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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.12.2020

Eine Verwechslung

Hex Files - Hexen gibt es doch
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Ivy Wilde ist beileibe keine Heldin. Sie ist im Gegenteil die allerletzte Hexe auf der Welt, die man rufen würde. Was nicht heißt, dass sie nichts könnte, auch wenn sie lieber den ganzen Tag auf der Couch ...

Ivy Wilde ist beileibe keine Heldin. Sie ist im Gegenteil die allerletzte Hexe auf der Welt, die man rufen würde. Was nicht heißt, dass sie nichts könnte, auch wenn sie lieber den ganzen Tag auf der Couch verbringen würde. Denn sie liebt Serien, Junkfood und Streitgespräche mit ihrer Katze. Doch durch einen Fehler wird Ivy das Opfer eier vertauschten Identität und sehr, sehr unfreiwillig in eine Ermittlung hineingezogen, in den Arkanen Zweig, der Ermittlungsbehörde des Heiligen Ordens der Magischen Erleuchtung. Die Probleme vervierfachen sich rasend schnell, denn ein wertvolles Objekt wird gestohlen und sie sieht sich gezwungen mit Adeptus Exemptus Raphael Winter zusammenzuarbeiten. Eigentlich lehnt sie ihn total ab und doch flattern Schmetterlinge in ihrem Magen. Sie möchte ihn am liebsten in einen Frosch verwandeln…...

Meine Meinung
Dies ist der erst Band der Hex files Reihe von Helen Harper. Der Auftakt ist ihr sehr gut gelungen, denn das Buch ließ sich – dank des angenehm unkomplizierten Schreibstils der Autorin (keine Unklarheiten im Text) – sehr leicht und flüssig lesen. Schnell war ich in der Geschichte drinnen und konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Ivy, die aus einem Versehen plötzlich eine Bindung mit Winter hatte, die so – zumindest für sie – nicht vorgesehen war. Und diese Bindung ließ sich auch nicht so einfach lösen. Das heißt, ihr blieb nichts anderes übrig, als mit ihm zusammenzuarbeiten. Und Winter staunte auch immer wieder über ihr Können, auch wenn er ihre Vorgehensweise nicht immer guthieß. Was ich damit sagen will, ja das muss der geneigte Leser selbst beim Lesen des Buches herausfinden. Es wurde auch gleich von Anfang an spannend und das blieb es bis zum Ende. Ich habe das Lesen dieses Buches sehr genossen, es regelrecht verschlungen. Es hat mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Ich freue mich schon auf den nächsten Band. Dieses Buch kann ich gerne weiterempfehlen und vergebe die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 17.12.2020

Humorvoll und amüsant

Willst du Blumen, kauf dir welche
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Die Buchhändlerin Lena glaubt an Romantik und Liebe auf den ersten Blick. Sie liest lieber romantische Liebesromane, als sich mit der Realität auseinanderzusetzen. Da kommt der Erfolgsautor Benjamin Floros ...

Die Buchhändlerin Lena glaubt an Romantik und Liebe auf den ersten Blick. Sie liest lieber romantische Liebesromane, als sich mit der Realität auseinanderzusetzen. Da kommt der Erfolgsautor Benjamin Floros und behauptet, er habe den ultimativen Algorithmus für das Online-Dating gefunden und Lena gibt erbittert Kontra. Doch sie lässt sich gegen ihren Willen mit ihm auf eine Wette ein. Er ist der Ansicht, dass er mit seiner Liebesformel den perfekten Mann für Lena finden wird. Überzeugt davon, dass er das nicht schaffen wird, lässt sich Lena auf diese abstruse Wette ein, hat Dates und muss schon bald feststellen, dass ihr Herz ins Schlingern gerät.

Meine Meinung
Also, ich hätte mich auf diese Wette erst gar nicht eingelassen. Und dann will sie auch nach zwei oder drei Dates – sieben hat er ihr rausgesucht – auch noch kneifen, Das geht natürlich nicht. Wenn schon, denn schon! Dieses Buch ist mir viel Schalk und Humor geschrieben. In der Geschichte war ich – auch dank der angenehm unkomplizierten Schreibweise ohne Unklarheiten im Text – schnell drinnen. In Lena konnte ich mich durchaus hineinversetzen, auch wenn ich die Eine oder Andere ihrer Handlungen den Kopf schütteln musste. Man sagt doch immer, dass ein gebranntes Kind das Feuer meidet. Wie man nach einer…... nein hier schreib ich nicht weiter, denn ich will ja nix verraten. Das Buch hat auch viele Lachmomente, und manchmal konnte ich nur noch den Kopf schütteln. Auf jeden Fall hat es mich köstlich amüsiert. Wie es letztendlich ausgeht, na das war mir schon von Anfang an klar. Aber ich habe das Lesen richtig genossen und es hat mich auch sehr gut unterhalten. Von mir für dieses amüsante und humorvolle Buch eine Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 11.12.2020

Ein super Buch

Kinderklinik Weißensee - Zeit der Wunder (Die Kinderärztin 1)
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Berlin 1911. Marlene und Emma Lindow sind Schwestern. Sie können es kaum glauben, dass sie als Lernschwestern in der Kinderklinik Weißensee anfangen dürfen. Marlene lernt schnell, Emma ist ein bisschen ...

Berlin 1911. Marlene und Emma Lindow sind Schwestern. Sie können es kaum glauben, dass sie als Lernschwestern in der Kinderklinik Weißensee anfangen dürfen. Marlene lernt schnell, Emma ist ein bisschen schüchtern und fühlt sich bald von ihrer Schwester zurückgesetzt. Marlene hat sich gleich verliebt und das auch noch in den adligen Assistenzarzt Dr. Maximilian von Weilert und auch in das Fachgebiet Kinderheilkunde. Sie will unbedingt Kinderärztin werden. Doch der Weg dahin ist steinig und vor allem auch teuer. Und Maximilians Familie passt sie nicht. Emma geht in ihrer Rolle als Kinderkrankenschwester auf und die beiden Schwestern entfernen sich immer mehr voneinander. Doch hängt plötzlich das Leben eines kleinen Patienten am seidenen Faden und die beiden erkennen, dass sie zusammenarbeiten müssen um ihre Aufgabe, den Kindern zu helfen, zu erfüllen.

Meine Meinung
Das Buch fängt mit dem sechsten Geburtstag Marlenes an, denn genau an diesem Tag stirbt ihre Mutter und die beiden hauen Hals über Kopf aus Angst vor einem Waisenhaus ab. Doch genau dieses bleibt ihnen nicht erspart. Und doch geht es ihnen in dem Berliner Waisenhaus recht gut, sofern es einem in einem Waisenhaus damals überhaupt gutgehen konnte. Sie dürfen überraschenderweise beide ihr Abitur machen und können, wie im Klappentext erwähnt, in der neuen Kinderklinik Weißensee als Lernschwestern anfangen. Wie es ihnen dort erging – die überwiegende Mehrheit der Lernschwestern kam aus der ‚besseren‘ Gesellschaftsschicht – soll der geneigte Leser selbst lesen. Die Autorin versteht es, ihre Leserinnen sofort in den Bann des Buches zu ziehen. Auf jeden Fall hat sie das bei mir geschafft. Ich war schnell der der Geschichte drinnen und konnte – dank des angenehm unkomplizierten Schreibstils, der keine Unklarheiten im Text barg – dieses Buch leicht und flüssig lesen. Es hat mich so gefesselt, dass ich den zweiten Band kaum erwarten kann. Mir gefiel dieses Buch ausnehmend gut, ich habe mich super unterhalten gefühlt. Daher empfehle ich es sehr gerne weiter und vergebe die volle Bewertungszahl.
Der zweite Teil „Kinderklinik Weißensee: Jahre der Hoffnung soll am 27.09.2021 erscheinen.

Veröffentlicht am 07.12.2020

Von der Prinzessin zur Thronfolgerin

Teatime mit Lilibet
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Im Jahr 1932 wird Marion Crawford die Lehrerin der Prinzessinnen Elisabeth und Margaret. Sie tritt ihre Stelle an und ist schockiert, denn dieses Leben dort hat nichts mit der Realität zu tun. Lilibet, ...

Im Jahr 1932 wird Marion Crawford die Lehrerin der Prinzessinnen Elisabeth und Margaret. Sie tritt ihre Stelle an und ist schockiert, denn dieses Leben dort hat nichts mit der Realität zu tun. Lilibet, die künftige Königin, wächst Crawfie, wie sie von allen genannt wird, besonders ans Herz. Marion ist überzeugte Sozialistin und macht e sich zur Aufgabe, Lilibet das echte Leben zu zeigen. Dazu gehören U-Bahn und Bus fahren, in Schwimmbäder gehen und d auch Weihnachtseinkäufe im Kaufhaus. Sie hat großen Einfluss auf die zukünftige Queen. Doch wie sich auch ihr eigenes Leben dadurch verändern wird, das ahnt sie nicht.

Meine Meinung
Oft liest man Bücher über aristokratische Personen, in diesem Fall Queen Elisabeth II., erst nachdem sie bereits tot sind. Doch in diesem Fall ist es anders. Dass wir dieses Buch lesen können, haben wir eigentlich der Indiskretion von Marion Crawford zu verdanken, die sich denken konnte, dass die Königin, also Elisabeths Mutter, über diese Indiskretion verärgert sein würde. Hätte sie das Buch „The little Princesses“ jedoch nicht geschrieben, hätten wir vermutlich nie so viele Einzelheiten der Kindheit der englischen Königin erfahren. Denn aufgrund dieses Buches hat die Autorin „Teatime mit Lilibet“ geschrieben. Ich war auf dieses Buch sehr gespannt, denn eigentlich mag ich die englische Königin auch wenn ich von Monarchien nicht allzu viel halte. Wendy Holden, die Autorin dieses Buches, hat es bedingt durch den angenehm unkomplizierten Schreibstil, geschafft dass mir dieses Buch mit jeder Seite besser gefiel. Was mir weniger gut gefallen hat ist die Tatsache, wie die Royals die Gouvernante der Prinzessinnen praktisch „abserviert“ haben. Und das nicht erst nach dem Schreiben des erwähnten Buches. Lilibet liebte sie doch „so sehr“, und hinterher kannte sie sie nicht mehr. So kommt es auf jeden Fall in dem Buch rüber. Dass Crawfie sich dazu entschloss, das erwähnte Buch zu schreiben, ist wohl auch darauf zurückzuführen. Und Wendy Holden hat dann den Faden aufgenommen und ihr eigenes Buch dazu geschrieben. Über Prinzgemahl Philipp hat man ja schon so manche Sachen gehört, was sich in diesem Buch, in dem man ja nur das Kennenlernen und den Anfang der Ehe erfährt, zu bestätigen scheint. Mir hat auf jeden Fall gefallen, wie viel Mühe sich die Gouvernante mit den beiden Mädchen gegeben hat. Ich habe es genossen, dieses Buch zu lesen. Es war durchaus spannend zu erfahren, was der Gouvernante gelungen ist, und wo sie scheiterte. Ich habe mich mit diesem Buch gut unterhalten gefühlt und wenn das Privatleben der noch kindlichen- und später der Teenager-Prinzessinnen interessiert, dem kann ich das Buch durchaus empfehlen. Doch was davon ist wahr und was Fiktion? Denn trotz allem ist dies ein Roman und in einem Roman gibt es eben auch Fiktion. Leider hat die Autorin es versäumt dies zu erwähnen. Allerdings gehe ich eben davon aus, dass nicht allzu viel Fiktives in dem Buch erzählt wurde, da die Autorin ja die Autobiographie der Gouvernante zu Rate gezogen hat. Ich vergebe die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 01.12.2020

Gekugelt vor Lachen

Ich glaube, ich hatte es schon
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Er tauscht Witze gegen Antikörper.
Alarm wegen Homeschooling? Die Virologen cooler als Popstars? Mit Maske zur Sparkasse?
Michael Mittermeier führt mit Esprit und Wirz durch unseren neuen Alltag. Ein ...

Er tauscht Witze gegen Antikörper.
Alarm wegen Homeschooling? Die Virologen cooler als Popstars? Mit Maske zur Sparkasse?
Michael Mittermeier führt mit Esprit und Wirz durch unseren neuen Alltag. Ein Auftrittsverbot? Das ist ein Albtraum für Komiker! Er erzählt wahre und saulustige Geschichten aus der Pandemiezeit: Weshalb er seiner Tochter nicht mehr bei den Hausaufgaben helfen soll, warum es schlecht ist wenn der Paketbote nicht mehr klingelt, und wenn in Rheinland-Pfalz die Bordelle wieder aufmachen, was dann?
Es gibt viele neue Fragen wegen dieser Krise, und der Autor beantwortet sie ohne Blatt vor dem Mond, aber mit Maske: Ein Auftritt im Autokino. Wie erkennt man ob der Zuschauer lacht? Wenn Prominente mit Maske einkaufen gehen, ist das besser für sie? Er fragt sich ob er schon kurz nach Mittag Feierabend machen und einen Wein trinken kann. Was passiert mit der Hefe? Es ist egal ob sie es hatten oder nicht: Es gibt in diesem Buch genügend humoristische Antikörper um auch den nächsten Lockdown zu überstehen.

Meine Meinung
Mit diesem Buch hat Michael Mittermeier es geschafft, mich zum Lachen zu bringen, Und mit Sicherheit nicht nur mich. Wer hierüber nicht lachen kann, der ist humorlos, hat keinen solchen. Michael Mittermeier nimmt hier alles auf die Schippe, was mit Corona zu tun hat. Ich will da nicht näher darauf eingehen, denn ich würde dann ja spoilern. Aber es ist herrlich humoristisch geschrieben mit Michael Mittermeiers einem speziellen Humor. Manche Erfahrungen hat man selbst auch gemacht. Erfahrungen über die sich der Autor humorvoll lustig macht. Mir jedenfalls hat das Buch gut gefallen, ich habe mich gekugelt vor Lachen und mich sehr gut unterhalten gefühlt. Daher von mir eine Leseempfehlung und die volle Bewertungszahl.