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Veröffentlicht am 02.01.2021

ein an Alzheimer erkrankter Mensch, bringt neue Hinweise in Mordermittlung

Wenn das Licht gefriert
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Ein unglaublich spannender Thriller, der einen bis zum Ende auf falsche Fährten lockt.

Dem Autor gelingt es, immer wieder neue Spuren zu legen, bei dem ich als Leser denke: ja, genau, der war es. Das ...

Ein unglaublich spannender Thriller, der einen bis zum Ende auf falsche Fährten lockt.

Dem Autor gelingt es, immer wieder neue Spuren zu legen, bei dem ich als Leser denke: ja, genau, der war es. Das ist doch sonnenklar - und: so viel sei verraten: nichts ist sonnenklar.

Es geht um einen 22 Jahre zurückliegenden Mord an der 18 jährigen Anna, der bis heute nicht aufgeklärt ist. Mit einem Mal erwähnt der an Alzheimer erkrankte Friedrich, Vater der besten Freundin von Anna Details, die nur auf Täterwissen deuten können. Ab da beginnt eine rasante Jagt nach der Wahrheit, denn Elisabeth, Friedrichs Frau möchte Antworten und verstickt sich immer mehr in die Suche nach dem Täter. War es ihr Mann, mit dem sie schon so lange verheiratet ist?

Dabei wird auch immer "eingestreut", wie es ist, mit einem an Alzheimer erkrankten Menschen zusammen zu leben. Das hat mich sehr berührt und auch beeindruckt.

Ein rasanter Fall, den ich nicht aus der Hand legen konnte und den ich daher uneingeschränkt weiterempfehlen möchte. Der Sprachstil des Autors hat mir gefallen - kein großes Drumherum. Eindringliche Dialoge und immer dem Fall auf der Spur. Alle gelegten Spuren lösen sich am Ende zur großen Überraschung auf. Ein Buch, welches mich gefesselt hat und ich nicht eher ruhen konnte, bis ich wusste, wie alles zusammenhängt. So muss ein Thriller sein.

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Veröffentlicht am 27.12.2020

ein unausweichliches Thema, welches uns alle irgendwann betrifft

Saskias Gespenster
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Ein Jugendroman? Weit gefehlt. Es ist eine Geschichte über Trauer, Verlust, die jeden von uns betreffen wird.

Die 12-jährige Saskia verliert bei einem Autounfall ihre Eltern und kommt zunächst bei einer ...

Ein Jugendroman? Weit gefehlt. Es ist eine Geschichte über Trauer, Verlust, die jeden von uns betreffen wird.

Die 12-jährige Saskia verliert bei einem Autounfall ihre Eltern und kommt zunächst bei einer Tante unter, die aber nicht damit umgehen kann, wie Saskia die Tatsachen verdreht, um irgendwie weiterleben zu können. Daher wird sie zeitweilig in einem Heim untergebracht – eine Art psychologische Einrichtung. Dort trifft sie unter anderem auf Oskar.

Aber auf dem ortsansässigen Friedhof macht sie zudem die Bekanntschaft von Gespenstern. Was es mit denen auf sich hat und warum nur Saskia sie sehen kann, nicht aber Oskar, erfährt man am besten, wenn man das Buch liest und sich auf die stark emotionale Reise mit Saskia begibt.

Mir hat es unglaublich gut gefallen, wie das Thema Trauer und Loslassen aufgegriffen wird. Es ist ein Teil des Lebens, der uns alle mal auf die eine oder andere Weise betrifft und viel zu selten wird darüber so „leichtfüßig“ geschrieben, wie in „Saskias Gespenster“. Es ist der Autorin gelungen Werte zu vermitteln: nämlich die Liebe zum Leben.

Der Schreibstil ist flüssig und manchmal – wohl den jüngeren Leser*innen geschuldet – sind fast schon Slapstick-Einlagen eingefügt. Damit ist das Buch altersübergreifend – ansprechend, einfühlsam und nachdenklich machend. Mich hat es sehr zum Nachdenken gebracht und ich werde es gerne weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 25.12.2020

die Weihnachtsgeschichte aus ganz verschiedenen Perspektiven

Fürchtet euch nicht
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Jedes Jahr feiern wir Weihnachten. Selbst Menschen, die nichts mit Glauben und Kirche am Hut haben, können sich dem Zauber nicht entziehen. Sie dekorieren, backen und besorgen Geschenke. Es gibt wohl niemanden, ...

Jedes Jahr feiern wir Weihnachten. Selbst Menschen, die nichts mit Glauben und Kirche am Hut haben, können sich dem Zauber nicht entziehen. Sie dekorieren, backen und besorgen Geschenke. Es gibt wohl niemanden, der die Weihnachtsgeschichte aus der Bibel nicht kennt und wenn es „nur“ eine Erinnerung aus der Kindheit ist.

Dieser wundervolle Weihnachtserzählung verdient Beachtung. In einer Kirchengemeinde muss renoviert und ausgebaut werden und dazu muss ein alter Lagerraum geräumt werden, in dem auch die Krippenfiguren ihren Platz während des Jahres gefunden haben. Kurzerhand bittet der Pastor der Gemeinde einige Gemeindemitglieder darum, einzelnen Figuren Asyl zu bieten, bis sie Weihnachten wieder benötigt werden.

Schnell finden sich Freiwillige und es fast so, als hätten sich die Figuren ihre Herbergen selbst ausgesucht. Die Gemeindemitglieder treten in einen Art Dialog mit den Krippenhauptdarstellern – zu denen auch Schaf und Kamel gehören.

Eindringlich und doch nicht fordernd wird deutlich, dass die Weihnachtsgeschichte auch heute noch Bedeutung hat und dass sich Gott auch heute noch auf den Weg zu uns macht. Phantasie- und liebevoll, immer passend für die jeweilige Situation.

Mir hat die Lektüre unglaublich gutgetan. Einmal mehr über die Bedeutung und den Hintergrund des Festes nachdenken, welches wir alle jedes Jahr aufs Neue begehen. Eine tiefgründige und ergreifende Geschichte, die auch Auswirkungen auf mich und mein Leben hat, wenn ich mich darauf einlasse. Gehen Sie dieses Wagnis ein – lassen Sie sich berühren und neu überdenken, was es mit diesem Jesus auf sich hat. Es ist keine missionierende Schrift – es ist eine unaufdringliche Botschaft, die Herzen erreichen kann. Ich habe diese Erzählung in mich aufgesogen und habe mir auch die anderen Bücher der Autorin bestellt, weil es das ist, was die Welt braucht. Eine Bedeutung für das Fest und eine Bedeutung für unser Leben.

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Veröffentlicht am 24.11.2020

Cold Cases in guten Händen

Enna Andersen und die Tote im Mai
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Dies ist bereits der zweite Band um die Ermittlerin Enna Andersen und ihr kleines Team. Es ist selbstverständlich auch ohne Vorkenntnisse zu lesen, aber die Entwicklung der Protagonisten ist in einer Reihe ...

Dies ist bereits der zweite Band um die Ermittlerin Enna Andersen und ihr kleines Team. Es ist selbstverständlich auch ohne Vorkenntnisse zu lesen, aber die Entwicklung der Protagonisten ist in einer Reihe immer auch ein Vergnügen.

Das Team um Enna klärt sogenannte Cold Cases auf, Fälle also, die noch nicht aufgeklärt sind. Sie bedienen sich eines einfachen Hilfsmittels, um den nächsten Fall zu sondieren: sie losen aus. Und dann verbeißen sie sich in den vorliegenden Fall und rollen alles nochmal neu auf. Im vorliegenden Fall handelt sich um ein Verbrechen, welches fast zwanzig Jahre zurückliegt. Alte Zeugen werden erneut befragt und bald hat das Ermittlerteam mehrere Ansätze gefunden, deren Spur teilweise nur noch schwerlich nachzuverfolgen ist.

Als Leser fiebert man mit und jede Spur klingt vielversprechend. Schon bald denkt man, man wüsste, wie alles abgelaufen sein könnte…. aber dann gibt es neue Ermitlungserkenntnisse.

Durchzogen ist das Buch auch immer mit einer Prise Privatleben von Enna, die sich nach dem Unfalltod ihres Mannes als alleinerziehende berufstätige Mutter durchschlagen muss. Für meinen Geschmack hat die Autorin das richtige Maß gefunden, dass es interessant bleibt und sich nicht in Nichtigkeiten verliert. Im Focus stehen aber die Ermittlungsarbeiten, die sich mit Personen in hohen öffentlichen Ämtern befinden, und denen es nicht unbedingt um die Aufklärung eines Mordes geht. Seilschaften und Freundschaften in hohen Rängen erschweren die Arbeit. Aber Enna lässt sich nicht aufhalten, wenn es darum geht den oder die wahren Täter dingfest zu machen.

Ein Kriminalroman, den man voller Spannung verfolgt und kaum aus der Hand legen kann. Nebenbei menschliche Dialoge, wie zwischen Enna und ihrem Sohn Elias. Immer das Ziel vor Augen, ermittelt das dreier Team voller Hingabe und versucht das Schicksal von Julia aufzuklären und verfolgt jede noch so kleine unscheinbare Spur.

Eine Reihe, die sehr zu empfehlen ist und die ich gerne weiterverfolge. Ich habe atemlos gelesen und mich innerlich mit auf die Spurensuche gemacht. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und habe Enna schon längst in mein Herz geschlossen.

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Veröffentlicht am 13.11.2020

Auf der Suche nach neuen Traditionen

Weihnacht, was bist du?
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Eine kurze Geschichte über eine Sinnsuche. Denn nachdem in Alinas Leben alles auf den Kopf gestellt wurde, muss sie sich erst einmal neu sortieren. Sie hat dabei wunderbare Hilfe und bekommt den Auftrag, ...

Eine kurze Geschichte über eine Sinnsuche. Denn nachdem in Alinas Leben alles auf den Kopf gestellt wurde, muss sie sich erst einmal neu sortieren. Sie hat dabei wunderbare Hilfe und bekommt den Auftrag, sich auf die Suche nach dem Sinn von Weihnachten zu machen.

Dazu bereist sie mehrere Städte, in denen es Weihnachtsmärkte gibt, von großen städtischen, bis hin zu fast klitzekleinen in verschiedenen Dörfern. Dort trifft sie auf Menschen, die sie zum Thema Weihnachten befragt, um für sich selbst wieder zu einer Antwort zu kommen.

Sie trifft die unterschiedlichsten Charakteren, die unterschiedliche Auffassungen zu diesem Thema haben und dann...

ja dann kommt alles ganz anders, als sie sich erträumt hatte.

Eine wundervolle Kurzgeschichte, die mich sehr zum Nachdenken und neu Überdenken meiner eigenen Gewohnheiten und Traditionen angeregt hat. Es gibt in jedem Menschenleben Wendepunkt, in denen althergebrachtes nicht mehr fortgeführt werden kann und dann ist es gut, sich auf die Suche zu machen.

Eine stimmungsvolle Geschichte, voller Anregungen für das eigene Leben.

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