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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.12.2020

Kompakt und spannend

Blood on Snow. Das Versteck (Blood on Snow 2)
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Auch der 2. Teil der Krimi-Trilogie ist hinsichtlich der Seitenzahl eher überschaubar. Aber auch dieser Teil ist wieder kompakt und spannend. Allerdings würde ich ihn nicht in die Kategorie Thriller einordnen, ...

Auch der 2. Teil der Krimi-Trilogie ist hinsichtlich der Seitenzahl eher überschaubar. Aber auch dieser Teil ist wieder kompakt und spannend. Allerdings würde ich ihn nicht in die Kategorie Thriller einordnen, als Kriminalroman – ja – schließlich geht es um Drogen, Mord, einen Auftragskiller aber auch um eine Liebesgeschichte. Anders als in anderen Jo Nesbo Werken entfaltet sich die Spannung nur allmählich und das dann vorrangig durch Ulf/Jons Reflexionen. Was ich interessant fand war die Darstellung der Lebensweise der laestadianischen Gemeinschaft, von deren Existenz ich noch nie etwas gehört/gelesen hatte.
Alles in allem ist dieser 2. Teil vom Stil her zwar anders als andere Werke des Autors passt aber im Schreib- und Erzählstil gut zum 1. Teil. Und wer sich von der bekannten Nesbo-Action mal lösen kann erhält mit diesem Buch eine interessante Geschichte, denn Geschichten erzählen kann Jo Nesbo. Mich hat auch dieser 2. Teil wieder gut unterhalten und deshalb vergebe ich 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 25.12.2020

Auftakt einer dreiteiligen Reihe

Blood on Snow. Der Auftrag
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Mit nicht einmal 200 Seiten ist dieser Thriller eher als „Leichtgewicht“ unter den Werken Jo Nesbos zu bezeichnen und der 1. Teil einer Trilogie. Aber trotz der geringen Seitenzahl schafft es der Autor ...

Mit nicht einmal 200 Seiten ist dieser Thriller eher als „Leichtgewicht“ unter den Werken Jo Nesbos zu bezeichnen und der 1. Teil einer Trilogie. Aber trotz der geringen Seitenzahl schafft es der Autor wieder eine kompakte und spannende Geschichte zu erzählten. Olav Johansen, ein Killer, verliebt sich in sein Opfer und setzt so folgenschwere Aktionen in Gang, die ihn selbst zur Zielscheibe machen.
Das Jo Nesbo ein genialer Geschichten-Erzähler ist beweist er auch wieder in diesem Thriller, der seine Spannung vor allem aus dem Grundtenor zieht wie und ob Olav sein Dilemma in den Griff bekommt. Über den Schreib- und Erzählstil muss ich eigentlich nichts mehr schreiben, der ist wie immer einfach genial. Doch für Fans von Harry Hole kann es vielleicht schon zum einen oder anderen Kopfschütteln kommen. Ist doch der Stil anders angelegt. In meinen Augen aber deshalb nicht schlechter. Man sollte sich einfach mal auf was Neues einlassen und die anderen Werke des Autors außen vor lassen.
Mich hat dieser 1. Teil jedenfalls gut unterhalten und ich bin jetzt schon auf den 2. Teil gespannt. Ich vergebe 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 24.12.2020

Knallharter Thriller

Böses Kind (Alanna 1)
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Mit "Böses Kind" schickt Martin Krist einen neuen Ermittler - Kriminalkommissar Henry Frei – und sein Team ins Rennen. Es geht äußerst rasant zur Sache. Nicht nur das Frei und seine Kollegen Louisa Albers ...

Mit "Böses Kind" schickt Martin Krist einen neuen Ermittler - Kriminalkommissar Henry Frei – und sein Team ins Rennen. Es geht äußerst rasant zur Sache. Nicht nur das Frei und seine Kollegen Louisa Albers und Phan Cha Lee, genannt Charlie, zwei Fälle zu klären haben, nein wechseln auch die Erzählperspektiven ständig. Das sorgt dafür, das ordentlich für Tempo gesorgt wird und man als Leser immer weiter lesen möchte. Es passiert viel in diesem ersten Fall, aber dem Autor gelingt es dank seiner doch strukturierten Erzählweise, dass man als Leser den Überblick – sprich den „roten Faden“ nicht aus den Augen verliert. Einen besonderen Coup hat sich Martin Krist hinsichtlich der Nebenfiguren geleistet. Bekennende Krist-Fans werden nämlich den einen oder anderen Charakter aus der Kalkbrenner-Reihe wiedererkennen. Das fand ich persönlich absolut gelungen. Was mir aber so gar nicht gefallen hat war, dass zu viele Fragen am Schluss offen geblieben sind und der Thriller mit einem „fiesen“ Cliffhanger endet. Ansonsten hat mir dieser Serienstart gut gefallen. Ich empfehle ihn gern weiter und vergebe 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 24.12.2020

Spannender Thriller

Die Mädchenwiese
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Wie schon in anderen Thrillern von Martin Krist bedient sich der Autor wieder seiner heiß geliebten Cliffhanger. Auch hier gibt es wieder mehrere Handlungsstränge zwischen denen stetig gewechselt wird ...

Wie schon in anderen Thrillern von Martin Krist bedient sich der Autor wieder seiner heiß geliebten Cliffhanger. Auch hier gibt es wieder mehrere Handlungsstränge zwischen denen stetig gewechselt wird und man dank der schon angesprochenen Cliffhanger immer weiter lesen will/muss. Dank der überzeugenden und leicht zu folgenden Schreibweise hatte ich aber keine Schwierigkeiten dem Geschehen zu folgen. Die auftretenden Charaktere wurden alle authentisch beschrieben und hatten alle ihre Ecken und Kanten. Allen voran Alex Lindner, der trotz eigener schlimmer Erlebnisse sich in den Fall um die Vermisste Lisa stürzt und dabei nichts unversucht lässt. Die Wendungen die der Autor geschickt eingebaut hat garantieren Spannung bis zum fulminanten Finale. Alles in allem ist Martin Krist erneut ein sehr spannender und rasant erzählter Thriller gelungen, der sich kein Thriller-Fan entgehen lassen sollte. Mich hat er sehr gut unterhalten und ich kann ihn wärmstens weiterempfehlen. Weil nicht alle Fragen am Ende für mich zufriedenstellend beantwortet worden sind vergebe ich 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 24.12.2020

Noch immer lesenswert und fesselnd

Koma (Ein Harry-Hole-Krimi 10)
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Ein niederträchtiger Serienkiller hat es auf Polizisten abgesehen, die in seinen Augen ihre Arbeit bei zurückliegenden Mordfällen nicht gründlich genug getan haben. Diese richtet er jetzt an den damaligen ...

Ein niederträchtiger Serienkiller hat es auf Polizisten abgesehen, die in seinen Augen ihre Arbeit bei zurückliegenden Mordfällen nicht gründlich genug getan haben. Diese richtet er jetzt an den damaligen Tatorten. Eindeutig ein Fall für den Experten in Sachen Serientäter – Harry Hole. Zeitgleich liegt ein unter Polizeischutz gestellter Patient im örtlichen Krankenhaus im Koma, den manche lieber tot sehen würden und andere wiederum sich von ihm Informationen erhoffen.
Dieser Teil schließt nahtlos an den Vorgänger an, und man sollte diesen günstigsten Falls gelesen haben. Es gibt zwar ein Personenverzeichnis um die Verbindungen verstehen zu können, aber Vorkenntnisse wären für ein besseres Verständnis schon angeraten.
Nach 9mal Harry Hole lag die Messlatte für den 10. Teil wieder ziemlich hoch. Ist doch der Serienfan und bekennende Harry-Hole-Fan ein gewisses Niveau mittlerweile gewohnt. Doch leider muss ich gestehen, wirkt einiges für mich zu stereotyp und zu aufgebauscht. Auch Harry selbst ist nicht mehr länger der „einsame Wolf“ sonder jetzt der Teamplayer und Ideengeber schlechthin.
„Koma“ ist absolut spannend und bietet schon allein wegen der gut 600 Seiten für viele Stunden gute Unterhaltung, aber ich muss leider zugeben, hier wollte der Autor stellenweise zu viel. Trotzdem ist auch dieser Teil noch immer lesenswert und fesselnd. Ich vergebe 4 von 5 Sterne.