gute 4 Sterne ⭐⭐⭐⭐ und eine Leseempfehlung!
Vielen lieben Dank liebe Tini Wider für das Rezensionsexemplar.
Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.11.2020

Eine zauberhafte Story

Der Dieb ohne Herz
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Malina wächst bei ihrer Ziehmutter Irena auf, die in der kleinen Hafenstadt Rondama Masken herstellt.
Doch die Geschäfte laufen nur spärlich. Als Malina sich wünscht, eine Einladung der Königin nach ...



Malina wächst bei ihrer Ziehmutter Irena auf, die in der kleinen Hafenstadt Rondama Masken herstellt.
Doch die Geschäfte laufen nur spärlich. Als Malina sich wünscht, eine Einladung der Königin nach Malufra zu bekommen, um Aufträge für Irena zu sammeln, flattert diese auch schon auf ihren Küchentisch. Vielleicht findest Malina dort ja auch einen Hinweis auf ihre Herkunft und ihre Vergangenheit? Doch um nach Malufra zu gelangen, muss sie durch einen dunklen Wald, vorbei an dem Dieb ohne Herz.
Still und heimlich macht sie sich auf den Weg in die Stadt der Masken, nichts ahnend, welche Abenteuer unterwegs auf sie warten.

Für mich war es das erste Buch, dass ich von der Autorin gelesen habe. Das wunderschöne Cover mit dem Sternenhimmel hat mich direkt angesprochen und nachdem ich mir den Klappentext und die Leseprobe angesehen hatte, war klar, dass ich unbedingt in die Märchenwelt von Ney Sceatcher eintauchen wollte.
Die Idee zum Plot hat mir sofort gefallen. Es ist kein Abklatsch von bereits dagewesenen Geschichten und war für mich etwas völlig neues.
Ihr sehr schöner, leichter und flüssiger Schreibstil machte es mir dann auch leicht und ich war innerhalb von wenigen Seiten gefesselt von der Handlung. Es war schwierig, dass Buch zwischenzeitlich zur Seite zu legen.

Ich habe die Geschichte aus der Sicht von Malina verfolgt und so gelang es mir gut, Einblick in ihre Gefühle und Gedanken zu bekommen. Sie ist eine bezaubernde Propagonistin, hat ein großes Herz für alle, ist sympathisch, liebenswürdig und sehr hilfsbereit. Ich habe sie sehr schnell ins Herz geschlossen.
Auch alle anderen Propagonisten sind gut beschrieben.
Im Gegensatz zu Malina, fehlte es mir bei ihnen aber etwas an Tiefe und es fiel mir schwer, eine Verbindung zu ihnen aufzubauen.
Der Dieb ohne Herz, ist zum Beispiel eine sehr facettenreiche Figur, aber durch seine mysteriöse, meist distanzierte Art, wurde ich lange nicht schlau aus ihm und es fiel mir schwer bei ihm hinter die Kulissen zu schauen.
Nach und nach erfuhr ich, dass sich hinter jedem der Charaktere auch ein Märchen verbirgt.
Die Autorin hat das Geschehen mit ihrem bildhaften und sehr ausdrucksstarken Schreibstil sehr gut in Szene gesetzt und die Märchenelemente gekonnt darin eingepflochten.
Es fiel mir nicht schwer, mir das Fischerdorf Rondama, den verwunschennen Wald und die Maskenstadt Malfura vorzustellen.
Die Geschichte liest sich wie ein schönes Märchen und nimmt einen relativ ruhigen Verlauf. Groß Spannung kommt nicht auf. Es gibt jedoch keine langweiligen Längen und so habe ich die Handlung während der gesamten Zeit neugierig verfolgt.
Fazit
Die Autorin hat mich mit ihrer märchenhaften Geschichte verzaubert und sehr beeindruckt.
Sie besitzt ein gutes Gespür für die richtige Wortwahl und hat die märchenhafte Stimmung sehr gut eingefangen.
Aber.....nicht alle Märchen gehen so aus, wie man es sich wünscht....aber lasst euch überraschen und lest die Geschichte selbst.
Ein tolles Buch für alle Liebhaber von Märchenadaptionen. Von mir gibt es 4 ⭐⭐⭐⭐ von 5 Sternen und eine Leseempfehlung.
Ich bedanke mich beim Drachenmondverlag für die Bereitstellung des Rezessionsexemplars.

bookstagram

leseempfehlung

märchenadaption

NeySceatcher

derdiebohneherz

drachenmondverlag

  • Einzelne Kategorien
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Veröffentlicht am 17.11.2020

Eine zauberhafte Romantasy-Story

Sternenfeuer. Kaiserin der Drachen
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»Für mich bedeutet, ein Stern zu sein, zu strahlen und die Herzen der Menschen mit Licht zu füllen.«

Das Leben von Xin ist seit ihrer Geburt vorbestimmt. Als mächtigste Sternentochter ihrer Generationen ...


»Für mich bedeutet, ein Stern zu sein, zu strahlen und die Herzen der Menschen mit Licht zu füllen.«

Das Leben von Xin ist seit ihrer Geburt vorbestimmt. Als mächtigste Sternentochter ihrer Generationen wird sie die Nachfolge der Kaiserin von Midland antreten, ihren Sohn Long zum Ehemann nehmen und den Menschen als Sonne dienen. Doch die Übergabe der Macht kann nur bei Neumond stattfinden und dieser lässt schon seit Jahren auf sich warten. Die jetzige Kaiserin wird von Tag zu Tag schwächer und es besteht die Gefahr, dass die Erde irgendwann in einer Dunkelheit versinkt, wenn Xin ihr die Bürde nicht bald abnehmen kann. Zu allem Unglück, ist dann auch noch der mit ihr verbundene Stern von einem Moment auf den anderen nicht mehr am Sternenhimmel zu sehen und spurlos verschwunden. Xins Schicksal liegt nun in der Hand es ominösen Orakels, denn nur mit Hilfe der Magie, die sie von ihren Stern erhält, ist sie in der Lage, den Menschen als Sonne zu dienen. Als sie sich, völlig verzweifeln, alleine auf den Weg dorthin macht, trifft sie bereits nach kurzer Zeit auf Taron, der ihr vom ersten Moment an merkwürdig vertraut ist. Und je länger Xin unterwegs ist, desto mehr merkt sie, das ihr Herz sich eigentlich nach etwas ganz anderem sehnt. Es in

Amy Erin Thyndal hat sich von den alten Mythen und Legenden Chinas zu dieser Geschichte inspirieren lassen und nachdem ich den Klappentext und die Leseprobe gelesen hatte, wurde ich neugierig auf die Story.
Für mich war es das erste Buch, dass ich von der Autorin gelesen habe und sie konnte mich mit ihrem leichten und sehr lebendigen Schreibstil schnell begeistern.

Zu Beginn des Buches wird die Aussprache der chinesische Namen erklärt. Das fand ich sehr gut, denn sonst hätte ich sie wahrscheinlich alle falsch ausgesprochen.
Wir verfolgen die Geschichte aus der Sicht von Xin und Hua. So können wir Xin und Taron auf ihre Reise begleiten und verfolgen parallel die Geschehnisse in der Nordstadt.

Die Autorin hat die Charaktere sehr authentisch und lebendig beschrieben und auch die Nebenfiguren fügen sich wunderbar in den Plot ein.
Xin ist eine sympathische Propagonistin. Sie hat als stärkste Sternentochter eine große Bürde zu tragen, akzeptiert ihr Schicksal jedoch ohne zu murren und stellt das Wohl der Menschen in Midland über ihr eigenes.
Erst als ihr Stern und damit auch ihre Magie plötzlich verschwunden sind, merkt Xin, das beides grundlegende Pfeiler ihres Seins sind und sie den Verlust wie ein Loch in ihrem Herzen spürt.
Auf ihrer Reise zum Orakel entwickelt sie sich langsam weiter und stellt sich nicht nur einmal die Frage, was wäre , wenn …
Hua und Tian sind ihre besten Freundinnen. Sie sind ebenfalls Sternentöchter und auch ihre Rollen sind vorherbestimmt. Hua soll sich als Hüterin der Ausbildung der Kinder widmen. Eine eigene Familie wird es für sie nicht geben.Tian hingegen wird sich ihren Mann nicht selbst aussuchen können, denn sie muss für den politischen Vorteil Midlands heiraten. Die Autorin hat die drei Freundinnen, aber auch Taron, Long und Tuca wunderbar lebendig und authentisch beschrieben.
Tian und Tuca sind im Laufe der Geschichte leider etwas zu kurz gekommen. Von ihnen hätte ich gerne mehr erfahren.
Taron begleitet Xin auf ihrer Reise und sorgt dafür, dass sie beginnt, mit ihrem Schicksal zu hadern. Er war bis zum Schluss ein geheimnissvoller Propagonist für mich, den ich nicht durchschauen konnte. Und das war auch gut so, denn so blieb die Spannung bis zum Schluss auf einem konstanten Level.
Der Fokus der Geschichte liegt zum großen Teil auf Xin und auf ihre Empfindungen, deshalb dauerte es etwas, bis die Storyline richtig Fahrt aufnahm. Doch dann wurde ich wie von einem Sog durch die Geschichte gezogen.
Am Ende klärte sich die Situation zwischen allen Beteiligten allerdings etwas zu schnell auf. Da fehlten mir ein paar Nachfragen und klärende Gespräche.

Fazit
Amy Erin Thyndal hat mit "Sternenfeuer - Kaiserin der Drachen" eine zauberhafte, romantische, aber auch tragische Geschichte voller Geheimnisse und Magie geschrieben, die nicht für alle Beteiligten mit einem Happy End endet.
Perfekt für alle Romantasy Fans!
Von mir gibt es 4 Sterne ⭐⭐⭐⭐ und eine Leseempfehlung!

Ich durfte das Buch innerhalb einer Leserunde auf Lovlybooks lesen. Vielen lieben Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar.

bookstagram

leseempfehlung

amyerinthyndal

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Veröffentlicht am 07.10.2020

Ein toller Start in die Zeitreisen-Trilogie

Augenschön Das Ende der Zeit (Band1)
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"Augenschön - Das Ende der Zeit"
Band 1 der Zeitreise - Trilogie von Judith Kilnar

Wir befinden uns im Südostens Englands im Jahr 1603. Lucy ist 17 Jahre alt und lebt mit ihren Eltern, Geschwistern und ...

"Augenschön - Das Ende der Zeit"
Band 1 der Zeitreise - Trilogie von Judith Kilnar

Wir befinden uns im Südostens Englands im Jahr 1603. Lucy ist 17 Jahre alt und lebt mit ihren Eltern, Geschwistern und etlichen Bediensteten auf einen großen Anwesen. Eigentlich könnte sie ein ganz normales Leben führen, doch im Gegensatz zu den meisten Menschen hat sie keine blauen, braunen oder grünen Augen, sondern goldene. Ihre auffällige Augenfarbe verursacht den Leuten ein Unbehagen und sie lassen sie deshalb ihre Ablehnung schnell spüren.
Doch dann wird Lucy nach einem furchbaren Unfall plötzlich aus ihrem bisherigen Leben katapultiert und findet sich in einer inneren Zeitschleife wieder, aus der es kein Zurück gibt.
Hier erfährt sie, was es mit ihrer Augenfarbe auf sich hat. Sie ist eine "Augenschöne" und verfügt über magische Fähigkeiten. Die inneren Schleifen werden jedoch von unheimlichen Nächtlichen Geschöpfen bedroht, die es zu bekämpfen gilt. Doch dafür muss Lucy erstmal ihre magischen Fähigkeiten trainieren und lernen zu kämpfen.
Und dann ist da auch noch Atlas, den sie auf ihrer ersten Reise begleiten soll und von dem sich Lucy magisch angezogen fühlt. Während sie noch versucht, ihre Gefühle in den Griff zu bekommen, läuft der erste Auftrag nicht so glatt wie erhofft und sein Verlauf nimmt eine dramatische Wendung.

Als erstes hat mich das traumhaft schöne Cover in den Bann gezogen! Ich war sofort begeistert davon, obwohl das Titelbild mir keinen Hinweis auf die Genre des Buches gegeben hat. Es passt im Nachhinein jedoch hervorragend zum Plot.
Als ich dann den Klappentext gelesen hatte, war für mich sofort klar, das ich diese Reihe lesen werden, denn ich bin ein großer Fan von Zeitreise-Romanen. Diese Thematik interessiert mich sehr und die Kurzbeschreibung versprach einen Roman, etwas abseits des Mainstreams.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und klar. Mit ihrer einnehmenden und wunderbar leicht zu lesenden Ausdrucksweise konnte sie mich von Anfang an begeistern. Ich wurde förmlich in die Geschichte hineingezogen und befand mich sehr schnell mitten im Geschehen.
Es gab auch gleich zu Beginn eine Erklärung darüber, was ein "Augenschön" ist und zwischen den einzelnen Kapiteln wurden Textauszüge mit Hintergrundinformationen aus alten Berichterstattungen der Augenschön eingepflegt. Das hat mir sehr gut gefallen.
Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Lucy. So konnte ich sie nach und nach besser kennenlernen und ihre Entwicklung verfolgen. Sie hat sich, für mein Empfinden, allerdings sehr schnell mit den neuen Umständen argangiert und nur selten von ihrer Familie gesprochen. Einzig ihre Schwester Evie wird ab und zu noch erwähnt. Da hätte ich mir etwas mehr Emotionen gewünscht.
Atlas ist der typische Bad-Boy, den wir aus vielen Büchern kennen. Er entspricht dem typischen Kischee, ist gutaussehenden, zu Beginn sehr wortkarg und trägt ein dunkles Geheimnis mit sich herum. Im Laufe der Geschichte lernen wir ihn dann jedoch etwas besser kennen.
Rose ist sehr aufgeschlossen und quirlig. Sie wird Lucys beste Freundin, mit der sie über alles reden kann. Die Charaktere sind alle sehr facettenreich gestaltet, doch es fehlte mir etwas an Tiefgang.
Nicht so gut gefallen hat mir auch, dass Verhalten von Lucy nachdem sie sich verliebt hat. "Liebe auf den ersten Blick" soll es ja geben, aber ich empfand ihre Schwärmerei doch etwas übertrieben. Es ist vielleicht Geschmackssache, aber mir war das "to much". Auch die Freundschaft zwischen Lucy und Rose entwickelte sich für meinen Geschmack etwas zu schnell.
Die Erklärung, zum Beispiel über die Omunalisuhr, empfand ich auch als ziemlich verwirrend und ehrlich gesagt, habe ich sie auch nach mehrmaligem Lesen, genau wie Lucy, nicht verstanden.
Der Plot brauchte etwas um Fahrt aufzunehmen, denn gerade zu Beginn gab es natürlich viel zu erklären. Doch im Laufe der Handlung stieg die Spannung immer mehr an.
Sehr schön fand ich auch das phantasievolle Worldbilding, das die Autorin erschaffen hat. Es ist sehr bildhaft und detailliert beschrieben und sorgte für ausreichend Kopfkino.

Fazit
Leider wurden meine Erwartungen, von einer Story abseits des Mainstreams, am Ende nicht ganz erfüllt.
Doch die Autorin hat auf jeden Fall frischen Wind in die Genre gebracht.
Ich empfand die Geschichte, trotz kleiner Schwächen, als packend und mitreißend und es fiel mir schwer, dass Buch zwischenzeitlich zur Seite zu legen.
Der Epilog lässt auf eine spannende Fortsetzung hoffen, in der Verschwörungen und Intrigen ans Tageslicht kommen.
Ich war froh, das der zweite Teil schon auf mich gewartet hat und ich sofort weiterlesen konnte.
Der erste Teil erhält deshalb 4 Sterne und eine Leseempfehlung für Romantasy- und Zeitreise-Fans.

Eine Romantasy-Reihe aus dem Tomfloor Verlag.
Vielen lieben Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

tomfloorverlag

judithkilnar #augenschön

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Veröffentlicht am 04.09.2020

Ein tolles Debüt und ein guter Reihenauftakt

DESTROYED Souls
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Kaycees Leben ist total aus den Fugen geraten. Ihre Mutter ist tödlich verunglückt, ihr Vater begeht Selbstmord, ihre kleine achzehnjährige Schwester Darina leidet an Blutkrebs und ihre ehemals beste ...


Kaycees Leben ist total aus den Fugen geraten. Ihre Mutter ist tödlich verunglückt, ihr Vater begeht Selbstmord, ihre kleine achzehnjährige Schwester Darina leidet an Blutkrebs und ihre ehemals beste Freundin erzählt Lügengeschichten über sie.
Und nun trägt sie auch noch die Verantwortung für sich und ihre kleine Schwester. Um finanziell besser über die Runden zu kommen, nimmt Kaycee in einem Club von James Torris, einen gut bezahlten Job an. James ist ihr zu Beginn unheimlich und eigentlich hat sie ein ungutes Gefühl bei der Sache. Ist das "Heavenly" wirklich ein seriöses Etablissement? Schon bald merkt Kaycee, dass dort Sachen passieren, die alles andere als legal sind.
Aber die Arbeit macht Kaycee Spaß und in ihrer Kollegin Stella findet sie eine Freundin und Vertraute. Doch als Kaycee immer mehr den Verführungen ihres Chefs James verfällt, gerät sie in einen Strudel aus Macht, Gier und Intrigen, aus dem es kein Entkommen gibt.

Kaycee: "Er ist mein einziger Ausweg und zugleich mein Ende...."

James: "Du weißt nicht, auf was du dich eingelassen hast...ich bin nicht - der für den du mich hältst...ich bin dein Albtraum."

Mit "Destroyed Souls" hat Annie Tears ihr Debüt veröffentlicht. Erschienen ist es im Heartcraft Verlag und auch für den Verlag ist es die erste Veröffentlichung.
Das Cover ist mir sofort ins Auge gesprungen und obwohl es in dunklen Farben gehalten ist, wirkt es nicht düster. Sehr gefallen haben mir auch die schönen Aquarellzeichnungen über den Kapiteln.
Ich bin sehr schnell in die Geschichte eingetaucht und habe das Buch, dass nur 245 Seiten hat, an einem Abend durchgelesen. Der Schreibstil ist angenehm locker und ziemlich flüssig. Die Kapitel haben eine schöne Länge und erzählt wird die Story abwechselnd von den beiden Hauptprotagonisten Kaycee und James.
Die Autorin hat die Charaktere sehr lebendig und authentisch beschrieben.
Kaycee ist eine sehr sympathische Propagonistin, deren Welt total aus den Fugen geraten ist. Sie verspürt durch den Tod ihrer Eltern und der Krebserkrankung ihrer Schwester einen tiefen Schmerz. Obwohl sie sich um alles kümmern und auch noch für Darina da sein muss, bleibt sie stark. Für meine Verhältnisse fast zu stark...ich konnte ihre Emotionen und ihren Schmerz nicht so richtig spüren.
In der Beziehung zu dem attraktiven James ist Kaycee mir zum Teil auch etwas zu naiv.
Blauäugig und sexuell völlig unerfahren, ist sie dem Club-Chef schon nach kurzer Zeit völlig verfallen.
James ist ein typischer Bad Boy. Er ist attraktiv, sexy und hat eine etwas düstere Ausstrahlung. Vom ersten Moment an ist er von Kaycee fasziniert und "muss sie haben".
Zwischen den Beiden entwickelt sich eine Beziehung, die geprägt ist von starken erotischen Elementen und den Gefühlen die sie für einander haben. Doch kann Kaycee ihm wirklich vertrauen? Warum verheimlicht er soviel vor ihr?
Wir werden in diesem ersten Teil der Reihe nicht alles erfahren, aber schon einen kleinen Einblick in das Leben von James bekommen. Ich möchte allerdings nicht Spoilern und werde deshalb nicht mehr dazu sagen.
Etwas zu kurz kommen meiner Meinung nach, Dramatik und Spannung. Ich hoffe, dass die Autorin, was das betrifft, im zweiten Teil das Tempo noch etwas anzieht.
Alles in allem hat Annie Tears mit einem tollen Debüt überzeugt und ich bin gespannt wie die Beziehung von Kaycee und James sich weiter entwickeln wird.

Von mit bekommt "Destroyed Souls" 4 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐ und eine Leseempfehlung.
Ich bedanke mich beim Heartcraft Verlag und Annie Tears für die Bereitstellung des Rezessionsexemplars.

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