Bei Büchern von C.J. Daughtery bin ich grundsätzlich immer ein wenig skeptisch, da ich von der „Night School“-Reihe sehr enttäuscht war und diese sogar vorzeitig abgebrochen habe. Deswegen habe ich auch ...
Bei Büchern von C.J. Daughtery bin ich grundsätzlich immer ein wenig skeptisch, da ich von der „Night School“-Reihe sehr enttäuscht war und diese sogar vorzeitig abgebrochen habe. Deswegen habe ich auch von „Die Entflammten“, Band 1 der „Secret Fire“-Dilogie nicht allzu viel erwartet, muss jedoch zugeben, dass mich das Buch insgesamt ganz gut unterhalten konnte.
Die Idee, dass der 17-jährige Sasha vor seinem achtzehnten Geburtstag nicht sterben kann, ist interessant, bietet aber auch gleichzeitig viel Potenzial für waghalsige Aktionen und Ideen, die Sascha tatsächlich ausnutzt. Durch einen Fluch, der seine Familie bereits seit Jahren belastet, ist jedoch bekannt, dass er ab seinem 18. Geburtstag sterben wird. Sein Fluch kann nur von der ebenfalls 17-jährigen Taylor aufgehoben werden, aber ist ihr das Risiko das auch wert?
Die Figuren sind dabei interessant, authentisch und sehr unterschiedlich, sodass es interessant zu beobachten war, wie die beiden Protagonisten miteinander auskommen. Manchmal ist die Geschichte dazu auch ganz humorvoll, magisch und bietet allerhand Überraschungsmomente, sodass man hier einen gelungen Lesespaß erhält.
Kelly Oram und ich hatten es in der Vergangenheit nicht immer leicht miteinander, denn bei ihren Büchern schwanke ich oft zwischen Begeisterung, Unverständnis und Enttäuschung. Somit war ich zunächst auch ...
Kelly Oram und ich hatten es in der Vergangenheit nicht immer leicht miteinander, denn bei ihren Büchern schwanke ich oft zwischen Begeisterung, Unverständnis und Enttäuschung. Somit war ich zunächst auch sehr skeptisch, was ihr neuestes Werk „Girl at Heart“ angeht. Dies war allerdings gar nicht nötig, denn „Girl at Heart“ konnte mich tatsächlich mit der Autorin versöhnen.
Die Geschichte liest sich leicht und flüssig, besitzt einen tollen Humor und beinhaltet Figuren, in die man sich gut hineindenken konnte. Bei anderen Werken von Kelly Oram ist es mir immer sehr schwer gefallen, die Figuren zu mögen, da diese oftmals überzeichnet waren und im Laufe der Geschichte unsympathisch wurden. In „Girl at Heart“ ist dies jedoch anders, denn hier hat nahezu jeder Charakter eine tolle Entwicklung hingelegt und war greifbar und sympathisch.
Besonders Charlotte, genannt Charlie, konnte bei mir punkten. Obwohl sie ein kleiner Star in ihrem Baseball-Team ist und sich gut gegen die Jungs durchsetzen kann, ist sie dennoch eine kleine Außenseiterin, da sie nur ihre drei besten Freunde Erik, Kevin und Diego an sich heranlässt. Für sie stehen ihre Freunde, ihr Sport und ihr Vater, der selbst ein großer Baseball-Star war, an erster Stelle und sie interessiert sich nicht dafür, was andere über sie denken könnten. Dies ändert sich jedoch, als ausgerechnet Erik, in den sie heimlich verliebt ist, mit einem anderen Mädchen zum Abschlussball ausgeht und zugibt, Charlie nie wirklich als Frau wahrgenommen zu haben. Sie möchte als Reaktion darauf nicht nur das Baseball-Team verlassen, sondern vor allem weiblicher werden und mehr zu sich selbst finden, was jedoch schwerer ist, als zunächst gedacht. Zum Glück gibt es da Jace, der Captain ihres Teams, der für alle ein offenes Ohr hat und Charlie nicht nur zum Bleiben bewegen kann, sondern ihr helfen möchte, dass sie der Mensch werden kann, der sie immer sein wollte.
Dabei ist Charlies Entwicklung beachtlich. Sie lässt sich mehr auf andere Menschen ein, wird mutiger, traut sich mehr zu und lässt vor allem auch zu, dass es noch mehr neben dem Sport gibt. Dabei wird sie jedoch nicht schlagartig in ein Püppchen verwandelt, sondern macht einen sehr authentischen und vor allem nachvollziehbaren Wandel durch, der seine Zeit bekommt und von der Autorin sehr gut umgesetzt wurde.
Somit wird in „Girl at Heart“ nicht nur die Suche nach sich selbst glaubhaft thematisiert, sondern auch die Angst vor einer Zukunft, Probleme in Freundschaften, aber auch das Thema Liebe kommt nicht zu kurz, denn mit Jace wurde hier ein perfekter Gegenpart geschaffen, der nicht nur sehr sympathisch ist, sondern vor allem auch das Herz am richtigen Fleck hat.
Kurz gesagt: „Girl at Heart“ konnte mich nicht nur mit einem tollen und humorvollen Schreibstil und gut ausgearbeiteten, sympathischen Figuren überzeugen, sondern mich vor allem mit den Themen Selbstverwirklichung, Freundschaft und Baseball begeistern, sodass mich die kurzweiligen Geschichte insgesamt gut unterhalten konnte.
Nachdem ich bereits kürzlich „Der Tag, an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat“ von Marc-Uwe Kling gehört habe und mir die Geschichte sehr gefallen hat, wollte ich auch unbedingt den indirekten ...
Nachdem ich bereits kürzlich „Der Tag, an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat“ von Marc-Uwe Kling gehört habe und mir die Geschichte sehr gefallen hat, wollte ich auch unbedingt den indirekten Nachfolger „Der Tag, an dem der Opa den Wasserkocher auf den Herd gestellt hat“ hören und habe mir hier eine unterhaltsame und humorvolle Geschichte erhofft, die ich auch letztendlich bekommen habe.
Die Geschichte wird dabei vom Autor selbst eingesprochen, der den Figuren auf sehr charmante und witzige Art Leben einhaucht. Zwar kommt das Hörbuch noch nicht einmal auf eine ganze Stunde Laufzeit, allerdings ist dies nicht schlimm, da es mich trotz allem sehr unterhalten und zum Schmunzeln bringen konnte.
In „Der Tag, an dem der Opa den Wasserkocher auf den Herd gestellt hat“ geht es um die Geschwister Tiffany, Luisa und Max, die bei ihren Großeltern sind, während ihre Eltern arbeiten. Nachdem bereits zuvor die Oma das Internet kaputt gemacht hat - und zwar auf der ganzen Welt! -, bekommt man es nun mehr mit dem Opa zu tun. Normalerweise schaut er den ganzen Tag nur Dokumentationen, allerdings wollte er nun auch mal etwas aktiver sein und Tee kochen. Dabei hat er jedoch den Wasserkocher auf den Herd gestellt, was nicht nur für eine kleine Sauerei gesorgt hat, sondern auch einigen stinkenden Rauch mit sich bringt, was die gesamte Familie zum Schmunzeln bringt.
Die Figuren sind dabei alle auf ihre eigene Art sehr liebenswert: Die Oma, die immer ein wenig unbeholfen wirkt. Der Opa, der wie auch die Oma immer ein wenig schusselig, aber liebenswert ist. Die Enkel, die mehr auf die Großeltern aufpassen, als umgekehrt. Die kleinen Zankereien zwischen ihnen sind erfrischend und unterhaltsam und auch die Art und Weise, wie sie ihre gemeinsame Zeit verbringen, hat mir sehr gefallen.
Somit ist „Der Tag, an dem der Opa den Wasserkocher auf den Herd gestellt hat“ ein sehr unterhaltsames, toll eingesprochenes Hörbuch, das mich von der ersten bis zur letzten Minute gut unterhalten konnte. Bitte mehr davon!
Das Bildwörterbuch „Deutsch für Pflegekräfte“ aus dem Hause PONS ist ein tolles Helferlein für alle Pfleger und Pflegebedürftigen. Nutzbar ist dieses für die Pflege zu Hause, aber auch in Pflegeheimen ...
Das Bildwörterbuch „Deutsch für Pflegekräfte“ aus dem Hause PONS ist ein tolles Helferlein für alle Pfleger und Pflegebedürftigen. Nutzbar ist dieses für die Pflege zu Hause, aber auch in Pflegeheimen oder Krankenhäuser.
Hierbei werden sämtliche wichtigen Wörter bildlich gezeigt und sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch beschrieben.
Wer der englischen Sprache nicht mächtig ist, kann dazu die Sprachen Bulgarisch, Polnisch und Rumänisch via Download nutzen.
Dabei bekommt man auch genügend Hilfen für sämtliche Vorkommnisse, sei es eine Betreuung zu Hause und außer Hause, wie man sich im Krankenhaus oder bei Notfällen reagiert. Gleichzeitig bekommt man hier auch eine ausreichende Hilfe, was man alles beim Hausarzt oder bei der Apotheke angeben und sagen muss.
Problematisch sehe ich das Buch nur für diejenigen an, die weder die deutsche, noch die englische Sprache beherrschen, denn für alle Beschreibungen wäre dies von enormen Vorteil, da es sonst zu Missverständnissen führen kann.
Somit ist „Deutsch für Pflegekräfte“ insgesamt ein tolles Helferlein für die Pflege in jeder Lebenslage.
Auf „Love to share – Liebe ist die halbe Miete“ war ich schon besonders gespannt, da ich bereits sehr viel Gutes über das Buch gehört habe und es mir schon häufiger empfohlen wurde. Aufgrund der Kurzbeschreibung ...
Auf „Love to share – Liebe ist die halbe Miete“ war ich schon besonders gespannt, da ich bereits sehr viel Gutes über das Buch gehört habe und es mir schon häufiger empfohlen wurde. Aufgrund der Kurzbeschreibung hatte ich recht hohe Erwartungen und wurde nicht enttäuscht.
Beth O‘Leary besitzt einen angenehmen und lockeren Schreibstil, der dafür sorgt, dass man nur so durch die Seiten fliegt und dabei nicht nur die Figuren gut kennen lernt, sondern auch die jeweiligen Schauplätze immer gut bildlich vor Augen hat. Dabei steht nicht nur eine gewisse Romantik im Vordergrund, sondern vor allem auch Humor, mit dem mich die Autorin überzeugen konnte.
Obwohl es sich bei „Love to share – Liebe ist die halbe Miete“ stellenweise um ein typisches Buch aus dem Chick Lit-Genre handelt, konnte mich das Buch doch teilweise sehr überraschen, denn hier werden die Figuren nur selten überspitzt dargestellt und bietet auch nicht die üblichen Klischees, die man sonst so oft in dem Genre vorfindet. Natürlich ist besonders das Ende sehr vorhersehbar, allerdings konnte mich „Love to share – Liebe ist die halbe Miete“ insgesamt gut unterhalten.
Die Geschichte zwischen Leon und Holly, die sich ein Apartment und sogar ein Bett teilen, sich aber noch nie zuvor gesehen haben, ist unterhaltsam und die Kommunikation zwischen ihnen, die zunächst fast ausschließlich über Post-Its verläuft, ist sehr interessant. Während Leon immer nachts unterwegs ist und arbeitet, ist Holly dagegen immer tagsüber unterwegs, sodass sich die beiden zunächst nicht in die Quere kommen. Als sie sich dann jedoch zum ersten Mal begegnen, beginnt dies direkt mit einem Knall, der sehr unterhaltsam ist und aufzeigt, wie gut zwei Fremde miteinander harmonieren können, die sich zwar nah, aber oft so fern sind.
Kurz gesagt: „Love to share – Liebe ist die halbe Miete“ ist eine unterhaltsame Romantik-Komödie, die mich mit interessanten Figuren und einem humorvollen Schreibstil überzeugen konnte. Bitte mehr davon!