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Veröffentlicht am 13.01.2021

Sehr guter Auftakt mit kleinen Schwächen

Midnight Chronicles - Schattenblick
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Als ich von dieser Reihe erfahren habe, war ich total aus dem Häuschen. Ich fand die Idee der Hunter und das Setting mehr als ansprechend, demzufolge hoch waren meine Erwartungen.
Dann kam das Buch letzen ...

Als ich von dieser Reihe erfahren habe, war ich total aus dem Häuschen. Ich fand die Idee der Hunter und das Setting mehr als ansprechend, demzufolge hoch waren meine Erwartungen.
Dann kam das Buch letzen Sommer auf den Markt und ein Hype war geboren. Die Meinungen klafften schön auseinander. Und da ich mir gern mein eigenes, unvoreingenommenes Bild machen wollte, habe ich es hinten angestellt und keine Rezensionen dazu gelesen.

Nun war es endlich soweit und ich habe das Buch aus dem Regal geholt und mich in das Abenteuer von Roxy und Shaw gestürzt.
Gleich vorne weg: ich bin begeistert. Auch wenn ich nicht 100% zufrieden bin. Doch dazu gleich mehr.

Bianca Iosivoni ist für mich keine neue Autorin. Ich kenne schon ein paar ihrer New Adult Bücher und war jedes Mal beeindruckt von ihrem wunderbaren Schreibstil. Und auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht. Ich war super schnell in der ganzen Story drin und konnte auch direkt eine Verbindung zu den Charakteren aufbauen.
Roxy war mir auf den ersten Satz sympathisch, nicht zuletzt weil ich selbst einiges mit ihr gemein habe. Sie hat eine ganz tolle Persönlichkeit. Ich mochte die Stärke, die sie nach außen zeigt, aber eben auch die Verletzlichkeit die sie vor allen verbergen will, sich aber dann doch Stück für Stück Shaw öffnet.
Shaw ist in erster Linie ein mysteriöser Charakter, weil er selbst und auch niemand sonst etwas über seine Vergangenheit weiß. Das macht ihn natürlich auch wahnsinnig interessant und man möchte unbedingt mehr über ihn erfahren.
Man lernt auch noch ein paar andere Hunter kennen, u. a. den männlichen Protagonisten aus Band 2 (Blutmagie). Ich finde es immer sehr schön, schon einen kleinen Einblick oder Vorgeschmack auf den nächsten Teil zu bekommen.

Die ganze Story hat mir vom Aufbau her sehr gut gefallen. Der Spannungsbogen wurde kontinuierlich aufgebaut und es gab einen unvorhergesehen Twist im Plot. Am Ende blieben natürlich mehr Fragen offen, als geklärt wurden. Aber es gab keinen fiesen Cliffhanger. Die Überleitung zum nächsten Setting - es geht von London nach Edinburgh - fand ich logisch und sehr gut gewählt.
Die komplette Kulisse im düsteren und mysteriösen Großbritannien ist einfach nur perfekt und authentisch. Bianca Iosivoni hat da eine unglaublich tolle Atmosphäre geschaffen, in die ich wirklich gern abgetaucht bin.

So, nun zu meinem Kritikpunkt: Die Beziehung zwischen Roxy und Shaw. Es handelt sich hier ja um Romantasy und die hat mir zu großen Teilen gefehlt. Man merkt, dass es zwischen den beiden knistert und es gab da auch den ein oder anderen Moment, wo ich dachte, jetzt geht's in die richtige Richtung. Aber leider Fehlanzeige. Mir ist klar, dass die Story von Roxy und Shaw über drei Bücher geht und somit nicht alle Highlights gleich in Band 1 eingebaut werden, aber so ein bisschen mehr hätte ich mir schon gewünscht.

Für mich war es dennoch ein gelungener Auftakt und ich freue mich sehr auf den nächsten Band. Ich bin ganz besonders gespannt auf Laura Kneidls Part, da es auch mein erstes Buch von ihr wird und es in Edinburgh, meiner Lieblingsstadt, spielt. Zum Glück war ja schon eine Leseprobe von BLUTMAGIE am Ende von SCHATTENBLICK enthalten, die ich auch direkt verschlungen habe.

Rating: 4/5 ⭐️

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Veröffentlicht am 26.11.2020

Toller Reihenauftakt

True North - Wo auch immer du bist
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Ich habe ja schon einige Bücher von Sarina Bowen gelesen und sie konnte mich auch mit jedem Buch überzeugen.
Auch der Auftakt der True North Reihe macht hier keine Ausnahme.
Der Schreibstil ist gewohnt ...

Ich habe ja schon einige Bücher von Sarina Bowen gelesen und sie konnte mich auch mit jedem Buch überzeugen.
Auch der Auftakt der True North Reihe macht hier keine Ausnahme.
Der Schreibstil ist gewohnt flüssig, locker und leicht, was dazu führt, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Das Setting in Vermont ist ein absoluter Traum und am liebsten wäre ich sofort dort hingereist.
Sowohl beide Hauptcharaktere (Audrey & Griffin) als auch einige Nebencharaktere (deren Story in den Folgebänden beschrieben wird) habe ich als unglaublich sympathisch empfunden und schnell ins Herz geschlossen.
Die Story an sich ist wirklich schön. Audrey und Griff haben eine kurze, gemeinsame Vergangenheit und das Schicksal führt sie fünf Jahre später wieder zusammen. Schnell wird klar, dass die Chemie zwischen den beiden mehr als stimmt und es knistert gewaltig. Aber beide haben mit anderen Schwierigkeiten zu kämpfen und eigentlich weder Zeit noch Nerven für eine Beziehung.

Alles in allem eine wirklich tolle Liebesgeschichte ohne großes Drama und Chichi. Nur leider kam mir das Ende zu abrupt. Da hätte ich gern noch ein oder zwei Kapitel mehr gehabt.

Ich freue mich schon auf den nächsten Band.

Rating: 4/5 🌟

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Veröffentlicht am 01.10.2020

Ein MUSS für eingefleischte Twilight-Fans

Biss zur Mitternachtssonne (Bella und Edward 5)
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Ich kann gar nicht sagen, wie ich mich gefreut habe als ich erfuhr, dass Biss zur Mitternachtssonne (Midnight Sun) tatsächlich erscheint.
Nach 12 langen Jahren war es am 4.8.20 dann endlich soweit. Edward ...

Ich kann gar nicht sagen, wie ich mich gefreut habe als ich erfuhr, dass Biss zur Mitternachtssonne (Midnight Sun) tatsächlich erscheint.
Nach 12 langen Jahren war es am 4.8.20 dann endlich soweit. Edward Cullens Sicht von Biss zum Morgengrauen (Twilight) wurde veröffentlicht.
Puh, was soll ich sagen... ein ganz schön dicker Schinken. Mit weit über 800 Seiten ist das Buch gut 300 Seiten umfangreicher als Bellas Sicht der Dinge.
Ich war also wahnsinnig gespannt, was Edward alles mehr zu erzählen hatte. Und das ist auch zugleich mein größter Kritikpunkt.
An manchen Stellen wäre etwas weniger mehr gewesen. Edward schweift doch ganz schön aus, was meinen Lesespaß ein kleines bisschen getrübt hat.
Andererseits war es unglaublich schön endlich in seinen Kopf sehen zu können. Wie er die Gedanken seiner Mitmenschen wahrnimmt, wie sie wirklich denken. Denn das kam aus Bellas Sicht nicht immer so rüber. Ich hatte z.B. Jessica in Twilight viel netter in Erinnerung. Richtig gut gefallen hat mir, dass man die Cullens jetzt viel besser kennenlernen konnte. Besonders die Gedankenspiele zwischen Alice und Edward fand ich sehr schön. Jetzt wurde einem auch klar, warum die beiden sich so gut verstehen.

Obwohl ich die gleiche Story in drei unterschiedlichen Varianten (Biss zum Morgengrauen / zur Mitternachtssonne / in alle Ewigkeit - hier ist Bella der Vampir und Edward der Sterbliche) gelesen habe, kam keine Langeweile auf. Jedes Buch hatte seinen Reiz und ich würde auch wieder alle lesen.
Allerdings empfehle ich Edwards Geschichte erst nach der ursprünglichen Reihe zu lesen.

Fazit:
Ein absolutes Muss für alle Twilight-Fans!! Edwards Sicht bereichert die ganze Geschichte obwohl dieses Buch durchaus eine ordentliche Reduzierung der Seiten vertragen hätte.
Biss zur Mitternachtssonne hat nicht ganz meine Erwartungen erfüllt. Aber das mag auch daran liegen, dass ich eben die anderen Bücher vor 12 Jahren gelesen hatte und ich mich natürlich in dieser Zeit verändert habe. Nichtsdestotrotz war es ein ganz wundervoller Ausflug nach Forks, der mich in Erinnerungen schwelgen ließ. Vor allem, weil ich den Ort vor einigen Jahren tatsächlich besuchte.

4 / 5 🩸(Blutstropfen)

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Veröffentlicht am 14.09.2020

Besser als Band 1

Golden Dynasty - Brennender als Sehnsucht
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Golden Dynsasty - Brennender als Sehnsucht ist der 2. Teil der de Vincent Saga.
Jedes Buch ist einem Bruder gewidmet. Hier ist Gabe, der mittlere Bruder, der Protagonist.

Vorneweg, ich bin ein ganz großer ...

Golden Dynsasty - Brennender als Sehnsucht ist der 2. Teil der de Vincent Saga.
Jedes Buch ist einem Bruder gewidmet. Hier ist Gabe, der mittlere Bruder, der Protagonist.

Vorneweg, ich bin ein ganz großer Fan von Jennifer L. Armentrout und der 1. Teil der "de Vincent Saga" konnte mich leider nicht so richtig überzeugen. Dennoch wollte ich wissen, wie es weitergeht und gab dem 2. Teil eine Chance. Und das war gut so.
Zwar kommt auch dieses Buch nicht an JLA's Reihen, wie Lux, Dark Elements, Wicked oder Dämonentochter ran, aber es hat mir wesentlich besser gefallen als der 1. Teil.

Ich empfehle trotzdem die richtige Lesereihenfolge einzuhalten, da Teil 2 an die Geschehnisse aus Band 1 anknüpft. Auch wenn hier ein anderes Paar im Vordergrund steht.

So, nun zum Buch selbst.
Nikkis Eltern arbeiten schon seit Ewigkeiten für die de Vincents und somit wächst Nikki wie eine Art kleine Schwester mit den Brüdern auf. Als Teenager entwickelte sie dann Gefühle für Gabe. Doch Gabe ist 10 Jahre älter und hat natürlich andere Sachen im Kopf als einen verliebten Teenie.
Schließlich verlässt Nikki den Ort um ans College zu gehen.
Als dann ein paar Jahre später ihre Mutter krank wird, kommt Nikki zurück und vertritt ihre Mom als Haushälterin bei den de Vincents.
Nikki merkt schnell, dass ihre Verliebtheit noch immer vorhanden ist und auch Gabe muss feststellen, dass Nikki nicht mehr der Teenager ist, den er in Erinnerung hatte. Ganz im Gegenteil. Sie ist jetzt eine Frau, zu der er sich mehr und mehr hingezogen fühlt.
Zu der Liebesgeschichte zwischen den beiden gesellen sich noch jede Menge Geheimnisse rund um die Familie de Vincent. Schon im 1. Teil gab es ja einige unerwartete Enthüllungen. Band 2 konnte das allerdings noch toppen. Am Ende wurden weitere Mysterien aufgedeckt und machen neugierig auf den nächsten Teil.
Auf den freue ich mich tatsächlich auch am meisten, da Devlin der Bruder ist, der mich besonders fasziniert. Ich bin wahnsinnig gespannt was in seinem Kopf vorgeht.

Zu den Charakteren in diesem Buch sei gesagt, dass ich beide sympathisch fand. Allerdings waren sowohl Nikki als auch Gabe in ihrer Darstellung zu flach. Ich fand die Geschichte drum herum wesentlich spannender und bin neugierig wie sich die Konsequenzen aus diesem Teil auf Band 3 auswirken.

Alles in allem ein gutes Buch. Der Schreibstil der Autorin und die Handlung an sich waren flüssig und ließen keine Langeweile aufkommen. Anders als in ihren Fantasy-Reihen, schreibt JLA hier in einer personalen Erzählperspektive in der 3. Person.

Rating: 4/5 Sterne

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Veröffentlicht am 24.08.2020

WOW. Dieses Buch war mal anders.

Fuck you, Love
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"Im Grunde hast du ein gutes Herz, du weißt nur nicht, wie man es benutzt."


Fuck you, Love erzählt die Geschichte von Floyd und Storm und beginnt schon mal gleich heftig.
Floyd, ein verwöhnter und ...

"Im Grunde hast du ein gutes Herz, du weißt nur nicht, wie man es benutzt."


Fuck you, Love erzählt die Geschichte von Floyd und Storm und beginnt schon mal gleich heftig.
Floyd, ein verwöhnter und arroganter Schnösel aus reichem Elternhaus, hat eine verhängnisvolle, ja eher katastrophale Party hinter sich. Dumm nur, dass er sich nicht mehr genau daran erinnern kann was passiert ist. Er erleidet immer wieder Flashbacks, die ihn in den Wahnsinn treiben. Darin taucht ein Mädchen auf, und genau dieses Mädchen verfolgt und bedroht ihn. Doch auch sie ist sich letztendlich nicht mehr sicher, was genau passiert ist. Irgendetwas an dem Mädchen, Storm, fasziniert ihn und es lässt ihm einfach keine Ruhe. Schließlich prallen zwei Menschen aus zwei Welten, die nicht unterschiedlicher sein könnten, aufeinander und nehmen den Leser mit auf eine rasante und turbulente Achterbahnfahrt der Gefühle.

Das Buch wird ausschließlich aus der Perspektive von Floyd erzählt. Das war schon mal eine neue Erfahrung für mich. Die meisten Bücher die ich bisher gelesen habe, hatten entweder abwechselnde Perspektiven oder es war nur aus der Sicht der weiblichen Protagonistin. Gut, es gab dann ein paar Bücher, die die gleiche Story nochmals aus der Sicht von ihm aufgegriffen haben, aber dass der männliche Protagonist von Anfang an im Vordergrund steht ist für mich neu und zugleich wahnsinnig erfrischend. Hierfür schon mal einen Pluspunkt liebe Daniela :)
Am Anfang hatte ich einige Probleme in die Geschichte hinein zu kommen. Der Schreibstil war mir zu abgehackt und nicht flüssig genug. Das hat sich aber im Verlauf des Buchs zum Positiven verändert und dann kam ich an einen Punkt, an dem ich Fuck you, Love gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Floyd hat mich regelrecht in seinen Bann gezogen. Im Gegensatz zu Storm war mir Floyd auch ziemlich schnell sympathisch. Mir wurde bald klar, dass er wirklich ein gutes und weiches Herz hat, obwohl ich ihn manchmal einfach nur anschreien wollte, was er doch für ein dämlicher Vollidiot ist. Es gab da viele Momente, in denen ich sehr mit ihm gelitten habe. Die Entwicklung die er durchmacht hat mir richtig gut gefallen. Vor allem das Ende hat mich beeindruckt. OMG! Ich brauche ganz dringend Band 2!!
Mit Storm hatte ich allerdings so meine Schwierigkeiten. Sie hat ein hartes Leben, keine Frage, aber manchmal waren mir ihre Reaktionen zu derb. Gegen Ende wurde ich dann doch noch warm mit ihr und hab dann auch echt mit ihr mitgelitten.

Ich bin extrem gespannt, wie es weitergeht.

Alles in allem ein wirklich gutes und absolut empfehlenswertes Buch mit zwei kaputten und verkorksten Hauptcharakteren die eine tolle Entwicklung durchmachen. Die Thematik der Story ist sehr wichtig, wenn auch nicht ohne. Der ein oder andere würde sich vielleicht eine Triggerwarnung zu Beginn wünschen.

Rating: 4/5 ⭐️

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