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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.12.2020

Spannender Thriller

Die Mädchenwiese
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Wie schon in anderen Thrillern von Martin Krist bedient sich der Autor wieder seiner heiß geliebten Cliffhanger. Auch hier gibt es wieder mehrere Handlungsstränge zwischen denen stetig gewechselt wird ...

Wie schon in anderen Thrillern von Martin Krist bedient sich der Autor wieder seiner heiß geliebten Cliffhanger. Auch hier gibt es wieder mehrere Handlungsstränge zwischen denen stetig gewechselt wird und man dank der schon angesprochenen Cliffhanger immer weiter lesen will/muss. Dank der überzeugenden und leicht zu folgenden Schreibweise hatte ich aber keine Schwierigkeiten dem Geschehen zu folgen. Die auftretenden Charaktere wurden alle authentisch beschrieben und hatten alle ihre Ecken und Kanten. Allen voran Alex Lindner, der trotz eigener schlimmer Erlebnisse sich in den Fall um die Vermisste Lisa stürzt und dabei nichts unversucht lässt. Die Wendungen die der Autor geschickt eingebaut hat garantieren Spannung bis zum fulminanten Finale. Alles in allem ist Martin Krist erneut ein sehr spannender und rasant erzählter Thriller gelungen, der sich kein Thriller-Fan entgehen lassen sollte. Mich hat er sehr gut unterhalten und ich kann ihn wärmstens weiterempfehlen. Weil nicht alle Fragen am Ende für mich zufriedenstellend beantwortet worden sind vergebe ich 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 13.12.2020

Sehr spannende Fortsetzung

Blutrausch - Er muss töten (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 9)
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Auch diesmal haben die Beiden wieder in einem Fall extrem brutal ausgeführter Morde zu ermitteln. Diese Ermittlungen werden allerdings diesmal durch das Mitwirken des FBI deutlich erschwert. Doch aus Freundschaft ...

Auch diesmal haben die Beiden wieder in einem Fall extrem brutal ausgeführter Morde zu ermitteln. Diese Ermittlungen werden allerdings diesmal durch das Mitwirken des FBI deutlich erschwert. Doch aus Freundschaft zu Adrian Kennedy, dem Leiter der Sonderheit, der persönlich involviert zu sein scheint, raufen sich die beiden Parteien zusammen und beginnen mit den Untersuchungen. Der Autor schafft es meisterlich seinen Hauptfiguren in jedem Band ein bisschen mehr Profil zu geben. Seine Krimihandlung ist immer wieder temporeich und spannend erzählt. Das erreicht er zum Beispiel dadurch, dass er gern Kapitel mit einem Cliffhanger endet lässt. Auch die detailreichen Beschreibungen der Morde ist mittlerweile eben echt Chris Carter. Man erwartet es praktisch schon, was allerdings vielleicht nicht jedem gefallen wird, wenn zu viel Gräuel so ausführlich geschildert werden. Kurzum: Wer einen rasanten und fesselnden Thriller ohne wenn und aber sucht, und auf schriftstellerische niveauvolle Ergüsse verzichten kann, wird mit diesem Buch durchaus gut unterhalten. Mir jedenfalls hat es gut gefallen.

Veröffentlicht am 22.11.2020

Varg Veum und die kopflose Frau

Die Frau im Kühlschrank
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Diesmal kommt es dicke für Varg Veum. Was als Vermisstenfall beginnt endet mit der Suche nach einem Frauenmörder. Doch wie kommt es dazu? Varg erhält von Arnes Mutter den Auftrag nach ihrem Sohn zu suchen, ...

Diesmal kommt es dicke für Varg Veum. Was als Vermisstenfall beginnt endet mit der Suche nach einem Frauenmörder. Doch wie kommt es dazu? Varg erhält von Arnes Mutter den Auftrag nach ihrem Sohn zu suchen, hat dieser sich doch nicht wie gewohnt bei ihr gemeldet. Varg nimmt den Auftrag an und erfährt bei Arnes Arbeitsgeber auf einer Ölplattform, dass auch er nichts über den Verbleib Arnes weiß. Als sich Varg nun in Arnes Wohnung näher umschaut, entdeckt er im Kühlschrank eine kopflose Leiche. Und zu allem Überfluss, soll es nicht bei dieser einen bleiben. Also wieder viel Ermittlungsarbeit für Varg Veum.
Wie schon in den Vorgängerbänden kann Varg Veum seine Art, als hartnäckiger und eigenbrötlerischer Privatdetektiv, nicht abschütteln. Verbeißt er sich erst einmal in einen neuen Fall gibt es für ihn kein rechts und links, er geht stur geradeaus, egal wem er dabei auf die Füße tritt. Das dies natürlich seinem Gegenspieler bei der Polizei, Kriminalinspektor Muus, so gar nicht passt ist Programm. Aber gerade diese Zielstrebigkeit ist es schließlich, die Licht in die Mordserie bringt.
Mir hat auch dieser neue Teil wieder viel Lesevergnügen und gute Unterhaltung geboten. Ich vergebe für diesen Kriminalroman 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 21.11.2020

2. Fall für Varg Veum

Dein bis in den Tod
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In seinem 2. Fall fängt alles recht harmlos für Varg Veum, seines Zeichens Privatdetektiv in Bergen, an. Bittet ihn doch ein achtjähriger Junge sein Fahrrad wiederzufinden. Varg beschließt, dem Jungen ...

In seinem 2. Fall fängt alles recht harmlos für Varg Veum, seines Zeichens Privatdetektiv in Bergen, an. Bittet ihn doch ein achtjähriger Junge sein Fahrrad wiederzufinden. Varg beschließt, dem Jungen zu helfen, ist es doch für ihn eine einfache Sache. Doch kurz darauf ist das Kind verschwunden und schon ist er wiedereinmal in eine Geschichte verstrickt, die so von ihm nicht angedacht war. Aber nichtsdestotrotz beginnt er zu ermitteln und ist auch der Polizei wiedereinmal einige Schritte voraus, was natürlich seinem Gegenspieler, Kriminalinspektor Muus, so gar nicht in den Kram passt.
Die Story selbst ist gut erzählt. Gesellschaftskritik und ein überzeugendes Ende runden den Krimi ab. Der fesselnde und atmosphärische Schreib- und Erzählstil Staalesens passen gut zu seinem recht flegelhaft daherkommenden Ermittler. Mich hat dieser Teil der Varg-Veum-Reihe wieder gut unterhalten. Deshalb vergebe ich hier 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 21.11.2020

Fesselnd und atmosphärisch

Das Haus mit der grünen Tür
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In „Das Haus mit der grünen Tür“ löst Varg Veum, seines Zeichens Privatdetektiv im norwegischen Bergen, seinen ersten Fall. Mit der Aussicht auf schnell verdientes Geld, Varg ist chronisch pleite, nimmt ...

In „Das Haus mit der grünen Tür“ löst Varg Veum, seines Zeichens Privatdetektiv im norwegischen Bergen, seinen ersten Fall. Mit der Aussicht auf schnell verdientes Geld, Varg ist chronisch pleite, nimmt er einen Auftrag an, bei dem nichts so ist wie er anfänglich glaubt. Und so befindet er sich alsbald in einer Falle wieder, die seinem „Intimfeind“ Kriminalinspektor Muus sehr recht kommt.
Gunnar Staalesen hat eine fesselnde Art seine handelnden Figuren agieren zu lassen. Die Charakterisierung Varg Veum, mit seiner Hau-Drauf-Mentalität und Muus ablehnde Haltung gegen Varg allein ist schon das Lesen wert. Die Story selbst ist gut erzählt und enthüllt letztlich ein überzeugendes Ende.
Dass Staalesen aus Bergen stammt spürt man deutlich, setzt er die Stadt doch geschickt als Handlungsort ein und präsentiert so seinen Lesern gleich noch seine Geburtsstadt mit ihren zahlreichen Facetten.
Der fesselnde und atmosphärische Schreib- und Erzählstil Staalesens passen gut zu seinem recht flegelhaft daherkommenden Ermittler. Mich hat dieser erste Teil der Varg-Veum-Reihe gut unterhalten. Deshalb vergebe ich hier 4 von 5 Sterne.