kurzweilige Unterhaltung für Hundeliebhaber mit tollen Einblicken in das royale Leben eines Corgis
Die Queen und ich – aus dem Leben eines königlichen CorgisInhalt
In der Familie Walker geht es kurz vor Weihnachten drunter und drüber. Amy bemüht sich für ihre Kinder die Stimmung zu heben und beschließt kurzerhand einen Ausflug zu machen. Corgi Henry, der Familienhund, ...
Inhalt
In der Familie Walker geht es kurz vor Weihnachten drunter und drüber. Amy bemüht sich für ihre Kinder die Stimmung zu heben und beschließt kurzerhand einen Ausflug zu machen. Corgi Henry, der Familienhund, darf selbstverständlich auch mit. Vor dem Buckingham Palace will die Familie unbedingt die Queen einmal sehen. Während Amy mit ihren zwei Kindern Ausschau hält, wird Henry von einer Taube abgelenkt und jagt sie kurzerhand bis zum Privatpark. Dort findet ihn ein Angestellter des Palastes und nimmt ihn mit in den Palast, da er davon ausgeht, dass Henry zu den royalen Corgis gehört. Amy und ihre Kinder sind am Boden zerstört und auch Henry vermisst seine Familie. Nun heißt es, schnellstmöglich dafür zu sorgen, dass sie Weihnachten gemeinsam feiern können...
Meine Meinung
Corgis finde ich einfach nur unfassbar toll. Durch Zufall bin ich dann auf dieses Buch gestoßen und habe es mir kurzerhand für die Weihnachtszeit gekauft. Und was soll ich sagen? Es ist genauso niedlich, wie einem das Cover suggeriert.
Die Handlung ist abwechselnd aus Henrys und Amys Sicht geschrieben. Das sorgt gerade am Anfang für viele lustige Momente, da man über Henrys Sicht erfährt, was er sich bei seinem Verhalten denkt und natürlich durch Amy weiß, wie es für das Frauchen rüber kommt. Ebenso hat mir gut gefallen, dass wir viele Einblicke in Henrys Leben im Palast erfahren und, wie es generell den Corgis dort so ergeht. Gleichzeitig erleben wir Amy und ihre Familie mit ihren „menschlichen“ Problemen und bei ihrer Suche nach Henry. Die Geschichte hatte also spannende und humorvolle Momente, aber auch romantische und gefühlvolle. Gleichzeitig werden Probleme thematisiert, die dem Buch auch eine ernste Thematik verliehen haben. Ebenso hat mir gut gefallen, dass Weihnachten stets präsent war und somit deutlich wurde, dass es sich um eine Weihnachtsgeschichte handelt.
Henry ist einfach nur unfassbar toll und niedlich. Ich finde es toll, die Geschichte aus seiner Perspektive zu erleben und, wie er so agiert und denkt. Ich konnte mir richtig gut vorstellen, wie er durch die Gegend flitzt und einen mit seinem Hundeblick anschaut. Er kam richtig lebendig und realistisch rüber, sodass ich ihn durchweg während des Lesens vor Augen hatte. Auch die Menschen in dem Buch waren mir sympathisch und kamen gut rüber. Ich konnte jedenfalls wunderbar in die Geschichte eintauchen und mit den Figuren mitfiebern.
Der Schreibstil ist einfach und flüssig gehalten, sodass ich gut und schnell voran gekommen bin. Besonders die weihnachtliche Atmosphäre kam wunderbar rüber, mitsamt Weihnachtswunder und -zauber, sodass mich die Geschichte auch richtig schön in Weihnachtsstimmung versetzen konnte. Die Gefühle und Emotionen der Figuren hätten für meinen Geschmack etwas deutlicher hervortreten können, da ich so gefühlsmäßig leider nicht abgeholt werden konnte. Das hat die wohlige Atmosphäre und der Humor allerdings wettgemacht.
Insgesamt ein richtig niedliches Buch, das sich wunderbar für die Weihnachtszeit für Hundeliebhaber eignet. Natürlich ist es jetzt nichts hochtrabendes, schließlich ist die Hälfte des Buches aus Henrys Sicht geschrieben, aber es ist mal etwas anderes, was einem gute Laune beschert.