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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.11.2020

Spannende Reise nach Ägypten!

Aset
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Der Schreibstil ist gut zu lesen und macht Spaß.

Das Cover zeigt vor hellbraunem Hintergrund die Abbildung der Hieroglyphe für die Göttin Isis, die im Roman auch einen Auftritt hat. Stil und Farbe passen ...

Der Schreibstil ist gut zu lesen und macht Spaß.

Das Cover zeigt vor hellbraunem Hintergrund die Abbildung der Hieroglyphe für die Göttin Isis, die im Roman auch einen Auftritt hat. Stil und Farbe passen gut zum Romaninhalt.

Der Klappentext macht neugierig auf einen Mystery Krimi, der diesmal in Ägypten spielt.

Fazit:
Normalerweise lese ich ja nicht unbedingt Krimis, aber dieser ist ein Mystery Krimi mit Bezug zur ägyptischen Mythologie, diesmal auch vor ort in Ägypten – da konnte ich nicht wiederstehen.

Diesmal führt uns die Autorin direkt nach Ägypten und den Schauplatz in Assuan. Rosa will dort, frischvermählt, ihren Vater an seiner Ausgrabungsstätte besuchen. Ihre Freundin Daisy begleitet sie, deren Mann Lord Candelet, Carl Wilhelmi, Ägyptologe, und der Arzt Franz Gattenbrink. Doch am Zielort angekommen erfahren sie, dass Rosas Vater verschwunden ist. Eine Aufregende Suche beginnt – Geheimbünde, Grabräuber, Diebstahl und Mord inklusive. Spannung garantiert.

Gut wurde auch das Setting in Ägypten 1889 und den Grabungen vor Ort dargestellt. Sowohl Konversation als auch Konventionen werde gut und authentisch dargestellt – ein angenehmes Plus des Romans. Vor diesem Hintergrund sind die Ermittlungen für die Damen nicht ganz einfach – es zeigt sich die Problematik und die Verhältnisse vor Ort. Auch die romantischen Anteile passt sich gut in den Roman ein.

Ein rundum gelungener Mystery Krimi der auch ein wenig Mysteriösen tatsch hat. Von mir dafür 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 29.11.2020

Eine düstere, dunkle und kalte Welt!

Eisenschön
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Der Schreibstil ist unverblümt und direkt, egal ob es um Gewalt oder Sex.

Das Cover zeigt Arto auf einem Gipfel, an einem Kupfer und orangem Himmel sieht man Sterne. In großer Schrift liest man den Romantitel. ...

Der Schreibstil ist unverblümt und direkt, egal ob es um Gewalt oder Sex.

Das Cover zeigt Arto auf einem Gipfel, an einem Kupfer und orangem Himmel sieht man Sterne. In großer Schrift liest man den Romantitel.

Der Klappentext macht gespannt und neugierig auf einen spannenden Science-Ficiton Roman.

Fazit:
Auch dieser Roman des Autors ist weitab vom Mainstream: mit traurig Grundstimmung und einem sarkastischen Erzählstil entfaltet sich ein düsterer mitreißender Charme. Unterhaltsame Science-Fiction mit Tiefgang. Fernab von „Star Wars“ und „Guardinas of the Galaxy“. An der Oberfläche zeigt sich skurrile Technologie und brutale Gewalt – indem es um Tod, Schicksal, Liebe und Spiritualität geht.

Im Mittelpunkt steht der Söldner Arto Hyffar er hat kaum noch Erinnerungen an seine Vergangenheit. Aber in seinen Träumen quälen ihn brutale Kämpfe und grausame Szenen. Einstmals war er ein Mitglied des Ordens und großer Kämpfer, mit einem nicht unbeträchtlichen Ruf. Dieser hat auch Leto veranlasst ihn mit an Bord zunehmen. Zwischen beiden scheint ein Band zu existieren gegen das sich Arto allerdings wehrt. Und er orientiert sich lieber an der jungen Qit Nach und nach besinnt sich der abgehalfterte Krieger auf seine Menschlichkeit. Durch sein Verhalten an Bord gewinnt er bald den Respekt eines Teils der Mannschaft. Die anderen Söldner hingegen begegnen ihm mit Feindseligkeit und er muss einige Kämpfe bestreiten. Stets geht er als Sieger aus diesen Streitigkeiten hervor denn sein Körper wurde modifiziert, so dass er stärker und schneller ist als andere Kämpfer. Sein Intellekt und sein taktisches Geschick ergänzen seine körperlichen Fähigkeiten machen ihn fast unbesiegbar.

Wohin die Reise der Eisenschön geht, verrät Leto niemandem aus der Mannschaft, nicht einmal Qit kennt das Ziel. Allerdings wurde jeder an Bord von Leto für einen bestimmten Zweck auserwählt und sie reagiert nicht gerade angenehm, wenn sich jemand gegen diese Pläne auflehnt. Sie regiert mit eiserner Hand und wer nicht spurt wird eliminiert.

Einerseits ist man als Leser fasziniert, manchmal aber auch das Gegenteil davon. Dies macht die Geschichte zu etwas besonderem – das Ansprechen von Gefühlen – berührt und bringt einen zum Nachdenken.

Ein düsterer, eindringlicher und spannender Science-Fiction Roman erzählt in einer menschenverachtenden Welt voller Grausamkeit über einen Mann Arto), der eigentlich nichts anderes möchte als leben und lieben, genau wie wir alle. 5 Sterne von mir für diesen interessanten Roman.

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Veröffentlicht am 27.11.2020

Wenn einer eine Reise macht dann kann er viel erleben!

Macht des Feuers
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Der Schreibstil ist gut zu lesen und lesetechnisch nicht nur für die Zielgruppe Jugendliche interessant.

Das Cover wird vom Feuer und den dazugehörigen Farben beherrscht, in der Mitte sehen wir in einem ...

Der Schreibstil ist gut zu lesen und lesetechnisch nicht nur für die Zielgruppe Jugendliche interessant.

Das Cover wird vom Feuer und den dazugehörigen Farben beherrscht, in der Mitte sehen wir in einem Bildausschnitt Berge und alte Ruinen. Alles bei recht dunklem und nicht heimeligem Wetter. Der Rahmen um die Bildmitte wirkt recht edel.
In groß ist in der unteren Hälfte der Name der Romanfolge zu lesen, darunter in kleiner der Reihenname. Das Cover passt in Stil und Farbe sehr gut zum Romaninhalt.

Der Klappentext macht neugierig auf einen Folgeband einer neuen Fantasy Reihe.

Fazit:
Beim vorliegenden Roman Macht des Feuers handelt es sich um Band 2 der Chronica Usenia und somit auf den Folgeband zu einer Fantasy und Abenteuer Reihe.

Schon in Band 1 spielt Dacan la Corso, den Kommandanten eines Frachtsegelschiffes auch in Band 2 eine Rolle. Wenn auch mehr als Opfer wie es scheint denn er scheint zwischen die Fronten einiger Machtgefüge in Tarre zu geraten.
Zu erwähnen wäre auch noch sein Blutsbruder Anouk, ein wilder Kämpfer im Lederlendenschurz und Kopfjäger, der wieder mit von Partie ist. Auf ihn kann sich Dacan in fast allen Lebenslagen verlassen, aber er hat auch seinen eigenen Kopf – manchmal ist das aber auch gut. Auch ihn lernen wir in diesem Band noch mehr kennen und auch wenn er wild brutal ungebändigt erscheint hat er sein Herz am rechten Fleck.

Neu dabei ist Lunara, die Heilerin und Remos. Denen wir im ersten Teil weites Land erstmalige begegnen. Lunara und Remos habe beide so ihre Geheimnisse spielen aber im weiteren Teil dieses Bandes noch mehr oder weniger wichtige Rollen. Und ich muss gestehen ich mag sie beide gerne. Lunara ist etwas ganz besonderes, Mut und zeit in manchen Momenten überraschende Fähigkeiten.

Die Dialoge sind dem Genre geschuldet: hat aber herzlich, sarkastisch mit einer Prise Humor.

Die Personen und Örtlichkeiten sind auf das Wesentliche bezogen und geben gute Einblicke zum Hintergrund des Romans ohne zu detailverliebt zu sein. Aber Recherche lässt sich gut erkennen, man weiß wovon man erzählt. Der Handlung kann man gut folgen, behutsam und logisch aufbauend lernt man die Welt kennen und lieben. Obwohl manche Personen- und Ortsnamen doch stark von unseren abweichen.

Ein spannender Genre Mix zwischen Abenteuer (in Richtung Piraten und Degenfilme) sowie Fantasy (die sich erst vermehrt im zweiten Teil zeigt).
Auf jeden Fall für mich ein überzeugender Folgeband der Fantasy Reihenauftakt, der nicht in einem großen Verlag, sondern wie so oft in diesem Genre in Selfpublishing herausgegeben wurde.

Auch das Cover kann gut mit denen namhafter Coverdesigner mithalten. Einzig eine Landkarte könnte das Ganze Paket noch abrunden, damit man die Wege der Protagonisten besser verfolgen kann. Da es sich um eine längere Reihe handelt bestimmt aufschlussreich.

Also alles in allem ein gelungenes Lesepaket, an dem jung und alt Spaß haben werden, optisch und inhaltlich ansprechend. So wie ich es verstanden habe sind noch weitere Bände der Reihe von der Autorin in Planung Ich vergebe für Band 2 gerne 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 25.11.2020

Alte Legende um ewige Liebe!

Die Rache der Mondgöttin
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Der Schreibstil ist modern und flüssig – lässt sich gut lesen.

Das Cover zeigt die Umrisse einer Frau (Selena, die Mondgöttin), im oberen Bereich sieht man die Erde und den Tierzeichenkreis mit rotem ...

Der Schreibstil ist modern und flüssig – lässt sich gut lesen.

Das Cover zeigt die Umrisse einer Frau (Selena, die Mondgöttin), im oberen Bereich sieht man die Erde und den Tierzeichenkreis mit rotem Hintergrund. Auf Höhe des Rocks der Göttin sieht man die Sternenbilder einzelner Zeichen. In großer Schrift ist der Titel des Romans zu lesen und fügt sich stimmig in das Gesamtbild ein. Wie immer sehr gelungen in Stil, Farbe und Elementen passenden zum Inhalt des Romans – ein typisches Cover von Alexander Kopainski.

Der Klappentext macht gespannt und neugierig auf einen spannenden Fantasy Roman.

Fazit:
Ein toller Mix aus Fantasy, New Adult und einer alten (erfundenen) Legende erwartet uns in diesem Roman. Was mal positiv überrascht: es spielt in der deutschen Großstadt Frankfurt und nicht in den USA.
Und nicht die Mondgöttin Selena (Titelgebend) spielt die Hauptfigur im Roman sondern Konstantin und Arianna, die Reinkarnationen von Skorpion und Stier. Erzählt wird die Handlung abwechselnd aus der Sicht der beiden.
Von daher fand ich die Grundidee des Romans schon mal sehr interessant.

Wieder einmal versucht Konstantin (Scorpio), im Auftrag von Selena alle zwölf Sternzeichen zu vereinen, damit sie gemeinsam den Geliebten Selenas, Endymion, erwecken. Die Suche gestaltet sich nicht einfach, denn die Reinkarnation von Taurus (Arianna) hat noch nicht ihre Erinnerungen zurück und wurde von Selenas Feinden beeinflusst – so dass sie nicht weiß wer sie ist. Aber außer ihr fehlen noch andere Sternzeichen und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Die meisten Protagonisten des Romans sind alles Sternenzeichen und werden alle 100 Jahre widergeboren, um Selena, die Mondgöttin, zu unterstützen. Bis jetzt haben sie es nicht geschafft, Endymion aufzuwecken, aber vielleicht gelingt es ihnen diesmal.

Mir hat die Beziehung von Arianne und Konstantin gut gefallen – die Chemie stimmt zwischen den beiden und der Humor kommt auch nicht zu kurz. Jeder sagt ihen sie können sie jetzt und in der Vergangenheit nicht leiden, aber trotzdem kommen sie sich näher und die Anziehung scheint nicht von ungefähr zu kommen. Konstantin kommt gerade zu Anfang sehr gefühlskalt, dominierend und unsympathisch daher – ein ständiger Grübler. Die Beziehung der beiden nimmt einen großen Platz im Roman ein. Auch mit einigen erotischen Szenen, so dass ich den Roman ab 16+ einordnen würde.

Aber auch die Handlung an sich hat es in sich, es bleibt spannend und fesselnd. Immer wieder gibt es neue Überraschungen und irreführende Wendungen. Man kann mit den Protagonisten fühlen. Die Zweifel, die Angst vor Zurückweisung, das Kribbeln im Bauch. Aber auch den Zusammenhalt der Sternzeichen, die Kameradschaft (Leo) und die Verwirrung was hinter dem Ritual wirklich steckt.

Der Roman überzeugt mit seinem Genre Mix, einem toll gestalteten Cover und der spannenden Handlung. Von mir 5 Sterne für einen schönen Einzelroman.

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Veröffentlicht am 23.11.2020

Engel mal ganz anders!

Federn über London 1
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Der Schreibstil ist modern, spannend, fesselnd und fantastisch.

Das Cover ist in sehr hellen Farben gehalten, Beige, Rose, Rot und etwas Schwarz. Es zeigt Clear mit ihren geöffneten schwarzen Flügeln ...

Der Schreibstil ist modern, spannend, fesselnd und fantastisch.

Das Cover ist in sehr hellen Farben gehalten, Beige, Rose, Rot und etwas Schwarz. Es zeigt Clear mit ihren geöffneten schwarzen Flügeln über den Dächern von London. Sehr passend zum Romaninhalt.

Der Klappentext macht neugierig auf einen Auftaktband einer neuen Fantasy Reihe.

Fazit:
Ihr habt schon mitbekommen dies ist nicht der erste Roman der Autorin den ich gelesen habe, immer wieder kann sie mich mit ihnen überzeugen und fesseln. So auch mit diesem neuen Reihenauftakt den ich nicht verpassen wollte.

Beim Thema Engel bin ich immer erstmal skeptisch, ich mag halt nicht diese christliche Verklärung selbiger, da habe ich sogar keine Lust drauf. Und ich war angenehm überrascht. Aber mit was haben wir es im Roman zu tun?
Auf der einen Seiten haben wir Schutzengel sie bewahren Menschen vor Schaden. Todesengel, eine eher seltene Gattung, sie begleiten die Seelen zum Seelentor. Dann gibt es noch gebrochene und gefallene Engel. Noch zu erwähnen wären die Vellas, gefallene Sterne, die ihre Macht den Engeln zu Verfügung stellen. Spannend, oder?

Wir lernen Clear kennen die als Engel erwacht, ohne sich an ihre Vergangenheit erinnern zu können. Dann wird ihr eröffnet das sie jetzt ein Todesengel ist und in London lebt. Noch glaubt sie an eine und ein Scherz, wären dann nicht ein paar schwarze Schwingen auf ihrem Rücken. Wir beginnen sie und die anderen Engel zu begleiten.

Geschrieben ist der Roman aus der Sicht von Clear, Ease, Lance und Aura. Man bekommt so einen guten Einblick in die Gedanken der Protagonisten und zu den Geschehnissen. So kann man, Sorgen und Kummer, Freude und Kameradschaft, vielleicht auch mehr, noch besser nachvollziehen. Die Kapitel beginnen immer mit den Namen aus wessen Sicht es geschrieben ist. Der Text wird mit kleinen Zeichnungen, Handzeichen zu den Vellas , aufgelockert.

Die Protagonisten sind trotzdem sie sehr unterschiedlich sind, einfach toll und man schließt sie schnell ins Herz. Am meisten haben mich allerdings Zerus und Sonas beeindruckt – lesen. Nicht zu vergessen der tolle begeisternde Schreibstil der Autorin die uns ja schon aus der „Melody von Eden“, „Azur“, „Mederia“ und der „Greifenreiterin“ Reihen bekannt ist.

Viel zu schnell war der Auftaktband gelesen und nun heißt es warten bis Band 2 Irreführung im Februar erscheint. Für mich ein ganz klare Leseempfehlung zu einem gelungenen spannend fantastischen Reihenauftakt, weit ab von der sonstigen Vorstellung von Engeln. Gerne vergebe ich hierfür 5 Sterne.

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