Glen hat das magische Erz Nijin im Blick, aber es gerät in falsche Hände. Inzwischen ist er ein junger Erwachsener. Er ist zwischen der entfachten Liebe und seiner Wut gefangen.
Glen hat das magische Erz Nijin im Blick, aber es gerät in falsche Hände. Inzwischen ist er ein junger Erwachsener. Er ist zwischen der entfachten Liebe und seiner Wut gefangen.
Das Buch "The Loop. Das Ende der Menschlichkeit (The Loop 1)" von Ben Oliver ist ein dystopischer Jugendroman. Er handelt nach dem dritten Weltkrieg, in den wenig überlebensfähigen Gebieten, die von einer ...
Das Buch "The Loop. Das Ende der Menschlichkeit (The Loop 1)" von Ben Oliver ist ein dystopischer Jugendroman. Er handelt nach dem dritten Weltkrieg, in den wenig überlebensfähigen Gebieten, die von einer gemeinsamen Weltregierung geleitet werden.
Im Zentrum der Geschichte stehen Jugendliche in einem voll automatisierten Jugendgefängnis. Der Hauptcharakter Luka ist hier wegen eines düsteren Verbrechens eingesperrt, welches sich erst nach und nach zeigt.
In der ganzen Welt gibt es eine Zweiklassengesellschaft, die Regulären (unveränderte) und die Modifizierten (technisch "verbesserte" Menschen). Die Häftlinge werden allesamt in regelmäßigen Abständen zu Versuchskaninchen der Regierung, indem technische Modifikationen an ihren Körpern ausprobiert werden. Diese sollen den Modifizierten dienen. Das dabei Häftlinge bei den Versuchen sterben ist einkalkuliert. Durch die angewandten Modifikationen erhalten sie teilweise aber auch "Upgrades" und Vorteile.
In dem Gefängnis gibt es auch Aufseher. Zu einer der Aufseherinnen entwickelt sich eine besondere Beziehung, da diese humane Züge aufweist und den Häftlingen das Leben erleichtert. So kommt es auch zu verbotenen Häftlingstreffen, die eine Gruppe von sehr unterschiedlichen Charakteren aufzeigt.
Der sonst so regulierte Tagesablauf gerät irgendwann komplett durcheinander. Dies in der Beginn einer neuen Ära. Ist da draußen Krieg? Wieso reagieren einige Menschen und Modifizierte nun anders?
Luka und seine Freunde stellen sich den Möglichkeiten, den Gefahren und versuchen sich und die Welt vor größerem Unheil zu retten. Ganz allmählich wird ihnen das Ausmaß der Veränderungen deutlich. Das Weltgefüge bricht langsam zusammen. Ist nun das Ende der Menschlichkeit erreicht? Welche Alternativen bleiben Ihnen? Wer ist Feind und wer ist Verbündeter?
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Das Buch ist spannend aufgebaut. Vieles wird sehr detailreich beschrieben und der Plot wird nie langweilig. Der Handlungsstrang ist manchmal zu unwahrscheinlich, was die Geschichte unrealistisch wirken lässt. Dennoch gibt es auch einige Überraschungen und definitiv kein pures Happy-End. Da es diverse Gewalt- und Kriegsszenen im Buch gibt, würde ich das Buch Teenagern nicht in die Hand drücken.
Der Roman von Frank Schätzing hat es wieder mal in sich. Zunächst startet der Hauptplott in dem beschaulichen Sierra, einem ländlichen Gebiet. Hier untersucht ein Undersheriff einen Mordfall und stößt ...
Der Roman von Frank Schätzing hat es wieder mal in sich. Zunächst startet der Hauptplott in dem beschaulichen Sierra, einem ländlichen Gebiet. Hier untersucht ein Undersheriff einen Mordfall und stößt bald auf eine bisher unentdeckte Hochtechnologie in seinem Distrikt. Als er den Mörder findet beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel welches alles bisher gesehene übersteigt.
Der Undersheriff wird seine Welt, sein Leben und alles bisher geglaubte auf den Kopf gestellt...
Die Auseinandersetzung mit Hochtechnologie, KI und PU's spielt eine große Rolle in dem Buch. Da kommt die eigene Vorstellungskraft ggfs..auch an ihre Grenzen. Der Plot ist vielschichtig, handelt hauptsächlich von dem Gesetzeshüter und seiner Perspektive, springt dann aber auch zu anderen Personen, KI's und objektiven Beschreibungen. Die Story verläuft nicht gleichmäßig stringent, springt im Erzähltempo und der Logik. Durch die Komplexität der Story und der Länge von fast 600 Seiten ist für mich nicht alles logisch aufgegangen. Der Spannungsfaden reißt nicht ab. Wie immer bei Frank Schätzing bleibt es dem Leser überlassen eine Moral für sich zu zu ziehen.
Der Wahrheit auf der Spur ...
Mehr als zwanzig Jahre ist es her, seit das amerikanische Militär sein Munitionslager im Wald nahe Vielbrunn aufgegeben hat. Mehr als zwanzig Jahre, seitdem die letzten Friedensaktivisten ...
Der Wahrheit auf der Spur ...
Mehr als zwanzig Jahre ist es her, seit das amerikanische Militär sein Munitionslager im Wald nahe Vielbrunn aufgegeben hat. Mehr als zwanzig Jahre, seitdem die letzten Friedensaktivisten vor dem Zaun demonstrierten.
Als Frank Liebknecht aus reiner Neugier Fragen stellt, reißt er nichtsahnend alte Wunden auf und bringt dadurch seinen besten Freund in Gefahr. Erst spät beschleicht ihn eine Ahnung, wie alles zusammenhängen könnte ...
Die Story Der fünfte Fall von Frank Liebknecht hat es in sich. Eigentlich will er seinem Freund nur eine spannende Geburtstagsüberraschung vorbereiten, doch dadurch kommt er einem ungeklärten Vermisstenfall auf die Spur. Als er diesem genauer auf den Zahn fühlt überschlagen sich die Ereignisse. Denn plötzlich fehlt nicht nur eine Person in der Vergangenheit.
Im Lokalkolorit seines Dienstortes kommt einiges zusammen. Die Stammtischrunde mischt kräftig mit und bringt nicht nur Ordnung in die Zusammenhänge.
Eigentlich hatte Frank ja so schon genug um die Ohren, denn sein Umzug, seine Renovierung und einige lebensverändernden Entscheidungen beschäftigen ihn sehr.
Meine Meinung
Brigitte Pons entfaltet einen vielseitg angelegten Fall im hessischen Odenwald. Er ist verknüpft mit realen historischen RAF Vorgängen und entwirrt sich letzlich nicht vollständig. Einige Fäden bleiben im luftleeren Raum hängen, während der Hauptfaden sich allmählich entwirrt. Der eine oder andere Nebenschauplatz der Story verwirrte mich nicht nur, sondern schien mir auch gänzlich überflüssig. Der Erzählfluss hat mir an sich gefallen (Sprünge zwischen den Zeiten, worin Historie und Fall sich gleichsam entwickeln), doch mir erschien es, dass er nicht stringend zuende erzählt wurde.
Die anderen Fälle von Frank Liebknecht sollen wohl strigenter gelöst worden sein, so dass ich durchaus geneigt bin ihnen eine Chance zu bieten.
Empfehlung
Ich empfehle den Krimi für alle Lokalkrimifans, Interessierte an der RAF Geschichte Deutschlands und Freunde skurriler Charaktere - denn in dem Krimi gibt es nur Orginale dieser Art zu finden.
Das Buch "Mut beginnt im Herzen" von Tessa Randau ist ein Roman über eine Frau, die von vielen Ängsten eingeengt wird. Erst in der Konfrontation mit den Ursachen und den Situationen lernt sie die Ängste ...
Das Buch "Mut beginnt im Herzen" von Tessa Randau ist ein Roman über eine Frau, die von vielen Ängsten eingeengt wird. Erst in der Konfrontation mit den Ursachen und den Situationen lernt sie die Ängste als Hinweis auf Vermeidungsstrategien in ihrem Leben kennen und ab dann ihre Verhaltensweise zu verändern.
Eine Frau bekommt auf einer Zugfahrt eine Panikattacke. Nur weil sie vor ihren Kindern und den anderen Reisenden nicht zusammenbrechen will steht sie mit großer Not den Rest der Fahrt durch. Auf der Suche nach Ursachen kann sie mit Freunden und Therapeuten entdecken, dass ihr ganzes Leben auf wackeligen Fundamenten steht und einer Neuordnung bedarf. So macht sie sich auf den Weg den Situationen, die sie bisher vermieden hat, die Stirn zu bieten. Damit gewinnt sie Stück für Stück Kontrolle über ihr Leben zurück und gelangt zu einer Freiheit und Leichtigkeit, die schon lange vermisst hat.
Das Buch ist als Roman und Lebensgeschichte gut geschrieben und erklärt viele verschiedene Angstzustände, an denen etwa 1/5 aller Frauen und auch viele Männer leiden. Das Buch ersetzt keine Therapie oder die konkrete Auseinandersetzung von betroffenen Personen mit dem Thema. Der Protagonistin gelingt jedes vorgenommene Ziel nahezu im ersten Anlauf und die Happyend -Story ist damit sehr utopisch.
Positiv zu sagen ist, dass der Schreibstil und die Charkterisierung der Personen gut gelungen ist. Das Buch liest sich leicht und schnell. Die Bewältigung der Aufgaben ist hingegen zu leicht dargestellt. Betroffene und Angehörige würden über viele Rückschläge und Umwege reden, während diese hier im Buch keinen Raum haben.
Aber der Grundtenor des Buches ist richtig: es ist wichtig die Themen professionell anzugehen, sich helfen zu lassen und mutiger zu werden. Es wartet so viel mehr Lebensqualität auf die entängstigten und lebensbejahenden. Darum lohnt sich die Suche nach Therapeuten und Hilfe, um zu einem befreiterem Leben zurück zu finden.