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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.12.2020

Spannende Fortsetzung

Nun ruhet sanft
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Zum wiederholten Mal ist es der Autorin gelungen einen gut konstruierten Fall zu Papier zu bringen. Die handelnden Personen sind dabei so gut beschrieben, dass sie in ihrer jeweiligen Rolle authentisch ...

Zum wiederholten Mal ist es der Autorin gelungen einen gut konstruierten Fall zu Papier zu bringen. Die handelnden Personen sind dabei so gut beschrieben, dass sie in ihrer jeweiligen Rolle authentisch und überzeugend daherkommen. Auch innerhalb des Ermittlerteam ist diesmal eine Menge Bewegung. Jeder einzelne bekommt seine private Weiterentwicklung verpasst. In dem Moment ist natürlich der Serienkenner im Vorteil. Man hat doch den einen oder anderen Lesevorsprung und kann gerade bei solchen weiterführenden Entwicklungen die kleinen Nuancen besser erkennen. Es ist aber kein Muss die Vorgänger zu kennen. Durch erneutes falsche Fährten legen bleibt der Kriminalfall und die Tätersuche lange offen und somit die Spannung hoch. Aber letztlich wird auch dieser Fall natürlich souverän gelöst. Für mich war es auch diesmal wieder ein fesselnder Krimi der mich gut unterhalten hat.

Veröffentlicht am 14.12.2020

Tolle HB-Umsetzung

Deiner Seele Grab
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„Deiner Seele Grab“ ist der 6. Teil der Kommissar Konstantin Dühnfort – Reihe von Inge Löhnig und wartet mit einem doch sehr aktuellen Thema auf. Mehrere Handlungsstränge werden dabei parallel erzählt. ...

„Deiner Seele Grab“ ist der 6. Teil der Kommissar Konstantin Dühnfort – Reihe von Inge Löhnig und wartet mit einem doch sehr aktuellen Thema auf. Mehrere Handlungsstränge werden dabei parallel erzählt. Aber dank der geradlinigen Erzählweise und des flüssig zu lesenden Schreibstils kann man der Geschichte aber leicht folgen. Auch wenn das nicht bedeutet, dass man alsbald auf den Täter schließen kann. Durch die verschiedenen Perspektivwechsel wird es nicht eintönig und auch wenn nicht wie sooft im Krimi nicht viel Blut fließt ist doch ein fesselnder Krimi entstanden. Jedoch versteht es die Autorin ihre Leser geschickt vereinzelt in die falsche Richtung oder in Sackgassen zu schicken. Somit bleibt natürlich auch die Spannung lange erhalten. Die Handelnden sind durchweg gut beschrieben, allen voran natürlich Dühnfort mit samt seinem Team. Mich hat der Krimi gut unterhalten, nicht zuletzt durch die überzeugende Lese-Leistung Devid Striesows.

Veröffentlicht am 14.12.2020

Spannende Lektüre

Mörderkind
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In „Mörderkind“ erzählt Inge Löhnig die Geschichte von Fiona, die nach dem Tode ihres Vaters seiner Aussage „Ich bin kein Mörder“ auf den Grund geht. Dabei wird die Geschichte in zwei zeitlichen Ebenen ...

In „Mörderkind“ erzählt Inge Löhnig die Geschichte von Fiona, die nach dem Tode ihres Vaters seiner Aussage „Ich bin kein Mörder“ auf den Grund geht. Dabei wird die Geschichte in zwei zeitlichen Ebenen geschildert. Im Verlauf der Handlungen nähern sich diese immer weiter an und enthüllen letztlich die wahren Umstände. Das Buch skizziert neben den Nachforschungen sehr intensiv das Leben Fionas. Es zeigt sie als eine Frau, die keine schöne Kindheit/Jugend hatte und der es nicht leicht fällt Vertrauen zu anderen aufzubauen. Man versteht nach und nach, warum Fiona so ist wie sie ist und kann nachvollziehen warum es ihr so wichtig ist der Sache auf den Grund zu kommen. Ich war durchaus gespannt, wie sich die Geschichte letztlich fügt, zumal die Autorin überraschende Wendungen eingebaut hatte. Inge Löhnig ist mittels ihres eindrücklichen und gefühlvollen Erzählstils ein toller Roman gelungen. Das Schicksal Fionas lässt einen nicht kalt und ich konnte Fionas Motivation nachvollziehen. Mir hat der Krimi/Roman schöne Lesestunden beschert. Ich empfehle das Buch gern weiter.

Veröffentlicht am 14.12.2020

Kommissar Dühnfort ermittelt wieder

So unselig schön
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Ohne großes Geplänkel ist man gleich im Geschehen drin. Es wird wie so oft aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt. Den größten Raum nimmt natürliche die Polizeiarbeit ein, wobei die Autorin wieder geschickt ...

Ohne großes Geplänkel ist man gleich im Geschehen drin. Es wird wie so oft aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt. Den größten Raum nimmt natürliche die Polizeiarbeit ein, wobei die Autorin wieder geschickt viele Spuren legt, die aber den Leser durchaus bei seinem Miträtseln in die falsche Richtung oder gar in eine Sackgasse schickt. Aber so muss es ja auch sein, sonst wäre es ja kein Krimi. Schließlich erwartet man eine fesselnde Handlung und überzeugende Ermittlungsarbeit. Und genau das schafft die Autorin mit viel Raffinesse. Auch das Privatleben der Ermittler wird wieder weiterentwickelt. So wird zum Beispiel Dühnfort ein Geständnis gemacht, dass ihn doch ganz schön ins Schleudern bringt, und die Teamarbeit auch arg stört. Doch mehr wird an dieser Stelle nicht verraten. Zum besseren Verständnis der Verquickungen innerhalb des Teams sollte man die Vorgängerbände durchaus gelesen haben. Für die eigentliche Krimihandlung ist es jedoch nicht erforderlich. Zusammenfassend kann ich sagen ist es wieder ein guter Krimi geworden, der mit einer ausgefeilten Handlung und sympathischen Charakteren punkten kann. Ich empfehle den Krimi gern weiter.

Veröffentlicht am 13.12.2020

Spannender Nachfolgeband

In weißer Stille (Ein Kommissar-Dühnfort-Krimi 2)
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Im zweiten Teil der Dühnfort-Reihe lässt die Autorin ihre Kommissare im Umfeld einer begüterten Familie ermitteln. Die Geschichte besteht aus zwei wesentlichen Handlungssträngen, zum einen der Fall mit ...

Im zweiten Teil der Dühnfort-Reihe lässt die Autorin ihre Kommissare im Umfeld einer begüterten Familie ermitteln. Die Geschichte besteht aus zwei wesentlichen Handlungssträngen, zum einen der Fall mit seiner Recherchearbeit und zum anderen das Familienleben rund um den Ermordeten. Der Autorin gelingt es gut, verschiedene Fährten zu legen, so dass man sich nicht sicher sein kann, auf der Richtigen zu sein. Durch überraschende Wendungen bleibt man jedenfalls lange im Dunkeln wer der Mörder nun sein könnte und warum er die Tat verübte. Was natürlich auch bedeutet, dass die Spannung auf einem guten Level ist. Schön ist auch wieder zu erfahren was es Neues im Privatleben der Ermittler gibt. Durch diese Einlassungen bekommen Dühnfort und Co. immer mehr Profil und wirken noch authentischer. Vor allem Gina Angelucci bekommt diesmal mehr Raum und man lernt sie als nette und engagierte Person kennen. Zusammenfassend kann ich sagen, ist Inge Löhnig eine würdiger Folgeband geglückt. Der Krimi ist von Beginn an spannend und in der Lösung schlüssig und überzeugend. Ich kann ihn nur wärmstens empfehlen und vergebe 4 von 5 Sterne.