Profilbild von Klusi

Klusi

Lesejury Star
offline

Klusi ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Klusi über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.11.2020

Die bezaubernde Geschichte von einem kleinen Vogel mit einem großen Herzen

Robin, kleiner Weihnachtsheld
0

Es sind noch sieben Tage bis Weihnachten. Der kleine braune Vogel Robin hat seine sieben warmen Westen gewaschen und gebügelt, um für die kalten Wintertage bis zum Weihnachtsfest gerüstet zu sein. Aber ...

Es sind noch sieben Tage bis Weihnachten. Der kleine braune Vogel Robin hat seine sieben warmen Westen gewaschen und gebügelt, um für die kalten Wintertage bis zum Weihnachtsfest gerüstet zu sein. Aber jeden Tag, wenn er unterwegs ist, um etwas zu erledigen, begegnet er einem anderen kleinen Tier, das jämmerlich friert. Der kleine Robin mit dem großen Herzen schenkt den Tieren seine warme Weste, die er gerade trägt. Am Weihnachtstag hat er alle seine schönen Westen verschenkt. Er ist einsam und friert jämmerlich. Aber dann erlebt Robin sein eigenes, ganz besonderes Weihnachtswunder.

In erster Linie fällt das Bilderbuch durch die wunderschöne Gestaltung auf. Ein rot abgesetzter Buchrücken mit Glitzersternen bedruckt verleiht dem Bilderbuch einen zauberhaften, weihnachtlichen Anstrich. In einfachen, klaren und liebevoll ausgearbeiteten Bildern und kurzen, gut verständlichen Sätzen erzählt Jan Fearnley die Geschichte des kleinen braunen Vogels Robin. Dabei vermittelt sie schon Kindergartenkindern die weihnachtliche Botschaft, an die Ärmsten zu denken. Durch den selbstlosen kleinen Robin wird klar, dass die Liebe und Freude, die man schenkt, um ein Vielfaches bereichert ins eigene Herz zurück kehrt.

Dies ist ein ganz bezauberndes weihnachtliches Bilderbuch, das nicht nur den Kleinsten, sondern sicher der ganzen Familie gefällt und den Geist der Weihnacht auf wunderbare Weise vermittelt. Für mich gehört es auf jeden Fall in die Kategorie der schönsten Bilderbücher für die Weihnachtszeit, und ich kann es als kleine aber feine Geschenkidee für Weihnachten oder auch Nikolaus wärmstens empfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.11.2020

So einfach kann es sein, den "Grünen Weg" zu beschreiten

The Easy Green Way
0

Man kann hier sagen, der Titel ist Programm, denn die Autorin vermittelt uns in ihrem Buch, wie einfach es ist, umweltbewusst und mit der Natur im Einklang zu leben. Aber sie zeigt auch auf, wie vielseitig ...

Man kann hier sagen, der Titel ist Programm, denn die Autorin vermittelt uns in ihrem Buch, wie einfach es ist, umweltbewusst und mit der Natur im Einklang zu leben. Aber sie zeigt auch auf, wie vielseitig und individuell verschieden dieser „grüne Weg“ für jeden Einzelnen aussieht. Jeder legt die Schwerpunkte anders, für die einen steht die Müllvermeidung oder die Reduzierung von Plastik an erster Stelle oder sie verzichten auf so manche Autofahrt oder auf Flugreisen, für andere ist gesunde Ernährung besonders wichtig, und wieder andere machen vielleicht ihre Reinigungsmittel für den Haushalt oder ihre Kosmetik selbst. Diese Schwerpunkte haben alle etwas gemeinsam, sie führen uns in die gleiche Richtung. Niemand ist perfekt und muss es auch nicht sein, denn es zählen schon kleine Schritte zu mehr Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit. In ihrem Buch hat die Autorin einige wichtige Themen, die uns ständig im Alltag begegnen und beschäftigen, angesprochen und mit vielen Tipps und Rezepten umgesetzt.
Das Buch ist nach Jahreszeiten gegliedert, und für jede gibt es zahlreiche Rezepte und Tipps zu den Themen „Saisonale Küche“, „Clean Beauty“, „natürlich reinigen“ und „bewusst leben“. Einmal geht es um die saisonal abgestimmte, regionale Küche. Aber auch die Körperpflege sollte nach Jahreszeit angepasst werden, denn die Bedürfnisse unserer Haut ändern sich mit dem Wetter. Und auch der Haushalt will „gepflegt“ werden, und auch hier gibt es tolle, jahreszeitliche Tipps.
Da wir gerade Herbst haben und ich mich daher mit diesem Abschnitt schon besonders intensiv befasst habe, gehe ich hier darauf etwas ausführlicher ein.
Mit schönen Fotos ergänzt stellt die Autorin Rezepte vor, die den Herbst repräsentieren, beispielsweise für Gerichte mit Kürbis und warmen Gewürzen. Da gibt es zum Frühstück Porridge mit Kürbis und Apfel oder Hafersmoothie mit Zimt und Kardamom. Man findet im Buch Backrezepte für kernige Brote und süße Leckereien, aber auch an den Vorrat für den nahenden Winter ist gedacht, und die Autorin zeigt uns interessante Kombinationen für leckere Marmeladen oder fermentiertes, eingelegtes Gemüse. Bei näherer Betrachtung der Rezepte fällt auf, dass sie einerseits raffiniert zusammengestellt sind, sehr appetitlich aussehen, man aber sehr wenige Zutaten benötigt. Es sind viele Gerichte dabei, die man mit drei oder vier Hauptzutaten zubereiten kann und ansonsten nur noch Gewürze benötigt, die man meist sowieso im Haus hat.
Ebenso verhält es sich mit den Empfehlungen für selbst gemachte Naturkosmetik und auch für Reinigungsmittel im Haushalt. Alles ist erstaunlich leicht nachzumachen, und die wunderschönen Fotos sind sehr verlockend, sich möglichst gleich an die Arbeit zu machen. Magdalena Muttenthaler zeigt in diesem Buch, wie einfach es sein kann, den „grünen Weg“ zu beschreiten. Man muss sein Leben nicht von heute auf morgen komplett umkrempeln, sondern es sind die kleinen Schritte, die letztendlich zu größeren Veränderungen führen. Mit diesen Tipps und Rezepten macht es Spaß, sich auf Neues einzulassen. Ich beschäftige mich schon seit einiger Zeit verstärkt mit den angesprochenen Themen, und gerade bei den selbst gemachten Reinigungsmitteln war mir schon einiges bekannt, und doch habe ich hier noch viele neue, zusätzliche Anregungen gefunden. Ich kann das Buch daher jedem empfehlen, sowohl Neueinsteigern als auch Menschen, die ihr Leben schon länger in diesem Sinn umgekrempelt haben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 06.11.2020

Umfassendes und informatives Buch über die Zusammenhänge von Ernährung und Gesundheit

Peace Food
0

Bei diesem Buch handelt es sich um eine vollständig überarbeitete Neuauflage des Bestsellers von 2011. Ich kenne das damalige Buch nicht, sondern bin erst 2013 durch das gleichnamige vegane Kochbuch auf ...

Bei diesem Buch handelt es sich um eine vollständig überarbeitete Neuauflage des Bestsellers von 2011. Ich kenne das damalige Buch nicht, sondern bin erst 2013 durch das gleichnamige vegane Kochbuch auf die Arbeit von Dr. Ruediger Dahlke aufmerksam geworden. Die Rezepte aus diesem Kochbuch nutze ich seitdem gerne und regelmäßig. Hier liegt mir nun die theoretische Ergänzung vor. Das Buch ist in vier große Kapitel eingeteilt:

1. Krank durch Fleisch und Milchprodukte
2. Das Leid der Tiere
3. Das Beste für Körper und Seele
4. 30 vegane Rezepte für ein glückliches Leben

Im ersten Kapitel verweist Dr. Dahlke auf die China Study und erklärt offensichtliche Zusammenhänge zwischen Ernährung und Gesundheit, die von der Wissenschaft lange ignoriert wurden. Hier geht es um unser Herz, um Autoimmunkrankheiten, um Krebs, den Bewegungsapparat und auch um Alzheimer und Demenz. Viele Krankheiten haben wir unserem modernen und oft ungesunden Lebensstil zu verdanken.
Für das zweite Kapitel sollte man starke Nerven haben, denn hier muss man beim Lesen einiges aushalten, da es um die Zustände in Schlachthöfen, bei der Massentierhaltung und in Legebatterien geht. Es ist starker Tobak, aber meines Erachtens sollten diese Tatsachen jedem bekannt sein. Nach der Lektüre dieses Buches weiß man, worauf man sich einlässt, und vielleicht kann dieser Bericht dazu führen, weniger Fleisch, Wurst, Eier und Milchprodukte zu konsumieren, denn es lohnt sich, nicht nur für die Tiere und die Umwelt, sondern auch für uns selbst, da unsere Gesundheit zu einem großen Teil davon abhängt.
Nach diesen sehr düsteren und ernsten Leseerfahrungen wird es nun, ab dem dritten Kapitel, positiv und richtiggehend sonnig. Nun erfahren wir mehr über alles, was uns gesund und glücklich macht. Dazu gehören auch die Sonne, ausreichend Schlaf, das Fasten und vor allem all das Gute, was wir in pflanzlichen Nahrungsmitteln finden. Vitamine und Mineralstoffe werden ausführlich vorgestellt, und es ist auch jeweils in einer Tabelle angegeben, in welchen Lebensmitteln man sie findet.
Im vierten Kapitel hat die bekannte, vom Gault Millau in Österreich zur Haubenköchin ernannte Dorothea Neumayr, dreißig leckere Gerichte zusammengestellt, alle vegan und wie das gesamte Buch für diese Neuauflage nach den neuesten Erkenntnissen überarbeitet. Es sind alles Rezepte, die sich unkompliziert nachkochen lassen. Die Tipps reichen vom warmen Frühstück über Salate, Suppen, Currys und andere Hauptgerichte wie beispielsweise Pizza und Pasta. Auch ein feines Dessert darf zur Abrundung nicht fehlen, und so kann man schon mit diesen dreißig Rezepten ganze vegane Menüs zusammenstellen.
Der Anhang hält eine umfangreiche Aufstellung über Quellen und weiterführende Literatur sowie die anderen Publikationen von Dr. Ruediger Dahlke bereit.
Mein Fazit: Hier hat man ein eindrucksvolles Buch, das gut verständlich wichtige Informationen zu Gesundheit und Ernährung beinhaltet und zugleich, durch die Rezepte, auch praktischen Nutzen bietet.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 17.10.2020

Die Welt von morgen

Die Fotografin - Die Welt von morgen
0

Dieser dritte Teil der Reihe um die Wanderfotografin Mimi Reventlow spielt in den Jahren 1912 und 1913. Nach dem Tod ihres Onkels und einer privaten Enttäuschung hat Mimi Laichingen verlassen. Mit ihr ...

Dieser dritte Teil der Reihe um die Wanderfotografin Mimi Reventlow spielt in den Jahren 1912 und 1913. Nach dem Tod ihres Onkels und einer privaten Enttäuschung hat Mimi Laichingen verlassen. Mit ihr zusammen ist auch Anton gegangen, der Gastwirtssohn, der seine Chance wittert, das eingefahrene und recht trostlose Leben im Gasthaus seiner Eltern hinter sich zu lassen. Anton begleitet Mimi auf ihren Reisen und arbeitet zum Teil mit ihr zusammen. Mehr will ich an dieser Stelle gar nicht verraten, denn ich möchte niemandem die Spannung und Freude nehmen, Mimis und Antons Erlebnisse und Erfahrungen selbst zu erlesen. Nur so viel: ihr Weg führt sie unter anderem nach Berlin und nach Münsingen.
Sie begegnen alten Bekannten und lernen neue Menschen kennen, und nicht nur einmal steht Mimi an einem Scheideweg im Leben und muss sich neu orientieren. Das ist nicht immer einfach, auch nicht für eine aufgeschlossene und flexible junge Frau wie Mimi, denn die Welt verändert sich. Ich finde es sehr schön, dass Petra Durst-Benning bei ihren Charakteren immer mal wieder „alte Freunde“ auftauchen lässt, so begegnet man auch hier gleich mehreren Charakteren aus der Jahrhundertwind-Trilogie und erfährt etwas darüber, wie es ihnen ergangen ist und wie sie mittlerweile leben – für treue Durst-Benning-Fans, die so gut wie alles von der Autorin gelesen haben, ist das natürlich ein besonderes Schmankerl. Was mir auch sehr gefällt, ist, dass die weiblichen Charaktere alle stark sind und interessante Berufe ausüben. Beim Lesen erfährt man nebenbei enorm viel über altes Handwerk, in Mimis Fall ist dies eben die Fotografie und ihre Entwicklung zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Auch die Probleme, die sich mit dem Fortschritt ergeben und zu einer Wandlung des Berufsbilds führen, werden angesprochen. In diesem dritten Band kommen aber auch noch viele interessante Informationen über das Druckerhandwerk und die Schäferei hinzu, die einen guten Eindruck vermitteln, was in diesen Berufszweigen damals aktuell und wichtig war.
So ist dieser Roman auch eine besondere Würdigung der Kulturlandschaft der Schwäbischen Alb und ein Ausdruck der Wertschätzung für den Beruf der Schäfer, der heutzutage vom Aussterben bedroht ist.
Wie man es von der Autorin kennt, so ist auch dieser Roman wieder sehr vielfältig und bunt. Es kommen ganz unterschiedliche, interessante Themen zur Sprache, und man erhält Einblick in verschiedene Lebensbereiche der damaligen Zeit.
Ich habe auch Band 3 sehr genossen, denn der Schreibstil der Autorin und ihre wunderbaren Geschichten fesseln mich immer wieder aufs Neue.
Da eigentlich jeder Band am Ende in gewisser Weise offen ist, macht dies natürlich neugierig auf die Fortsetzung. Auch diesmal gab es einen Cliffhanger, und ich muss gestehen, dass ich das Lesen absichtlich etwas hinausgezögert habe, um nicht allzu lange auf die Fortsetzung warten zu müssen.

Ich habe diesen Roman teils gelesen, teils als Hörbuch gehört. Beim Hörbuch handelt es sich um eine nur leicht gekürzte Lesung im MP3-Format, die im Audiobuch-Verlag erschienen ist und 665 Minuten umfasst. Gesprochen wird das Buch von Svenja Pages, und auch die gehörten Passagen haben mir ausgesprochen gut gefallen, denn die Sprecherin hat eine angenehme Stimme und trägt den Roman sehr eindrucksvoll vor. Man kann die Stimmungen in der Handlung gut nachvollziehen, und durch Veränderung der Stimmlage weiß man bei Dialogen auch stets, wer gerade spricht.

Alles in allem hat mich auch dieser Band wieder vollkommen überzeugt. Wer die Romane über die Wanderfotografin Mimi noch nicht kennt, sollte unbedingt mit dem ersten Band beginnen, da sich die Handlung fortlaufend aufbaut und Zusammenhänge verloren gehen, wenn man einzelne Bände herausgreifen würde. Aber es lohnt sich, mit der Reihe anzufangen, denn die Bücher sind überaus kurzweilig und fesselnd, so dass man quasi durch die Seiten fliegt, wenn man einmal angefangen hat.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.10.2020

Fesselnder Cosy Krimi in wunderschöner Aufmachung

Tod eines Lords
0

„Tod eines Lords“ ist der Auftakt einer Krimireihe, die in alten englischen Herrenhäusern spielt. Die ungewöhnlichen Heldinnen der Reihe sind die junge Lady Christabel Mowgray und ihre Zofe Maud. Es beginnt ...

„Tod eines Lords“ ist der Auftakt einer Krimireihe, die in alten englischen Herrenhäusern spielt. Die ungewöhnlichen Heldinnen der Reihe sind die junge Lady Christabel Mowgray und ihre Zofe Maud. Es beginnt im Frühling des Jahres 1912 auf Letune Hall. Nach einer schlimmen Nachricht versinkt Lady Christabel in Trauer. Eine Einladung nach Ashburn Abbey kommt gerade recht, und Christabel tritt zusammen mit ihrer Zofe Maud die Reise dorthin an. Schon kurz nach ihrer Ankunft auf dem alten Landsitz der Willmingtons merken die beiden Frauen, dass hier nicht alles so rund und perfekt läuft wie der erste Eindruck vermitteln soll. Upstairs, bei den feinen Herrschaften, ist die Stimmung spannungsgeladen, und auch das Personal downstairs hat diverse Geheimnisse. Als es zu einem Todesfall kommt, betätigen sich Lady Christabel und Maud als Ermittlerinnen, denn sie spüren, dass an der Sache etwas faul ist und dass der junge Lord ganz sicher nicht eines natürlichen Todes gestorben ist. Es wird schnell klar, dass der verstorbene Lucian Willmington keinen besonders edlen Charakter hatte und dass die meisten Menschen auf Ashburn Abbey einen Grund hatten, ihn zu hassen und damit natürlich ein Motiv.

Ich fand es spannend und amüsant zu lesen, wie Lady Christabel und Maud vorgehen und ihre Recherchen zu dem Fall machen. Während Christabel sich upstairs bei der Herrschaft umhört, versucht Maud, downstairs beim Personal mehr in Erfahrung zu bringen. Beide stoßen dabei auf so manches Hindernis, lassen sich aber nicht so schnell entmutigen. Nicht nur einmal müssen sie ihre bisherigen Einschätzungen korrigieren oder auch völlig über den Haufen werfen, weil sie merken, dass sie sich mit ihrer bisherigen Einschätzung in eine Sackgasse manövriert haben.

Die junge Lady und ihre Zofe haben ein ganz besonderes Verhältnis, denn da ist einerseits eine gewisse Distanz, die von beiden nicht überbrückt werden kann, und doch nähern sie sich immer mehr an und werden fast so etwas wie Freundinnen. Mir sind die beiden Protagonistinnen sehr sympathisch. Auch alle anderen Personen, die im Buch eine Rolle spielen, sind sehr ausgiebig und gut charakterisiert. Aber ganz besonders hat mir die Atmosphäre der damaligen Zeit in englischen Herrenhäusern gefallen, die hier von der Autorin ganz wunderbar eingefangen wurde. Ein wenig hat mich das Flair an die Serie „Downton Abbey“ erinnert, die ich sehr liebe.

Nach Lösung des Falls gab es am Ende des Buches noch einen Cliffhanger, und ich war richtig froh, dass Band 2 schon bereit lag. Wie es aussieht, sind die Cosy-Krimis aus dem alten England als Trilogie angelegt, zumindest sind drei Bände auf dem zur Reihe gehörenden Lesezeichen zu sehen.

Schon die äußere Aufmachung der Bücher ist sehr gelungen. Auf jedem der drei Bände sieht man ein schönes altes Herrenhaus abgebildet, und das ganze Design ist wunderbar nostalgisch aufgemacht, was m. E. schon beim Betrachten Vorfreude aufkommen lässt.
C. L. Potter ist ein Pseudonym von Christiane Lind, unter dem sie diese schönen Landhauskrimis schreibt. Wer Christianes Bücher kennt, der weiß, dass auch hier ein vierbeiniger Protagonist nicht fehlen darf, denn eine Katze ist in jedem ihrer Romane auf jeden Fall immer dabei!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere