Profilbild von Ameland

Ameland

Lesejury Star
offline

Ameland ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Ameland über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.01.2021

Alltagstauglich

Yummy! Fresh & fast
0

Ehrlich gesagt war ich bei dem Titel „Fresh & Fast – Schnelle Rezepte für Kinder“ gespannt, aber auch etwas skeptisch. Nach dem ersten Blick ins Buch wusste ich, dass meine Skepsis völlig unbegründet war.

Zu ...

Ehrlich gesagt war ich bei dem Titel „Fresh & Fast – Schnelle Rezepte für Kinder“ gespannt, aber auch etwas skeptisch. Nach dem ersten Blick ins Buch wusste ich, dass meine Skepsis völlig unbegründet war.

Zu Anfang gibt’s einen allgemeinen Teil mit vielen Tipps und Hinweisen zur schnellen Küche und wie Kinder in die Vorbereitung und den Herstellungsprozess eingebunden werden können. Die nun folgenden Rezepte sind nach der Dauer der Schnippelzeit aufgeteilt.

Die Rezepte sind sehr abwechslungsreich, enthalten viel Gemüse und sind vor allen Dingen alltagstauglich. Sie enthalten oft auch Lieblingszutaten von Kindern wie Nudeln, selbstgemachte Fischstäbchen, chicken wings und ähnliches.

Die Zutatenlisten sind übersichtlich und die Anleitungen klar und deutlich. Die Angabe der Vorbereitungs- und Garzeiten sind genau wie die zusätzlichen Tipps und Hinweise sehr hilfreich. Auf den farbigen Fotos sehen die Gerichte sehr appetitlich aus und machen sofort Lust aufs ausprobieren. Wir haben mehrere Rezepte getestet und waren mit dem Ergebnis immer sehr zufrieden.

Einzige Kritikpunkte sind die fehlenden Kalorienangaben und dass nicht für jedes Rezept ein Foto vorhanden ist.

Insgesamt ein tolles Kochbuch für schnelle und schmackhafte Gerichte, die nicht nur Kinder begeistern. Ich kann das Buch wirklich empfehlen und vergebe vier Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 08.01.2021

Vielfalt auf dem Tisch

WW - Satt mit den Zero Heroes
0

Da ich gerne einige Pfunde los werden wollte, dachte ich warum nicht mal Weight Watchers ausprobieren und da kam mir dieses Buch gerade recht. Ich habe mich mit dem Punktesystem nicht weiter beschäftigt, ...

Da ich gerne einige Pfunde los werden wollte, dachte ich warum nicht mal Weight Watchers ausprobieren und da kam mir dieses Buch gerade recht. Ich habe mich mit dem Punktesystem nicht weiter beschäftigt, sondern wollte einfach nur neue Rezepte mit wenig Kalorien ausprobieren.

Die Aufmachung des Buches gefiel mir schon sehr gut. Jedes Rezept wird auf einer Doppelseite mit einem farbigen Foto des fertigen Gerichts dargestellt. So bekam ich direkt einen Eindruck wie es angerichtet aussehen kann. Neben der Zutatenliste sind sowohl die Kalorien als auch die Zubereitungszeit, die Garzeit und für wie viele Personen das Rezept gedacht ist, angegeben. Die Anleitungen sind kurz und knackig, enthalten aber alle notwenigen Angaben und sind verständlich formuliert.

Bei den Zutaten musste ich hin und wieder das Internet befragen um was es sich handelt, denn Zatar und Konjaknudeln zum Beispiel sind mir noch nie untergekommen. Fast versteht es sich von selbst, dass in einem Kochbuch von Weight Watchers in den Rezepten auch Produkte dieser Firma verwandt werden. Da ich diese Zutaten weder vor Ort erwerben konnte noch online bestellen wollte, habe ich einfach improvisiert.

Beim Einkauf achte ich auf saisonal und regional, daher gefällt mir natürlich nicht, wenn Rezepte z. B. Avocado enthalten. Das muss aber jeder für sich entscheiden. Insgesamt sind die Rezepte abwechslungsreich und werden mit viel Gemüse, Obst und unterschiedlichen Getreideprodukten zubereitet, so dass keine Langeweile am Tisch aufkommt.

Ich habe bisher sechs Rezepte ausprobiert, die allesamt gelungen sind und mir auch geschmeckt haben. Von mir bekommt das Kochbuch vier Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 05.01.2021

Aufarbeitung einer Familiengeschichte, die alles verändert

Erinnerungen aus Glas
0

Ich lese sehr gerne historische Romane, die neben dem historischen Strang auch noch einen aktuellen Strang aufweisen und diese sich nach und nach zu einer Einheit verbinden. So ist es auch bei diesem Buch.

Der ...

Ich lese sehr gerne historische Romane, die neben dem historischen Strang auch noch einen aktuellen Strang aufweisen und diese sich nach und nach zu einer Einheit verbinden. So ist es auch bei diesem Buch.

Der historische Strang spielt in den Niederlanden zu Zeiten als es von den Nazis besetzt war. Hauptsächlich am Beispiel zweier junger Frauen, von denen eine Jüdin ist, wird dem Leser das tägliche Leben zu jener Zeit plastisch vor Augen geführt.

Im aktuellen Strang bedient sich Melanie Dobson ebenfalls einer jungen Frau, um die bisher verschwiegenen Details der Familiengeschichte aufzudecken.

Mir gefiel besonders der historische Teil, auch aufgrund der sehr guten Recherche der Autorin. Sie hat geschickt historische Personen und Ereignisse mit dem fiktiven Teil verwoben. Mit ihren Protagonisten konnte ich lachen, weinen, mich fürchten und freuen. Jede hat mir auf ihre Weise auch imponiert, denn sie waren sehr mutig.

Aber auch im aktuellen Strang konnte die Erzählung über Avas Leben bei mir die unterschiedlichsten Emotionen auslösen. Sie war mindestens genauso mutig wie ihre Pendants in früheren Zeiten.

Der Wechsel zwischen den Zeiten und Personen und der damit einhergehende Perspektivwechsel erzeugte von Anfang bis Ende einen Spannungsbogen, so dass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe. Auch wenn mir die Gräueltaten der Nazis grundsätzlich bekannt sind, ist es doch immer wieder erschreckend und bedrückend davon zu lesen, umso mehr, wenn es an Beispielen demonstriert wird. Mich hat insbesondere das grausame Schicksal der Kinder beim Lesen zu Tränen gerührt.

Das Nachwort der Autorin enthält noch einige zusätzliche Informationen und zeigt auf wie akribisch Melanie Dobson recherchiert hat.

Da ich den aktuellen Strang um einiges schwächer fand als den historischen Teil, gibt es von mir vier wohlverdiente Sterne für dieses Buch.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.01.2021

Eine magische Weihnachtsgeschichte

Ferdinand der letzte Weihnachtsdrache
0

Eine kurze aber schöne Weihnachtsgeschichte voller Harmonie und Magie. Es heißt ja, dass der Glaube Berge versetzen kann, aber hier versetzt er keine Berge, sondern hilft dem letzten Weihnachtsdrachen. ...

Eine kurze aber schöne Weihnachtsgeschichte voller Harmonie und Magie. Es heißt ja, dass der Glaube Berge versetzen kann, aber hier versetzt er keine Berge, sondern hilft dem letzten Weihnachtsdrachen.

Die Protagonisten dieser Geschichte könnten unterschiedlicher nicht sein … ein Drache, eine Fledermaus und ein Huhn. Und trotz ihrer Unterschiedlichkeit leben sie harmonisch zusammen und profitieren sogar aufgrund ihrer persönlichen Fähigkeiten voneinander. Da könnten wir Menschen uns ruhig eine Scheibe von abschneiden.

Durch die große Schrift, den großen Zeilenabstand, den einfachen Schreibstil und die kurzen Kapitel eignet sich das Buch gut zum Selberlesen für Leseanfänger, aber man kann es natürlich zur Freude der Kinder auch vorlesen. Direkt zu Beginn geht es schon spannend los, so dass aufmerksame Zuhörer garantiert sind. Die schönen schwarz-weißen Zeichnungen verstärken das Gelesene noch.

Mir hat die Geschichte gefallen und das Herz erwärmt, daher gibt es vier Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.12.2020

Keine leichte Kost

Zugvögel
0

Ich muss gestehen, dass dieses Buch es mir zu Beginn nicht leicht gemacht hat. Es hat seine Zeit gedauert, bis ich mich an den Schreibstil gewöhnt hatte und mir dann auch noch bewusst geworden war, dass ...

Ich muss gestehen, dass dieses Buch es mir zu Beginn nicht leicht gemacht hat. Es hat seine Zeit gedauert, bis ich mich an den Schreibstil gewöhnt hatte und mir dann auch noch bewusst geworden war, dass sich die Geschichte in der Zukunft abspielt.

Auch mit der Protagonistin Franny hatte ich so meine Probleme. Sie ist ein rastloser und getriebener Mensch, ihre Sprunghaftigkeit und ihre Handlungen konnte ich zu Beginn kaum nachvollziehen. Die Autorin gewährt uns nach und nach Einblicke in Frannys Vergangenheit (leider nicht chronologisch), so dass sich das Puzzle allmählich zu einem Bild zusammensetzt. Irgendwann verstand ich sie besser und kam ihr näher.

Die anderen Charaktere sind ebenfalls sehr speziell. Sie haben alle irgendwelche Kanten oder Macken, gestalten die Geschichte aber interessanter und vielfältiger.

Im weitesten Sinn kommen in dieser Dystopie auch der Artenschutz und der Klimawandel zur Sprache. Aber bei diesen Themen wird nur an der Oberfläche gekratzt.

Wirklich überrascht hat mich das Ende. Mit dieser Wendung hätte ich nicht gerechnet und es hat mich sehr berührt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat mir die Geschichte doch noch gut gefallen, so dass es von mir vier Sterne gibt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere