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Der_Blaue_Mond

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.01.2021

The Doors - märchenhaft

Ich und der Andere
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Als großer Fan von den Doors war ich sehr gespannt auf diesen Roman. Die Erzählung bringt einen mitten rein in die 1968er, eine Zeit der Revolte, friedlichen Demos, Vietnam Krieg, Woodstock und natürlich ...

Als großer Fan von den Doors war ich sehr gespannt auf diesen Roman. Die Erzählung bringt einen mitten rein in die 1968er, eine Zeit der Revolte, friedlichen Demos, Vietnam Krieg, Woodstock und natürlich von Bands wie den Doors.
Teilweise war mir der Schreibstil zu anstrengend. Die Erzählperspektiven wechseln ohne Kapiteltrennung zwischen der Ich-Sicht (Jim Morrison) und der Er-Sicht (der Lehrer/Dichter). Die eigentliche Handlung zieht sich etwas. Es ist der Versuch, ähnlich psychedelisch wie die Musik, in die Zeit zu kommen. Kein Buch, das man in einem Stück lesen kann.
Aber dann plötzlich kommt doch noch Bewegung und eine Art Twist in die Geschichte. Das Ende versöhnte mich mit der Erzählung. Was wäre wenn? Ich bin mir nicht sicher, ob sich Jim Morrison in dem Ende gerne wiedergesehen hätte. Aber es ist eine Runde Sache und ein schönes Ende für den Roman.

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Veröffentlicht am 28.12.2020

Eine Liebeserklärung der etwas anderen Art

Den Sommer kannst du auch nicht aufhalten
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Eine Liebeserklärung der etwas anderen Art.
Gut gefallen hat mir die Fürsorge und die detaillreichen Ortsbeschreibungen. Aber was auf Dauer anstrengend war, ist der Ego Trip des Hauptdarstellers, der alles ...

Eine Liebeserklärung der etwas anderen Art.
Gut gefallen hat mir die Fürsorge und die detaillreichen Ortsbeschreibungen. Aber was auf Dauer anstrengend war, ist der Ego Trip des Hauptdarstellers, der alles nur aus seiner Perspektive erzählt. So nach und nach baut sich daraus die Liebesgeschichte auf. Diese wird einem behinderten jungen Mann mit fast 16 Lebensjahren geschildert. Ohne jetzt hier zu viel verraten zu wollen, aber der Junge sitzt im Rollstuhl und kann nicht sprechen, geschweige denn auf irgendwas groß reagieren.
Teilweise war mir das zu sehr an den Haaren herbeigezogen, außerdem habe ich irgendwie noch auf ein anderes Ende gehofft. Aber trotzdem habe ich den Roman gerne gelesen, ist mal was anderes.

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Veröffentlicht am 06.12.2020

Erotische Lovestory

Kissing Chloe Brown (Brown Sisters 1)
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Irgendwie hatte ich nach der Leseprobe mehr erwartet. Aber für alle Freunde erotischer Literatur und Liebesgeschichten ist das hier etwas.

Der Schreibstil ist sehr eingängig, einfach und dadurch liest ...

Irgendwie hatte ich nach der Leseprobe mehr erwartet. Aber für alle Freunde erotischer Literatur und Liebesgeschichten ist das hier etwas.

Der Schreibstil ist sehr eingängig, einfach und dadurch liest sich der Roman superschnell. Mir hat der Hintergrund, dass Chloe an einer Krankheit leidet, die ihr chronische Schmerzen verursacht, gut gefallen. Sie fängt an ihr Leben endlich selbst in die Hand zu nehmen. Aber ist es wirklich realistisch, dass sich durch die Krankheit alle Freunde abgewendet haben und ihr nur noch die Familie bleibt? Und dann zieht Chloe in eine normale Wohnung in nicht der besten Wohngegend und trifft auf einen Hausmeister, der eigentlich ein toller Maler ist. Das war mir alles zu unrealistisch.

Aber das ist gutes Material für eine Verfilmung. Irgendwie habe ich bei der Lektüre schon den Blockbuster vor mir gesehen.

Aber da würden die sehr detaillierten erotischen Beschreibungen untergehen. Das war mir an manchen Stellen definitiv zu langatmig. Ich hätte mir mehr Tiefgang gewünscht, z.B. bezüglich der Krankheit und Umstände.

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Veröffentlicht am 22.11.2020

Crime und Spannung in weiblich

Dark
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Das war mein erster Roman von Candice Fox und ich mochte ihn. Die Protagonisten sind weiblich. Das ist einfach mal was was anderes. Sonst sind die meisten Crime Geschichten dominiert von Männern. Inhaltlich ...

Das war mein erster Roman von Candice Fox und ich mochte ihn. Die Protagonisten sind weiblich. Das ist einfach mal was was anderes. Sonst sind die meisten Crime Geschichten dominiert von Männern. Inhaltlich geht es in die Unterwelt, was quasi doppel deutig ist. Ohne hier zuviel verraten zu wollen.

Es ist sehr spannend geschrieben und die Charaktere werden sehr gut und detailliert beschrieben. Die vier Hauptdarsteller sind eine Mörderin, eine Gangsterin, eine Diebin und eine Polizistin. Sie kommen nach und nach zusammen um die vermisste Tochter der Diebin zu finden.

Man ist direkt drin, im Geschehen in L.A.. Der Roman kommt nicht überzogen daher und natürlich geht es ums große Geld. Ein mehrfach verurteilter Mörder aus der Todeszelle gibt wertvolle Hinweise.

Ganz sympathisch fand ich das süße Haustier, das eine Nebenrolle spielen durfte.

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Veröffentlicht am 12.11.2020

Ein Ausflug in die royale Welt

Teatime mit Lilibet
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Der Klatsch und Tratsch der Royals heutzutage widerstrebt mir. Hier jedoch haben wir ein Stück Zeitgeschichte aus den 1930ern fernab von Paparazzi und Stalker.

Der Roman beruht auf einer wahren Begebenheit. ...

Der Klatsch und Tratsch der Royals heutzutage widerstrebt mir. Hier jedoch haben wir ein Stück Zeitgeschichte aus den 1930ern fernab von Paparazzi und Stalker.

Der Roman beruht auf einer wahren Begebenheit. Eine schottische Lehrerin wird beauftragt die kleine Elisabeth und ihre Schwester zu unterrichten. Sie lehrt und erzieht die Mädchen ganz großartig. Eines Tages ist klar, dass Elisabeth irgendwann die Königin sein wird.

Phasenweise ist mir die Erzählung zu langatmig und schwerfällig. Manches ist wiederum ganz zauberhaft beschrieben, das hielt sich für mich die Waage. So waren die 500 Seiten schnell gelesen.

Leider habe ich die Grenze zwischen Fiktion und Realität vermisst. Ich hätte zu gerne gewusst was aus den Tatsachen stammt und was zugedichtet wurde. Letzten Endes kann man sich vorstellen, dass der Roman der Wirklichkeit ziemlich nah kommt. Eine Rehabilitation nach diesen Jahren hätte sie verdient.

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